19. September 2021 – Titisee/Weltrekord

Hallo Ihr Lieben

Heute Morgen sind wir wie geplant um 8:00 Uhr gestartet. Wir kamen ohne Stau und Panne durch und erreichten Glottertal um 10:30 Uhr. Was für eine Enttäuschung, der Almabtrieb wurde kurzer Hand wegen Corona abgesagt, leider hatte das niemand im Internet berichtigt. Naja Schade, aber Kühe sind ja sowieso nicht unsere große Leidenschaft. Nach einem kurzen Frühstück mit einem belegten Brötchen und einem Kaffee ging es direkt weiter an den Titisee (30 km).

Wir hatten uns zu Hause schon zu einem Weltrekordversuch angemeldet. Gemeinsam mit vielen, vielen anderen (z.B auch Lisa und Maik) wollten wir 10 km gehen. Als wir heute Morgen zu Hause los fuhren, schien die Sonne, je näher wir zum Titisee kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Als wir am Titisee ankamen hingen die Wolken ganz tief und es war feucht. Aber wir haben gute Schuhe und Regenjacken. Die Umrundung des Titisee sollen 12 km sein, also genau richtig. Nach ca. 2 km fing es an, richtig zu regen, dann nach weiteren 2 km waren wir nass und entschieden uns, in das super aussehende Hotel am Wegrand einzukehren. Wir nahmen auf der Terrasse Platz, um den See besser bestaunen zu können. Kalt war uns nicht. Das Bestaunen mit dem See gelang nicht wirklich, da so ein See im Dauerregen nicht hübsch anzusehen ist. Einfach nur grau. Der Ober war super freundlich und sagte, er hätte Schwarzwälder Kirschtorte. Wir bestellten 2 Stück Torte und eine Tasse Kaffee und einen Cappuccino. So ein Stück Torte schmeckt auch um 12 Uhr im Regen mit Blicken auf einen grauen See. herrlich. Nicht so herrlich fand ich dann im Anschluß die Rechnung von 18 Euro. Denke aber, bestimmt bezahlt man bei herrlichem Wetter den Ausblick mit. Egal, weiter ging es im Regen. Erstaunlicherweise hatten wir nach weiteren 3 km den See schon umrundet. Wir sind zu 100% sicher, dass wir um den Titisee gelaufen sind. (Thomas meinte zwar, wenn er jetzt hier in den Wald „kackt“, ob er dann in Peru wäre (mal gespannt, wer das Rätsel löst). Aber Spaß beiseite, wir sind ganz um den See gelaufen. Mittlerweile waren wir nass und uns war kalt, durch Thomas‘ Motivation schafften wir es dann noch, die restlichen 3 km mit ein paar Shoppingstopps zu gehen. Wir kauften Brezeln und Würste.

Gegen 16 Uhr waren wir dann im Hotel. Das Haus von außen und der Empfangsbereich sind sehr urig. Das Zimmer ist super groß. Der Wohnraum zum Schlafzimmer ist durch ein Fernsehregal getrennt, dieses kann man drehen und somit entweder vom Sofa aus oder vom Bett aus fernsehen. Genial. Noch besser ist, das unser Zimmer am Ende des Flurs lieg und direkt neben unserem Zimmer der Wellnessbereich beginnt. Das ist für Thomas, den Saunagänger, total super.

Zum Abendessen ging es zum Kohler Eck.

Nun ist es fast 19.30 Uhr und wir liegen satt und faul auf dem Bett. Thomas geht gleich noch in die Sauna.

Wir wünschen Euch auch noch einen schönen Abend

Liebe Grüße Michi und Thomas

Sonnenblumen helfen auch nicht bei dem schlechten Wetter
Titisee im Regen
Titisee immer noch im Regen
Lecker
Geschafft!!!!!!!!!!

12. August 2021 – wieder zu Hause

Hallo an alle

Seit gestern Abend (11. August 2021) sind wir wieder gesund und munter zu Hause. Am 10. August haben wir gemütlich im Hotel ausgecheckt und fuhren dann zu Lisa und Maik nach Kassel. Da wir sehr viel Verkehr auf der Autobahn hatten, kamen wir dort mit einer Stunde Verspätung um 15:30 Uhr an. Wir haben zusammen gekocht und mit Karten spielen einen super Abend verbracht.

Am nächsten Morgen (12. August 20121) kurz nach 9 Uhr fuhren wir los nach Frankfurt, um dort, wo unser Auto in der Werksatt steht, einen anderen Leihwagen in Empfang zu nehmen. Pünktlich um 12 Uhr waren wir dort. Leider aber nicht das Leihauto. Die Mechaniker des Autohauses waren super nett, teilten uns aber mit, dass sie weder eine Mitteilung von einem Leihauto, geschweige denn ein Leihauto für uns hätten 🙁 Die Mechaniker versorgten und mit Wasser (Kaffee) usw. Thomas rief zum Xten mal die Mobilitätsgarantie von Hyundai an. Immer das Selbe 🙁 Warteschlange :- (KFZ Nummer 🙁 Fahrzeugnummer 🙁 Warteschlange 🙁 Dann endlich jemand am Telefon, der aber nichts weiß, keine Ahnung hat; Warteschlange 🙁 und wieder alles von vorne. Dann teilte dieser Herr am anderen Ende der Leitung mit, sie konnten kein Auto für uns bestellen, da das Fax-Gerät leider kaputt sei. Unser Blutdruck steigt langsam aber stetig weiter. Endlich 13:00 Uhr, wir bekommen gesagt, Avis meldet sich bei uns 🙂 Noch bevor wir nach dem Namen des Telefonpartners fragen konnten oder fragen konnten ob er unsere Telefonnummer hat, war das Gespräch vorbei. Kopfschütteln bei uns und den Mechanikern. Ein Mechaniker kommt strahlend zurück und teilt uns mit, dass er nun für unseren Hyundai die Ersatzteile bestellen kann (Dichtung), Fassungslosigkeit wieder bei uns. Ich habe mir dann überlegt, ich hole nun meinen Laptop aus dem Auto und schreibe mal eine längst überfällige Beschwerde-Mail an Hyundai (Mobilitätsgarantie). Beim Suchen fiel mir einen Hyundai Service Telefonnummer ins Auge 🙂 Also, mein Blutdruck war da schon recht hoch, rief ich dort an. Was war das am anderen Ende der Leitung war ein richtig netter Sachbearbeiter. Dieser hörte sich meine ganzen Beschimpfungen (teilweise schon unter Tränen), über Hyundai Mobilität an und sagte dann ganz freundlich, er kümmert sich sofort mit Priorität 1 darum, da er fände, so kann das nicht sein und erst recht nicht weiter gehen. Er fragte sogar nach meiner Mobilnummer und Mailadresse und nur nach dem Kennzeichen, nicht nach Autofarbe und Tankbefüllung 🙂 Keine fünf Minuten später bekam Thomas einen Anruf, von Avis 🙁 Wir sollen nun sofort zu Avis kommen (gaben uns 20 Minuten Zeit), da der gute Mann schon Feierabend hätte, und sollen dort ein Auto holen. Bringen könne man es uns nicht wegen Corona. Man ist dann wirklich so blöd und fährt dann zu Avis, auch Frankfurt, dort wo dann ein unfreundlicher Chinese, der gerade beim Mittagessen mit seiner Frau ist, versucht, den Fall zu lösen. Natürlich hatte dieser keinen Auftrag, da das Faxgerät kaputt war, Mail kennen die bei Avis glaube ich nicht. Also mussten wir warten und warten. Dann bekamen wir ein Auto, etwas kleiner, das Gepäck passte nur rein, wenn man die Hutabdeckung abnahm und wir den Rücksitz voll beluden. Ein größeres Auto hatte er nicht da, zu allem Überfluss war das dann auch noch ein Automatik, ich bin noch nie Automatik gefahren, Thomas schon einmal. Telefon klingelt, der nette Mann von Hyundai Service ist am Apparat und wollte eigentlich hören, dass alles gut ist. Er bekam schon wieder meinen Frust ab, Auto zu klein, Automatik und mittlerweile 15:00 und in 23 Minuten mussten wir den Leihwagen vom ADAC ca. 7 Km entfernt abgeben. Der nette Mann war genauso sauer über Hyundai Mobilität wie wir auch, er konnte nicht verstehen, dass wir das Auto holen mussten, dass es so klein war und auch noch Automatik hatte, aber er beruhigte mich 🙂 Blutdruck sank 🙂 Ich in das ADAC Auto, Thomas in das Avis Auto. Los gings. Ca 3 km. Dann Vollsperrung in Frankfurt auf der Zeil. Die Uhr tickt, mein Auto (ADAC) schreibt plötzlich „Schlüssel fehlt“. Blutdruck steigt. Habe dann gemerkt, dass Thomas noch meinen Autoschlüssel hat und wir noch über Funk verbunden sind, da er direkt vor mir steht, zum Glück im Stau 🙂 Also Thomas angerufen und er bringt grinsend den Schlüssel. Komisch war nichts mehr. 15:30 Uhr vorbei. Mist. Anruf beim ADAC geben, diese sind ganz nett und geben uns Zeit bis 16:15 Uhr. Vollsperrung besteht weiter, Blutdruck steigt. 16:06 Uhr Vollsperrung aufgehoben 🙂 Endlich geht es weiter, wir müssen aber noch tanken, Autos darf man nur vollgetankt zurückgeben. 16:18 Uhr, wir stehen vor dem ADAC und die schließen direkt vor mir das Tor. Ein Mechaniker kommt und sagt sie dürfen hier nicht stehen, zu spät. Ich glaube an der Farbe meines Kopfes ist zu merken, dass ich das nicht komisch finde, er lächelt und öffnet mir das Tor. Die Mitarbeitet der ADAC sind voll lieb, prüfen das Auto und die Tankfüllung, alles gut 🙂 um 16:45 Uhr machen wir uns hungrig auf den Heimweg. Kaum auf der Autobahn, Stau 🙁 18.00 Uhr sind wir hungrig zu Hause. In meinem Mailfach liegt einen Mail von der netten Hyundai Servicestelle, dort steht: Sehr geehrte Fr. Hilbert, vielen Dank für die vielen netten Gespräche 🙂

Heute Morgen, 12. August 2021, klingelt Thomas‘ Handy, Avis teilt uns mit dass sie einen Leihwagen für uns hätten und wir diesen in Frankfurt abholen können. Da kann man nur noch Kopf schütteln.

Wir haben nun ein Leihwagen für die nächsten 5 Tage. Dann wird dieser wahrscheinlich verlängert, wenn die Dichtung immer noch nicht eingetroffen und eingebaut ist.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Im September haben wir wieder Urlaub, wissen aber noch nicht, ob wir mit dem Auto fahren. Aber alles gut, Hauptsache es geht uns allen gut

9. August 2021 – Rostocker Zoo

Moin Moin

Heute war unserer letzter Tag an der Ostsee. Den ganzen Tag waren wir in Rostock im Zoo. Wir dachten heute Morgen noch, ca. vier Stunden Zoo und dann noch mal am Strand spazieren… Aber der Zoo war so toll und die Zeit verging wie im Flug. Also lassen wir heute Bilder sprechen.

Morgen fahren wir zu Lisa und Maik, übernachten nochmals dort, da wir es nur unter Zeitdruck geschafft hätten, den Leihwagen in Frankfurt abzugeben. Am Mittwoch fahren wir dann von Kassel ganz gemütlich nach Frankfurt. Wir haben den Leihwagen vom ADAC um einen Tag verlängert (privat). Heute im Laufe des Tages haben wir dann erfahren, dass unser Auto leider nicht fertig wird und dies wohl auch noch etwas dauert. Es wurde die Zündspule erneuert, aber da noch ein „komisches Geräusch“ vorhanden war, wurde mit einem Teleskop nachgesehen und man fand Öl an einer Stelle, an die das Öl nicht gehört. Das bedeutet für uns nun, wir bekommen am Mittwoch über Hyundai den nächsten Leihwagen (Leihwagen Nummer drei), bis unserer repariert ist, und müssen dann nochmals nach Frankfurt, Autos tauschen. Das ist schon ziemlich nervig, aber nicht zu ändern.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

So nun die Bilder

8. August 2021 – Boltenhagen

Hallo

Heute hatten wir uns vorgenommen, all das anzusehen, was wir die letzte Woche nicht schafften. Heute Nacht hatten wir ein kräftiges Gewitter, sind aber am Morgen mit Sonnenschein aufgewacht.

Unser erstes Ziel war das Schloss Bothmer. Das Schloss war nett anzusehen, aber mehr auch nicht. Vielleicht ist der Garten und das ganze drumherum schöner, wenn das Wetter schöner ist, aber es hatte sich zugezogen und leider war nicht mehr so viel von der Sonne da. Wir haben dort aber gehört, dass vor langer langer Zeit auf dem Schloß ein Storch landete mit einem Pfeil aus Ostafrika im Hals, seitdem wisse man, daß die Störche in Afrika überwintern.

Weiter ging es in den Ort Klütz, dort lebte wohl ein bekannter, aber uns unbekannter Schriftsteller namens Uwe Johnson, er schrieb „Jahrestage“ und es gibt dort eine tolle Staudengärtnerei.

Zum zweiten Frühstück ging es in einen Hofladen, das war ein uriger Bauernhof mit ganz leckerer Torte und Blick zu den Kühen, die wohl für die absolut lecker,e Sahne auf der Torte verantwortlich waren. Da wir uns dann bewegen mussten, um die Sahne wieder abzubauen fuhren wir zum Schönberg, den wir dann auch erklommen haben. Er bringt es fast auf eine Höhe von 100 Meter höhe, hat eine Aussichtsplattform und auf dem Weg hoch trifft man auf Ziegen, Schafe, Hühner und auf eine friedliche freilaufende Kuh.

Da wir noch nicht genug vom Spazieren hatten ging es nochmals an die Steilküste von Boltenhagen, die ist wirklich eindrucksvoll. Natürlich haben wir auch heute nicht die Fischbude ausgelassen 🙂 In Boltenhagen besuchten wir noch ein in die Jahre gekommenes Buddelschiffmuseum. An der Tür musste man klingeln, es öffnete ein alter Mann und übernahm dann auch voller Stolz die Führung seiner zum Teil selbstgebauten Buddelschiffe.

Zum Abschluss unser Aktivitäten wanderten wir noch barfuß in der Ostsee. In der Nähe des Hotels gibt es einen ca. 4 km langen Strandabschnitt mit ganz wenig Wasser, alles sieht so aus wie bei einer Wattwanderung. An der Ostsee gibt es wohl kein Watt, deshalb war es eine Strandwanderung aber garantiert genauso schön.

Natürlich haben wir noch lecker zu Abend gegessen. Der Tag war dann doch anstrengend…

Bis Morgen, liebe Grüße, Michi und Thomas

7. August 2021 – Wismar

Hallo ihr Lieben

Heute ging es nach dem Frühstück ins 23 km entfernte Wismar. Wir hatten keine Vorstellung von Wismar. Dies ist aber eine sehr schöne Stadt, hat uns sehr gut gefallen, haben den ganzen Tag in dieser kleinen Stadt verbracht.

Begonnen haben wir mit der Marienkirche, von ihr ist nur noch der Kirchturm erhalten, das Kirchenschiff fehlt, kurzen Zwischenstop legten wir noch im Welterbe Haus ein (gefiel uns nicht), gleich danach ging es zum alten Hafen. Der alte Hafen ist von zahlreichen hübschen alten Häusern gesäumt, in denen sich viele Hotels und Restaurants befinden. Im Hafen liegen einige Boote, die Fisch in allen Variationen verkaufen, dies wurde auch so gleich von uns getestet 🙂 Um dieses Flair vom Hafen mit den historischen Segelschiffen, Schiffskuttern und kleineren Passagierschiffen zu genießen, suchten wir uns ein nettes Café und beobachteten in der Sonne einfach nur das bunte Treiben, wir konnten gar nicht genug bekommen. Als wir erst mal genug hatten, spazierten wie noch durch den Verladehafen, vorbei am Geburtshaus Hans Störtebeker und über einen Flohmarkt zurück in die Stadt.

Der nächste Stop war die Nikolaikirche, sehr schön von innen. Spontan wurde uns angeboten, an seiner Gewölbeführung im Dach der Kirche teilzunehmen. Gesagt getan. 95 Stufen ging es steil nach oben in das Gewölbe der Kirche, Wahnsinn die alten Balken, die Gewölbe, wie das gebaut wurde… Dies war sehr informativ und interessant.

Nun ging es über die Schweinsbrücke (früher wurden die Schweine darüber getrieben). Man findet am Anfang und Ende auf dem Geländer kleine süße Schweinchen, die Glück versprechen, wenn man sie mit der linken Hand berührt. Da wir denken, dass man nie genug Glück haben kann, haben wir sie ausgiebig gestreichelt. In der Fußgängerzone steht das allererste Warenhaus der Kaufhauskette Karstadt. Da wir uns etwas müde fühlten und es am Hafen so schön war, ging es also wieder zurück zum Hafen. Kaum waren wir dort, hatten wir Hunger, also ging es nach ca. 30 Minuten wieder Zurück in die Stadt zum Essen. Wir hatten uns das Lokal zum alten Schweden ausgesucht. Wismar war im 30 jährigen Krieg von den Schweden besetzt worden, deshalb findet man in Wismar viel Dinge, die auf Schweden hinweisen. Im „alten Schweden“ hat auch schon die schwedische Königsfamilie gegessen. Das Lokal ist toll und das Essen noch viel „toller“. Ich wüßte nicht, ob ich schon mal so guten Fisch gegessen habe. Satt ging es dann zurück an das noch ganze Auto, vorbei an einer Straße mit dem Namen „Tittentasterstraße“ 🙂

Nun sind wir im Hotel und lassen den Abend noch gemütlich ausklingen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

6. August 2021 – Boltenhagen

Hallo

Da das Wetter nur heute morgen schön sein sollte, haben wir beschlossen heute in der Nähe des Hotels zu bleiben. Unser Ziel war es, bevor der angebliche Regen kommt, spazieren wir am Strand entlang. Wir schafften den kompletten Strand von Boltenhagen, hin und zurück ca. 11,5 km. Das Wetter war herrlich, ein richtig schöner Sommertag bei 21 Grad und fast ohne Wind. Wir konnten in einer netten Strandbar sitzen, Kaffee und kalte Cola genießen. Sommerfeeling pur. Gegen 13:30 Uhr waren wir zurück im Hotel und die erfrischende Dusche tat uns richtig gut. Am Mittag lagen wir faul auf dem Bett und entspannten bei Olympia im Fernseher.

Am späten Nachmittag sind wir noch mal in den Ort, waren eine Pizza essen und sitzen nun mit einem Glas Sekt in Plastikbechern auf dem Balkon, blicken in den Yachthafen und warten auf das angesagte Gewitter.

Das Gewitter kam nicht und so hatten wir einen schönen Ausklang des Tages. Heute war es ziemlich entspannend, wir haben ausgiebig den Strand, die Sonne und das Meer genossen.

Bis Morgen, Michi und Thomas

4. August 2021 – Schwerin

Hallo an alle

Heute Morgen wieder mal gut geschlafen und lecker gefrühstückt, haben wir beschlossen heute geht es nach Schwerin. Unsere Wahl fiel auf Schwerin, da die Wettervorhersage super Wetter prognostizierte.

Also auf nach Schwerin. Was soll man sagen, die Stadt fanden wir nicht wirklich attraktiv. Weder die Petrikirche noch das Staatstheater noch den Dom und auch nicht wirklich die Stadt an sich. Aber dies ist halt Geschmacksache.

Doch dann kam das Schloss mit dem Schlossgarten. Wie wunderschön stand dieses Schloß auf einmal da. Man konnte sich nicht satt sehen, kaum war man ein paar Meter durch den dazugehörigen Schloßgarten gegangen, sah man das Schloß schon wieder aus einem anderen Winkel und man war spontan schon wieder in das Schloss verliebt. So traumhaft schön. Im Garten fanden wir den Baum der ewigen Liebe, der hat 2 Stämme aber die Äste sind miteinander verwachsen. Im Schloß treibt ein kleines Kerlchen seine Späße und Schabernack, das Petermännchen. In der Grotte des Schlossparks wirft es auf untreue Ehepartner kleine Steinchen, wir kamen ohne beworfen zu werden wieder aus der Grotte. Auch über die kleine Brücken sind wir gemeinsam gegangen, die einem die ewige Liebe verspricht. Das Schloss, der Park, es war einfach nur toll.

Da wir den heutigen Tag gemütlicher gestalten wollten, als die letzten, haben wir beschlossen, auf dem Schweriner See eine Schifffahrt zu machen und auch nochmals vom Wasser aus das tolle Schloss zu bestaunen. 90 Minuten Schifffahrt. Schön.

Dann sind wir noch in ein schnuckeliges Lokal eingekehrt und bestellten Omelette mit Pfifferlingen. Lecker. Dann machten wir uns um 18 Uhr auf den Weg ins Hotel, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Aber meistens kommt es anders als man denkt. Fünf Kilometer vor dem Hotel lief uns ein Hase ins Auto. Thomas hat zwar sofort gebremst, aber wir haben den Hasen erwischt und dieser den Kühlergrill unseres nagelneuen Leihwagens. Was soll ich sagen, zwei Autos kaputt und der Hase wahrscheinlich tot. Wir hatten nicht sofort angehalten, wie gesagt wir waren kurz vor dem Hotel und der Schreck war ja auch groß. Eine nette Freundin sagte uns dass wir den Hasen wohl zur Bestandsaufnahme benötigen. Also zurück, Hase suchen. Der Hase war nicht mehr da, aber Teile unseres Leihwagens lagen noch auf der Straße. Wir riefen dann den ADAC an, die waren total nett, benötigen auch nicht den Hasen, baten uns aber, der Polizei Bescheid zu geben. Das haben wir gemacht, die Polizei meldet es nun dem Förster und dieser sucht dann ggf. den Hasen. Der Hase tut uns schrecklich leid, es ging aber so schnell. Das Auto kann man ersetzen und das macht auch der ADAC morgen. Sie riefen uns nochmals an, haben uns eine Werkstatt für den Autotausch genannt. Vielleicht steckt ja auch hinter all dem das kleine Petermännchen vom Schloss. Nein Spaß beiseite, uns geht es gut, weder Thomas noch ich haben uns weh getan, alles außer dem Hasen ist mit einer Eigenbeteilhung für den Leihwagen zu beheben. Somit fast alles wieder gut. Werden jetzt mit viel Schoko ins Bett gehen…..

Liebe Grüße bis Morgen

Michi und Thomas

3. August 2021 – Lübeck

Hallo ihr Lieben

Heute haben wir Lübeck besucht, welch eine tolle Stadt und tolles Wetter hatten wir auch noch. Lübeck fanden wir einfach super.

Wir sind wieder gleich nach dem Frühstück gestartet und waren um 10 Uhr in Lübeck. Unser Rundgang begann am Holstentor, dieses kennt man unter anderem auch vom ehemaligen 50 DM Schein und von manchen 2 Euro Münzen. Gleich neben dem Holstentor befinden sich die sechs Salzspeicher, die auch als Kulisse des Filmes Nosferatu dienten. Kurz danach befindet sich dann auch die Petri Kirche, in der man mit einem Fahrstuhl nach oben fahren kann und einen wunderbaren Blick über Lübeck hat. Nach so viel Kultur hatten wir uns dann auch schon die erste Pause im Café Niederegger verdient. Vorbei an dem vielen Marzipan gelangt man im ersten Stock ins Café und fühlt sich in der Zeit gleich zurückversetzt. Bai Kaffee und Marzipantorte versuchten wir, uns an die Buddenbrooks zu erinnern. Im zweiten Stock schlenderten wir dann noch durch das Marzipanmuseum, bestaunten nachgebaute Berühmtheiten aus Marzipan und Marzipaneier, gestaltet von Wolfgang Joop. Dann hatten wir aber auch genug von Marzipan.

Frisch gestärkt ging es dann zum Buddenbrookhaus, dem Elternhaus von Thomas Mann. Das Rathaus nahmen wir auch noch schnell mit. Dann liefen wir den Museumshafen entlang, bestaunten die vielen Oldtimer-Schiffe und genossen die tolle Sonne. Es lässt sich dort super spazieren, es ist immer kurzweilig und genug Bänke zum ausruhen und die Trave zu genießen gibt es auch. Vorbei am Hansemuseum ging es dann ins Burgkloster, in dem wir kurz die Statue von Maria Magdalena betrachteten und dann im Burghof bei viel Sonne unter einem Walnussbaum Limonade genossen. Was braucht man da noch mehr, evtl. eine Fußmassage wäre zu diesem Zeitpunkt schon perfekt gewesen.

Es fehlte uns noch die St Marienkirche. Wir hatten im Vorfeld gelesen, dass es in ihr ein Relief mit der Kirchenmaus Rosemarie gibt. Wenn man die Kirchenmaus findet und sie mit der linken Hand streichelt, dann wird man viel Glück haben. Die nächsten 20 Minuten unserer Aufmerksamkeit galten dann nur noch der winzigen Kirchenmaus Rosemarie, bis wir sie endlich streicheln konnten. Auch die Statue Steinalt und den Teufel haben wir gefunden.

Mit dem Glück von der Kirchenmaus Rosemarie haben wir dann wohl die beste Eisdiele in Lübeck gefunden. Wir hatten Buttermilch-Zitrone, Haselnuss, Honig mit geröstetem Sesam und Mangoeis, das ganze mit einem Sitzplatz in der Sonne.

Frisch gestärkt schafften wir dann auch noch das Willy Brandt Haus samt Ausstellung, sowie auch noch das Geburtshaus von Günther Grass. Durch die vielen tollen „Gänge“ (typisch für diese Stadt) schlenderten wir auch noch zum Dom von Lübeck. Danach schleppten wir uns nur noch durch die Gänge und am Ufer der Trave entlang, bis zu einer Pizzeria. Die kam wie gerufen, ebenso die Pizza, der Salat und die Lasagne. Mit den vollen Bäuchen mussten wir uns dann nur noch bis zum Parkhaus quälen.

Nun liegen wir völlig platt auf dem Bett, freuen uns, dass wir so einen tollen Tag in Lübeck hatten und nun werde ich Thomas noch zu einer Fußmassage überreden.

Liebe Grüße

Michi und Thomas

Moin Moin – auf dem Weg zur Ostsee

Hallo ihr Lieben

Heute Morgen nach dem Frühstück ganz gemütlich ging es um 1o Uhr los Richtung Ostsee. Autobahn frei, kein Stau. Bei Darmstadt entschieden wir uns, einen kleinen Zwischenstopp im Einkaufszentrum Loop zu machen, ein wenig die Füße vertreten und einmal austreten zu gehen. Nach knapp einer Stunde ging es dann auch schon weiter.

Leider kamen wir nicht wirklich weiter, sondern nur noch bis zum Bad Homburger Kreuz, dort stellte Thomas fest, dass das Auto ruckelt, er nicht mehr Gas geben kann und dass dann auch noch ein rotes Warnlicht (Motor) im Armaturenbrett aufleuchtete. Oh Schreck. Zum Glück gab es genau an dieser Stelle eine Nothaltebucht. Anhalten. Warnweste suchen, aufsteigen. In die Warnweste passte leider nur ein Arm von Thomas, irgendwie haben wir wohl eine Kindergröße gekauft. Mir passte Sie :-). Auch blöd war, dass wir das Warndreieck unter allen Koffern im Kofferraum begraben hatten. Als0 sprangen wir neben das Auto in die Hecken umsäumt von Brombeerhecken und benutzen Taschentücher. Wir haben zwar über Hyundai eine Mobilitätsversicherung, aber leider war unter der Telefonnummer nur eine Warteschlange, und dann eine Bandansage zu erreichen. Diese wollte dann auch noch die Fahrgestellnummer unseres Autos wissen, was man ja auch unbedingt in den Hecken, zischen den gebrauchten Taschentücher gerade griffbereit hat. Zum Glück hatten wir vor einem halben Jahr den ADAC aufgestockt, so dass wir nun Premiummitgleid waren. Also riefen wir den ADAC, der auch nach 40 windigen Minuten kam. Der gelbe Engel konnte mit Hilfe eines PC unser Problem am PC auslesen und teilte uns mit dass wohl die Zündspule kaputt ist. Außerdem meinte er, dass es in der Nothaltebucht zu gefährlich ist und wir langsam 2 km hinter ihm her auf einen Parkplatz fahren könnten. Zur Information sei noch gesagt, dass unser Auto vor 1 Woche zur großen Inspektion in der Werkstatt war und auch das Thema Zündspule besprochen wurde und es hieß das hat Zeit. Egal, wir kamen bis zu dem Parkplatz, dort teilte uns dann der gelbe Engel höflich mit, dass wie nicht weiter fahren können und er nun einen Abschleppwagen ruft. Gesagt, getan und weg war er. Zwanzig Minuten später rief dann der Fahrer des Abschleppwagens an, teilte mir mit dass er in ca. 15 Minuten da ist, er unser Auto dann abschleppen würde, wir aber nicht mit könnten, wegen Corona. Das war der Zeitpunkt an dem ich dachte das kann ja jetzt alles nicht sein… Bis der Abschleppwagen kam, hatten wir uns wieder beruhigt, der Fahrer auch, hatte nun gemerkt dass wir Premiummitglied 🙂 sind. Nun fing er wirklich an uns zu mögen und verhandelte für uns mit dem ADAC. Zuerst sollten wir uns von einer privaten Person auf dem Parkplatz abholen lassen, unser Auto sollte nach Bad Dürkheim in die Werkstatt geschleppt werde, am Montag repariert werden und dann sollten wir Montag nochmal los fahren Richtung Urlaub. Abgelehnt wollten wir nicht. Ihr müsst wissen so eine Zündspule kostet ca. 100 Euro und man kann das kann schnell ein und ausbauen. Also versuchte er für uns eine Werkstatt zu finden, die eine solche Zündspule hat. Fehlanzeige. Keine Werksatt, kein ATU nichts zu machen. Zweiter Vorschlag vom ADAC wir bekommen für 4 Tage ein Leihauto… Abgelehnt. Nach ca. 30 Minuten hatten wir dann das Angebot 7 Tage Leihauto, abgelehnt. Wir fahren doch nicht von der Ostsee nach 7 Tagen zurück und tauschen Autos. Nach weiteren Minuten hatte der Fahrer dann für uns heuausgehandelt, er schleppt uns zurück nach Frankfurt, in die ADAC Werkstatt, dort ruft er uns ein Taxi, dies bringt uns nach Offenbach und dort bekommen wir dann für 1o Tage ein Leihauto. Nach 10 Tagen tauschen wir dann auf dem Nachhauseweg die Autos wieder. Perfekt. Leider war es nun immer noch so, dass wir nicht mit ihm im Abschleppwagen wegen Corona mitfahren durften. Also lud er unser Auto auf seinen Hänger und dann mussten wir in unser Auto auf dem Hänger einsteigend wurden dann so abgeschleppt. Welch ein Spaß :-). Es klappte alles super. Das Taxi wartete schon auf uns, brachte uns nach Offenbach und wir bekamen ein nagelneues Leihauto eine Opel mit 3 Km. Alles in allem ein guter Ausgang für uns. Das Taxi mussten wir mit 50 Euro in Vorklasse gehen. Leihwagen ist Garantie ohne Kilometerbegrenzung, die Reparatur müssen wir auf dem Rückweg auch in Vorklasse gehen, fällt aber auch unter Garantie. Also alles gut.

Gegen 18 Uhr waren wir in Kassel bei Lisa und Maik. 19 Uhr etwas Essen und dann haben wir bis Mitternacht noch gequatscht. Hatten einen tollen Abend und unser Urlaub kann auch nur noch besser werden.

Ach übrigens haben wir nur noch 2 Knirpse, die anderen 3 Regenschirme wurden leider in unserem Auto vergessen 🙂

Liebe Grüße Michi und Thomas

8. August 2020 – Innsbruck/Museum

Hallo

Heute Morgen ging es wieder nach Innsbruck, unser erstes Ziel waren die Kristallwelten von Swarovski (Ausstellung). Das ist schon richtig genial, was man aus Kristallen alles machen und zaubern kann. In den verschiedenen Welten gab es auch einen Winterraum, in dem es schneite und uns eine eisige Abkühlung bescherte.

Dann fuhren wir nach Innsbruck in die Altstadt, um uns genauer umzusehen. Die Altstadt von Innsbruck ist nicht sehr groß und fast alle Sehenswürdigkeiten liegen eng beieinander. Unsere Tour begannen wir bei der Markthalle, da es schon fast Mittag war und wir noch ohne Frühstück waren. Einen leckeren Speck-Käse-Toast gab es dann doch erst etwas später mit Kaffee neben dem golden Dachl in einem Café. Unsere Tour durch Innsbruck begannen wir am Leopoldsbrunnen, vorbei am Staatstheater richtung Hofgasse. Gegenüber dem Flüsterbogen, an dem wir uns liebe Dinge zuflüsterten, ging es in die Maximilians-Ausstellung und anschließend in die Hofburg, einem Museum. Wir nutzten die Innsbruck Citycard, somit waren eigentlich alle Museumsbesuche inclusive und bei Temperaturen über 30 Grad waren diese zudem auch noch toll gekühlt Plätze. Die Hofburg war übrigens sehr schön mit den tollen Säalen und dem noch vorhanden Bildern und Mobiliar. Sogar Abbilder von Sis(s)i, Thomas Lieblingskaiserin haben wir gefunden. Danach ging es dann zu dem Wahrzeichen von Innsbruck dem goldenen Dachl, leider ist davor gerade eine Baustelle, das Dach an sich ist aber schön anzusehen, auch das goldene Dachl Museum haben wir besucht. Man kann dann aus dem Fenster under dem goldenen Dachl auf die Fußgängerzone blicken. Nach diesem Museumsrundgang und etwas Schlendern gab es erst mal zur Stärkung eine kalte Cola und einen Salat. Während dieser Pause beschlossen wir, uns noch den Dom anzusehen, der wirklich sehr sehr schön ist und dann zurück in die Ferienwohnung fahren, da es nun wirklich viel zu heiß war. Die Fußgängerzone in Innsbruck war wie leer gefegt und der Asphalt unter unseren Füßen war ganz weich geworden.

Auf Grund der Hitze beschlossen wir auf der Fahr in die Ferienwohnung, zu packen, etwas zu schlafen und dann am Abend nach Hause zu fahren. So waren wir um Mitternacht bei immer noch 25 Grad wieder zu Hause.

Abschließend bleibt uns zu sagen, dass wir einen tolle Woche in Österreich hatten, viele Eindrücke und Wetterkapriolen. Die Höhenunterschiede und die teilweise dünnere Luft machte uns zu schaffen. Nun freuen wir uns noch auf eine Woche Ferien bei uns auf dem heimischen Sofa.

Liebe Grüße,

Michi und Thomas