7. Oktober 2022 – Storck, Haribo und Balsen

Hallo

Heute Morgen ging es gut erholt auf den nach Hause Weg, im Vorfeld hatten wir schon besprochen, dass wir noch eine Nacht in Stuttgart bleiben. Kurz vor Stuttgart, in Metzingen, gibt es ein großes Outlet Center in dem wir Halt machten, um ein wenig zu shoppen. Leider gab es nichts, was uns wirklich gefiel. Ziemlich enttäuscht liefen wir an den Geschäften entlang und dann kam plötzlich das Geschäft Stock, auch Outlet… Also wir da rein und da gab es Lollies, Bonbons und Karamell. Wir haben richtig zugeschlagen. Für Halloween oder so Dann ging es weiter, vielleicht 200 Meter, da war dann Haribo. Es gab Gummibären nach Farben sortiert. Wir haben uns aber für ein vier Kilo Haribo Überraschungspaket entschieden. Thomas Arme wurden schon länger. Ich entdeckte dann auch noch Bahlsen. Dort gab es ein Herbstpaket mit Keksen, 12 Packungen… habe ich auch noch gekauft. Ich glaube das war dann wirklich Frustshoppen, Lindt habe ich dann Thomas Arme zuliebe ausgelassen. Danach ging es ins Hotel, in Herrenherg, Im Hotel haben wir typisch schwäbisch zu Abend gegessen es gab Linsen mit Spätzle und Wiener und einmal Zwiebelrostbraten mit deutschen Ravioli (Maultaschen).

Morgen lassen wir unseren Urlaub noch mit einem schönen Einkaufsbummel in Stuttgart ausklingen.

Bis bald Michi und Thomas

06.10.22 Rückreise Los Angeles nach Frankfurt

Hallo zusammen,

hier sitzen wir nun am Gate und warten auf das Boarding für unser knapp 11 Stunden Rückflug nach Frankfurt und die anschließende Zugfahrt nach Kassel. Zwei Jahre haben wir durch Corona auf diese Reise gewartet und bereuen nichts davon. Natürlich ist es schade, dass das Death Valley durch die Überschwemmung ausfallen musste, aber wenn wir 2020 so geflogen wären, wie wir es ja schließlich schon gebucht hatten, wären wir damals genau in die schlimmen Waldbrände geflogen und hätten sicher noch viel mehr nicht sehen und besuchen können.

Rückblickend geht für uns heute ein eindrucksreicher, aufregender und auch immer mal anstrengender Urlaub zu Ende. Wir haben die USA als ein sehr freundliches und aufgeschlossenes Land kennengelernt. Wir hatten weder bei der Einreise noch vor Ort irgendwelche Schwierigkeiten und bekamen immer Hilfe und Unterstützen auch ohne explizit danach zu fragen. Fast 2,5 Wochen waren wir an der Westküste unterwegs, haben uns 5 der geplanten 6 Nationalparks ansehen können und waren mit Los Angeles, San Francisco und Las Vegas in gleich drei Metropolen Nordamerikas. Heute haben wir unser Auto mit insgesamt 2.950 gefahrenen Meilen zurückgegeben, haben also trotz mehrtägigen Aufenthalte an manchen Stellen insgesamt mehr als 4.700 km zurückgelegt. Wir haben zwei mal auf unserer Reise die Uhren umgestellt und mit Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada gleich 4 Bundesstaaten gesehen. Wir haben uns neben den Restaurants durch mindestens 6 Fastfood-Ketten probiert und In‘n‘Out Burger zum unangefochtenen Sieger erklärt. Wir waren auf unserem ersten Baseballspiel und haben jeden Abend zum Einschlafen die Footballhighlights der vergangenen Spiele geschaut. Wir haben einen Schwarzbären in freier Wildbahn gesehen! Wir waren da zu Besuch, wo die reichen und schönen wohnen und sind an den Orten gelaufen und gefahren, die wir sonst nur aus dem Fernsehen kennen. 

Wir glauben, ohne die Ostküstentour erlebt zu haben, dass wir mit der richtigen Route begonnen haben, da uns die Nationalparks alle auf ihre Weise begeistert haben. Wir haben ein unterschiedliches Ranking zu den Parks aufgestellt, sind uns aber einig, dass man jeden gesehen haben muss, wenn man schon mal hier ist. 

Jetzt freuen wir uns aber auf zu Hause, vor allem auf euch, aber auch auf Frühstück mit Wurst und Käse und vielleicht auch mal einen Salat ohne Mayo oder Bacon. 

Ganz liebe Grüße vom Flughafen LAX!

Lisa&Maik

6. Oktober 2022 – Stille Nacht, Heilige Nacht

Hallo

Auch bei uns war heute der letzte Tag in Airnrig. Morgen geht es nach Stuttgart, auch dort möchten wir noch 1 Tag bleiben.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf nach Oberndorf an der Salzach. Das ist nur ein kurzer Weg und dort gibt es die Stille-Nacht Kapelle und das Stille-Nacht Museum.

In Laufen an der Salzach haben wir geparkt und sind dann durch die Altstadt spaziert, haben den Europasteg überquert und sind den Stille-Nacht Friedensweg entlang gelaufen bis zur Stille-Nacht Kapelle und dem Stille-Nacht Museum in Oberndorf (Österreich).

Der Ursprung des Weihnachtsliedes

Dort erfuhren wir so ziemlich alles über die Entstehung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Am 24. Dezember 1818 erklang zum ersten Mal das Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht“ in der St. Nikola Kirche in Oberndorf von Joseph Mohr (Textdichter) und Franz Xaver Gruber (Komponist). Um dem Ereignis dieser Nacht einen besonderen Glanz zu verleihen, wurde auf dem Gelände der einstigen St. Nikola Kirche die heutige Stille-Nacht-Gedächtniskappelle errichtet und im Jahr 1937 feierlich eingeweiht. Jedes Jahr am 24. Dezember um 17:00 Uhr findet vor dem Gruber-Mohr-Denkmal eine Gedenkfeier zu Ehren der Liederschöpfer statt. Im Museum steht eine schalldichte Kabine, in der wir unsere Gesangskünste unter Beweis stellen, begleitet von Elvis, Mireille Mathieu usw. Die wissen schon, warum sie die Kabine Schalldicht machen. In der Kapelle haben wir uns per Selbstauslöser mit dem Handy fotografiert. Wenn wir es nicht vergessen, bekommt ihr dann von diesem Motiv eine Weihnachtskarte. Der Weg zurück ging dann über eine tolle Länderbrücke nach Laufen, wo wir bei herrlichem Sonnenschein Kaffee im Stadtcafé getrunken haben. Zurück im Chalet haben wir es uns heute nochmals so richtig gut gehen lassen. In der Sonne liegen (wir haben den 6. Oktober, liegen windgeschützt bei 21 Grad in der Sonne und schwitzen) bewegen uns nur zwischen Kühlschrank, Swimmingpool und Sauna hin und her. Schön! Wir werden nun Abendbrot essen und dann zum Abschluss, wenn es nun endlich kühl wird, den Jacuzzi (36 Grad) unter dem Sternenhimmel und die Sauna nochmals nutzen. Morgen geht es dann noch für ein Nacht nach Stuttgart.

Bis Morgen, Michi und Thomas

05.10.22 Universal Studios Hollywood

Hallo zusammen!

Unser letzter richtiger Tag ging heute früh los. Um 7:30 Uhr sind wir Richtung Universal Studios aufgebrochen, um pünktlich zur Öffnung vor Ort zu sein.

Dank des Verkehrs haben wir für die eigentlich kurze Strecke über eine Stunde gebraucht.

Nachdem wir unser Auto im Parkhaus abgestellt hatten ging es über eine kleine Shopping-Meile direkt in den Park.

Kurz vor dem Eingang konnte man schon sehen, welche Neuerung nächstes Jahr eröffnet wird, nämlich die Super Nintendo World. Ein bisschen schade, dass wir das nicht schon miterleben dürfen.

Der Park war natürlich trotzdem toll. Gleich zu Beginn gab es eines unserer Highlights, die Wizarding World of Harry Potter. Ein sehr liebevoll und gut designter eigener magischer Themenbereich, rund um Harry Potter.

Es gab Butterbier, verschiedene Läden und Fahrgeschäfte. An manchen Punkten konnte man mit seinem Zauberstab sogar etwas zaubern.

Auch die Wartezeiten hielten sich jetzt noch in Grenzen und wir konnten alles mitmachen, was wir wollten. Neben Ollivanders Zauberstabgeschäft und dem Ritt auf einem Hippogreif, stach ganz klar „the forbidden Journey“ heraus. Eine Art Achterbahn, in der man quasi auf einem fliegenden Besen, durch Hogwarts geflogen ist. 

Wirklich toll, nicht nur für eingefleischte Harry Potter Fans wie uns!

Anschließend haben wir uns die Universal Studio Tour angeschaut. Man ist dabei ca 1 Stunde mit einem Bus durch verschiedene Originalsets gefahren und hat dabei einige lustige Informationen von einem Guide erhalten. 

Es war sehr interessant, aber ehrlicherweise auch recht unspektakulär, so ganz ohne Spezialeffekte. Eine kleine 3D Simulation zum Kampf von King Kong gegen einen T-Rex, die dabei unseren Bus ganz schön in die Mangel nahmen, war dafür aber super. 

Ein Bereich war allerdings auch gesperrt, weil dort gerade Dreharbeiten stattfanden. Wir wissen aber leider nicht, für was.

Nach einem viel zu teuren Stück Pizza ist Maik noch die Simpsons Achterbahn gefahren. Es war von der Art ähnlich wie Harry Potter, aber bei weitem nicht so gut. 

Nach einer kurzweiligen Special Effects Show, haben wir uns natürlich noch in die Schlange zur Jurassic World Wildwasserbahn gestellt und uns nach fast 90 Minuten von einem Indominus Rex jagen lassen. 

Unverletzt aber ziemlich nass haben wir es aber gerade so raus geschafft.

Anschließend war es schon ca 1 Stunde vor Parkschließung und wir haben uns langsam wieder Richtung Auto begeben.

Gerade sind wir auf dem Weg zu einem letzen Abstecher in einen Walmart, bevor es danach wieder ins Hotel geht. Morgen fliegen wir dann um 15 Uhr wieder zurück nach Deutschland und Urlaub neigt sich nun spürbar dem Ende zu.

Wir wünschen euch eine gute Nacht und melden uns morgen vor dem Flug noch mal mit einem anschließenden Bericht.

Viele Grüße 

Maik&Lisa

5. Oktober 2022 – Kehlsteinhaus und Königssee

Hallo

Nach dem romantischen Abend haben wir richtig gut geschlafen bis uns die Sonne heute Morgen geweckt hat. Auch das Frühstück war wieder lecker, als Schmankerl gab es Pancakes und Tomaten mit Mozzarella.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Kehlsteinhaus.

Das Kehlsteinhaus am Gipfel des Berges Kehlstein (1.834 m) ist ein historischer Aussichtspunkt hoch über Berchtesgaden und bietet einen atemberaubenden Panorama-Ausblick über die Bayerischen Alpen. Ursprünglich von den Nationalsozialisten als repräsentativer Ort für politische Treffen gedacht, beherbergt es heute ein Restaurant. Schon irgendwie komisch, dass man sich so etwas anschaut. Wir waren etwas zwiegespalten, aber der Ausblick war gigantisch.

Das Kehlsteinhaus war ein Geschenk der Nationalsozialisten für Adolf Hitler zu dessen 50. Geburtstag. Das Gebäude wurde für Staatsfeierlichkeiten und Regierungstreffen genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es nicht angegriffen oder beschädigt und ist deshalb heute im Original-Zustand zu sehen. Es ist eines der wenigen erhalten gebliebenen Monumente aus der Hitler-Ära. Seit 1960 befindet sich hier ein Restaurant.

Das historische Gebäude des Dritten Reiches ist entweder mit Spezial-Bussen oder über einen dreistündigen Fußmarsch mit wunderbarem Ausblick auf den Königssee erreichbar. Wir nutzten die Fahrt mit dem Bus, richtig teuer, pro Person 28 Euro inklusive des Fahrstuhls. Die Kehlsteinstraße, die hinauf führt, ist äußerst steil mit einer Neigung von 24%. Sie ist eine der höchsten Bergstraßen Deutschlands und hinsichtlich ihrer Konstruktion weltweit einzigartig. Sie wurde in nur 13 Monaten aus massivem Fels herausgesprengt und das in einem eigentlich unpassierbaren Gelände. Ein „spezieller“ Bus brachte uns zum Parkplatz, wo uns ein 124 Meter langer Tunnel (ganz mit Messing verkleidet) ins Innere des Berges führt. Dort fuhr uns ein Lift in nur 41 Sekunden hinauf zum Kehlsteinhaus. Dann geht es weiter hinaus auf die Sonnenterrasse. Von dort kann man noch einen kleinen Spaziergang bis zum Gipfelkreuz wagen, was wir selbstverständlich nicht ausgelassen haben. Man hat eine so großartige Aussicht , dass ich aus dem Staunen nicht herauskam. Bis nach Salzburg und weit in den Flachgau hinaus, zum Hohen Göll und hinunter zum Rossfeld. Gigantisch und das Wetter toll, uns war richtig warm in der Sonne. Auf der Außenterrasse haben wir einen Kaffee genossen und sahen einen Hubschrauber kreisen. Nach unserer Pause fuhren wir wieder mit dem Aufzug nach unten, und gingen zur Haltestelle der Busse. Der Hubschrauber der Bergrettung war dort auch gelandet und es wurde eine verunglückte Person geborgen und dann im Hubschrauber versorgt und weiter transportiert.

Unser nächstes Ziel zum spazieren war dann der Königssee. Dort ist es immer wieder schön und auch Murmeltieröl gibt es dort zu unserem Erstaunen immer noch zum Kaufen. Wer kauft so was? Wird da wirklich ein Murmeltier zu Öl oder Salbe verarbeitet? Gibt es so viele Murmeltiere?

Weiter ging es dann zum Essen, es gab Ente mit Knödel und Rotkohl sowie Gulasch mit Spätzle. Zum Nachtisch einen Germknödel. Ja und dann mussten wir mit vollen Mägen zurück ins Chalet. Es half nur noch auf dem Bett liegen und einen späten Nachmittagsschlaf machen. Soeben waren wir noch im Badebereich der Anlage, sind noch eine wenig geschwommen, tümmelten uns im Whirlpool und Thomas schwitzte noch in der Sauna. Jetzt haben wir genug und machen es uns gemütlich vorm Fernseher.

Bis Morgen, Michi und Thomas

04.10.22 von San Simeon nach Los Angeles

Hallo zusammen,

heute ging es für uns zurück nach Los Angeles. Teilweise noch mal auf dem Highway One, irgendwann dann aber auch über die Interstate. Wir haben so auch schon etwas über 5 Stunden gebraucht und wir wollten heute den Tag in und um Los Angeles noch mal voll nutzen. Kurz vor Los Angeles sind wir noch mal einen kleinen Schlenker durch Malibu gefahren und haben versucht einen Blick auf die im Intro der Serie von „Two and a half men“ vorkommende Häuserreihe am Malibu Beach zu erhaschen. Wir wussten, dass es das Haus von Charlie Sheen selbst nur am Filmset gibt, aber die Umgebung müsste vom Meer aus zumindest gut zu sehen sein. Wir sind auch bis auf einen kleinen Strandabschnitt daneben ran gekommen, aber den Rest konnte man nur erahnen. Das eigentliche Ziel wurde vom Sicherheitspersonal bewacht und laut Google wohnen oder wohnten hier in der Region auch Leonardo Di Caprio und Cindy Crawford. Da kann man schon verstehen, dass die nicht alle Serienfans in ihrem Vorgarten stehen haben möchten. Aber auch so hat man hier deutlich gemerkt, dass hier niemand wohnt, der am Hungertuch nagt. Malibu ist wirklich traumhaft schön gelegen und die Häuser müssen sich nicht vor denen in Beverly Hills am Anfang unserer Reise verstecken. 

Für uns ging es dann aber weiter direkt nach Los Angeles. Maik hatte im Vorfeld schon ein Restaurant rausgesucht, in dem es das beste Pastrami Sandwich der Welt geben sollte. Also mussten wir da natürlich hin. Die Lage ist eher so naja und man kann auch kurz etwas skeptisch werden, ob es hier gleich wirklich gutes Essen gibt, aber Innen sah die Welt schon wieder anders aus. Selbst der Guide Michelin hat hier 2021 seine Empfehlung ausgesprochen. Wir kamen auch gleich dran und Maik wusste schon, dass die Nummer 19 die Spezialität des Hauses sein sollte. Zum Glück gab es auch ein Bacon, Tomate, Käsesandwich in einem Kümmelbrot, sodass wir am Ende beide ein wirklich leckeres Mittagessen hatten. Maik hat zwar noch nicht viele Pastrami Sandwiches gegessen, aber hier war wohl definitiv das biste beste und das Fleisch wäre nur so in seinem Mund zerfallen. 

Frisch gestärkt ging es dann weiter ins Herz Hollywoods zum berühmten Walk of Fame. Im wesentlichen werden hier die Stars aus den 5 Kategorien Film, Fernsehen, Musik, Theater und Radio gewürdigt und erhalten den begehrten Stern auf dem Boden des Hollywood Boulevards. Jedes Jahr werden hierfür etwa 200 Nominierungen (theoretisch könnten jeder von uns eine Nominierung aussprechen, sofern wir eine Erlaubnis unseres Stars bekommen) ausgesprochen, aus denen dann nur etwa 30 bewilligt werden. Doch die Ehre ist nicht umsonst. Etwa 55.000 US-Dollar müssen aufgebracht werden, um tatsächlich die Zeremonie zur Sternlegung einleiten zu können. Für den ein oder anderen scheint aber die größte Hürde zu sein, innerhalb von 5 Jahren ein Datum auszuwählen, an dem die Zeremonie stattfindet. Man muss nämlich persönlich vor Ort sein, um seinen Stern einzuweihen (mit Ausnahme der einmal pro Jahr stattfindenden postumen Ehrung). Wer das z.B bis heute nicht geschafft hat oder auch nicht wollte, ist George Clooney, nachdem wir deshalb vergeblich auf dem Walk of Fame für Mama gesucht haben. 

Viele andere haben wir aber gefunden und nachdem wir anfangs jeden Stern fotografieren wollten, dessen „Besitzer“ wir kannten, haben wir das ziemlich schnell abgekürzt und uns auf „unsere“ Stars konzentriert. Mit wem hat eigentlich alles angefangen? Mit Stanley Kramer (Regisseur und Filmproduzent) der 1960 den ersten Stern erhielt. Wir kannten ihn nicht, aber der ein oder andere von euch bestimmt. So oder so machte es total Spaß über die fast 2 km zu laufen und die Namen auf dem Boden zu suchen. Danach läuft man das Ganze nochmal und guckt sich auch mal den Hollywood Boulevard selbst an, von dem man ja fast nichts mitbekommen hatte, weil man die ganze Zeit auf den Boden gestarrt hat 😅. Hier haben wir dann auch das Dolby Theater gesehen, in dem jedes Jahr die Oscars verliehen werden. Der Platz vor dem Chinese Theater, vor dem die bekannten Hand- und Fußabdrücke der Stars zu sehen sind, war heute leider wegen einer Veranstaltung komplett zugestellt. Wir konnten aber nicht erkennen wer kommt oder was da gerade los war, aber es sah sehr wichtig aus. Ein paar Straßen weiter Standen die Leute Schlange um, wie wir vermuten, zu Jimmy Kimmel in die Live-Aufzeichnung zu kommen. Jimmy Kimmel hat in den USA eine bekannte LateNight Show, aber die Tickets hätte man schon im Vorfeld kaufen müssen, was jetzt nicht ganz oben auf unserer Liste stand. 

Stattdessen fuhren wir noch zum heute geschlossenen Griffeth Observatory. Von hier sollte man einen tollen Blick zum Hollywood Schriftzug haben, aber tatsächlich haben wir den heute von der Autobahn aus schon besser gesehen. Wir entschlossen uns also die 10 Dollar Parkgebühr zu sparen und nur schnell im Vorbeifahren ein Bild zu schießen. Von hier aus geht es jetzt noch mal fast eine Stunde zum Hotel, was eigentlich gar nicht weit entfernt ist, aber in dem Verkehr einfach total lange dauert. Während Maik sich also gerade durch den Stau kämpft schreibe ich euch schon mal den Blog von heute. 

Morgen geht’s für uns dann in die Universal Studios für die wir uns nach langem Abwägen zwischen Universal Studios, Warner Bros Studios und Disney Land entschieden hatten. Das lange Grübeln hätten wir uns aber sparen können, Warner Bros hat Mittwochs nämlich zu und Disney Land war ausgebucht… so müssen wir uns aber zumindest nicht ärgern und fühlen uns in unserer Auswahl durch das Schicksal bestätigt 😊.

Davon dann aber morgen mehr!

Liebe Grüße Lisa&Maik

4. Oktober 2022 Ainring Bayern Chalet

Hallo

Heute Morgen wurden wir mit einem tollen Sonnenaufgang geweckt, das war so schön, wie uns die Sonne geweckt hat, es schmeichelt so sehr der Seele. Dann gab es ein leckeres Frühstück. Heute als besonderes Schmankerl gab es hauseigenen Speck und ein selbst gemachtes Bircher Müsli. Das Frühstück ist so üppig, dass wir gar nicht alles packen.

Das ist der Blick vom Bett aus beim Aufwachen

Nach dem Frühstück waren wir spazieren und habe die schöne Anlage und das Umfeld erkundet.

Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf den Spa-Bereich zu erkunden, der zu dieser Anlage gehört. Eigentlich benötigen wir das gar nicht, da wir im Chalet eine eigene 60 Grad Sauna, den Jacuzzi mit 36 Grad und eine schöne Regendusche haben. Aber egal, wir wollten diesen Bereich unbedingt erkunden. Es gibt fünf verschiedene Saunen, für jeden Geschmack etwas, ein kaltes Tauchbecken für nach der Sauna und einen großen Pool zum schwimmen, richtig warm und das im Freien. Im Ruheraum stehen ausreichend Liegen zur Verfügung, es gibt Decken, Handtücher, alles was man benötigt und ein kleines Bistro.

Den Nachmittag haben wir verbracht mit in der Sonne sitzen, im Jacuzzi liegen, saunieren und schlafen. Den Abend lassen wir romantisch mit einem eigens vor unserer Tür entzündeten Lagerfeuer ausklingen.


Bis Morgen, Michi und Thomas

03.10.22 Von San Francisco nach San Simeon

Hallo zusammen,

heute haben wir gar nicht so viel zu erzählen. Wir sind nach dem Frühstück gleich los gefahren und haben noch mal einen kurzen Abstecher zur Lombard Street gemacht. Natürlich wollten wir auch mal selbst hinunter fahren, aber es war fast aufregender die steilen Straßen in San Francisco aufwärts zu fahren und ganz oben an einem Stop Schild zu halten. Gut, dass wir sowas in Deutschland nicht in einem solchen Ausmaß haben, da hilft uns nämlich keine Automatik. 

Danach ging es weiter auf den Weg zurück nach Los Angeles. Wir entschieden uns nicht den Weg über die Autobahn zu nehmen, sondern die 1,5 Stunden Fahrtzeit mehr in Kauf zu nehmen, um über den Highway 1, angeblich eine der der schönsten Küstenstraßen der Welt, bis zu unserem heutigen Übernachtungsziel San Simeon zu fahren. Die Straße fuhr einen mal mehr, mal weniger dicht, aber fast immer mit Sichtkontakt an der Pazifikküste entlang. Unterwegs hat man immer wieder tolle Aussichtspunkte und einen Blick auf die kräftige Brandung, die gegen die Felsen schlägt. Wir fuhren auch mal 1-2 Punkte an, aber eigentlich hat man während der Fahrt immer einen tollen Blick, sodass man fast nicht aussteigen müsste. Den einzigen längeren Halt legten wir bei einem Seeelefanten Aussichtspunkt ein, der noch dazu kurz vor San Simeon liegt. Je nach Jahreszeit liegen hier bis zu 1.000 Seehunde, Seelöwen und Seeelefanten gleichzeitig am Strand. Bei uns waren es heute schätzungsweise ein paar 100, aber es war trotzdem klasse ihnen beim raufen, oder auch nur beim über den Strand robben zuzusehen. Es war allerdings auch sehr windig, weswegen es uns irgendwann auf die letzten Meter zum heutigen Motel getrieben hat. 

Hier kamen wir nach fast 5 Stunden Fahrt auch an und unternahmen noch mal einen kurzen Spaziergang zum „Strand“, aber an Schwimmen war bei der Brandung und dem Wind nicht zu denken. Nur ein einzelner Kitesurfer fühlten sich hier wohl. Ansonsten hat San Simeon nicht viel zu bieten. Es gibt 2-3 Möglichkeiten um essen zu gehen und einen kleinen Laden für die nötigsten Einkäufe. Wir vermuten die Motels haben einen internen Wettbewerb laufen, wer die hässlichste Erkennungsfigur für seine Rezeption stellt und wir würden vermuten, dass wir heute mit Miss Piggy gegen Neptun und eine Vogelscheuche gewonnen haben. 

Wie gesagt war die Auswahl beim Essen eher eingeschränkt und da wir beide keine Krabbensuppe oder Meeresfrüchte wollten blieb für uns der Burger übrig. Wir entschlossen uns diesen aber diesmal gemütlich auf unserem Zimmer zu essen, da auch gerade die Live-Übertragung eines Footballspiels begonnen hatte. 

Morgen geht es dann für uns weiter auf dem Highway One nach Los Angeles, dem Start und auch Ende unserer Reise. Hier haben wir uns ja aber noch ein paar Punkte für die letzten Tage aufgehoben, die wir dann morgen gegen Nachmittag / Abend gleich mal angehen werden. 

Euch allen einen guten Start in die Woche nach dem Feiertag und bis morgen 😊

Lisa&Maik

3. Oktober 2022 – Ainring und Salzburg

Hallo

Gestern Abend waren wir noch zum Abendessen hier im angrenzenden Gasthaus. Als Vorspeise hatten wir ein warmes Wurzelbrot und als Hauptspeise ein Wiener Schnitzel mit lauwarmem Kartoffelsalat und Tafelpitz mit Kartoffeln, Spinat, Apfelkren und einer Mayonnaise. War lecker aber sehr viel.

Danach waren wir noch ausgiebig im Jacuzzi, das war so schön… die Wärme, die Massagedüsen…

Leider musste ich das Bild halbieren 😀

Heute Morgen habe ich im Bett ganz aufmerksam gewartet, ob, wie ausgemacht, um 8:00 Uhr jemand das Haus betritt und uns Frühstück richtet. Habe sogar aus dem Fenster gespäht. Nichts. Drei Minuten nach 8:00 Uhr habe ich die Schlafzimmertür geöffnet und siehe da, da waren schon irgendwelche netten Leute da gewesen und haben uns so schön den Frühstückstisch gedeckt. Perfekt, nur war es leider zu viel.

Nach dem Frühstück haben wir uns dann auch schon gleich auf den Weg nach Salzburg gemacht. Gleich zu beginn schlenderten wir durch das Outlet Center von Salzburg, ist aber genauso wie all die anderen Outlet Shopping Center, also brachen wir den Besuch ab und fuhren nach Salzburg ins Zentrum. Dort bummelten wir durch diese schöne uns schon bekannte Stadt, kauften Mozartkugeln, probierten Salzburger Gin, aßen uns durch ein Käsegeschäft und kauften auch noch leckere Manner Kekse. Drei Stunden und sieben Kilometer später hatten wir dann aber auch genug, die Füße waren etwas schwer und der Hunger angefüttert.


Liebesschloß erfolgreich angebracht

Das nächste Ziel war dann der Hangar 7, in dem der Sternekoch Martin Klein kocht. Er hat dort ein Lokal (Ikarus), zu dem er immer verschiedene Köche einlädt, um bei ihm einen Monat lang zu kochen. Der Hangar 7 beherbergt aber hauptsächlich die Red Bull Hubschrauberflotte und die Formel 1 Fahrzeuge. Wirklich super zum ansehen, man zahlt keinen Eintritt. Im Café des Hangar 7 aßen wir dann noch Apfelstrudel mit Vanilleeis und Palatschinken mit Marillensoße. Genial. Nun, um 16 Uhr sind wir zurücktun lassen den Tag mit Sauna und Jakuzzi ausklingen, einfach ganz entspannt.

Liebe Grüße Michi und Thomas

02.10.22 San Francisco

Hallo zusammen, 

heute stand unser letzter Tag in San Francisco an und wir wollten ihn noch mal richtig ausnutzen. Also ging es gleich nach dem Frühstück los zur Lombard Street, wohl einer der bekanntesten Straßen der Welt. Allerdings stimmt weder die Aussage, dass sie die steilste noch die kurvenreichste Straße der Welt sei. Allerdings wurde sie tatsächlich so kurvig geplant, um das Gefälle von 27% auf etwa 18% zu reduzieren. Wir waren aufgrund der Nähe zu unserem Hotel mal wieder zu Fuß unterwegs und kamen ganz schön ins Schwitzen, als wir sozusagen auf der Rückseite der Lombard Street den Berg hoch laufen mussten, um die Einfahrtspassage sehen zu können. Richtig viel konnte man von der Straße aber nicht sehen, da insbesondere der Anfang immer noch steil abfällt. Wir beschlossen also die Treppen an der Seite nach unten zu laufen und doch den bekannten Blick von unten nach oben zu haben. Es sieht schon irre aus wie sich die Autos herunterschlängeln und so ein paar Serpentinen hätten sicher auch ein paar anderen Straßen in der Stadt nicht geschadet. 

Weiter ging es für uns mit dem Bus zum Presidio, ein kleiner Park von wo aus man einen schönen ersten Blick auf die Golden Gate Bridge hat. Man hätte natürlich gleich ein wenig dichter ran fahren können, aber wir wollten uns gerne noch den Yoda Springbrunnen vor dem Lucasfilm Hauptsitz anschauen. Leider war heute geschlossen und wir konnten nur durch die Fenster noch ein paar weitere der bekannten Starwars-Figuren erspähen, aber vielleicht schaffen wir ja morgen vor der Abfahrt noch mal einen Abstecher dort hin. Wir hatten heute ja noch einiges vor und machten uns weiter auf den Spaziergang zur golden Gate. Auf dem Weg kamen wir an einem relativen großen Outdoor Geschäft (Sports Basement) vorbei, das zusätzlich auch noch einen Fahrradverleih hatte. Wir hatten zu Hause schon gelesen, dass man auch mit dem Rad zur und über die Golden Gate Bridge fahren konnte, also haben wir uns spontan für eine kleine Radtour entschieden. Das Wetter heute war super dafür geeignet, sonnig aber trotzdem nicht heiß. Zur Brücke, einmal drüber und wieder zurück hat ca 2 Stunden gedauert, wobei wir zwischendurch auch immer mal angehalten und ein paar Fotos gemacht haben. Die Entscheidung mit dem Rad zu fahren, war Gold richtig. Es hat uns total viel Spaß gemacht sowohl am Meer entlang zu fahren als auch die Brücke zu überqueren, was zu Fuß viel zu weit gewesen wäre. Man musste anfangs zwar ganz schön strampeln und wir wussten auf einmal auch warum man uns fragte, ob wir ein E-Bike leihen wollten, aber der Rest der Tour war einfach einmalig. Auf der Brücke selbst muss man zwar ein wenig aufpassen, dass man nicht von den Rennradfahrern über den Haufen gefahren wird, aber der Blick über das Meer, auf Alcatraz und auf dem Rückweg auf die Skyline von San Francisco ist einfach super und es macht Spaß zu fahren. Ein klare Empfehlung, wenn man mal hier ist und ein bisschen Zeit hat. 

Danach ging es mit dem Bus zurück in die Stadt und dann zur Haltestelle einer weiteren San Francisco Attraktion: den Cable Cars. Die Cable Cars sind eine Art Straßenbahn und überbrücken einen Großteil der steilen Straßen vom Pier ins Stadtinnere. Wir fuhren mit dem Wagen 24, einem der Wagen, der so auch 1887 noch betrieben wurde. Fast alles wird noch manuell gesteuert und man braucht 2 Fahrer pro Wagen, die bremsen, Gas geben, die Weichen umschalten oder auch mal den ganzen Wagen auf einer Drehscheibe drehen, wenn es in die andere Richtung geht. Der hintere Teil des Wagens ist geschlossen, der vordere offen und es gibt Sitz- und Stehplätze, die teilweise an der Außenseite der Bahn sind. Die Fahrt dauert recht lange, aber da man an allen Haltestellen auf- und abspringen kann, ist es eine super flexible Möglichkeit durch San Francisco zu fahren. Uns haben die Cable Cars direkt zum Union Square gebracht, einem Einkaufsviertel im Zentrum mit zahlreichen Shoppingcentern. Hier sind wir eine Zeit lang durchgebummelt, bis sich schließlich unser Hunger zum Abendessen meldete 😊.

Eigentlich stand heute das Restaurant „The Stinking Rose“ auf unserem Plan. Ein Lokal, in dem es von der Vorspeise bis zur Nachspeise alles mit Knoblauch gibt. Wir hatten uns die Karte angesehen und uns schon mal für Pizza entschieden. Pizza mit Knoblauch ist jetzt aber tatsächlich nichts super besonderes und definitiv nichts für das man extra in ein Knoblauch-Restaurant müsste. Die Lust auf Pizza war aber auf einmal überraschend groß, also suchten wir nach einer Alternative und fanden Tonys Pizza Neapolitana, dessen Küchenchef Tony nicht weniger als 13 Weltmeistertitel für seine Pizza gewonnen hat und noch dazu einige verrückte Rekorde hält. Wir entschieden uns für eine „klassische“ Peperoni-Pizza für Maik und eine der preisgekrönten und etwas ausgefalleneren Pizzen für Lisa. Eine Pizza mit Gorgonzola, Feigenmarmelade, Prosciutto, Balsamico und Parmesan. Beide waren sehr lecker, aber die etwas ausgefallenere hat uns tatsächlichen beiden besser gefallen, weil sie total ausgewogen und gleichermaßen süß, salzig, sauer und herzhaft war. Zurecht eine wahre Siegerpizza. Wir kamen noch dazu anscheinend genau im richtigen Moment an, es wurde gerade ein Platz frei und wir kamen direkt dran. Als wir gingen, warteten ungefähr 20 Leute auf einen der begehrten Plätze. 

Wir hatten heute einen rundum gelungenen Tag in San Francisco und auch unserer Eindruck von der Stadt, die gestern doch noch recht eng, grau und ein wenig lieblos wirkte hat sich heute komplett gedreht. Wie in vielen Städten ist es auch hier so, dass es solche und solche Ecken gibt und die ganze Region rund um China-Town und den Hafen gestern ist eben doch ganz anders als die Ecken die wir heute angesteuert haben. 

Für uns heißt es jetzt gleich schlafen und ausruhen für die Weiterfahrt morgen. Ihr habt ja in der Zwischenzeit den Urlaubsbericht von Mama und Thomas zu lesen, die ja zeitgleich mit uns in Urlaub sind 😊. Auch hier wünschen wir viel Spaß und gute Erholung!

Lg Lisa&Maik