Österreich/Ötztal – Sommer 2020

Urlaub! Endlich Urlaub!

Lange (seit Februar) waren wir nicht mehr unterwegs und nun geht es nach Österreich… Wir sind beide keine Fans von den Bergen, Thomas sagt, er fand als Kind schon die Berge langweilig, blöd :-). Zu seinem 50. Geburtstag bekam Thomas einen Gutschein für einen Wasserpark im Ötztal (Area 47), also hatten wir schon letzten Herbst eine Ferienwohnung in Österreich gebucht und durch diesen „Coronasommer“ kommt uns das nun entgegen, aber in den Wasserpark wollen wir dieses Jahr nun nicht, sondern verschieben das auf eine andere Zeit, wenn Lisa und Maik dann auch mitkommen.

Seit Wochen überlegen wir nun was für die Berge spricht:

  1. Die wahrscheinlich wunderschönen Aussichten. (Dazu muss mal aber erst einmal hoch:-))
  2. Den ganzen Tag an der frischen Luft sein. (Denke das bekommt unseren Lungen, aber nicht unseren Bäuchen:-))
  3. Weil es so schön ruhig ist. (Wir haben aber auch nichts gegen eine belegte Uferpromenade oder eine Fußgängerzone mit tollen Shops:-))
  4. Weil die Erholung nach der Anstrengung so gut tut. (Anstrengung bräuchten wir auch nicht unbedingt. Sauna wäre auch so super zum genießen:))
  5. Die Natur hält Überraschungen bereit, z.B. wilde Tiere (Die mögen wir in Afrika z.B. auch:-))
  6. Den Kopf frei kriegen. Na ja, schaffen wir auch bei guter Musik oder einem guten Film 🙂
  7. Neu Energie tanken, das schaffen wir aber auch nach einem Wochenende Couchsurfing 🙂
  8. Köstliches Essen auf einer Hütte. (Das ist zu 100% unser Ding :-))
  9. Wandern ist ein perfektes Ganzkörpertraining. (Sollten wir das nötig haben? :-))
  10. Die schönsten Fotos. Das gefällt uns auch, wir werden für Euch die schönsten Bilder knipsen und sie Euch schicken, wahrscheinlich immer vom guten Essen auf einer Hütte 🙂

Wir freuen uns wirklich auf die Berge und hoffen auf eine tolle Woche Abwechslung. Am Sonntag den 2. August geht es los, in die Berge.

Jodeldiho, liebe Grüße Michi und Thomas

28. Februar 2020 – Belgien

Hallo

So, nun ist unser Urlaub zu Ende und wir sind wieder gut zu Hause. Auf der Heimfahrt fuhren wir teilweise durch eine schöne weiße Winterlandschaft, angehalten haben wir nur an einem Shopping- Outlet und haben uns etwas die Füße vertreten. Abschließend möchten wir sagen, Belgien hat uns super gut gefallen, es gibt viel zu sehen und Pralinen, Waffeln, Fritten und Bier können die Belgier auch gut herstellen. Wir haben uns fest vorgenommen, Belgien nochmals zu Besuchen, aber dann, wenn es etwas wärmer ist. Vielen lieben Dank, dass ihr uns begleitet habt.

Bis zu unserem nächsten Urlaub,

Michi und Thomas

Belgien

Hallo

Wir haben eine Woche Urlaub, sind auf der Flucht vor dem Fasching und möchten eine Woche im Nachbarland Belgien mit Pralinen, Waffeln, Pommes und Bier ausspannen. In einem kleinen Ort Namens Erperheide haben wir uns in einem Center Park in ein Ferienarpartment eingebucht. Erperheide liegt ziemlich neutral für unsere geplanten Ausflüge nach Brüssel und Antwerpen und wenn wir keine Lust auf Kultur, Schokolade, Waffeln oder Bier haben, dann gehen wir eben im Center Park zum Sport…:-)

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Mexico – 5. Dezember 2019

HO!HO!HO!

Morgen früh am 6.12., geht es um 5.45 Uhr los, ganz nach dem Motto von Speedy Gonzales :„¡Arriba! ¡Arriba! ¡Ándale! ¡Ándale!“ („Auf! Auf! Los! Los!“) nach Mexiko.

Speedy Gonzales gehört für uns zu Mexiko, wie der Tequila, die Tacos, Mayas, Pyramiden… .

Wir werden mit dem Auto an den Frankfurter Flughafen fahren. Das Parken direkt am Flughafen ist ein Schnäppchen im Vergleich zur Reise, da wir ja, wie ihr wisst zumindest die Anzahlung leider zwei Mal geleistet haben. Das Parken, direkt am Flughafen, hat aber auch den großen Vorteil, dass wir die dicken unhandlichen Jacken, Schals und Mützen im Auto lassen können, in Mexiko erwarten uns nämlich 29 Grad. Nein, wir wollen keinen Neid wecken, in der Realität wird es bestimmt so sein, dass wir am puderweißen feinen Sandstrand Cocktails schlürfend in einer Hängematte liegen und voller Wehmut an Euch, das kalte Schmuddelwetter in Deutschland und an Glühwein und Lebkuchen denken 🙂

Die ersten 5 Tage machen wir eine Rundreise. Unter anderem ist eine Besichtigung von Tulum und Chicen Itza geplant. Weiter geht es zu einem Besuch von Merida und Izmal und einer Bootsfahrt durch die Mangroven. Ebenso werden wir bekannte Mayastätten (Kolonialstädte) sehen und eine Bootsfahrt auf dem Rio Lagartos machen. Das Highlight wird der Besuch von Chichen Itza bei Sonnenaufgang noch vor der regulären Öffnungszeit. Danach gibt es dann wahrscheinlich nur noch Strand, Sonne, Thomas und mich, so der Plan.

Wir werden Euch wie immer gerne berichten, was wir jeden Tag erleben dürfen, jedoch gilt es, den Zeitunterschied zu beachten, ihr seid uns immer 6 Stunden voraus. Das bedeutet dass wir ganz viel vom Nikolaustag haben werden, die 13 Stunden Flug den Tag wohl nicht verkürzen werden.

So, das nächste Mal melden wir uns dann am Nikolausabend aus Mexiko (6. Dezember), obwohl bei Euch ist dann vielleicht schon der 7. Dezember ist, oder? Egal, wie auch immer, wir melden uns nach der Landung aus dem Hotel

HO!HO!HO!

Michi und Thomas

Adria mit Dubrovnik

Hallo an alle!

Morgen geht es endlich wieder los. Ahoi! Wir stechen erneut in See und erkunden diesmal die Adria. Morgen früh fliegen wir um 7:00 ab Stuttgart nach Malta. In Valetta werden wir um 10:00 Uhr landen, auf das Schiff gehen und uns dann den ganzen Tag Valetta ansehen. Nach einem Seetag legen wir dann in Dubrovnik (Kroatien) an, danach geht es nach Bari in Italien und dann wieder nach Kroatien in die Stadt Split. Nach einen weiteren Seetag laufen wir dann Koper in Slowenien an, danach geht es dann nach Triest in Italien, wo die Reise dann auch endet.

Wir freuen uns auf eine Woche angenehmen Wetters, Cevapcici, Djuvecreis, Orecchiette, Kaffee und einfach ausspannen. Schön dass ihr uns wieder begleitet.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

5. August 2019 – Trier

Hallo

Heute Morgen, gleich nach dem Frühstück, gab es nochmals einen langen Spaziergang durch das schöne Trier und am Moselufer entlang. Danach machten wir nur einen ganz kurzen Abstecher nach Luxemburg zum Tanken und Kaffee kaufen.

Wir fuhren nach Merzig in den Wolfspark Werner Freund und bestaunten dort die Wölfe, die heute bei den wiederum warmen Temperaturen, leider nur faul im Gehege lagen. Die Wölfe taten genau das. was wir auch gern getan hätten. Wir hatten aber noch nicht genug, es ging weiter nach Ensdorf. Das Saarpolygon in Ensdorf (Saar) ist ein Denkmal zur Erinnerung an den im Juni 2012 endgültig beendeten Steinkohlebergbau im Saarrevier. Läuft man um den Polygon herum, sieht er von jedem Blickwinkel anders aus. Leider schaffte es unser innere Schweinhund nicht, diesen blöden 1 km langen steilen Berg hoch zu gehen und somit mussten wir diesen Saarpolygon von unten bestaunen.

In Kaiserslautern haben wir dann den Tag beim Mexikaner gemütlich ausklingen lassen.

Unser Rheinland-Pfalz Urlaub beenden wir hiermit. Morgen geht es den ganzen Tag nach Sinsheim in die Therme, die Seele baumeln lassen und die Füße hochlegen, entspannen. Thomas geht dann am Donnerstag, auch schon wieder in die Arbeit.

Abschließend möchten wir sagen, wir Leben in einer tollen Gegend, mit so vielen schönen Ortschaften, Burgen und überhaupt die Landschaft ist toll. Vor unserer „Haustür“ ist es wirklich schön und vieles hat man schon lange nicht mehr gesehen oder auch vergessen. Besonders begeistert hat uns Rüdesheim und eigentlich können wir uns gar nicht festlegen…

Liebe Grüße, Michi und Thomas

4. August 2019 – Trier

Ave!

Trier, den ganzen Tag Trier. Heute Morgen sind wir um 9:00 Uhr gestartet und bis um 18:00 Uhr kreuz und quer durch Trier gelaufen. Kein antikes Gebäude und keine Treppen habe wir ausgelassen. Aber 18:00 Uhr war dann genug, den ganzen Tag hatten wir super Wetter, Sonnenschein ohne Ende, bei 29 Grad. Wir starteten bei der Porta Nigra, das am bestehen erhaltene römische Stadttor. Weiter ging es zum Hauptmarkt mit dem Petrusbrunnen und dem Marktkreuz, auch haben wir die St. Gengolf Kirche besichtigt, deren Eingang etwas versteckt liegt und haben auch das Glockenspiel sowie das Spielzeugmuseum bestaunt. Dann gab es erst Mal eine wohlverdiente Kaffeepause, bevor es dann in den Trierer Dom und die danebenliegende Liebfrauenkirche ging. Der Dom ist beeindruckend, beeindruckend ist die große Sammlung von Kunstwerken, heiligen Reliquien und Grabmälern. Im Vorfeld hatte ich gelesen, dass im Dom von Trier sehr viele Tiere in der Form von Bildern zu finden sind (ca. 20 verschiedene). Ich denke wir haben sie alle, auch die Dommaus, die nur manche Besucher finden, war für uns eine leichte Übung. So sind wir nun stolze Besitzer von Bildern von der Trierer Dom-Maus.

Neben dem Dom, ist gleich die Liebfrauenkirche zu finden, diese haben wir natürlich auch nicht ausgelassen und dann ging es zur Wasseruhr, vorbei an der großen Konstantinbasilika mit dem dahinter liegenden Kurfürstlichen Palais mit Garten. Der Garten ist superschön angelegt, mit vielen Statuen. Unser nächsten Ziel sollte aber das Amphitheater in natürlicher Hanglage sein. Ich möchte das Wort Hanglage hier noch mal deutlich betonen und möchte auch die vielen Treppen, die wir heute wieder gestiegen sind, nicht außen vor lassen. Es war so heiß. Aber wir hatten ja noch nicht alles gesehen, also zurück zur Kanstantinbasilika, wieder durch den wunderschönen Park, mit den noch immer gleichen Statuen vorbei an den Kaiserthermen zur Römerbrücke. Aber dann war Schluß! Wir waren alle erledigt, erschöpft, durstig. Leider war nun unser Auto viel zu weit weg, es stand ja an der Porta Nigra, also sind wir zu Fuß an die Jugendherberge gelaufen und die Männer haben dann das Auto, mittels anderem Auto, besorgt. In der Kartoffelkiste waren wir dann alle lecker zu Abend essen, natürlich mit einem kleinen Spaziergang durch die Stadt. Prima.

Ich habe von zu Hause aus, schon mit dem Dom geschrieben und veranlasst, dass heute Abend die Marinestatue auf dem Petriberg nur für meinen Thomas brennt (beleuchtet wird). Man überweist einen geringen Betrag, nennt ein Wunschdatum und einen Namen, für wen die Statue leuchten soll, man bekommt dann eine Urkunde und nur für denjenigen leuchtet dann sie Marinestatue. Ist das nicht schön?

Liebe Grüße, Michi und Thomas

3. August 2019 – Saarschleife und Trier

Hallo

Heute sind wir erst um 13 Uhr gestartet. Mit unseren Freuden haben wir uns an der Raststätte Pfalz getroffen und dann ging es auch schon los. Wir fuhren an die Saarschleife. Zu Hause hatten wir uns schon laut Internet den schönsten Aussichtspunkt herausgesucht und zwar den sog. „Cloef“. Wir alle fünf, Sabine, Lea, Uwe, Thomas und ich waren erstaunt, wie viele Menschen an diesem Ort waren, um die Saarschleife zu bestaunen. Wir waren doch alle davon ausgegangen, dass wir da ziemlich alleine sein würden. Aber dort saßen viele Leute mit Getränken, Musik und Wasserpfeife. Der Ausblick auf die Saarschleife ist aber auch schön. Man kann, wenn man möchte, auch den Baumwipfelpfad entlang gehen und schaut dann nochmals von einer höheren Stelle auf die Saarschleife, was aber wirklich nicht nötigt ist und die 10 Euro Besucherpreis für den Baumwipfelpfad kann man anders investieren.

Nachdem wir die obligatorischen Bilder im Postkartenpanorama geschossen haben, machten wir uns auf nach Saarburg.

Die von herrlichen Weinbergen und Wäldern eingebettete Kleinstadt Saarburg lädt zum gemütlichen Bummeln durch die historische Altstadt ein. Zwischen hübschen Fachwerkhäusern fließt der Leukbach, der von kleinen Brücken überquert wird. Das Highlight von Saarburg ist der 20 Meter hohe Wasserfall am Buttermarkt, der als größter innerstädtischer Wasserfall Europas gilt.

Gleich neben dem Saarburger Wasserfall findet man ein kitschiges und zugegebenermaßen etwas in die Jahre gekommene Café namens Petit, in dem wir für einen relativ hohen Touristenpreis (6,50 Euro) köstlichen original Saarburger Apfelstrudel in der Sonne genießen konnten. Nach kurzem Bummeln durch das Örtchen, um unsere mindestens 10.000 Schritte am Tag voll zu bekommen, ging es dann nach Trier in die Jugendherberge. Die ist sehr schön und alles ist frisch renoviert und liegt direkt am Moselufer. Dort sind wir dann zum Abendbrot im Paulaner eingekehrt. Satt und zufrieden schlüpfen wir nun ins Bett und Morgen früh machen wir uns auf zum Sightseeing nach Trier.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

2. August 2019 – Burg Berwartstein

Hallo

Nach einer Nacht in der Jugendherberge in Bad Bergzabern haben wir noch gemütlich gefrühstückt und dann ging es auch schon los. Übrigens ist uns etwas aufgefallen, die Gäste der Jugendherbergen haben wirklich alle Altersklassen und das Prinzip funktioniert wirklich gut. Im Eigentlichen bestehen nur kleine Unterschiede zum Hotel. Bei Abreise zieht man das Bett ab und bringt die Wäsche mit den gebrauchten Handtüchern in einen vorgerichteten Korb. Im Frühstücksraum ist der Tisch eingedeckt und ein Namensschild steht auf dem Tisch. Es gibt zum Frühstück Wurst, Käse, Marmelade, Obst, Joghurt und Müsli, Kaffee und Tee… Nach dem Frühstück stellt man sein Geschirr auf einen Wagen. Klar ist es in einem Hotel meist luxoriöser, aber benötigt man das immer für eine Nacht , wenn man abends müde ins Hotel kommt und eigentlich nur noch schlafen gehen möchte? Lustig war, was uns die letzten Tagen schon aufgefallen war, die Gäste der Jugendherbergen haben morgens nichts vom Frühstücksbuffet stibitz, keine Brötchen für den Ausflug und auch keinen Apfel oder Banane. Im Gegensatz dazu kauften sie Ausflugspakete für vier Euro mit Wasser, zwei geschmierten Brötchen, Obst und mit etwas Süßem. Fanden wir witzig, dass die Leute, die ggf. mehr auf ihr Geld achten, in dieser Beziehung die Anständigeren waren. Dies war nur eine Beobachtung…

Um 10:00 Uhr hatten wir schon die ersten 4 km hinter uns. Wir sind in Oberotterbach einen Waldgeisterweg entlang spaziert. Dort hat ein (oder mehrere) Holzschnitter viele Baumstumpfe mit Holzschnitzarbeiten bearbeitet. Lauter Geister, Pilze und Tiere. Macht viel Spass, dort zu laufen und die Waldgeister zu bestaunen.

Danach ging es auf die Burg Berwartstein. Zuerst dachten wir, sollen wir wirklich noch eine Burg ansehen? In unseren Köpfen besteht die Pfalz schon fast nur aus Burgen, das ist aber auch so. Der Burgführer erklärte: Pfalz bedeutet nämlich, Burgähnliche Palastanlage. Hier in der Gegend gibt es viele Pfalzen und daher der Name Pfalz. Auf jeden Fall war dies eine lustige Burgbesichtigung und wir haben viel von dem frechen Raubritter Hans Trapp erfahren und wie er die Elsässer geärgert hat. Die Elsässer fürchten heute noch Hans Trapp und angeblich kommt heute an Weihnachten im Elsass zu den braven Kindern das Christkind und zu den bösen der Hans Trapp.

Dann ging es zurück nach Hause, wir machten noch einen kurzen Zwischenstopp in Pirmasens und besuchten die Schokoladenfarbik Wawi. Hier ging das Thema Weihnachten dann weiter, in vollen Zügen war die Produktion von Weihnachtsmännern im Gange, die man von Anfang bis Ende begleiten konnte. Heute in vier Monaten öffnen wir ja auch schon das zweite Türchen am Kalender. Also es weihnachtet schon ein bisschen in der Pfalz. Na klar haben wir dann noch ganz viel Schokolade probiert und gekauft…

Nun genießen wir einen schokoladigen Abend zu Hause und morgen geht es Richtung Trier weiter.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

1. August 2019 – Elsaß und Südpfalz

Hallo!

Nach einer Nacht zu Hause ging es heute morgen los in die Südpfalz. Um 9:30 Uhr waren wir in Schweigen-Rechtenbach. Wir ganz alleine, noch keine Touristen in Sicht. Schön. Um 10:30 Uhr wollten wir gerne am Kalkofen, an der Maginot Linie, eine Führung mitmachen. Auf dem Hinweg sah man schon einen Panzer stehen. Viele Touristen waren nicht da, mit uns vielleicht zehn. Alle trugen sie warme Jacken, dicke Hosen, feste Schuhe. Beim Ticket kaufen wurde uns mitgeteilt dass es etwas frisch sein könnte bei der Führung. Also zurück ans Auto und die Jacken ausgepackt. Dann ging die super interessante Führung los. Natürlich mit einem Berganstieg, stöhn, dann in die Festung, Treppen, stöhn… und dann wurde es nicht etwas frisch, sondern richtig kalt. Nämlich 13 Grad. Ich hatte ein paar Jeans an, Thomas nur kurze Hosen. Noch dachten wir, das geht schon. Der Guide hatte soviel Spaß an seinem Tun und erklärte und erklärte, es war auch super spannend, aber mittlerweile auch super kalt. Noch ein wenig und meine Nase wäre abgefallen, auch Thomas hatte kalt. Nach gut zwei Stunden war diese super interessante Führung vorbei, wirklich empfehlenswert. Als wir aus dem Bunker schnatternd wieder raus kamen, staunten die nächsten Teilnehmer nicht schlecht…

Zum Aufwärmen ging es ohne eingeschaltete Klimaanlage zur Burg Fleckenstein, auch bekannt als Rätselburg. Der Parkplatz war unterhalb der Burg gut zu finden. Nach einem kurzen Aufstieg, vorbei an der Köhler-Ausstellung, fast oben angekommen, merkte Thomas, die Tickets liegen im Auto. Super. Thomas ging zurück. Den anschließenden Flaumkuchen, hatte er sich verdient.

Natürlich wollten wir die Burg mit den Rätseln besichtigen. 21 Stück. Wir wurden anhand der Rätsel durch den Wald geführt, natürlich immer bergauf, stöhn. Dann die Burg in Sicht, total kaputt, was aber noch stand waren Türme und Mauern, die natürlich nur mit Treppen zu erklimmen war. Die Aussicht super. Hätten wir nicht so einen großen Ehrgeiz, hätten wir die Tour mit den Rätsel abgebrochen. Es war heiß und anstrengend. Wir sind aber überzeugt, ohne die Rätsel wäre die Burg sehr uninteressant, so war es wirklich gut gemacht und wirklich empfehlenswert. Wir waren heute auch Königin und König, haben Einhörner getroffen und erfahren, wenn diese ihr Horn ins Wasser halten, wird das Wasser klar und rein. Auch haben wir den Gesang der Elfen entschlüsselt und erfahren, was Franzosen von Elwetrittsche halten. War wirklich ein schöner Tag.

Heute übernachten wir in einer Jugendherberge in Bad Bergzabern, die Zimmer sind wieder gut und das Personal super nett, haben uns für das Abendbrot einen super Tip gegeben. Wir waren im Gasthaus „Zum Haas“. Lecker.

Liebe Grüße,
Michi und Thomas