Heute sind wir in Dover angekommen. Ich, Michi, war schon um 5:15 Uhr hellwach und habe Thomas geweckt, weil ich dachte, es wäre bereits 6:15 Uhr. Dafür wurde er immerhin mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt. Lisa war übrigens auch schon viel zu früh wach und ebenfalls überzeugt, die Uhr wäre weiter. Wahrscheinlich liegt das einfach daran, dass unsere Handys und Uhren ständig automatisch die Zeitzone umstellen. Wenn man hier zwischen England und Frankreich unterwegs ist, springt die Uhr gefühlt dauernd hin und her. Frankreich hat nämlich die gleiche Uhrzeit wie wir zu Hause in Deutschland, England dagegen ist eine Stunde zurück. Deshalb leben wir hier die ganze Zeit irgendwie „eine Stunde hinter euch“.



Bei der Einfahrt nach Dover fuhren wir an den berühmten weißen Kreidefelsen vorbei – den sogenannten White Cliffs of Dover. Die bis zu über 100 Meter hohen Felsen bestehen aus heller Kreide mit schwarzen Feuersteinadern und sind eines der bekanntesten Wahrzeichen Großbritanniens.


Nach dem Frühstück sind wir zu Fuß nach Dover in die Stadt gelaufen. Dort haben wir uns erst einmal getrennt. Thomas und ich landeten in einem total süßen kleinen Café – und genauso süß war wohl auch Thomas’ Frappe. Ich glaube, da war mehr Sahne als Kaffee drin.


In der Stadt haben wir uns erst einmal aufgeteilt. Lisa und Maik waren mit Henry unterwegs, während Thomas und ich ganz entspannt mal wieder etwas Zeit zu zweit hatten und durch die Stadt gebummelt sind. Nach gut einer Stunde trafen wir uns aber wieder und gingen gemeinsam lecker Mittagessen.
Auf dem Rückweg zum Schiff liefen wir am Hafen entlang – bei absolutem Traumwetter. Nachdem wir uns noch ein leckeres Eis gegönnt hatten, beschlossen Lisa und Henry spontan, die Füße im Ärmelkanal baumeln zu lassen. Und ja: Henry fand das mindestens genauso spannend wie wir.






Auf dem Rückweg zum Schiff haben wir noch an einem schönen kleinen Kiosk direkt am Ärmelkanal Halt gemacht. Bei dem tollen Wetter ließen sich Lisa und Henry natürlich nicht zweimal bitten und planschten mit den Füßen im eiskalten Wasser. Henry fand das großartig





Um 17:00 Uhr saßen wir dann gemütlich in der Hoheluft Bar auf dem Schiff. Für uns Erwachsene gab es einen Cocktail, und Henry bekam natürlich sein „Kinderbier“. Damit war er mindestens genauso zufrieden wie wir.


Für Henry gab es am Abend im Club der Seeräuber dann noch einen kleinen Sensorik-Kurs. Dort wurde gespielt, entdeckt und ausprobiert – genau nach Henrys Geschmack. Da wurde geklopft, gefühlt, bestaunt und natürlich auch alles ganz genau untersucht.

Liebe Grüße, Lisa, Michi, Henry, Maik und Thomas