Heute war unser letzter Tag auf Mallorca. Unser gestriger abendlicher Ausflug in den Bierkönig war nur von ganz kurzer Dauer. Im Bierkönig war nichts los und es lief Fußball auf einer riesigen Leinwand, nur wenige Leute waren dort und tranken Bier. Heute Abend gibt es einen Liveauftritte von einem Typ namens Toffee zwischen 20 und 21 Uhr. Wir sind aber noch unsicher, ob wir hingehen möchten.
Nach dem Frühstck fuhren wir mit dem Bus nochmals nach Palma und bummelten den ganzen Tag gemütlich durch die Stadt mit der ein oder anderen Kaffeepause, am späten Nachmittag im Hotel haben wir auf unserer Uhr gesehen, dass wir gut 10 Kilometer Stadtbummel geschafft haben. Nun ist es 18 Uhr, Koffer sind gepackt und gleich geht es ein letztes Mal zum Abendessen, das übrigens immer gut war. Gestern hatten wir Langustinos (und total klebrige Finger), jeden Abend gibt es 3 verschiedene Sorten Fisch und 3 Sorten Fleisch, das dann für die Gäste frisch zubereitet wird. Auf dem Buffet gab es ganz viele Salate und jeden Abend gab es noch ein Mottobuffet, sogar eine Nudelstation und Pizzastation war immer vorhanden. Das Dessert war sowieso lecker und lies keine Wünsche offen, egal ob Süßspeise, Obst oder Käse. Wir haben uns sehr wohl im Hotel gefühlt und Mallorca hat uns wieder sehr gut gefallen.
Eure Postkarte haben wir fotografiert und Ihr findet sie im Anhang bei den Bildern auf der Rückseite würde stehen: Viele liebe Grüße aus dem sonnigen Mallorca 🙂
So, nun freuen wir uns wieder auf zu Hause und auf Euch 🙂
Mit vollem Bauch schläft es sich wohl nicht ganz so gut, haben wir heute Morgen festgestellt, als wir uns gegen 8 Uhr aus dem Bett bewegt haben und noch ziemlich müde unter der Dusche standen. Drei Kaffee und ein paar Eier später waren wir wider fit und gut gestärkt für den heutigen Tag. Nur unsere Lippen fühlen sich blöde an, denn wir haben seit zwei, aber gefühlt mindestens fünf Tagen Herpes an der Lippe. Wahrscheinlich haben wir zuviel geknutscht. Nein, wir denken, dass es von der Sonne und der falschen Lippenpflege ist. Bei mir ist es nicht so schlimm wie bei Thomas, er hat leider eine ganz dicke Lippe und wird ab sofort nicht mehr auf die Lippen geküsst, nur noch von der Sonne.
Heute hatten wir ja vor, wieder zu wandern, was wir auch taten. Unser Ziel war Cala Pi. Im Reiseführer steht: Cala Pi ist der ideale Ort für Ruhe und ungestörte Entspannung und gehört bis heute zu den unberührtesten Ecken der Insel. Bei dem Wanderführer Komoot liest sich das mal wieder so: Leichte Wanderung, für alle Fitnesslevel, leicht begehbare Wege, kein besonderes Können erforderlich. Der Startpunkt der Tour liegt direkt an einem Parkplatz. Zeit 1:55 Stunden und 7,15 km. Perfekt für uns und nur 30 Minuten vom Hotel entfernt. Thomas entschied sich für kurze Hosen und Shirt, ich mich für sportlich mit Leggins, Unterhemd, einem weiteren Hemd für die Optik und einem dünnen Shirt. Am Parkplatz angekommen wurden die Wanderstiefel geschnürt, Jacken blieben wegen des schönen Wetters im Auto. Auch die Rucksäcke, wegen zwei Stunden leichter Wege waren diese nicht nötig. Nur Wasser in die Bauchtasche, Kappe auf und los ging es. Erster Punkt 200 Meter vor uns ein Turm. Thomas lief noch nach vorne, um schöne Bilder von dieser tollen Aussicht zu machen, dann haben wir uns nach kurzer Rundumschau auf den Weg gemacht. Kurz durch den Ort, an einem Restaurant vorbei und dann ging es Treppen runter, viele Treppen, immer mehr. Egal, heißt ja nicht dass wir die wieder hoch müssen bei einem Rundweg. Unten eine total herrliche Badeschlucht und wir suchten den Wanderweg weiter. Hinter ein paar Bootshäusern entdeckten wir den Wanderweg, wenn man das als Wanderweg bezeichnen möchte. Irgendwie war es ein Weg, evtl. auch Stufen, große glatte eckige Steine und dazwischen Wurzeln. Zum Glück gab es am Rand ein Seil, an dem wir uns halten konnten und auch Thomas‘ Hände waren mir sehr von Nutzen. Bei der Beschreibung dieser Wanderung stand „leicht“. Es gibt noch mittelschwere und schwere Wanderwege. Bei mittel hätten wir wohl angeseilt einen gesicherten Weg bestreiten müssen. Nach einem Aufstieg von etwa 20 Minuten (gefühlt drei mal so lange) kamen wir oben auf dem Plateau an. Nach weiteren 20 Minuten in der knallen Sonne auf unwegsamen Wegen wurde meine Laune nicht besser. Nach weiteren 20 Minuten musste ich mich meiner Shirts entledigen und im Unterhemd weiter gehen. Es war so heiß, so anstrengend, Thomas trug sogar meine Klamotten. Ich war nur noch am schimpfen, zweifelte sogar an, ob ich den Sommerurlaub in Afrika schaffen werde oder am besten gleich absagen soll. Nachdem Thomas sagte: „so wird wohl sie Savanne Afrikas sein“, einfach nichts alles verbrannt… Schrecklich. Mein Schatz Thomas verhalf meiner Laune zu etwas Besserung, da er auf dem Navi eine Abkürzung von gut 2 km fand. Perfekt. Gut gelaunt, immer noch schwitzend ging es weiter. Wir änderten ein wenig die Richtung, Wind kam von vorne und es wurde von der Temperatur angenehmer. Wir kamen wieder auf die ursprüngliche Route. Doch dann eröffnete mit Thomas dass wir diesen steilen Weg, den wir am Anfang am Seil gingen wohl wieder nach unten müssen und es keine Alternative gibt. Schwups war meine schlechte Laune zurück. Sie wurde noch schlechter als mir einfiel dass ich diese vielen Treppen auch wieder nach oben muss. Thomas sagte gar nichts mehr zu mir, ich glaube er leidete unter meinen Blicken. Unter viel Gejammer, wirklich nach Luft ziehend und mit Tränen in den Augen schafften wir (ich) es zurück ans Auto. Thomas schlug vor, dass wir im Ort noch in ein Cafe einkehren. Es gab keinen Platz im Schatten, das war für mich dann einfach zu viel und ich wollte zurück ins Hotel. Also ins Auto, Wanderschuhe aus, Wasser trinken und los. Gleich nach der ersten Kurve erspähten meine Augen eine Pizzeria mit Schattenplätzen. Wieder zurück auf den Parkplatz, in die Pizzeria, Cola, Kaffee und Pizza bestellt… und dann zum Auto, da es mir im Schatten frisch wurde.
Nun liegen wir platt auf dem Bett im Hotelzimmer. Die Pizza war übrigens sehr lecker, die Laune ist gut, geknutscht haben wir auch schon wieder, möchten noch ein wenig ausruhen, dann im Hotel zum Abendessen gehen. Danach werden wir das Leihauto abgeben und auf dem Rückweg im Bierkönig halt machen und uns wohl ein Bier gönnen, mal sehen
Heute feierten wir meinen Geburtstag auf Mallorca. Zum Frühstück gab es es schon ein Glas Sekt und dann fuhren wir auch schon los nach Sineu, angeblich zum schönsten Markt auf Mallorca. Das sehen wir übrigens auch so und können es nur bestätigen. Wir dachten wohl im Vorfeld, dass wir dort noch nicht waren, war aber ein Irrtum. Bei supertollem Wetter schlenderten wir über den Markt, er geht durch die ganze schöne Stadt und es wird so viel angeboten. Obst, Fleisch, Fisch, Kleidung, Nutztiere und sogar Hunde. Gegen Mittag fanden wir am Marktplatz einen heißbegehrten Tisch in der Sonne in der ersten Reihe 🙂 Perfekt! Dann spielte der Straßenmusiker ein paar Schritte weiter noch unser Hochzeits-Tanzlied (Nothing else matters) und diesem Moment fehlte gar nichts mehr, war einfach magisch, so schön. Wir wollten gar nicht weiter gehen und bestellten dann zu unserem Kaffee, noch Schinken- und Käsebrot sowie Oliven und etwas Aioli und dazu noch eine richtig kalte Cola und bezahlten noch nicht mal 20 Euro. Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns auf zur heutigen Wandertour. Das Ziel war das Kloster Lluc. Leider war die Zufahrtsstraße gesperrt und wir hätten ganz außen herum über die Berge fahren müssen, einen Umweg von gut einer Stunde. So Schade. Unsere vollen Bäuche sagten, zieht die Wanderschuhe aus und geht an den Strand. Also fuhren wir ca. 20 Minuten weiter nach Port d’Alcúdia. Spazierzen am Strand in der Sonne, bis wir, so wollte es der Zufall, direkt am Strand wieder in der ersten Reihe mit Blick zum Meer einen freien Tisch in der Sonne ergatterten. Dort saßen wir dann und genossen einfach das Meer, die Sonne und die Möven, einfach alles. Nach ausgiebiger Pause ging es dann weiter durch die Stadt, bis wir nach ca. 30 Minuten ein paar Bänke unter Palmen im Halbschatten entdecken, die nun einfach zum Mittagsschlaf einluden. Also lagen wir am meinem Geburtstag am Strand auf Bänken unter Palmen im Halbschatten, dösten so vor uns hin und genossen den Tag. Herrlich, einfach so faul sein. Da wir aber zum Abendessen noch weiter wollten, machten wir uns auf den Weg nach Port de Sóller. Unterwegs hielten wir noch am Shopping Outlet Mallorca, da wir uns noch ein wenig bewegen wollten.
Zum Abendessen in Port de Sóller angekommen, haben wir uns im Auto etwas frisch gemacht und dann ging es zu Maya Molcho ins NENI Mallorca zum Essen. Richtig gut war das, das war so lecker. Wir hatten (für das Balagan Menü entschieden) zur Vorspeise Humus, Octopus, Aubergine und Fallafel mit einer unglaublich leckeren Soße. Zur Hauptspeiße gab es Butterfly-Fisch und Kebab. Auf das Dessert mussten wir wegen überfüllten Mägen verzichten und nahmen nur einen Espresso. Das war der perfekte Ausklang für einen tollen Geburtstag.
Gegen 21:00 Uhr waren wir ziemlich müde zurück im Hotel und motivieren uns gerade, dass wir morgen etwas wandern. Der Gedanke fällt aber mit vollem Bauch schwer.
Morgen geht es nach Mallorca. Wir werden dort vom 10. bis 18. März 2023 sein. Als ich soeben in unserem Blog nachschaute, merkte ich, dass es noch gar kein Jahr her ist, als wir das letzte Mal auf Mallorca waren, bin nun doch ein wenig erstaunt. Aber egal, Malle ist nur einmal im Jahr, oder so ähnlich heißt es doch.
Da leider unsere letzter Urlaub ausfiel, freuen wir uns nun umso mehr, einfach ausspannen und gut essen, wie Thomas sagen würde. Letzen Samstag haben wir uns neue Wanderschuhe gekauft, da wir im September einen Wanderurlaub in Afrika machem möchten und nun bietet sich Mallorca einfach an, die Wanderschuhe einzulaufen und gleichzeitig das gute für Thomas in Aussicht stehende Essen wieder abzuwandern (habe schon mal eine Stadtbesichtigung für Samstag gebucht und für jeden Tag eine nette Wanderung herausgesucht :-)) Das wird auch Thomas gefallen, bestimmt gibt es zwischendurch die einen oder anderen Tapas, wenn wir nicht gerade durch die Sierra de Tramuntana stiefeln. Auf jeden Fall denke ich, dass wir ein schönes Hotel (Iberostar Selection Llaut Palma) haben mit einem Wellnessbereich und einem Gym (evtl. für Thomas), dieser hat nämlich im Hotel schon ein tolles Lokal, das Katagi Blau, entdeckt.
So, nun werden noch schnell die Koffer gepackt (schnell ist relativ), in dieser Woche soll es auf Mallorca im Schnitt 20 Grad haben, Sonne und ab und zu ein paar Wolken, also optimal zum spazieren. Der Flug ist morgen früh, am Freitag um 5:00 Uhr ab Frankfurt, Landung ist dann schon kurz nach 7:00 Uhr in Mallorca und zum Frühstück dürften wir dann im Hotel sein, bestimmt richtig müde und ins Zimmer darf man bestimmt erst ab 15 Uhr… Na dann, werden wir wohl gleich ein wenig spazieren gehen, am besten ziehen wir die Wanderschuhe schon für den Flug an.
Auch bei uns war heute der letzte Tag in Airnrig. Morgen geht es nach Stuttgart, auch dort möchten wir noch 1 Tag bleiben.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf nach Oberndorf an der Salzach. Das ist nur ein kurzer Weg und dort gibt es die Stille-Nacht Kapelle und das Stille-Nacht Museum.
In Laufen an der Salzach haben wir geparkt und sind dann durch die Altstadt spaziert, haben den Europasteg überquert und sind den Stille-Nacht Friedensweg entlang gelaufen bis zur Stille-Nacht Kapelle und dem Stille-Nacht Museum in Oberndorf (Österreich).
Der Ursprung des Weihnachtsliedes
Dort erfuhren wir so ziemlich alles über die Entstehung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Am 24. Dezember 1818 erklang zum ersten Mal das Lied „Stille Nacht! Heilige Nacht“ in der St. Nikola Kirche in Oberndorf von Joseph Mohr (Textdichter) und Franz Xaver Gruber (Komponist). Um dem Ereignis dieser Nacht einen besonderen Glanz zu verleihen, wurde auf dem Gelände der einstigen St. Nikola Kirche die heutige Stille-Nacht-Gedächtniskappelle errichtet und im Jahr 1937 feierlich eingeweiht. Jedes Jahr am 24. Dezember um 17:00 Uhr findet vor dem Gruber-Mohr-Denkmal eine Gedenkfeier zu Ehren der Liederschöpfer statt. Im Museum steht eine schalldichte Kabine, in der wir unsere Gesangskünste unter Beweis stellen, begleitet von Elvis, Mireille Mathieu usw. Die wissen schon, warum sie die Kabine Schalldicht machen. In der Kapelle haben wir uns per Selbstauslöser mit dem Handy fotografiert. Wenn wir es nicht vergessen, bekommt ihr dann von diesem Motiv eine Weihnachtskarte. Der Weg zurück ging dann über eine tolle Länderbrücke nach Laufen, wo wir bei herrlichem Sonnenschein Kaffee im Stadtcafé getrunken haben. Zurück im Chalet haben wir es uns heute nochmals so richtig gut gehen lassen. In der Sonne liegen (wir haben den 6. Oktober, liegen windgeschützt bei 21 Grad in der Sonne und schwitzen) bewegen uns nur zwischen Kühlschrank, Swimmingpool und Sauna hin und her. Schön! Wir werden nun Abendbrot essen und dann zum Abschluss, wenn es nun endlich kühl wird, den Jacuzzi (36 Grad) unter dem Sternenhimmel und die Sauna nochmals nutzen. Morgen geht es dann noch für ein Nacht nach Stuttgart.
Nach dem romantischen Abend haben wir richtig gut geschlafen bis uns die Sonne heute Morgen geweckt hat. Auch das Frühstück war wieder lecker, als Schmankerl gab es Pancakes und Tomaten mit Mozzarella.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Kehlsteinhaus.
Das Kehlsteinhaus am Gipfel des Berges Kehlstein (1.834 m) ist ein historischer Aussichtspunkt hoch über Berchtesgaden und bietet einen atemberaubenden Panorama-Ausblick über die Bayerischen Alpen. Ursprünglich von den Nationalsozialisten als repräsentativer Ort für politische Treffen gedacht, beherbergt es heute ein Restaurant. Schon irgendwie komisch, dass man sich so etwas anschaut. Wir waren etwas zwiegespalten, aber der Ausblick war gigantisch.
Das Kehlsteinhaus war ein Geschenk der Nationalsozialisten für Adolf Hitler zu dessen 50. Geburtstag. Das Gebäude wurde für Staatsfeierlichkeiten und Regierungstreffen genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde es nicht angegriffen oder beschädigt und ist deshalb heute im Original-Zustand zu sehen. Es ist eines der wenigen erhalten gebliebenen Monumente aus der Hitler-Ära. Seit 1960 befindet sich hier ein Restaurant.
Das historische Gebäude des Dritten Reiches ist entweder mit Spezial-Bussen oder über einen dreistündigen Fußmarsch mit wunderbarem Ausblick auf den Königssee erreichbar. Wir nutzten die Fahrt mit dem Bus, richtig teuer, pro Person 28 Euro inklusive des Fahrstuhls. Die Kehlsteinstraße, die hinauf führt, ist äußerst steil mit einer Neigung von 24%. Sie ist eine der höchsten Bergstraßen Deutschlands und hinsichtlich ihrer Konstruktion weltweit einzigartig. Sie wurde in nur 13 Monaten aus massivem Fels herausgesprengt und das in einem eigentlich unpassierbaren Gelände. Ein „spezieller“ Bus brachte uns zum Parkplatz, wo uns ein 124 Meter langer Tunnel (ganz mit Messing verkleidet) ins Innere des Berges führt. Dort fuhr uns ein Lift in nur 41 Sekunden hinauf zum Kehlsteinhaus. Dann geht es weiter hinaus auf die Sonnenterrasse. Von dort kann man noch einen kleinen Spaziergang bis zum Gipfelkreuz wagen, was wir selbstverständlich nicht ausgelassen haben. Man hat eine so großartige Aussicht , dass ich aus dem Staunen nicht herauskam. Bis nach Salzburg und weit in den Flachgau hinaus, zum Hohen Göll und hinunter zum Rossfeld. Gigantisch und das Wetter toll, uns war richtig warm in der Sonne. Auf der Außenterrasse haben wir einen Kaffee genossen und sahen einen Hubschrauber kreisen. Nach unserer Pause fuhren wir wieder mit dem Aufzug nach unten, und gingen zur Haltestelle der Busse. Der Hubschrauber der Bergrettung war dort auch gelandet und es wurde eine verunglückte Person geborgen und dann im Hubschrauber versorgt und weiter transportiert.
Unser nächstes Ziel zum spazieren war dann der Königssee. Dort ist es immer wieder schön und auch Murmeltieröl gibt es dort zu unserem Erstaunen immer noch zum Kaufen. Wer kauft so was? Wird da wirklich ein Murmeltier zu Öl oder Salbe verarbeitet? Gibt es so viele Murmeltiere?
Weiter ging es dann zum Essen, es gab Ente mit Knödel und Rotkohl sowie Gulasch mit Spätzle. Zum Nachtisch einen Germknödel. Ja und dann mussten wir mit vollen Mägen zurück ins Chalet. Es half nur noch auf dem Bett liegen und einen späten Nachmittagsschlaf machen. Soeben waren wir noch im Badebereich der Anlage, sind noch eine wenig geschwommen, tümmelten uns im Whirlpool und Thomas schwitzte noch in der Sauna. Jetzt haben wir genug und machen es uns gemütlich vorm Fernseher.
Heute Morgen wurden wir mit einem tollen Sonnenaufgang geweckt, das war so schön, wie uns die Sonne geweckt hat, es schmeichelt so sehr der Seele. Dann gab es ein leckeres Frühstück. Heute als besonderes Schmankerl gab es hauseigenen Speck und ein selbst gemachtes Bircher Müsli. Das Frühstück ist so üppig, dass wir gar nicht alles packen.
Das ist der Blick vom Bett aus beim Aufwachen
Nach dem Frühstück waren wir spazieren und habe die schöne Anlage und das Umfeld erkundet.
Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf den Spa-Bereich zu erkunden, der zu dieser Anlage gehört. Eigentlich benötigen wir das gar nicht, da wir im Chalet eine eigene 60 Grad Sauna, den Jacuzzi mit 36 Grad und eine schöne Regendusche haben. Aber egal, wir wollten diesen Bereich unbedingt erkunden. Es gibt fünf verschiedene Saunen, für jeden Geschmack etwas, ein kaltes Tauchbecken für nach der Sauna und einen großen Pool zum schwimmen, richtig warm und das im Freien. Im Ruheraum stehen ausreichend Liegen zur Verfügung, es gibt Decken, Handtücher, alles was man benötigt und ein kleines Bistro.
Den Nachmittag haben wir verbracht mit in der Sonne sitzen, im Jacuzzi liegen, saunieren und schlafen. Den Abend lassen wir romantisch mit einem eigens vor unserer Tür entzündeten Lagerfeuer ausklingen.
Gestern Abend waren wir noch zum Abendessen hier im angrenzenden Gasthaus. Als Vorspeise hatten wir ein warmes Wurzelbrot und als Hauptspeise ein Wiener Schnitzel mit lauwarmem Kartoffelsalat und Tafelpitz mit Kartoffeln, Spinat, Apfelkren und einer Mayonnaise. War lecker aber sehr viel.
Danach waren wir noch ausgiebig im Jacuzzi, das war so schön… die Wärme, die Massagedüsen…
Leider musste ich das Bild halbieren 😀
Heute Morgen habe ich im Bett ganz aufmerksam gewartet, ob, wie ausgemacht, um 8:00 Uhr jemand das Haus betritt und uns Frühstück richtet. Habe sogar aus dem Fenster gespäht. Nichts. Drei Minuten nach 8:00 Uhr habe ich die Schlafzimmertür geöffnet und siehe da, da waren schon irgendwelche netten Leute da gewesen und haben uns so schön den Frühstückstisch gedeckt. Perfekt, nur war es leider zu viel.
Nach dem Frühstück haben wir uns dann auch schon gleich auf den Weg nach Salzburg gemacht. Gleich zu beginn schlenderten wir durch das Outlet Center von Salzburg, ist aber genauso wie all die anderen Outlet Shopping Center, also brachen wir den Besuch ab und fuhren nach Salzburg ins Zentrum. Dort bummelten wir durch diese schöne uns schon bekannte Stadt, kauften Mozartkugeln, probierten Salzburger Gin, aßen uns durch ein Käsegeschäft und kauften auch noch leckere Manner Kekse. Drei Stunden und sieben Kilometer später hatten wir dann aber auch genug, die Füße waren etwas schwer und der Hunger angefüttert.
Liebesschloß erfolgreich angebracht
Das nächste Ziel war dann der Hangar 7, in dem der Sternekoch Martin Klein kocht. Er hat dort ein Lokal (Ikarus), zu dem er immer verschiedene Köche einlädt, um bei ihm einen Monat lang zu kochen. Der Hangar 7 beherbergt aber hauptsächlich die Red Bull Hubschrauberflotte und die Formel 1 Fahrzeuge. Wirklich super zum ansehen, man zahlt keinen Eintritt. Im Café des Hangar 7 aßen wir dann noch Apfelstrudel mit Vanilleeis und Palatschinken mit Marillensoße. Genial. Nun, um 16 Uhr sind wir zurücktun lassen den Tag mit Sauna und Jakuzzi ausklingen, einfach ganz entspannt.
Heute Morgen um 9:00 Uhr starteten wir zu unserem langersehenden Wellnessurlaub. Bis Stuttgart regnete es ununterbrochen und dann kam endlich die Sonne. Nach unzähligen Baustellen und zwei Staus waren wir um 12:30 Uhr in Augsburg und beschlossen, dort die Mittagspause in dem Museum „Die Augsburger Kiste“ zu verbringen. Dort drin verbirgt sich in einem ehemaligen Spital die Augsburger Puppenkiste.
Nach Kriegsende begann Walter Oehmichen mit der Planung für ein neues Puppentheater im ehemaligen Heilig-Geist-Spital in Augsburg. Am 26. Februar 1948 war Premiere. Eröffnet wurde die Augsburger Puppenkiste mit dem Märchen »Der gestiefelte Kater«. Es folgten viele Charaktere, die der Puppenkiste ihre Einzigartigkeit verleihen. Der Kasperl, die Muminfamilie, Jim Knopf und Lukas, das Urmel, Bill Bo und das Sams sind nur einige aus der Reihe der geliebten Darsteller. Wir liefen mit vielen Kindern durch diese Ausstellung immer im Kopf mit dem Ohrwurm :
Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer Mit viel Tunnels und Geleisen und dem Eisenbahnverkehr. Nun, wie mag die Insel heißen, ringsherum ist schöner Strand. Jeder sollte einmal reisen in das schöne Lummerland…
Es gibt aber auch einige neuen Puppen, die z.B. unsere jetzige Regierung zeigen. Im Museum werden Aufführungen nach wie vor angeboten. Auf jeden Fall hatten wir eine kurzweilige Mittagspause.
Dann ging es nach Ainring in das gebuchte Chalet. Das Chalet besteht aus 2 Etagen. Unten befindet sich eine wirklich große Wohnküche, mit einem Sofa, einer großen Essecke und einem großen Fernseher gegenüber der Essecke. Dann geht es ins Schlafzimmer, anschließend ins Badezimmer und dann in die Sauna. Sogar die Sauna hat einen Fernseher (insgesamt gibt es in 4 Fernseher). In der oberen Etage gibt es eine Galerie mit Kuschelsofa, ein Schlafzimmer und ein weiteres Badezimmer. Wir haben beschlossen, in der ersten Etagen zu schlafen, da der Ausblick dort schöner ist, es gibt einen Balkon. Vor dem Chalet gibt es einen Jacuzzi mit 36 Grad Wassertemperatur, von 8 Uhr bis 22 Uhr beheizt, eine Feuerstelle und Liegestühle. Also alles da, was man braucht um sich wohl zu fühlen bei schlechtem und gutem Wetter. Das Chalet kann man auch von keiner Seite her einsehen. Toll finden wir auch, dass die Bademäntel weich sind. Nun haben wir den Koffer ausgepackt, die vorbereitete Brotzeit aufgegessen und heizen gerade die Sauna ein. Wir werden noch einen Saunagang machen, dann ganz lange heiß duschen ohne Strom und Gas zu sparen. Für 19:00 Uhr haben wir einen Tisch im angrenzenden Lokal bestellt. Unser Plan sieht vor, dass wir dann den Abend noch im Jacuzzi ausklingen lassen.
Nun sind wir alle Vier in Urlaub. Lisa und Maik sind noch in ihren Flitterwochen an der Westküste der USA unterwegs und haben supertolle, erlebnisreiche Tage, was uns so sehr für die beiden freut. Wir reisen morgen nach Ainring ins Berchtesgadener Land und möchten uns 5 Tage so richtig toll verwöhnen lassen.
Der Luftkurort Ainring liegt auf 461m Seehöhe im Berchtesgadener Land in den Bayerischen Alpen direkt an der Grenze zu Österreich, nur 5 km von Salzburg entfernt. Die nächstgelegenen Städte sind Freilassing oder Salzburg (ca. 5 km) bzw. die Kurstadt Bad Reichenhall (ca. 10 km).
Vor ca. zwei Jahren habe ich den Podcast Paardiologie von Charlotte Roche (sie schrieb auch den Roman „Feuchtgebiete“) und ihrem Ehemann Martin Keß gehört. In diesem Podcast berichten die beiden, dass sie in den Bayern Chalets Urlaub gemacht haben und sich ihr Mann beschwerte, dass er im Morgenmantel um 8 Uhr auf der Terrasse saß, Charlotte Roche noch schlief und dann plötzlich jemand ins Zimmer kam, den Frühstückstisch deckte und Eier in einer Pfanne auf dem Herd briet. Ich sagte zu Thomas, das möchte ich auch, ein Ferienhaus ganz für uns alleine und trotzdem keine Arbeit mit dem Frühstück. Ich finde es herrlich, vom Frühstücksduft geweckt zu werden. Also machte sich Thomas auf die Suche und fand diese Chalets. Als wir die Bilder sahen, waren wir uns sicher, dass wir da mal hin wollen und haben gebucht. Dann kam Corona, der Wellnessurlaub wurde leider schon 3 mal verschoben. Die Besitzer dieser Chalets waren immer sehr entgegenkommend. Da wir eine Anzahlung geleistet hatten, die wir während der schwierigen Lage mit Corona für alle Hotelbesitzer nicht zurückgezogen haben, boten uns die Besitzer 100 Euro Preisnachlass, wenn wir die Anzahlung stehen lassen. Auch bekommen wir das Arrangement zu dem Preis, zu dem wir vor 2 Jahren gebucht hatten. Sehr fair, soviel Zinsen hätten wir auf der Bank nicht bekommen, denn inzwischen sind die Preise der Chalets deutlich gestiegen.
Morgen, nachdem Thomas (dann hat er Pause) mir nochmal einen Kaffee gemacht hat, geht es dann los. Die Fahrzeit soll etwa 5,5 Stunden sein. Wir freuen uns auf erholsame Tage und freuen uns, dass ihr uns und Lisa und Maik begleitet.