7. Dezember 2017 – Manama (Bahrain).

Hallo

Heute waren wir in Bahrain. Bahrain bedeutet „2 Meere“. Bahrain wird von Meerwasser umspült und hat aber auch gleichzeitig reichlich süßes Grundwasser. Das Emirat Bahrain besteht aus 33 Inseln, die Hauptstadt ist Manama.

Wir hatten den Ausflug „Ganz Bahrain an einem Tag“ gebucht. Heute Morgen um 7.45 Uhr startete der Ausflug. Zu dem Zeitpunkt hatten wir noch keine Idee, wie lange so ein Ganztagesausflug werden könnte. Fährt man mit dem Bus vom Hafen nach Manama ist das schon eine fast nicht enden wollende Fahrt durch den Hafen. Am Straßenrand stehen unzählige LKW, die auf ihre Zoffabfertigung warten und der Zoll von Bahrain hat viel Zeit. Die Fahrer haben neben ihren LKWs kleine Kochstellen aufgebaut. Es kann, so wurde uns berichtet, schon mal bis zu zwei Wochen dauern, bis ein LKW dran kommt.

Dann kamen wir in die Stadt. Was und gleich auffiel und befremdlich war, war daß auf dem Kreisverkehr ein Auto stand, mit einem Soldaten mit einem Maschinengewehr auf der Ladenfläche.

Zuerst fuhren wir an ein Fort, in dem man Ausgrabungen mehrerer übereinander gebauter Dörfer besichtigen kann, das mittlerweile Unesco Weltkulturerbe ist. Danach haben wir das Nationalmuseum besichtigt. Direkt im Anschluss waren wir in der größten Moschee des Landes. Die Männer mussten lange Hosen tragen, Frauen lange Arme an Pullovern und lange Hosen oder Kleider. Die Frauen hatten aber keine Chance, entweder waren die Röcke zu kurz, die Ärmel zu kurz und wenn es das auch noch nicht war, wurde beschlossen, die Kleidung wäre zu eng. Also kurz gesagt, sämtliche Frau mussten sich in schwarze Gewänder hüllen und ein Kopftuch tragen. Gelernt haben wir auch, die Burka ist schwarz, weil Frauen früher viel zu Hause gearbeitet haben und man an schwarz nicht die Flecken vom Kochen oder Putzen sieht. Männer tragen die weißen Umhänge, da sie viel nach draußen müssen.

Dann ging es zum Souk von Bahrain. Nach einem kleinen Bummel aßen wir ein einheimisches Mittagessen. Dann begaben wir uns auf die Spur des Öles und besuchten die erste Ölquelle Bahrains. Sie sprudelte 1923. natürlich haben wir dann auch das Ölmuseum besichtigt. Zu alledem war es noch nicht genug. Wir fuhren zu einer Kamelfarm, haben Kamele gefüttert und Falken bestaunt. Ach übrigens, die Männer tragen hier ja ein weißes Gewand und ein weißes oder kariertes Tuch auf dem Kopf, mit einer schwarzen Kordel. Diese Kordel war früher dazu gedacht, den Kamelen, am Abend die Vorderbeine zusammen zu binden, damit sie in der Nacht nicht davon laufen konnten.

Dann zum wirklich krönenden Abschluss ging es auf die Formel 1 Rennstrecke von Bahrain.

Bahrain ist 55 km lang und 18 km breit, hat ca 2 Millionen Einwohner und jeder zweite besitzt ein Auto. Wir können euch gar nicht beschreiben, wie viel Verkehr hier ist. Eine Ampelphase dauert 15 Minuten. Wir hatten alleine 4 Ampelphasen auf unserem Rückweg zum Schiff:-) . Klasse ist auch, daß es in Bahrain eine Brücke gibt, die direkt nach Saudi Arabien führt. Rechts und links neben der Brücke liegen viele leere Alkoholflaschen. Bahrain ist nämlich ein sehr aufgeschlossenes Emirat, hier findet man Nachtclubs mit Alkoholausschank, Restaurants, in denen es auch schon mal Schweinefleisch gibt. Die Männer heiraten neuerdings nur noch eine Frau und sind sehr bemüht, jedem zu vermitteln, dass sie ihre Töchter auch lieben und die Frauen neuerdings auch wählen dürfen.

Gegen 18.00 Uhr waren wir erledigt auf dem Schiff zurück. Wir gönnten uns eine klitzekleine Pause, haben uns gestärkt und waren nun auf der White Christmas Party auf dem Schiff. Das war so genial, man steht auf dem Sonnendeck um den Pool, isst Lebkuchen, kandierte Äpfel, Schmalzgebäck, Kartoffelpuffer, Plätzchen, Schokofrüchte und trinkt dazu Glühwein. Das Ganze begleitet von einer Band, die Weihnachtslieder und Schlager spielt. Weihnachtsparty!!! So ein schönes Erlebnis.

Gute Nacht, bis morgen,

Michi und Thomas

P.S. Morgen haben wir einen Seetag, Ruhe und Erholung 🙂

6. Dezember 2017 – Doha (Katar)

Hallo

Wir hoffen, Ihr hattet alle so einen wunderbaren Nikolaustag wie wir. Thomas sagte, wir haben Schnee mit Sand getauscht und den Schlitten durch Kamele ersetzt.

Heute morgen hatten wir uns zu einer Jeepsafari angemeldet mit dem Motto „von der Wüste zum Meer“. Dies war auch so vielversprechend wie es klingt. Hier in Doha endet die Wüste wirklich direkt am Meer, es gibt keinen Übergang der grün ist, keine Sträucher, keine Bäume, einfach nur Sand und dann das Meer. So schön. Natürlich wurden wir kräftig durchgeschüttelt, aber es war dennoch sehr angenehm, da der Jeep geschlossen und voll klimatisiert war. Die erste Rast gab es an einer kleinen Verpflegungsstation mit Kamelen. Wer wollte, konnte Kamelreiten oder nur Fotos machen. Der zweite Stopp war dann am Meer. Genial.

Was wir aber noch viel beeindruckender fanden, war der Weg zur Jeepsafari. 45 Minuten fährt man vorbei an Baustellen, soweit das Auge reicht. Auf die Nachfrage, was dort gerade gebaut wird (es ist nämlich nichts zu erkennen) kommt die Antwort, 7 Fußballstadien und links eine Stadt. Aber ehrlich, dort steht noch nichts außer Bagger und so. Aber die Einheimischen sagen, die Stadien sind in 3 Jahren fertig, auch die Stadt 🙂 Man überlegt dann wirklich, woran es wohl am Berliner Flughefen mangelt, wenn die hier so flott sind. Nein, man überlegt ernsthaft, was das soll. Was machen die mit der dann fertiggestellten Stadt und den vielen Stadien, wenn die WM 2022 vorbei ist? Noch nicht mal Kids haben wir hier kicken gesehen. Der Knaller war aber die Autobahn. Die Verkehrswege sind nämlich schon quasi fertig. So fuhren wir mit 11 Jeeps auf einer sieben-spurigen Autobahn und sonst keiner 🙂 Nicht vorstellbar, in der Wüste…….

Danach ging es zum Frischmachen kurz aufs Schiff und dann zum nächsten Ausflug, „Doha mit dem Bus und zu Fuß“. Doha ist ganz nett zum Ansehen und Spazieren. Am Abend ist die Skyline ein echter Hingucker. Aber in Doha war unsere Reisegruppe der Hingucker. Es ist nämlich ganz ganz neu, dass Kreuzfahrtschiffe in Katar anlegen. Die „Mein Schiff“ erst zum ersten oder zweiten Mal. die Einheimischen haben unsere Gruppe bestaunt und von uns Fotos gemacht :-). Katar ist bestimmt zur WM eine Reise wert, wir denken vorher muss man hier nicht gewesen sein, war aber sehr interessant. Der ganze Tag hat uns gut gefallen und wir haben viel zu reden über Katar bzgl. Arbeitskräfte, die hier arbeiten und wie sie wohnen und das Thema Frau findet viel Redensbedarf. Schon in Dubai fiel auf, dass bald an jeder Ecke ein Herrenfrisör ist. Frauen finden hier keinen Frisör, auf Anhieb auch keine Missachtung, sie finden in Katar einfach keine Beachtung… 🙂

Liebe Grüße,

Michi und Thomas

5. Dezember 2017

Hallo an alle aus Dubai!

Schwierig, schwierig, man weiß gar nicht womit man anfangen soll.

Zuerst rüttelte uns unser Wecker um 5.30 Uhr mitten aus dem Tiefschlaf. Draußen war es noch dunkel. Gestern waren wir etwas traurig, dass wir nicht gemütlich frühstücken gehen konnten, da der Ausflug „Dubais Altstadt und Burj Al Arab“ schon so früh begann. Aber tatsächlich gab es heute morgen 6.15 Uhr schon frisches warmes Brot, Brötchen und süße Teilchen in allen Variationen, als Beilagen gab es nichts, was es nicht gab… Den Frühstückstisch zu verlassen fiel dann etwas schwerer als das frühe Aufstehen.

Dann starte die Stadtrundfahrt mit Altstadt durch Dubai. Ja was soll man zu dieser Stadt sagen? Sollte es eine Steigerung von Superlativ geben, so heißt diese garantiert Dubai. Glamourös und sonnenverwöhnt. Gepflegte Strände, endlose Einkaufsmöglichkeiten und einzigartiger Luxus. Die Einheimischen, die Emiraties, machen in ihrem Sommer, wenn es hier an die 50 Grad Celsius hat, in München, der Schweiz oder in Österreich Urlaub und lassen sich bei uns medizinisch behandeln, weil es kühl und chic ist. Einige Großstädte haben wir ja schon gesehen, dies ist aber eine Stadt, die jetzt schon quasi alles hat und wächst und wächst… Überall Wolkenkratzer, nicht nur hoch, sondern golden, spektakulär… Baustellen, die kein Ende nehmen. Luxus, wohin man nur schaut. Dabei muss man sich mal überlegen, die hatten nichts und fanden vor ca 50 Jahren, so ca. 1970 Erdöl und schufen aus dem daraus fließendem Geld all diesen Luxus. Nun sind sie dabei, sich so groß zu machen, da sie wissen, dass im Gegensatz zu Abu Dhabi ihr Erdöl nur noch 20 Jahre reichen wird und dann brauchen sie unabdingbar die Touristen. Teilweise denkt man, man steht in Las Vegas, New York oder…. Man stelle sich mal vor, die bauen hier den Louvre nach, weil sie den einfach so mögen, eröffnen ihn auch und es ist zur Zeit ziemlich uninteressant, da sie nicht wirklich Exponate darin haben. Wichtig aber ist: sie haben auch einen Louvre. In Dubai gibt es im Moment noch keinen Zug (Bahn). Der wir zur Zeit gebaut. Dieser Zug soll dann für 140 Meter von Dubai nach Abu Dhabi 14 Minuten benötigen. Die Emirates sagen nicht der Zug soll fahren, sondern sie schießen den Zug. Es gibt hier, zwar noch selten haben wir uns sagen lassen, Drohnen, die heute schon mit 2 Passagieren als Taxi genutzt werden können. Das ist der Wahnsinn. Kommt man nach Dubai, wir schätzen nur nach 20 Jahren wieder, ist hier bestimmt nichts mehr zu erkennen. Für uns war es immer verwunderlich, dass die Emiraties einfach neues Land entstehen lassen können, indem sie Sand aufschütten und künstliche Inseln erschaffen, aber dies erscheint uns heute, wenn man Dubai sieht, als gar nicht verwunderlich. Es gibt hier in Malls Automaten, die spucken Gold in Barren aus. Wir haben den weltgrößten Goldring gesehen und Goldschmuck im Souk in unvorstellbaren Mengen. Aber nicht unsere Geschmack. Dann sind hier noch die Autos. Groß, größer am größten. Der Sprit kostet hier großzügig aufgerundet ca 50 Cent der Liter. Steuern kennt man natürlich auch nicht 🙂

Man kann Kamelschokolade und Kamelseife kaufen. Es ist einfach nur Wahnsinn, wir wissen noch nicht, was uns in Dubai gefehlt hat außer dem Wort, das die Steigerung von superlativ ist. Natürlich haben wir auch die Altstadt, den Souk, ein Museum zur Stadtenwicklung, angefangen mit Perlentaucher und das Burj al Arab sowie das Burj Kalifa geshen, wir können nicht dazu sagen nur staunen und wundern. Großartig. Das alles so aus dem Nichts……

Nun haben wir in Dubai abgelegt und fahren immer noch sprachlos nach Doha.

Ganz viele Liebe Grüße

Michi und Thomas

4. Dezember 2017 Dubai

Hallo an Alle

Wir sind gerade 10000 Meter hoch, es ist 13.15 Uhr (Dubai 16.15 Uhr) und wir fliegen gerade über die Türkei, genauer gesagt über Sava. Unter uns sind schneebedeckte Berge und Thomas behauptet, Häuser zu sehen und wundert sich, wie man dort wohnen kann, so einsam in den Bergen. Ich kann keine Häuser erkennen und wenn, dann müssen das alles Selbstversorger sein, sollte da nämlich wirklich ein Haus sein, dann……. Die Außentemperatur beträgt gerade minus 51 Grad, da ist es ja bei uns richtig warm dagegen. Mir ist etwas langweilig, Thomas schaut schon den zweiten Gruselfilm und ich…… schreibe Euch. Übrigens fliegen wir mit der Emirates, einer Boeing 777, die ist mal richtig groß. So, wir haben noch immer 2129 km vor uns, aber auch 2718 km geschafft. Puh!! Bis später…

Es ist jetzt 14:58 Uhr (daheim) und im Moment geht hier oben die Sonne unter, ein wunderbares Farben-Schauspiel, das man, so sehr man es auch versuchen mag, nicht auf ein Foto bannen kann, wir haben es versucht… aber der Tolle Bildschirm im Sitz vor uns zeigte uns die Hell-Dunkel-Grenze etwas deutlicher, was auch leichter zu fotografieren war. Wir haben wohl die 3 Stunden Zeitunterschied inzwischen hinter uns gebracht, d.h. es ist hier jetzt bereits 18 Uhr, da darf die Sonne untergehen.

So nun ist es kurz nach 19.00 Uhr bei Euch, bei uns schon 22.00 Uhr. Das macht aber gar nichts, denn wir sind schon recht müde. Auf dem Schiff haben wir total gemütlich eingecheckt. Ab dem Flughafen muss man sich nicht mehr um die Koffer kümmern, sie werden einem auf die Kabine gebracht. Das Abendessen war auch total lecker. Den Abend lassen wir nun auf dem oberen Deck ganz entspannt mit einem Cocktail ausklingen. Der morgige Tag beginnt nämlich schon sehr sehr früh. Wir haben von zu Hause aus schon Ausflüge gebucht, die uns gefielen. Die Ausflüge konnte man nur aussuchen, Starzeitpunkt würde uns mitgeteilt werden. Über diese Aussage hatten wir uns keine Gedanken gemacht. Warum auch. Der Startzeitpunkt für morgen wurde uns nun mitgeteilt. Der Ausflug beginnt um 6.45 Uhr. vorher steht noch duschen und Frühstücken auf dem Programm. Super finden wir das :-), somit kommen wir nicht aus dem Alltagsrhythmus. :-]

Liebe warme Grüße aus Dubai

Michi und Thomas

Mein Schiff 5, Dubai mit Katar vom 04.12. bis 11.12.2017

Hallo an alle!

Heute ist der 3. Dezember 2017, der erste Advent und während alle auf die Ankunft warten, legen wir morgen erst ab. Wir gehen in Dubai auf die „Mein Schiff 5 “ und fahren von Dubai nach Doha,  dann nach Manama und über Abu Dhabi und dann wieder zurück nach Dubai. Im Vorfeld haben wir den unten stehen Witz entdeckt und fanden ihn einfach super.

Heute heißt es mal wieder Koffer packen, was uns ja nicht so viel Freude macht. Koffer packen ist immer schwierig. In Dubai erwarten uns so ca. 26 bis 30 Grad. Etwas Wärme haben wir uns ja verdient, nachdem wir den Sommer im kühlen Südafrika waren. Da wir ja in  sehr muslimische Länder dieses Mal reisen, möchten wir uns kleidermäßig respektvoll kleiden und uns etwas anpassen. Heißt auch für Thomas lange Hosen und bei mir Schultern bedeckt, wenn wir im Landesinneren sind. Wir freuen uns auf eine tolle Reise und freuen uns sehr, dass ihr uns wieder begleitet.

Wir werden versuchen, Euch wie gewohnt täglich zu berichten, Auf dem Schiff ist es sehr schwierig mit Internet, da wir 5 Tage vor Abreise Internet dazu buchen hätten sollen, wir das nicht wussten und somit auch nicht getan haben. Mal sehen. Auf jeden Fall freuen wir uns jetzt sehr auf eine schöne Reise und warmes Wetter.

Liebe Grüße

Michi und Thomas

Letzter Abend auf Bali

Hallo zusammen,

wie ihr ja gemerkt habt, haben wir es gestern nicht geschafft euch zu schreiben. Wir sind schlichtweg eingeschlafen, aber außer entspannt und gesonnt haben wir auch nicht viel gemacht. Lisa hat Schnupfen, Husten und Halsweh größtenteils überwunden, dafür aber erfolgreich Maik angesteckt. Wir sind uns aber sicher, dass wir pünktlich zum Arbeiten wieder fit sind 🙂

Heute startete unser letzter Tag auf Bali sportlich. Da der Himmel etwas bewölkt war und es durch den Regen heute Nacht vermeintlich etwas abgekühlt hat, haben wir uns um 10:30 Uhr eine Stunde den Tenniscourt gemietet. Leider war es doch nicht so kühl und schattig wie es anfangs gewirkt hatte und wir waren nach der Stunde ziemlich platt 🙂 zum Glück hatten wir uns für unseren letzten Tag aber auch nicht mehr viel vorgenommen. Wir haben den restlichen Mittag im Wasser und auf der Liege verbracht, bevor es dann zum Abschluss nochmal in unser neues Lieblingsrestaurant ging. Die Kellner waren ganz traurig, dass wir jetzt erstmal nicht wieder kommen.

Abgerundet wurde unser Abend vom Barongtanz, den wir uns für heute aufgehoben hatten. In dem traditionellen balinesischen Tanz geht es um den Kampf von Gut (der Löwe Barong) gegen Böse (die Hexe Rangda), der stets unentschieden ausgeht, weil Gut und Böse untrennbar zusammen gehören. Der Barongtanz und die Geschichte hat uns beiden sehr gut gefallen und war deutlich unterhaltsamer als vor ein paar Tagen der Legongtanz. Alles in allem also ein schöner Abschlussabend unseres tollen Urlaubs.

Morgen genießen wir dann noch ein letztes Mal das Frühstück und die sonnigen Stunden auf Bali bevor um 11:40 Uhr deutscher Zeit unser Flieger geht.

Wir hatten einen rundum schönen Urlaub mit vielen unglaublichen Eindrücken und können jedem empfehlen diese Insel zu besuchen. Wir hätten auch noch den ein oder anderen Tipp was man noch machen könnte, wenn man ein paar Tage mehr an den richtigen Stellen verweilen kann.

Schön, dass ihr uns alle auf unserer Reise begleitet habt und wir freuen uns, euch bald alle wieder zu sehen!

Viele sonnige Grüße

Lisa und Maik

Nix Ausflug

Hallo zusammen,

heute wollten wir eigentlich nach dem Frühstück zur Blauen Lagune fahren. Wir wussten, dass es etwas weiter weg ist und haben uns auf einen Preis geeinigt, den wir bereit sind zu bezahlen. Kurz nachdem wir das Hotel verlassen hatten wurden wir auch schon von einem Taxifahrer angesprochen. Er wollte uns zur Blauen Lagune fahren und auch der Preis war super. Ziemlich super sogar, dachten wir uns noch als wir eingestiegen waren. 5 Minuten später waren wir da. Komisch.. hatten wir doch mit 1,5 Stunden gerechnet… wir waren bei einer Touri-Agentur gelandet, die uns für viel Geld einen Schnorchelausflug mit Boot verkaufen wollte. Das war aber nicht ganz unser Plan, auch wenn wir gerne Schnorcheln wollten. Wir haben also unsere Karte rausgeholt und zur Freude aller gezeigt zu welcher Lagune wir eigentlich wollten. Niemand wollte uns da hin fahren, weil diese wohl im Sperrgebiet des auszubrechen drohenden Vulkans lag. Wir waren uns zu 79% sicher, dass das nicht stimmt, aber eben nicht ganz. Nach längerer Diskussion bot uns der Fahrer an, uns für viel Geld dort abzusetzen und wieder zu fahren. Das war uns nicht ganz geheuer, also sind wir wieder zurück zum Hotel mit ihm gefahren. Eine recht teure Taxifahrt für im Prinzip nichts. Unsere Laune war mittelmäßig. Wir wollten schließlich unsere neue Schnorchelausrüstung ausprobieren. Aus Trotz haben wir das dann an unserem Strand gemacht. Die Ausrüstung funktionier sehr gut. Wir haben klar und deutlich gesehen, dass es hier Nichts zu sehen gibt. Nicht mal einen Fisch… Nur einen Seestern, der war aber cool!

Nachdem wir wieder an Land waren, begann erneut die Ebbe. Nicht unser Tag… also ab zum Pool. Hier haben wir dann aber doch wieder eine paar schöne Stunden verbracht und das gesparte Geld in ein leckeres Abendessen umgesetzt. Morgen nehmen wir uns nichts vor, dann geht bestimmt auch nichts schief.

P.S. Die Lagune lag nicht im Sperrgebiet.

Euch allen einen guten Start in die Woche!

Lisa und Maik

Blow Holes

Hallihallo,

heute haben wir uns beim Frühstück zusammengerissen und ein paar Bilder für euch geschossen. Wir schaffen aber einfach nicht alles zu probieren, es ist so viel Auswahl…

(Das warme Essen haben wir heute nicht gegessen)

Heute ging es nach dem Frühstück zu den sogenannten Blow Holes. Diese sind fußläufig von uns zu erreichen und so haben wir auch gleich mal die Nachbarstrände besucht und ein paar Surfer beobachten können. Die Blow Holes sind im Prinzip Lücken in den Klippen, durch die sich das Wasser beim Wellengang presst und dadurch meterhoch in die Höhe schießt. Das ganze sieht wirklich cool aus und müssen wir euch bei Gelegenheit mal auf Video zeigen.

Nach unserem Ausflug ging es für uns wieder ins Meer. Es ist zum Glück wieder da, auch wenn anfangs das Ufer noch voller Seegras war. Wir haben aber gelesen, dass die Seegrasbauern das alles „ernten“ und Maik es dann Abends in seinem Salat hat 🙂 Also den Teil mit Maik haben wir nicht gelesen 🙂 Jedenfalls war gegen Mittag der ganze Strand wieder sauber.

Nachmittags hat uns dann die Sportlust gepackt und wir haben zwei Runden Tischtennis gespielt. Was auch sonst. Maik hat unter windigen Bedingungen beide Partien gewonnen, aber Amateurspieler konnten ja schon immer gut mit Schwimmbadbedingungen umgehen 🙂

Gegen Abend haben wir uns wieder auf in die „Stadt“ zum Abendessen gemacht. Passte gerade gute, wir mussten nämlich noch ein Handyladekabel (für 20 Euro!) kaufen, weil Lisas Anschluss nach dem Laden im Handy festgesteckt und abgebrochen ist. Das muss man erstmal schaffen 🙁

Die Beachparty vom Hotel haben wir ausfallen lassen uns erholen uns lieber auf dem Zimmer. Wenn alles klappt steht morgen nämlich wieder ein Ausflug an.

Liebe Grüße

Lisa und Maik

Strand und (kein) Meer

Hallo zusammen,

heute morgen gab es Frühstück – und was für eins! Alles was das Herz begehrt konnte man bekommen. Leider waren wir so mit Essen beschäftigt, dass wir keine Bilder für euch machen konnten. Wie auch, wenn man beide Hände voll hat 🙂 Die kommen aber morgen.

Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es ab zum Strand. Dieser ist zwar etwas kleiner, aber umso schöner und gepflegter. Klares Wasser, feiner Sand… mehr braucht es nicht. Direkt haben wir uns in die kleinen Wellen gestürzt. Zwei Stunden später hatten wir ein kurzes Treffen mit unsere Reiseleitung vor Ort, die uns noch mal einige Infos gegeben hat. Als wir danach wieder ins Meer wollten, haben wir schon gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Wir konnten viel weiter rein laufen als noch zuvor  und egal wie weit wir liefen, das Wasser reichte uns nur bis zum Knie. Da Schwimmen nicht so richtig funktionieren wollte, sind wir zur benachbarten Klippe gelaufen und haben uns dort ein wenig umgesehen. Da die Ebbe noch weiter fortschritt, sind wir auf den Pool ausgewichen und haben uns dort abgekühlt. Nach ein paar Stunden haben wir nochmal nach dem Meer geschaut. Da wo wir vorher noch zumindest bis zu den Knien im Wasser standen, haben mittlerweile Kinder Fußball gespielt. Das wird heute nichts mehr, also ab zum Abendessen. Wir hatten heute nämlich nicht viel Zeit, weil wir um 20:00 Uhr den Legong-Tanz im Hotel sehen wollte. Das haben wir dann auch bei zwei Cocktails getan.

Rundum ein gemütlicher Tag, den wir auch gut gebrauchen können. Lisa hat nämlich Schnupfen, oder eine Hotelzimmerallergie, wir sind uns noch nicht ganz sicher.

Jetzt erst einmal gute Nacht und schönes Wochenende!

Melia Bali

Hallihallo,

wir sind in unserem letzten Hotel, dem Melia Bali angekommen. Schon bei der Anfahrt hat man gemerkt, dass es hier eine Nummer besser, luxuriöse und teurer wird. Das gesamte Gebiet um Nusa Dua ist scheinbar eine eigene kleine abgesperrte Anlage mit viel Grün und verschieden Hotelzufahrten. Mit drei kräftigen Schlägen auf den Gong wurden wir empfangen, bekamen ein Blümchen hinters Ohr und einen Willkommensdrink. Direkt hatten wir gute Laune 🙂 da wir etwas früh waren, musste wir noch etwa zwei Stunden auf unser Zimmer warten (wir waren 4 Stunden vor dem offiziellen Check-In da, also alles kein Problem). Ca eine Stunde haben wir aber auch gebraucht, um das Hotel, die Pools und den Strand zu erkunden. Es sieht wirklich alles super schön aus! Wir wussten gleich, dass wir uns hier die nächsten 6 Nächte wohlfühlen werden. Die letzte Stunde haben wir uns mit etwas Billard vertrieben bevor wir dann unser Zimmer bezogen haben. Auch das Zimmer gefällt uns wirklich gut und von unserem großzügigen Balkon haben wir einen tollen Blick über den Garten. Einen Mitbewohner haben wir auch schon entdeckt, Eddy – das Eichhörnchen. Total zutraulich und putzig.

Dann wurde es Zeit den Pool zu testen. Erstmal haben wir uns aber kräftig die Füße auf den heißen Steinplatten verbrannt 🙂 der Pool hat eine total angenehme Temperatur. Schätzungsweise 28*C. Auch ein wenig Action wurde uns schon geboten, als der Rettungsschwimmer einen Chinesen retten musste, der von seinem pinken Schwimmflamingo gefallen war.

Nach etwas Sonnetanken haben wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Einkaufsviertel gemacht. Da könnte man sich fast verlaufen, so weitläufig war es. Überall gab es Geschäfte, kleine Bars und vorallem Restaurants mit Live-Musik. Da kann man gut und gerne einen ganzen Nachmittag verbringen. Nachdem wir uns im Supermarkt mit Wasser und Chips ausgestattet und lecker zu Abend gegessen hatten, ging es wieder zurück zum Hotel. Hier verputzen wir gerade unsere Beute und lassen den ersten Abend gemütlich ausklingen.

Morgen testen wir Strand und Meer!