Die Koffer sind gepackt. Fast jedenfalls. Denn wie immer gibt es diese letzten Kleinigkeiten, bei denen man sich fragt, ob man sie wirklich braucht – und sie dann sicherheitshalber doch noch irgendwo dazwischenquetscht. Aber morgen ist es soweit.
Am 16. September 2026 fliegen wir nach Mauritius und kommen am 30. September 2026 wieder zurück. Zwei Wochen Insel, Meer, Sonne, Freunde, Geburtstag, Bergpläne und hoffentlich jede Menge Geschichten, die es später hier zu erzählen gibt. Unsere Erwartungen sind dabei ziemlich hoch. Sehr hoch sogar. Denn sagen wir es mal so: Dieser Urlaub war nicht gerade günstig. 😄 Also Mauritius – kein Druck, aber wir erwarten schon ein bisschen was.
Eigentlich beginnt unsere Mauritius-Geschichte aber schon viel früher, nämlich in der Karibik. Dort haben wir Heiko und Heidrun kennengelernt. Die beiden kommen aus Sachsen-Anhalt und gehörten zu diesen Urlaubsbekanntschaften, bei denen man schnell merkt: Das bleibt wahrscheinlich nicht bei einem netten Gespräch an Bord. Und tatsächlich blieb es nicht bei einem „Man müsste sich wirklich mal wiedersehen“.
Im Januar telefonierten wir per FaceTime miteinander – und irgendwann im Laufe dieses Gesprächs kam Mauritius zur Sprache. Und dann der große Zufall: Wir hatten alle unabhängig voneinander Mauritius gebucht. Nicht gemeinsam geplant, nicht abgesprochen, einfach so – und auch noch fast zur gleichen Zeit.
Da war natürlich schnell klar: Wenn wir schon zufällig gemeinsam auf Mauritius landen, dann müssen wir das auch richtig nutzen. Thomas und ich hatten für die erste Woche ursprünglich ein anderes Hotel gebucht. Das haben wir dann kurzerhand geändert und wohnen nun vom 17. bis 24. September im Veranda Grand Baie. So können wir mit Heiko und Heidrun nicht nur tagsüber unterwegs sein, sondern auch abends zusammensitzen, essen, trinken, quatschen und wahrscheinlich ziemlich viel lachen.
Seit der Karibik haben wir uns inzwischen auch schon zweimal wiedergesehen. Einmal für ein schönes gemeinsames Wochenende in Mainz inklusive Fernsehgarten. Und erst vor wenigen Wochen dann noch einmal in Goslar.
Dieses Treffen hatte allerdings schon einen ganz klaren Mauritius-Bezug. Thomas und Heiko haben nämlich beschlossen, auf Mauritius gemeinsam einen Berg zu besteigen. Und wenn Männer so etwas planen, muss natürlich vorher trainiert werden. Also ging es auf den Brocken.
Während Heidrun und ich die deutlich angenehmere Variante gewählt haben und shoppen gingen, machten sich Thomas und Heiko von Schierke aus auf den Weg nach oben. Training für Mauritius. Der Brocken hat seine Aufgabe dabei ziemlich ernst genommen. Thomas hatte danach einen Muskelkater, über den noch eine ganze Weile gesprochen wurde. 😄 Ob der Berg auf Mauritius genauso gründlich arbeitet, werden wir bald herausfinden.
Aber bevor überhaupt irgendjemand einen Berg besteigt, gibt es noch ein anderes Versprechen einzulösen. Und das betrifft Heiko. Aus irgendeinem Grund – wie genau wir an diesen Punkt gekommen sind, weiß vermutlich keiner mehr so genau – hat Heiko angekündigt, uns bei unserer Ankunft im Hotel im Bastrock zu begrüßen.
Tja. Das Problem bei solchen Aussagen ist: Wir merken uns so etwas. Sehr genau. 😄 Heiko und Heidrun fliegen schon am Wochenende vor uns los, wir starten erst am Mittwoch. Das bedeutet: Die beiden haben genug Zeit, sich einzugewöhnen, die Gegend zu erkunden und vor allem irgendwo einen geeigneten Bastrock aufzutreiben. An mangelnder Vorbereitungszeit kann es also nicht scheitern.
Die erste Woche im Veranda Grand Baie wird wahrscheinlich ohnehin die etwas lebhaftere unserer beiden Urlaubswochen. Freunde, gemeinsame Ausflüge, schöne Abende, viel Lachen – und mittendrin ein besonderer Tag: Am 20. September hat Thomas Geburtstag. Geburtstag auf Mauritius, mit Freunden, unter Palmen – das klingt schon ziemlich gut.
Nach der ersten Woche verabschieden wir uns von Heiko und Heidrun und wechseln am 24. September ins LUX* Le Morne. Und damit beginnt praktisch Urlaub Nummer zwei. Die zweite Woche soll ruhiger werden: Strand, Meer, gutes Essen, ausschlafen, vielleicht auch einfach mal gar nichts tun. Mauritius genießen und für ein paar Tage alles andere ein bisschen weiter weg sein lassen.
So haben wir diesmal eigentlich zwei Reisen in einer: Woche eins im Veranda Grand Baie: Freunde, Ausflüge, Geburtstag, Bergpläne, gemeinsame Abende – und hoffentlich Heiko im Bastrock. Woche zwei im LUX* Le Morne: Ruhe, Strand, Genuss und ganz viel Mauritius.
Und jetzt? Jetzt stehen die Koffer da. Die letzten Sachen müssen noch rein, morgen geht es los – und die Vorfreude steigt langsam in Richtung Anschlag. Mauritius, wir sind bereit. Und ja: Die Erwartungen sind hoch. Sehr hoch. Aber du warst schließlich auch teuer. 😄
Liebe Grüße Michi und Thomas