23. September 2021 – Schwarzwälder Kirschtorten-Backkurs und Schluchsee

Hallo

Heute Morgen haben wir geschlafen bis 8:30 Uhr, so sehr stecken uns die letzten Tage doch in den Knochen. Gestern hatten wir schon schönes Wetter aber heute ist es noch herrlicher und dadurch der Schwarzwald noch viel viel schöner. Der Weg zum Schluchsee ist einfach zum genießen, wenn Thomas nicht so schnell fahren und jede Kurve auskosten würde, dann hätte ich keine Schnappatmung gehabt und die Fahrt wäre dann noch…

Auf dem Weg zum Schluchsee haben wir noch einen kurzen Zwischenhalt auf dem Feldberg eingelegt. Wir sind natürlich hoch gefahren, großen Respekt an die Jogger, die den Feldberg nach oben joggen, warum auch immer.

Der Schluchsee so schön, einfach auf der Bank in der Sonne sitzen, die Ruhe genießen. Einfach Zeit haben für „nichts tun“. Bis dann irgendwann der Kaffee ruft.

Nach dem Kaffee ging es zum Hüsli Haus. In diesem befindet sich ein Heimatmuseum. Man kennt das Hüsli Haus aus der Fernsehsendung die Schwarzwaldklinik, da Professor Brinkmann darin wohnte.

Gleich gegenüber befindet sich die Rothaus Brauerei. Das Gelände und die ganze Brauerei ist wirklich sehr schön gemacht. Im Biergarten konnten wir einen Radler bei herrlichem Sonnenschein genießen. Für den Nachmittag hatten wir einen Schwarzwälder Kirschtorten-Backkurs gebucht und mussten uns dann auch schon auf den Weg machen. Der Kurs war einfach klasse, dort waren wir, die Bäcker-Familie und eine Reporterin und ein Fotograf von der Zeitschrift Tina. Der Bäcker gab sich sehr viel Mühe, hat uns alles immer und immer wieder gezeigt, sodass auch der Fotograf mitkam, er zeigte uns sogar seine eigene Kreation von der Schwarzwälder Kirschtorte. Im Anschluss an den Kurs konnten wir unsere selbst gemachte Torte mit einem leckeren Cappuccino im Café genießen.

Dann fuhren wir nach St. Blasien und besichtigten dort den wunderschönen Dom. Er ist ganz in weißem Marmor gestaltet.

Da es dann mittlerweile schon 17:30 Uhr war und uns die Rothaus Brauerei so begeistert hatte, fuhren wir zurück zum Abendessen, Es gab Schäufele und Bierbraten und dazu nochmal einen Radler, natürlich alkoholfrei.

Nun sind wir total erledigt von dem doch anstrengenden Tag und freuen uns auf unser Bett

Liebe Grüße, bis morgen, Michi und Thomas

22. September 2021 – Basel und das Dreiländereck

Hallo

Heute haben wir erst mal ausgeschlafen und nach einem leckeren Frühstück ging es um 9:30 Uhr nach Basel. Wir beide waren noch nie in Basel, wollten uns die Stadt ansehen, Schokolade und Basler Leckerli kaufen. Den ganzen Vormittag bis in den Nachmittag bummelten wir durch Basel, liefen über die Mittelbrücke und bestaunten das Basler Münster. Das Münster hat zwei Türme, die unterschiedlich hoch sind, man sieht es nur, wenn man genau hinschaut. Im Inneren des Münsters fällt auf, dass es keine Bänke gibt sondern nur einzelne Stühle und jeder Stuhl ist anders. wirklich schön. Nach einer Kaffeepause am wunderschönen Rathaus von Basel ging es dann weiter nach Weil am Rhein. Wir wollten heute unbedingt innerhalb von 5 Minuten in drei Ländern sein. Das gelingt in Weil am Rhein gut, die Brücke beginnt in Deutschland und endet im Elsass und die Schweiz ist keine 200 m entfernt. Ansonsten gab es aber nichts, was wir für sehr erwähnenswert in Weil am Rhein halten. Also ging es weiter nach Lörrach, außer einem Turm mit einer Rutschbahn konnten wir auch hier nicht viel entdecken.

Wir hatten heute tolles Wetter, sind ca. 12 km spaziert sind jetzt richtig müde und werden jetzt nur noch lecker was essen gehen. Wir melden uns morgen wieder

Liebe Grüße, Michi und Thomas

21. September 2021 – Schwarzwälder Kirschtorten-Weg & Triberg & Blindensee

Hallo

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns heute Morgen auf, den Schwarzwälder Kirschtorten-Weg entlang zu spazieren. Wir kamen an vielen Kühen, Pferden und Rotwild vorbei. Auf dem Wanderweg kamen wir an all den Dingen vorbei, die man benötigt, um eine Schwarzwälder Kirschtorte zu backen. Auch die Schwarzwaldklinik haben wir heute endlich gesehen. Sie sieht noch immer so aus wie damals im Fernsehen. Den 5 km langen Rückweg fuhren wir, schon teils erschöpft, mit dem Bus zurück.

Unser nächstes Ziel waren dann die Triberger Wasserfälle. Das sind die größten Wasserfälle in Deutschland. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch in St. Peter und besuchten das Kloster, das war wirklich super schön anzusehen. Letztes Jahr waren wir schon an einem Wasserfall in Österreich, der auch sehr groß und imposant war. Der einzig wirklich bleibende Unterschied den wir behalten werden ist, dass man am Triberger Wasserfall Eintritt bezahlen muss und das nicht so wenig, 8 Euro pro Person. Dafür darf man dann aber auch noch in das Schwarzwaldmuseum. Dieses war sehr informativ, es war aber auch erschreckend, dass wir im Museum Gegenstände entdeckten, die wir noch gut kennen, z.B. Radios aus den 60er Jahren. Man wird halt alt. Das spüren heute auch schon unsere Beine und Füße. Im Anschluss sind wir dann durch das touristische Triberg gebummelt, gefühlt ging es immer nur bergauf.

Nächstes Ziel war dann Schonach. Dort bestaunten wir zuerst die größte Kuckucksuhr der Welt und danach die erste größte Kuckucksuhr der Welt 🙂 wirklich albern und das in einem Ort. Witzig waren heute auch die dutzenden von Kuckucksuhren, die wir heute angesehen haben. Das ist mal reine Geschmacksache und noch mehr eine Preisfrage, Schnäppchen sind das nicht.

Auf dem Rückweg zum Glottertal hielten wir noch am Blindensee. Keine Ahnung warum er so heißt, auf jeden Fall ist es ein Hochmoor. Man kann nicht auf einem Naturboden gehen, sondern man läuft auf einem Holzsteg zum See entlang. Tastet man sich mit dem Fuß auf dem Naturboden entlang, merkt man direkt, wie der Boden nachgibt. Am See angekommen haben wir dutzende Fotos gemacht, so wunderschön war dieser See.

Müde und ausgehungert fuhren wir ins Glottertal zurück, besorgten noch etwas Schinken für zu Hause und aßen in einem urigen Lokal zu Abend. Nun ist es 19:20 Uhr und wir sind erschöpft. Thomas wird wohl noch in die Sauna gehen und ich werde auf dem Bett gammeln.

Liebe Grüße, bis Morgen,

Michi und Thomas

18.9.2021 – Schwarzwald– Glottertal

Hallo Ihr Lieben

Morgen geht es los, für eine Woche fahren wir über Thomas‘ Geburtstag in den Schwarzwald ins Glottertal in das Hotel „Zum Hirschen“. Wir trauen uns und fahren mit unserem Auto, da es wir es nun schon wieder eine Woche zurück aus der Werkstatt haben.

Wir werden uns auf die Suche nach der Schwarzwaldklinik, Sascha Hehn, Prof. Brinkmann, Schwarzwälder Schinken, Titisee, Bollenhut, Kukuksuhr, Schnaps und der besten Schwarzwälder Kirschtorte machen. Wir freuen uns sehr, dass Ihr uns wieder begleitet.

Morgen früh wollen wir zeitig los, da wir gelesen haben, dass es Morgen im Glottertal einen Almabtrieb geben soll und wir das gerne einmal sehen möchten, obwohl uns Kühe nicht ganz so geheuer sind.

Koffer und Schirme liegen bereit, morgen dann mehr von uns

Liebe Grüße,

Michi und Thomas

5. August 2021 – Travemünde und Timmendorfer Strand

Hallo

Trotz allem haben wir gut geschlafen und schon wie die letzten Tage auch gut gefrühstückt.

Schon um 9:00 Uhr machten wir uns auf zum ADAC, der glücklicherweise nur 20 km entfernt war. Nach kurzer Unterhaltung mit norddeutscher Wortkargheit und der finalen Frage wo der Hase abgeblieben ist, bekamen wir dann ein neues Leihauto mit schon gefahrenen 600 km.

Zuerst ging es nach Bad Schwartau, in die Schwartau Werke zum Shoppen, Werksverkauf. Haben uns ziemlich verleiten lassen, benötigen wohl die nächsten 1,5 Jahre keinen Brotaufstrich mehr, haben süß und herzhaft (Rote Bete Aufstrich) mitgenommen.

Dann fuhren wir nach Travemünde an den ältesten Leuchtturm Deutschlands, schlenderten die Promenade am Strand einmal rauf und einmal runter, tranken Café, aßen Backfisch und Heringsbrötchen, tranken wieder Café, aßen Franzbrötchen und Softeis… Mussten wegen dem vollen Bauch dann nochmals die Promenade auf und abgehen 🙂 und sahen uns noch das Viermast-Segelschiff Passat an. Auf dem Weg zum Timmendorfer Strand machten wir nochmal einen kurzen Stop am Brodtener Steilufer. Das war schon sehr beeindruckend, das stürmische Meer, die Brandung und der Wind. In Niendorf machten wir noch einen kurzen Stop im Fischerhafen um einfach so, um in der Sonne zu sitzen und eine Apfelschorle zu genießen.

Den Rest des Tages verbrachten wir dann am Timmendorfer Strand. Dort ist es richtig Schickimicki. Aber schön. Tolle Ferienhäuser, schöner Strand, schöner Park, einfach alles schön. Auch dort liefen wir die Promenade rauf und runter, sahen uns ein „Denkmal“ von Udo Lindenberg an und Thomas traf auf eine Giraffengans. Den ganzen Nachmittag am Strand war es so, als befänden Thomas und ich mich in unterschiedlichen Klimazonen. Thomas war warm in seiner kurzen Hose und Shirt, ich war mit meiner langen Hose, meinem Schal und meiner Jacke immer am frieren, ich finde den kalten Wind sehr unangenehm. Es ist für mich gar nicht daran zu denken in der Ostsee zu schwimmen. Man sieht aber einige Urlauber im Meer. Ein Tag am Meer im Strandkorb könnte ich mir vorstellen, leider war es die Tage, seit wir hier sind, immer so, dass der Wind vom Meer kam, somit sich die Urlauber die Strandkörbe zur Promenade drehten. Wir finden das nicht so schön. Wenn wir am Strand sind, dann möchten wir auch auf das Meer schauen, aber das ist Geschmackssache. Am Timmendorfer Strand aßen wir auch zu Abend. Ich hatte eine Scholle in Kartoffel gebacken mit Spinat und Thomas, total mutig, aß Labskaus. Der war total lecker, ehrlich, sah nicht so schön aus, schmeckte aber super.

Nun sind wir mit einem ganz gebliebenen Leihwagen zurück im Hotel und genießen den Abend, nun ohne Wind im Bett

Liebe Grüße, Michi und Thomas

2. August 2021 Rostock

Hallo

Gut ausgeschlafen nach einem leckeren Frühstück haben wir uns heute Morgen aufgemacht nach Rostock. Rostock ist die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, auf der einen Seite hat sie ein Großstadtflair auf der anderen Seite das Meer. Wir finden Rostock ist nicht unbedingt die schönste Stadt aber sehenswert. Wir liefen vom Steintor an das Rathaus, an den Brunnen der Lebensfreude (Pornobrunnen) vorbei Richtung Uni und nahmen auch noch das Kröpeliner Tor mit. In der Fußgängerzone gönnten wir uns einen Kaffee und ein Franzbrötchen, begleitet von Pianomusik. Im Anschluss fuhren wir mit dem Fahrstuhl die Petrikirche hoch, sie ist mit 117 m die höchste der vier Rostocker Kirchen. Der Ausblick war richtig cool.

Bei sonnigem, windigem und regnerischem Wetter schlenderten wir am Stadthafen (natürlich ohne Schirm) entlang . Dort liegt der Eisbrecher Stefan Jantzen und auch das Segelboot von dem Musiker Joey Kelly. Der Stadthafen hat uns richtig gut gefallen, überall stehen Stände, an denen es Fischbrötchen gibt. Und es lassen sich auch die Schiffe schön beobachten.

Dann ging es nach Warnemünde, wir sind wie verzaubert, so ein schöner Ort. Der Leuchtturm (bekannt von dem Plakat zum Film „Shutter Island“ mit Leonardo Di Caprio), der Strand, die Promenade, die Geschäfte, die Backfisch-Stände…, alles perfekt. Den Sonnenschein nicht zu vergessen 🙂 Eventuell ein klein bisschen zu voll. Das Backfischbrötchen war absolut lecker, man muss nur auf die Möwen achten, die sind sehr hungrig .

Zum Abschluss unseres Tagesausfluges ging es dann heimwärts noch nach Kühlungsborn. In Kühlungsborn findet man einen sehr langen Sandstrand und einen kleinen Hafen. Von der langen Promenade hat man die ganze Zeit Seeblick. irgendwann landet man dann an einem Ostsee-Grenzturm, an dem sich die Teilung Deutschlands authentisch erleben lässt. Auch in Kühlungsborn gibt es eine Seebrücke mit großartigem Ausblick. Die Ostsee hat 20 Grad und man findet sogar den einen oder anderen der in ihr schwimmt. Für uns wäre das Meer und auch der Wind, wenn man aus dem Meer kommt, heute zu kühl gewesen.

Abendessen waren wir in einem Lokal an der Promenade in Kühlungsborn. Es hieß „Edel und Scharf“. Ich bekam eine Currywurst, Pommes mit Trüffel und einem Glas Champagner. Zum Dessert gab es ein Eis aus schwarzer Vanille und weißer Schokolade mit Goldstaub in einer schwarzen Waffel. Absolut lecker. Leider gab es dann für Thomas nur noch eine normale Currywurst mit Pommes und eine Cola.

Insgesamt sind wir heute trotz gebrochenem Zeh 13 Km gelaufen, liegen nun mit vollen Bäuchen und schweren Beinen (Entweder vom Champagner oder den Kilometern) auf dem Bett und lassen frisch geduscht den Abend noch schön ausklingen.

Wir wünschen Euch ebenfalls noch einen schönen Abend,

Michi und Thomas

01.08.2021 – Boltenhagen

Hallo,

Boltenhagen heißt der Ort, an dem wir die nächsten zehn Tage verbringen möchten. Nach einem leckeren Frühstück ging es heute Morgen um 10:00 Uhr los. 437 km lagen vor uns. Geplante Ankunftszeit laut Navigationsgerät 14:30 Uhr. Aber es kam ganz anders… Wir fuhren von einem Stau in den nächsten. Die Fahrt dauerte immer länger. Wenn ein Stau vorbei war, dann macht sich auch unsere Blase wieder bemerkbar, also kurz gestoppt, einen Kaffee gekauft und Toilettenpause gemacht. Wir hielten auch noch gut gelaunt am Rastplatz Harz und haben zusätzlich zum Kaffee und Toilettengang auch noch etwas in den Harz gekickt. Dann hatten wir aber auch schon den Verdacht, dass sich alle anderen Verkehrsteilnehmer genauso verhielten. Die Route bis Hamburg fühlte sich also so an: kurzes Stück fahren, dann Stau, warten, warten, kurz fahren bis zum nächsten Rastplatz, Pippi machen, Kaffee kaufen, etwas bewegen, ins Auto, kurz fahren und dann waren auch alle anderen wieder zurück von der Toilette auf der Autobahn. Wir stellten also fest, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Stau und Toilettengang gab. Des weiteren merkten wir, dass die Ankunftszeit wohl immer später wurde, die Kilometer sich aber nur ganz langsam verringerten. Natürlich fing es auch noch an zu regnen, aber egal, endlich haben wir Urlaub und Zeit für uns 🙂

Gegen 18:00 Uhr waren wir dann endlich im Hotel auf dem Zimmer. Das Zimmer ist super, im ersten Stock, wir schauen direkt auf den Yachthafen und auf das dahinterliegende Meer. Schnell haben wir die Koffer ausgepackt und gingen noch ein wenig spazieren, die Gegend erkunden. An der Strandpromenade fanden wir ein nettes Lokal, es gab für uns den ersten Fisch: Matjestartar, Salat und Nudeln mit gebratenem Fisch, dazu ein Alsterwasser, war wirklich lecker. An den süß schmeckenden Salat musste man sich kurz gewöhnen, schmeckte dann aber doch. Nach einem Verdauungsspaziergang ist es nun auch schon 21:20 Uhr und wir liegen nun gemütlich auf dem Bett. Genug für heute.

Wir wünschen Euch eine gute Nacht.

Bis bald, Michi und Thomas

Moin moin

Hallo ihr Lieben

Endlich geht es wieder los, wir können reisen, noch vorsichtig, aber endlich wieder Koffer packen und Erlebnisse sammeln. Wie sehr wir uns darauf freuen. Eigentlich wollten wir eine schöne Kreuzfahrt machen, Schottland, Island… aber dank Corona besuchen wir nun die Lübecker Bucht. Thomas war noch nie an der Ostsee… Wir freuen uns auf Strand, Ausflüge, eine frische Meeresbrise und auf Fisch. 

Heute am Samstag fahren wir los und machen einen Zwischenstopp bei Lisa und Maik, die von ihrer Alpenüberquerung zurück sind. Wir werden bei ihnen Übernachten, unser Ziel wird dann Boltenhagen an der Lübecker Bucht sein.

Wann wir dort ankommen (insgesammt 690 km) wissen wir noch nicht, da Thomas den Zeh gebrochen hat und wenn er nicht gut in den Schuh kommt, oder die Kupplung nicht treten kann, werde ich fahren 🙂 Da ich keine Autobahn fahre, da ich ein kleiner „Schi…“ bin, wird sich die Anreise evtl. ein wenig nach Hinten verschieben, aber egal, wir haben Urlaub.

Gestern hatte ich noch eine schicksalhafte Begegnung im Rewe. Kurz vor der Kasse gab es einen Sonderstand mit Regenschirmen (Knirpse), pro Stück 2,99 Euro. Da habe ich gleich zwei Stück gekauft, einmal blau und einmal türkis. Wir werden unsere Ostseereise nun mit 5 Schirmen antreten, zwei großen Schirmen und mit drei Knirpsen. Ihr müsst nämlich wissen, Thomas hat eine sehr komische Beziehungen zu Schirmen, entweder er macht sie aus versehen und ungewollt kaputt 🙂 oder noch häufiger lässt er sie einfach liegen 🙂 in Restaurants, Bussen usw… Wir werden also mit 5 Schirmen an die Ostsee fahren, da die Wetteraussichten für die nächsten Wochen nass sind, ich bin gespannt mit wieviel Schirmen wir zurück kommen werden. Zur Vorsorge habe ich aber auch noch 2 Regenponchos besorgt, da ich davon überzeugt bin, was man am Körper trägt, kann man nicht liegen lassen 🙂

Jetzt heißt es erst mal Koffer packen, für die Ostsee, bin wirklich in Vorfreude, endlich wieder Koffer packen. Meine Gedanken für die Grundausstattung Ostsee-Urlaub: kurze und lange Hosen, Regenjacke, gegebenenfalls mit warmem und herausnehmbarem Innenfutter, wasserfeste, geschlossene Schuhe, Schuhe für den Strand und zum wechsels, Sonnencreme und Sonnenhüte oder Kappen, (leichte) Schals und Tücher, luftige Oberteile, wie T-Shirts, Hemden und Blusen, Pullover oder Sweatshirts beziehungsweise Sweatjacken. Also eigentlich einmal quer durch den ganzen Schrank. Viel mehr Gepäck als gedacht, naja Thomas wird schon alles ins Auto bekommen, hoffentlich bleiben die Regenschirme nicht schon zu Hause liegen 🙂

Morgen melden wir uns dann aus Boltenhagen an der Lübecker Bucht

Liebe Grüße,  Michi und Thomas

7. August 2020 – Bergisel/Zoo Innsbruck

Hallo

Heute kommt unser Bericht aus dem heißen Innsbruck. Wir hatten heute auch 30 Grad, vor 3 Tagen noch 30 cm Schnee und 6 Grad. Wahnsinn…

Unser Tag startete heute schon früh, um 9:00 hatten wir schon einen Tisch zum Frühstück auf der Skisprungschanze Bergisel Sky gebucht. Das ist absolut empfehlenswert, während eines leckeren Frühstücks kann man den mutigen jungen Männern beim Springen von der Skischanze zusehen. Von 9:00 bis 12:00 Uhr kann man dieses Erlebnis genießen, wirklich toll. Sehr makaber fanden wir, die Springer ebenfalls, dass wenn man oben beim Absprung auf der Schanze steht, direkt auf den Friedhof schaut. Es gehört unseres Erachtens wirklich viel Mut dazu…

Im Anschluß wollten wir uns Innsbruck von der anderen Seite von ganz oben betrachten. Wegen der großen Hitze, dem mangelnden Schatten und der dünnen Luft schafften wir es mit der Hungerburgbahn trotzdem nicht bis ganz nach oben. Die Sicht auf Innsbruck war dennoch ganz grandios. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Innsbruck-Tour im Zoo fort, da wir dort auf viel Schatten hofften. Im Alpenzoo von Innsbruck hatten wir das Gefühl, dass es auch dort nur bergauf geht, kein Schatten vorhanden ist und auch die Tiere sich größtenteils zurückgezogen haben. War aber trotzdem schön, vor allem der Bär hatte es uns sehr angetan. Zum Abschluss gab es noch ein Eis in der Innenstadt und dann ging es total überhitzt zurück in die Ferienwohnung.

Morgen steht Innsbruck zum Sightseeing nochmals auf unserem Plan.

Liebe Grüße aus dem nun auch heißen Österreich,

Michi und Thomas

6. August 2020 – Crystal Cube und Reschenpass

Hallo

In der Nähe der Aussichtsplattform des Fisser Zwölferkopfs steht auf 2.600 m Seehöhe ein Riesen-Würfel schräg mitten in der Landschaft. Hier finden man die Gourmet-Adresse hoch oben am Berg: Den Crystal-Cube in der Region Serfaus-Fiss-Ladis.

Während man sich in diesem Gourmet Restaurant in Serfaus kulinarisch verwöhnen lässt, genießt man auf Grund der vollständigen Verglasung einen fantastischen 360° Panoramablick auf das grandiose Bergpanorama, dies haben wir uns exklusiv für uns zwei gegönnt 🙂

Um 11 Uhr mussten wir an der Bergstation sein, fuhren mit der Seilbahn nach oben wurden dort von einem Jeep abgeholt und zum Würfel gebracht. Der Fahrer, Peter, war dann die nächsten 2,5 Stunden nur für uns da. Genial, zur Begrüßung bekamen wir schon einen Sekt und dann 7 verschiedene Gänge, total lecker. Witzig ist, dass der Glaswürfel für uns alleine war, wir von drinnen raus sehen konnten, die neugierigen Laute von außen aber nicht in den Würfel. Da wurde fotografiert, sich geschminkt usw.. Die Aussicht war genial, das Wetter war genial, einfach alles, gar nicht zu beschreiben… Nach dem leckeren Essen wurden wir wieder an die Seilbahn gefahren.

Den Nachmittag nutzten wir für eine Fahrt über den Reschenpass Richtung Nautens. Ein Stop an dem See mit dem versunkenen Dorf, aus dem See ragt noch die Kirchturmspitze. So schön anzusehen. Da wir ja in Italien waren genossen wir natürlich noch ein Eis in der Sonne, bevor es zurück nach Österreich ging.