Shanghai, 6. April 2024

Guten Morgen

Gegen 4:00 Uhr heute Morgen waren wir in Shanghai. Es dauerte dann noch dreieinhalb Stunden, bis wir den Fluss entlang gefahren waren, wo unser heutiger Ankerplatz ist. Es ist kaum vorstellbar. Wir waren um 6:30 Uhr wach. Welch ein Verkehr vor unserer Balkontür ist, ein Schiff nach dem andern, so etwas hab ich noch nie gesehen, es ist wie eine Straße, auf der richtig viel Verkehr ist.

Um 9:00 Uhr startete unser Ausflug mit dem Titel Alltagsleben in Shanghai. Der Ausflug war abseits des Massentourismus. Vom Schiff bis zum ersten Sightseeingpunkt vergingen 45 Minuten. Shanghai ist so groß, hat 25 Millionen Einwohner, unvorstellbar. Zuerst schlenderten wir durch einen kleinen Park, dann durch eine kleine Siedlung und dann durch einen Markt, in dem viele Einheimische einkaufen. Wir waren die einzigen Europäer dort und wurden sehr bestaunt, so wie wir die Waren auf dem Markt bestaunt haben. Wir haben die Frösche fotografiert und die einheimischen haben uns fotografiert. Sie hatten viel Spaß mit uns. Da wir uns wie immer sehr neugierig umsahen, bekamen wir eingelegte Erdnüsse und Fisch zum probieren, um die Frösche machten wir einen großen Bogen. Aber wir kauften uns noch etwas Gebäck was absolut lecker war, wie ein Hefeteilchen mit einem Zucker-Sesam-Guss. Weiter ging es zum ehemaligen Expo-Gelände, was wir beide jetzt nicht so interessant fanden. Zum Abschluss ging es noch in ein großes Einkaufszentrum, in dem es einen deutschen Aldi gab, aber man dort nur einkaufen darf, wenn man Mitglied ist und diese Mitgliedschaft ist nicht günstig. Aber wir haben den Aldi von außen bestaunt.

Das Einkaufszentrum gefiel uns nicht. Eigentlich gefiel es uns schon, aber das drumherum war furchtbar. Schon beim Betreten wurde einem eine Patenschaft für einen Hund angeboten. Die armen Welpen saßen in einer Plexiglasbox, auf engsten Raum. Am liebsten hätte man diese Hunde unter den Arm geklemmt und mitgenommen. Es wurde aber noch schlimmer. Im ersten Stock gab es ein Geschäft, da konnte man sich für eine Stunde oder so einen Hund mieten, aber es wurde mit den Hunden leider nicht sehr liebevoll umgegangen. Nebenan in einem Katzencafe, saßen die armen Katzen wieder in ganz engen Plexiglasboxen. Schrecklich!

Wir verließen das Einkaufszentrum und trennten uns auch von der Truppe, da wir jetzt lieber alleine wieder unterwegs sein wollten. Mit der Metro fuhren wir zum Bund, das ist die Uferpromenade. Dank der Hilfe eines netten Chinesen klappte das mit der Straßenbahn fahren auch super. Den ganzen Nachmittag schlenderten wir durch die Fußgängerzone, unfassbar groß, unfassbar laut und einfach nur klasse. Wir kamen gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Shanghai gefällt uns super gut. An der Uferpromenade kann man dann die Skyline bestaunen sie ist so toll, dass wir beschlossen noch 2 Stunden weiter zu bummeln und sie nach Sonnenuntergang noch einmal zu bestaunen. Ich weiß gar nicht, was ich euch noch schreiben soll. Shanghai ist klasse wir zeigen euch einfach Bilder. Morgen haben wir noch einen Tag in Shanghai. Haben einen Ausflug gebucht der dann 10 Stunden lang geht. Wir sind gespannt.

Liebe Grüße, Michi und Thomas, wir freuen uns schon sehr auf morgen

5. April 2024 – Irgendwo zwischen China und Japan

Hallo

Nach einer weiteren stürmischen Nacht sind wir mehr oder weniger ausgeruht heute Morgen aufgewacht. Unser Blick aus dem Bett heute: nur Wasser.

Das ist total entspannend. Ich schicke Euch aber ein Bild, auf dem Ihr sehen könnt, was einem alles an so einem Seetag angeboten wird.

Thomas und ich waren auf jeden Fall beim Frühstück und haben uns richtig verwöhnen lassen. Wir genießen es, am Heck des Schiffes zu sitzen, unseren Kaffee zu trinken und aufs Meer zu schauen…

Das Vormittagprogramm haben wir mal komplett ignoriert, wir waren beim Frühstück, in der Kabine zum ausruhen und dann zum Mittagessen.

Okay, wenn wir ehrlich sind, sind wir total erledigt. Ich etwas mehr als Thomas, dafür hat Thomas eine Blase an den Füßen. Die Beine und Füße schmerzen uns aber gleichermaßen.

Am Nachmittag hat mir Thomas ein Eis ans Bett gebracht und dann haben wir uns einen Vortrag über Shanghai angehört. Die Vorfreude auf Shanghai ist schon richtig groß. Die nächsten zwei Tage werden wir dort sein. Ich denke, dass wir gut vorbereitet sind für Shanghai, haben auch zwei geplante Ausflüge über die TUI gebucht. Morgen 6 Stunden und übermorgen 10 Stunden lang. Dann haben wir ja zum Glück wieder zwei Seetage.

Ach so, jetzt werden wir noch zum Abendessen gehen, ein bisschen plaudern, nette Leute zum Quatschen finden wir immer.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Kagoshima Japan 04 April 2024

Hallo aus Japan

Heute Morgen sind wir aus einer stürmischen Nacht mit mächtig Seegang gut erholt erwacht. In Kagoshima wurden wir heute Morgen genauso nett begrüßt, wie wir gestern verabschiedet wurden. Japaner standen am Kai und freuten sich, dass wir da waren.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Shuttlebus zum Hafen, da das erste Ziel Sakurajima sein sollte. Dies ist eine kleine Insel, auf der es einen noch aktiven Vulkan gibt. Im Tal gibt es ganz viele heiße Quellen, in denen man ein Fußbad nehmen kann oder auch ein Vollbad. Das haben wir natürlich gemacht und hatten sogar ein Handtuch dabei. Die Quellen sind richtig heiß, viel wärmer als unser Badewasser zu Hause, wenn es 37° hat. Anschließend hatten wir für die nächste Stunde wirklich total warme Füße. Dann ging es mit der Fähre zurück nach Kagoshima.

Heute Morgen hatten wir uns beim Verlassen des Schiffes schon ein Ticket für je 7 Euro gekauft, mit dem wir den ganzen Tag Bus, Bahn und Fähre nutzen durften. Zu Fuß und mit dem Bus ging es dann weiter zum Senganen Garten, ein wirklich toll angelegter Garten. In diesem Senganen Garten befindet sich auch die ehemalige Residenz des Shimazu Clans, der einst dort herrschenden Samurai Familie.

Nach dem Park fuhren wir mit dem Bus zurück in die Stadt zum Bummeln. Kagoshima hat einen richtig großen Stadtkern mit so einer Art Fußgängerzone. Wir machten uns auf den Weg, weil wir die hiesige Spezialität, den fliegenden Fisch, unbedingt probieren wollten. Die Suche nach dem Lokal gestaltete sich aber schwierig. In Japan meldet man sich ja in einem Lokal an und wartet, bis man dann zum Sitzplatz gebracht wird. Vor einem Lokal stand eine Japanerin, die wartete, bis sie aufgerufen wurde. Wir nutzen die Chance und fragten sie mithilfe einer Übersetzungs-App, ob es in diesem Lokal frittierten Fisch gäbe. Zum Glück sprach diese Japanerin ein wenig Englisch. Sie fragte für uns im Lokal nach und kam verneinend heraus. Ganz lieb verließ sie dann ihre Warteschlange und machte uns Zeichen, dass wir mitkommen möchten. Ein Lokal weiter führte sie uns die Treppen nach oben und erklärte dem Lokalbesitzer, was wir gerne essen möchten. Wir nahmen in dem Lokal Platz und sie verabschiedete sich wieder. Das war total lieb. Wir bestellten also den fliegenden frittierten Fisch und Garnelen, dazu Tee. Dann kam der Gruß aus der Küche, gegrillte Fischköpfe mit ganz vielen Gräten. Für uns nicht essbar, auch wenn die Geste lieb gemeint war. Leider wurde auch die Hauptspeise, der Fisch, nicht wirklich besser. Er sah uns an und schmeckte total tranig. Wir haben ihn aber versucht und mit den Stäbchen etwas zersplittert, damit es so aussah, als hätten wir gegessen 🙂 Die zwei Garnelen, die wir noch bestellt hatten, waren super. Für unser spätes Mittagessen haben wir gerade mal 20€ bezahlt. Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß.

Weiter ging es durch die Stadt, wir kauften noch einen Nachtisch, zogen uns endlich mal am Automaten ein Getränk, das war ein Kaffee, und der schmeckte total lecker.

Auch heute sind wir wieder 11 km marschiert. Wir freuen uns sehr, dass wir morgen einen Seetag haben. Kagoshima war einfach super.

Leider hatten wir nicht ganz so viel Glück mit der Aussicht, aber wir haben trotzdem noch das ein oder andere Bild vom Vulkan, der übrigens hier noch sehr aktiv ist

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Japan, Nagaski, 3. April 2024

Hallo, einen schönen guten Morgen aus Japan.

Heute geht ein lang gehegter Wunsch von Thomas in Erfüllung. Wir sind in Japan. Unsere Wecker hatten wir schon auf 6:15 Uhr gestellt, da wir uns die Einfahrt in den Hafen von Nagasaki ansehen wollten. Man fährt unter einer Brücke hindurch. Das Wetter war total grau, aber es ist hier angenehm warm.

Unser erstes Ziel am heutigen Tage war das Nakaski Atombombenmuseum. Wir haben uns ein Taxi am Hafen gesucht und haben uns direkt dort hinbringen lassen. In Japan ist übrigens Linksverkehr. Für uns persönlich gehört es dazu, wenn man hier mit in Nakaski ist, sich das Atombombenmuseum anzuschauen und die Gedenkstätte zu besuchen. Der Besuch war sehr ergreifend, im Museum ist es absolut still, es wird nicht gesprochen, man hört nur eine Uhr im Sekundentakt ticken. Man geht durch das kleine Museum, bleibt vor den Bildern und Ausstellungsstücken stehen und man ist einfach nur sprachlos und kämpft mit den Tränen. Unvorstellbar dass dies erst 80 Jahre her ist und es auf der Welt leider noch immer Menschen gibt, die solche Waffen glauben zu brauchen. Wir haben den Besuch nicht bereut, haben aber daran zu knabbern, vor allem wenn man durch die Stadt geht und alten Leuten begegnen und man sich dann überlegt, dass die das ggf. als Kind durchmachen mussten. Diese Gedanken hat man im Kopf.

Zurück fuhren wir mit der Straßenbahn und stoppten zuerst in Chinatown, besuchten dann den Glover Garden und dann den Schrein des Konfuzius. Zum Abschluß ging es in ein Museum, das seit Generationen Ramen (Nudelsuppe) herstellt. Im Obergeschoss gibt es dann ein Lokal, in dem man unter anderem diesen Ramen sich zum Essen bestellen kann. Das haben wir dann auch gemacht. Ich glaube, das war für das typische Lokal für Einheimische genauso fremd wie für uns. Am Empfang stand eine Japanerin, die uns ganz aufgeregt unter ständigem Lächeln und auf ein Stück Papier weisend etwas sagte 🙂 Thomas wollte ihr sagen, dass wir hier Essen wollen, zeigte auch auf das Papier und sagte ihr genauso freundlich, dass wir aber keine Reservierung haben. Nach unzähligem Verbeugen, lächeln und kichern kam dann ein Angestellter, der uns genauso höflich sagte, wir sollen auf den Zettel unseren Namen schreiben und wieviel Personen wir wären. Im Anschluss sollten wir im Warteraum mit der Speisekarte Platz nehmen und schon mal auswählen. Er lächelte und ging. Wir saßen und warteten und beobachteten. Dann lächelten wir 🙂 Von Zeit zu Zeit wurden die Namen aufgerufen und es wurde die Tischnummer dazu aufgerufen. Uns war irgendwann klar, dass sie unseren Namen nicht aufrufen werden können 🙂 Also kam nach kurzer Zeit die immer noch lächelnde und freundliche japanische Bedienung persönlich auf uns zu und brachte uns zu Tisch. So hatten wir dann alle ein Dauerlächeln. Die Suppe war sehr sehr lecker mit Nudeln, Gemüse und Meeresfrüchten für gerade mal 8 Euro pro Portion.

Danach ging es zurück aufs Schiff. Es war ein schöner, interessanter Tag in Nagasaki. Die Stadt an sich fanden wir nicht so schön, das war aber auch vielleicht dem Wetter geschuldet. Es war nicht kalt aber immer nass. Die Japaner selbst sind sehr freundlich, zumindest lächeln sie immer und sie sind sehr höflich. Das Wort nein gibt es in der japanischen Sprache gar nicht. Japaner denken sehr an ihre Nächsten, so ist es ihnen zum Beispiel unangenehm, jemandem Müll zu hinterlassen. Daher findet man kaum Mülleimer, man nimmt seinen Müll immer mit. Im Terminal vom Schiff befinden sich Toiletten. An der Toilettentür steht: bitte nehmen Sie Ihren Müll wieder mit auf das Schiff. Es gibt keine Papierhandtücher, die Toiletten sind super modern und spielen eine Musik, da man auch niemanden beim Toilettengang mit anderen Geräuschen stören möchte 🙂 Ach, und dann ist da noch das: man findet überall Getränkeautomaten mit heißen und kalten Getränken. So kann es nicht passieren, dass die Japaner irgendwo verdursten können 🙂

Liebe Grüße von Michi und Thomas

P. S.: Wir haben morgen noch einen Tag in Japan und freuen uns schon sehr darauf.

Chinesisches Meer, 31. März 2024 – Ostersonntag

Hallo und schöne Ostern

Gestern Abend waren wir mal wieder früh im Bett. Unsere Bäuche waren so voll und unsere Füße schmerzten schon wieder. Als wir heute Morgen aufwachten, begann das große Rätselraten. Wie viel Uhr ist es?Gestern Abend teilte uns der Kapitän mit, dass wir unsere Uhren eine Stunde vorstellen müssen. Unser Internet geht ja auf dem Schiff nicht. Also müssen wir uns auf den Fernseher in der Kabine verlassen. Auf diesem war es zwei Stunden später als auf unserer Uhr. Wir sind dann trotzdem aufgestanden. Ich denke so gegen 6:30 Uhr und sind zum Frühstück gegangen. Auf dem Weg dorthin fragten wir an der Rezeption nach der Uhrzeit und uns wurde mitgeteilt, dass die Crew einen Fehler gemacht hat und dass es wirklich nur eine Stunde später ist. Alles egal. Es gab auf jeden Fall schon Frühstück.

Der Kapitän sagte, heute sei es nicht neblig, sondern es ist mystisch. Nicht schlimm. Der Osterhase hat uns auf jeden Fall auch hier auf dem chinesischen Meer gefunden.

Nach dem Frühstück haben wir uns einen Vortrag über Nagasaki angehört und waren dann zum Mittagessen. Jetzt hilft nur noch der Mittagsschlaf, da es immer noch mystisch ist.

Vor dem Nachmittagskaffee haben wir uns dann „Wo ist eigentlich Heinz?, eine lustige Lesung angehört, einen Kaffee getrunken, Kuchen gegessen, und zufällig hoppelte auch noch der Osterhase vorbei.

Mittlerweile ist es 16:20 Uhr und so mystisch (neblig), dass der Kapitän alle zwei Minuten das Signalhorn ertönen lassen muss. Trotz allem ist es nicht kalt und auch der Pool kann noch genutzt werden.

Wir verbrachten den späten Nachmittag lieber kuschelig im Bett, ausruhen…

Kaum zu glauben, aber heute Abend haben wir es endlich mal zu einer Abendveranstaltung geschafft. Wir waren auf der Poolparty. Leider war es zu kalt, wir hatten um 22:00 Uhr nur 15 Grad. Also geht es nun ins Bett, heute müssen wir mit geschlossener Balkontür schlafen und können leider nicht das Meeresrauschen hören, da das Schiff noch immer alle zwei Minuten tutet. Ein wenig unheimlich ist das schon…

Wir wünschen euch noch einen schönen Ostersonntag,

Michi und Thoma

Chinesisches Meer – 1. April 2024

Hallo, wir wünschen Euch allen einen schönen Ostermontag.

Heute Morgen sind wir bei strahlendem Sonnenschein aufgewacht, das Wetter ist wieder toll, die Sicht fast klar und das Schiff muss auch nicht mehr alle zwei Minuten tuten.

Bei dem Anblick von dem tollen Wetter waren wir beim zurückschlagen der Bettdecken schon voll motiviert. Thomas wollte zum Joggen und ich zum Aqua-Jogging vor dem Frühstück. Thomas hat das auch voll durchgezogen. Ich war am Pool, habe geduscht, die Füße in den Pool gestreckt und sofort bemerkt, dass es mir viel zu kalt ist. Hatte noch kurz überlegt, ob es beim Aqua-Jogging etwas wärmer wird, mich aber dann doch für den Wirlpool entschieden. War prima, ich lag im Whirlpool und konnte ganz entspannt Thomas beim Joggen zusehen 🙂

Heute war im Großen und Ganzen ein sehr erholsamer Tag, wir haben gegammelt, uns Vorträge angehört, gegessen und die letzten Vorbereitungen für morgen in Busan (Südkorea) getroffen.

Liebe Grüße vom chinesischen Meer,

Michi und Thomas

1. Seetag irgendwo zwischen Hongkong und Taiwan

Hallo

Pünktlich zum Sonnenaufgang bei diesigem Himmel waren wir wach.

0b wir gestern Abend schnell eingeschlafen oder ins Koma gefallen sind, lässt sich heute am Morgen nicht mehr beurteilen. Unser gestriger Ausflug, Hongkong Intensiv, das hat heute eine ganz neue Bedeutung. Ich merke meine Oberschenkel, Thomas seine Hüfte, trotzdem war er heute Morgen schon beim Joggen und ich habe das ganze vom Bett aus am Bord Fernsehen beobachtet.

Oben links joggt Thomas

Danach ging es zum super Frühstück mit Crêpe mit Nutella, Rührei mit Trüffel, Ei im Glas mit Kaviar, mit viel Obst, Cappuccino, Tee und und und. Die Seeluft tut mir richtig gut, bei Thomas mache ich mir ein wenig Sorgen, er trinkt Tee mit Ingwer und Kurkuma.

Nach dem leckeren und ausreichenden Frühstück ging es erstmals zu den Shops und dann ins Reisebüro. Wie ihr wisst leiden wir ja an akutem Reisefieber und das Jahr ist noch lang…

Für unsere Bildung haben wir heute auch etwas getan und uns einen Vortrag über Keelung (Taiwan) und über Busan (Südkorea) angehört. Taiwan ist unser Ziel morgen. Und im Moment sind wir irgendwo zwischen Hongkong und Taiwan, Land ist noch nicht in Sicht, liegt vielleicht aber auch daran, dass es bei uns schon stockdunkel und 19:30 Uhr ist. Am Mittag haben wir eine neue Reise gebucht für November und waren ein wenig shoppen.

So nun waren wir Abendessen, haben uns auf Fisch beschränkt, da heute ja Karfreitag ist und es ein wenig gesünder sein sollte. Dieser Plan ist dann leider am Nachtisch-Buffet und dem Cocktail gescheitert. Egal…

So, Euch allen noch einen schönen Abend und wir melden uns wieder morgen aus Taiwan, liebe Grüße, Michi und Thomas

28. März 2024 – Hong Kong

Hallo

Heute morgen sind wir bei 22 Grad aufgewacht. Wenn wir aus dem Fenster unserer Balkonkabine schauen, haben wir den dirkten Blick auf die Skyline von Hongkong. Ob Hongkong im Nebel oder im Smog liegt, können wir nun um 6:45 Uhr noch nicht sagen. Es geht nun erstmal frisch geduscht zum Frühstück.

Gleich nach dem Frühstück ging es los, wir hatten eigenständig eine Tour „Intensive Hong Kong“ gebucht bei Polly. Bei unseren Vorstellungen über Hongkong dachten wir im Vorfeld, okay es ist China, dort gibt es Frühlingsrollen und Winke-Katzen. Kurz gesagt, man sieht in Hongkong kaum China, die Frühlingsrollen sind lecker und die Winke-Katze kommt aus Japan.

Wir wurden um 9:00 Uhr am Hafen von einer netten Reiseführung namens Gina abgeholt, sie sprach fließend deutsch. Zuerst ging es mit dem Bus zu Victoria Peak, einem 525 Berg gleich hinter Hongkongs Central District. Die Aussicht ist spektakulär, wir konnten viel sehen, trotz des Smogs, der sich aber schon wieder zum großen Teil verzogen hatte. Es gibt auch eine 360 Grad Aussichtspalttform mit einer spektakulären Aussicht auf die gefühlt tausend Hochhäuser von Hongkong. Runter vom Berg fuhren wir mit einer Zahnradbahn, die auch hinauf genutzt werden kann, hat aber eine ziemlich starke Steigung, die man nicht freiwillig zu Fuß gehen möchte. Unten angekommen ging es in die Seitenstraße zu den Märkten der Einheimischen. Dort gab es wirklich wieder alles mögliche, sämtliche Arten von Fleisch, Fisch, Früchten und Schnick-Schnack. Auch Exotisches. Thomas versuchte ein 100-tägiges, aka 1000-jähriges schwarzes Ei. Ich hatte nicht den Mut, Thomas schmeckte es und er aß auch noch eine Art Gelee aus Schildkrötenpanzer, angeblich gut für alles mögliche. Den Schildkrötenpanzer gab es in einem Shop, in dem ein Doktor saß und nur gegen Bargeld behandelte, gleich daneben einen Tresen, an dem dann dein Medikament oder Tee gemixt wurde. Für uns gab es einen Blumentee, dieser war aber ziemlich widerlich und wurde auch nur unter leichtem gemotzte von Thomas getrunken. Dann ging es weiter durch den Finanzdistrikt, durch die Märkte, durch Shops, gefühlt in jede Ecke Hongkons. Wir liefen über den Adventure of Stars, auf dem man Handabdrücke z.B. von Jackie Chan finden kann. Wir fuhren mit der hießigen Straßenbahn, mit der längsten open air Rolltreppe der Welt, besuchten einen Tempel, in dem man gegen Geld Hotelzimmer für zukünftig verstorbene buchen kann, damit diese reisen könnnen und und und und….. Es war richtig viel und schön. Zum Schluß gab es in einem keinen Lokal noch verschiedene typische Kostproben, Frühingsrollen. Dim Sum und Mantou…

Irgendwann, stunden später, ging es zurück zum Schiff, an diesen dutzenden Hochhäusern mit Wohnzellen vorbei. Alt und häßlich. Am Hafen selbst stehen dutzende Container, nicht zählbar, in den die Corona positiv getesten Personen untergebracht waren. Nicht schön.

Wir haben viel gelernt über das Miteinander von Hongkong und China, die verschieden Denkansätze der jungen und der alten Bevölkerung. Auch haben wir gehört, dass Deutschland auf Platz drei liegt, beim Wunschland, von dem man einen Pass haben möchte. Hongkong hat uns richtig richtig gut gefallen, die Mischung aus modernem und dem altem, wirklich schön und fast an jeder Ecke gibt es etwas zum Staunen. Wie das in 25 Jahren sein wird, wenn Hongkong vollständig zu China gehört, wissen wir nicht, wir wissen aber dass sich zur Zeit ein Besuch in Hongkong auf jeden Fall lohnt.

Unsere Füße sind etwas wund und schmerzen. Der Seetag morgen kommt genau richtig zum Erholen.

Wir wünschen Euch einen schönen Gründonnerstag.

Liebe Grüße von Michi und Thomas aus dem Land der Frühlingsrollen.

P.S.: Trotz allem haben wir ein Wundermittel in der Apotheke gekauft

Hongkong mit Japan – 27. März – 10. April 2024

Hallo

Am Dienstag Abend, 26.03.2024, geht es wieder los.

Unser Flug geht um 20:40 Uhr mit Qatar Airlines nach Hongkong. Wir haben einen Zwischenstop in Doha (Katar) nach ca. 6 Stunden. Der Flug geht dann am 27.03.2024 von Doha weiter nach Hongkong, ca 8 Stunden. Der Aufenthalt in Doha beträgt ca 5 Stunden. Also sind wir mit Hinfahrt nach Frankfurt 4 Stunden (1 Stunde Fahrtzeit, 3 Stunden soll man vor Abflug dort sein) und der Einreise in Hongkong und dem Transfer dann zum Schiff (etwa 3 Stunden) ca. 26 Stunden unterwegs 🙁

Das ist mir eigentlich viel zu lange!!! Es hätte evtl. die Möglichkeit gegeben, eine andere Fluggesellschaft (No Name) zu wählen und einen Direktflug zu bekommen. Die Abstriche, die wir aber am Komfort hätten machen müssen, waren es uns nicht wert.

Wir haben uns entschlossen, in Doha einen „Luxus“ für uns zu buchen und der sieht wie folgt aus:

  • Die Al Maha Services Hostess erwartet uns am Flugzeug bzw. an der Fluggastbrücke mit einem personalisierten Namensschild
  • Beschleunigte Abwicklung von Transitformalitäten
  • Zugang zur Oryx Lounge (max. sechs Stunden)
  • Priority Boarding und Begleitung zum Flugzeug bzw. zur Fluggastbrücke bei Abflug

Lounge-Dienstleistungen 

Unsere Premium-Lounge-Services sind für Kunden, die vom Hamad International Airport ankommen, durchreisen oder abreisen.

Ziehen Sie sich in unsere exklusiven Al Maha Services Lounges zurück, um sich zu entspannen und Erfrischungen zu genießen, während Sie auf Ihren Weiterflug warten. Gönnen Sie sich eine internationale Auswahl an Angeboten sowie frisches Deli-Stil mit einer Auswahl an köstlichen Wraps, Sandwiches und Säften. Kunden, die durch den Hamad International Airport reisen, können nach eigenem Ermessen aus einer Auswahl an Wein und Bier wählen.

Zu den Einrichtungen gehören unbegrenztes Highspeed-WLAN, Duscheinrichtungen, ein Fernsehbereich, Lesematerialien und ein Businesscenter.

Wir können uns also beim Zwischenstopp in Doha die Bäuche vollhauen, duschen und entspannen. So sieht unser Plan aus 🙂

Wir werden Euch berichten, wie es dann wirklich war.

Jetzt müssen wir erst mal noch die Koffer packen, pro Person haben wir einen Spielraum von 23 kg und 7,5 kg Handgepäck. Beides nicht sehr viel.

So sehen die Temperaturen im Moment aus, es geht bei 4 Grad los und endet bei 26 Grad. Also brauchen wir mal wieder Kleidung für Frühling und etwas kälter 🙂

Übrigens haben wir einen Zeitunterschied von 7 Stunden. Hong Kong ist 7 Stunden voraus. Hm??? Was bedeutet voraus? Wann landen wir dann eigentlich? Um wieviel Uhr sind wir dann auf dem Schiff? Sind wir dann noch länger als 26 Stunden unterwegs?

Werde das auf dem Flug mit Thomas erörtern.

Wir werden uns, wann immer es möglich ist, in unserem Blog melden. Das kann aber sehr schwierig und evtl nicht regelmäßig sein. Wir haben 6 Seetage und dann eher schlechten Empfang, eventuell können wir schreiben, aber keine Bilder schicken. In China werden wir sehr vorsichtig sein und euch nur über sichere Wege kontaktieren, damit keiner mithört 🙂

So, nun freuen wir uns auf Frühlingsrollen und Co.

Liebe Grüße, bis Morgen aus Doha, dann hoffentlich total entspannt in der Lounge sitzend, mit einen Kaffee schlürfend, natürlich frisch geduscht und Thomas mit dem zweiten Sandwich in der Hand.

Michi & Thomas

Letzter Tag mit Zoo

Hallo zusammen,

heute war unser letzter Tag im schönen Lappland. Da wir bei unserem ersten Zoobesuch leider nicht alle Tiere gesehen haben, sind wir heute gleich zur Öffnung da gewesen. Diesmal hatten wir mehr Glück und haben sogar die Fütterung von den Polarfüchsen und Dachsen gesehen. Auch die Elche waren diesmal draußen und sind ganz dicht an uns vorbei gelaufen. Leider war der Eisbär wieder nicht zu sehen, sodass wir uns kurzer Hand dazu entschlossen, gleich im Anschluss noch mal eine zweite Runde durch den Zoo zu drehen. Da ja bekanntlich alle guten Dinge drei sind, hat es diesmal auch endlich geklappt und wir konnten „Venus“ beim Spielen im Schnee beobachten. Auf Finnisch heißt „Eisbär“ übrigens „Is Björn“, was wir schon sehr lustig finden, da der Panda ja wie allseits bekannt auch Bambus Björn heißt 😅… Die Zusatzrunde hat sich also nochmal gelohnt. 

Mittags sind wir dann noch nach Ranua in die „Stadt“ gelaufen und haben uns ein bisschen was zum Frühstück gekauft, da wir morgen schon um 06:00 Uhr abgeholt werden und der Flughafen in Rovaniemi nicht ganz so groß war. Zum Abschluss unseres Urlaubs ging es dann zum ersten Mal ins Hauptrestaurant. Wir hatten uns für das Menü angemeldet und es gab zunächst eine traditionelle Käsesuppe, als Hauptgang Hähnchen in Parmesanpanade mit gegrillten Kartoffeln und einem flambierten Pfirsich und als Nachtisch Panacotta. Für uns nochmal ein gelungener Abschluss. 

Den Rest des Abends werden wir jetzt nochmal mit Kamin und Sauna ausklingen lassen, bevor es dann wie gesagt morgen zurück nach Deutschland geht. Aktuell schneit es draußen und wer weiß, vielleicht haben wir ja heute noch mal Glück mit den Polarlichtern, wenn die Wollen vorbeigezogen sind. Wir haben uns zumindest mal den Wecker auf 4 Uhr gestellt (da ist die Prognose am höchsten) und werden nochmal einen Blick riskieren.

Abschließend kann man festhalten, dass wir total begeistern von unserem Kurzurlaub sind. Viel besser als erwartet und vermutlich auch besser als es die Bilder vermuten lassen. Schon allein die Spaziergänge draußen durch die verschneiten Wälder, die gemütlichen Abende im warmen Haus mit Tee oder Glögi und Blick auf den verschneiten Hof und natürlich die Ausflüge schließen für uns das Jahr perfekt ab. Rückblickend würden wir sagen, dass eine Woche die perfekte Aufenthaltsdauer war und wir uns gut vorstellen können irgendwann noch mal hierher zu kommen. Dann vielleicht im Februar, wenn es hier noch ein bisschen winterlicher ist und auch die Tage etwas länger sind. 

Euch allen wünschen wir jetzt schon frohe Weihnachten und einen guten Start in ein hoffentlich tolles neues Jahr! 

Lisa&Maik