1. März 2017, Mallorca

Hallole an alle!

Wir hoffen, Ihr hattet alle einen schönen Aschermittwoch. Wir sind heute morgen mit strahlendem Sonnenschein ☀️ aufgewacht und haben sofort nach dem Frühstück einen kleinen Strandspaziergang unternommen. 

Dann ging es mit dem Auto nach Sineu. In der Altstadt erstreckt sich der wohl bekannteste Wochenmackrt Mallorcas, er geht durch die ganze Alstadt und man bekommt so ziemlich alles, wonach einem der Sinn steht. Ebenfalls bekannt ist der Markt wegen seines großen Tiermarktes. Auf diesem Markt kann man Esel, Hühner 🐔, Pferde 🐴, Schweine 🐷 und andere Nutztiere ersteigern. Wir haben kleine schwarze Ferkel im Arm gehalten. Die waren so niedlich. Das Ferkelchen auf Thomas Arm hat ganz jämmerlich geschrien, bis der Bauer sagte, er muss es fast an sich drücken damit es seinen Herzschlag spürt. Wir denken die Ferkel waren nicht älter als eine Woche. Sehr gewöhnungsbedürftig und für uns überhaupt nicht verständlich ist, dass auch Hunde 🐶 verkauft werden. 

Ein Kaffee später ging es dann weiter nach Santa Maria del Cami, ein kleiner verträumter Ort mit vielen Bodegas. Nach kurzer Pause ging es dann nach Sant Elm. Welch wunderschöner Ort, traumhaft. Sofort waren wir uns einig, sollten wir nochmals Urlaub in Mallorca machen, dann hier. Klein, einfach, herrlich. Auf dem Weg zum Hafen von Andratx kamen wir noch am Cafe Red Rubber Duck (bekannt aus der Fernsehsendung „Die Auswanderer“) vorbei. Am Hafen gönnten wir uns in der Sonne noch ein leckeres Eis. Das nächste Ziel war dann Port de Portals, ein mondäner Jachtafen, so viel Extravaganz und Zurschaustellungsbedarf muss man auf einem Haufen mal gesehen haben. Protz pur, aber schön anzusehen.

Zurück am Hotel machten wir heute Abend dann noch einen gemütlichen Spaziergang zum Ballermann 6. Unser Hotel liegt zwischen Ballermann 9 und 10. Ist also schon ein kleines Stück zu laufen, aber wie gesagt, das Wetter war heute richtig gut. Heute hatte auch der Bierkönig geöffnet und wir machten einen Abstecher, tranken Radler und…….  Die Bühne im Bierkönig ist total klein, wirkt im Fernseher viel viel größer. Der Bierkönig ist aber viel größer als wir uns vorgestellt hatten. Um diese Jahrezeit ist dort aber noch nicht viel los.

Heute war auf Mallorca auch Feiertag, der Tag der Balearen. 

Wir wünschen Euch noch einen schönen Abend.

Küsschen Michi und Thomas

P.S.: Da der Ballermann, wie so viele andere Lokalitäten, zur Winterzeit geschlossen hatte, konnten wir leider nicht Sangria mit Röhrchen aus Eimern trinken. „Scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr“, also musste im Bierkönig ein Radler herhalten. Ein wenig Mut angetrunken und schon packten wir es auf die Bühne. Leider waren keine Zuhörer da, weswegen wir es auch gleich wieder gelassen haben 😀



Mallorca, 28. Februar 2017

Hallo an alle!

Wir hoffen, Ihr hattet einen schönen Faschingsdienstag. Heute sind wir bei strahlendem Sonnenschein ☀️ aufgewacht. Herrlich, da geht es einem gleich besser. Nach einem köstlichen Frühstück haben wir uns aufgemacht, eine weitere Tropfsteinhöhle zu Besuchen. Die Hams Höhle befindet sich in Porto Cristo und ist weltweit berühmt für ihre eigenartigen Formationen von Angelhaken. Die Höhle wurde 1905 entdeckt und 1919 als erste Höhle Spaniens zugänglich gemacht. Die Höhle hat einen unterirdischen See. Auf diesem See fährt ein Boot und man kann die Höhle dann vom Wasser aus besichtigen. Wir wollten auch Boot 🚤fahren, durften aber nicht ☹️. Natürlich waren wir dann mit den anderen am schimpfen, weil es ja im Internet srand, dass man Boot fahren darf und das wollten wir auch. Das Personal sprach dann natürlich auch kein englisch und deutsch mehr. Ich war richtig am zicken, Thomas konnte das gar nicht verstehen, irgendwie ist er im Tiefentspanntseinmodus. 😀 Soeben vor dem Abendessen hat er auch noch bemerkt, dass wir die falsche Höhle angefahren haben. Wir hatten uns nicht auf das Navi sondern auf die Wegbeschilderung verlassen. Wir waren in den Hams Höhlen und wollten in die Drac Höhle, das ist die Höhle mit Europas größtem unterirdischen See (auf dem man dann auch Boot fahren kann). Natürlich hatte Thomas lieber dem Navi nachfahren wollen, aber ich…… So viel Schokolade für Glückshormone kann ich heute gar nicht essen, wie ich brauche….. Nein ich möchte morgen auch nicht nochmal dort hin 😇. 

So, dann ging es weiter nach Cala Figuera, die Feigenbucht. Keinen einzigen Feigenbaum haben wir gesehen, wir gingen davon aus, dass die Bucht Feigenbucht heißt, da es dort viele Feigenbäume gibt 😀. Macht aber auch nichts, wir sind ja auch auf Mallorca, um die tolle Mandlblüte zu sehen. Im Moment sehen wir viele Mandelbäume, die beginnen aber erst zu blühen, im Januar war es leider ein wenig zu kalt. Kurz nachdem wir Cala Figuera erreicht haben, winkte uns auch schon ganz überraschend die Polizei an den Straßenrand und führte eine allgemeine Überprüfung durch. War aber alles gut….  (wir brauchen immer noch Schokolade). Cala Figuera hat uns dann aber entschädigt, das ist ein super schönes verschlafenes Fischerdorf. Gleich das erste Cafe am Hafen war so einladend dass wir einen Kaffee ☕️ tranken,  Ailoi mit Brot und gegrillten Paprikas aßen. Lecker 😋. Wir liefen dann noch den Hafen und die Bucht ab und machten auf dem Heimweg noch an einem schönen Strand halt zum kurzen Spaziergang, da es mittlerweile ohne direkte Sonne richtig kühl im Wind war.

Wir waren nun zum Abendessen, hatten heute zum Nachtisch viel Schokolade in jeglicher Form sowie Mandelkuchen.

So, absolut glücklich und zufrieden fallen wir jetzt ins Bett. 

P.S.: Auch wenn es sich anders anhört, wir hatten einen schönen Tag 😀

Liebe Grüße, Michi und Thomas 


Mallorca, 27. Februar 2017

Helau an alle, wir wünschen euch einen schönen Rosenmontag!

Wir hatten heute viele Wolken und Surfwetter. Deshalb haben wir uns entschieden, noch mal zur Tropfsteinhöhle zu fahren. Wir haben großes Glück und können mit vier Schulklassen zusammen die Höhle besichtigen, wir müssen jetzt nur noch warten bis alle gefrühstückt haben. 😊 Aus diesem Grund genehmigten wir uns auch erst mal einen Kaffee con leche. Diese Tropfsteinhöhle war super. Vor 72 Jahren hat ein junger Schäfer (16 Jahre) namens Thomas diese Höhle entdeckt. Zufällig sah er ein kleines Loch im Boden, aus dem kühle Luft kam. Er vermutete Wasser, vergrößerte das Loch und entdeckte diese tolle Tropfsteinhöhle. Leider hat er für diesen Fund nichts erhalten, sie trägt noch nicht mal seinen Namen. Wegen des schlechten Wetters heute waren wir warm angezogen. Was wir aber nicht wussten war, dass es in der Höhle 22 Grad hat, es also sehr warm darin war. Aber egal, wir konnten uns ja nach dem Zwiebelprinzip entkleiden. Die nette Dame, die uns führte sagte uns, immer im Sommer würden die Besucher jammern, dass es in der Höhle so kühl ist. Die Schulklassen liefen immer einen anderen Weg als wir, sodass wir fast immer alleine waren. Begleitet wurden wir nur von einem Päarchen, das immer langsam ein ganzes Stück hinter uns lief. Er war blind. Wir wunderten uns auch etwas, da es nicht einfach war, durch die Höhle zu gehen war und die Stalaktiten (nicht zu verwechseln mit den Stalagmiten oder den Stalagnaten, Google hilft ehrlich) ja meistens von oben nach unten wachsen. Am Ende des Rundgangs wunderten wir uns dann nicht wirklich über seine leicht blutenden Plessuren am Kopf 🙂 Er konnte darüber aber noch lächeln. Kurz und knapp gesagt, die Höhle war super interessant und sehr sehr schön anzusehen. Morgen stehen noch zwei weitere im Programm. Übrigens wachsen die Stalaktiten so langsam, dass unsere Enkel die Höhle noch genauso vorfinden werden, und zwar nur ca. o,5-1 cm in 100 Jahren.

Im Anschluss fuhren wir nach Manacor, das ist die drittgrößte Gemeinde auf Mallorca und bekannt für Möbel, Perlen und Arbeiten aus Olivenholz. All das haben wir aber nicht gekauft, nur einen schönen Wohlfühlpollover oder Minikleid für mich. Thomas bekam dann als Ausgleich Schinken 🍗vom schwarzen Ibericoschwein🐷, 100 Gramm für 4,60€, den er aber unaufgefordert geteilt hat. Der schmeckte schon Klasse, einfach so…. 

Danach fuhren wir nach Santuri de Sant Salvador, das ist ein altes Kloster, das auf einem ca. 500 Meter hohen Berg thront. Ein paar Meter weiter steht eine große Chtristusstatue. Der Ausblick ist auch gigantisch, vorausgesetzt, man hat gutes Wetter. Wir hatten heute aber so viele dunkle Wolken und so viel Wind 💨, dass es keinen Spaß machte, sich dort aufzuhalten, zudem das Kloster nicht wirklich warm, geschweige denn sehenswert war. Also machten wir uns dann auf den Weg nach Santa Ponça, um den König von Mallorca und Daniela Katenberger zu besuchen. Leider waren beide im Winterurlaub, die Restaurants hatten beide geschlossen. Klar hatten wir uns vorab im Internet über die Öffnungszeiten erkundigt, aber das Internet lügt offensichtlich 🙄. Das Cafe Katzenberger sieht ziemlich heruntergekommen aus und nicht annähernd so groß und schön, wie man es aus dem Fernseher kennt. Das Cafe vom König von Mallorca (Jürgen Drews) ist wesentlich ansprechender und die Fotos von ihm sind bestimmt auch schon 20 Jahre alt. Naja. Wir machten uns dann auf den Weg ins Hotel, natürlich nicht ohne noch einen kleinen Stadtbummel durch Palma zu machen, wir waren ja heute noch nicht so viel gelaufen. 

Eben beim Abendbrot haben wir einen Flugbegleiter kennengelernt, der hier aber in seiner Freizeit als Frau gekleidet und und geschminkt ist. Er erregt schon einiges Aufsehen. Er erzählte uns, dass er gestern im Bierkönig war und deshalb heute Abend nur noch in das Hoteleigene Spa zum entspannen gehen kann. War eine nette Unterhaltung. Vielleicht versuchen wir es Morgen noch mal mit dem Bierkönig.🍺🍺🍺

Euch noch einen schönen Rosenmontag 

Liebe Grüße Michi und Thomas

Mallorca, 26. Februar 2017

Ahoi ihr Lieben!

Heute ist Fastnachtsonntag, hier ist davon überhaupt nichts zu merken, was für uns absolut in Ordnung ist.

Mittlerweile haben wir herausgefunden, dass mit unserem Zimmer alles in Ordnung ist. Wir haben ein Zimmer, das auch Menschen mit einem Handycap (Rollstuhl) ohne Probleme benutzen können.😀😀😀. Evtl. bedeutet das, dass man mit einem Handycap einfach offen umgehen muss 😀. 

Nach einem reichhaltigen Frühstück haben wir das Leihauto abgeholt und uns auf den Weg gemacht. Von Palma aus fuhren wir heute in den Norden nach Alcúdia, um dort einen Markt zu besuchen. Auf diesem Markt trafen verschieden Kulturgüter aufeinander, sodass neben typischen mallorquinischen Leckereien auch Produkte aus Afrika zu sehen waren. Das Obst sah super aus. Wir haben riesengroße Trauben, Salami und Seranoschinken und ein Baguette erstanden, für später. Nach einem kleinen Bummel ging es weiter nach Pollença, dort war ebenfalls Markt. In einem Cafe am Markt genossen wir bei strahlendem Sonnenschein einen Cafe con Leche. Die Sonne tat so gut. In Pollença gibt es kleine Kapelle, die uns ein Arbeitskollege von Thomas empfohlen hat (danke Marc). Man muss angeblich nur ein paar Treppen gehen, gelangt dann zu der Kapelle und kann an einem kleinen Platz neben der Kapelle die Aussicht genießen. Diese Aussage hätte mir oder auch Thomas schon zu denken geben müssen. Diese paar Treppen waren 365 große Stufen. Man sagt, für jeden Tag im Jahr eine Stufe und die Vergebung einer Sünde pro Stufe. Nach fünfmaliger Pause haben wir voller Stolz und ohne Puste die Kapelle erreicht, die ganz klein und unspektakulär ist. Wir sind jetzt Sündenfrei😇. Der Ausblick war toll, hätten wir aber gewusst, welchen Ausblicke wir heute noch genießen würden, hätte wir uns die vielen Stufen, die man auch wieder runter muss, bestimmt zwei mal überlegt. 

Nun fuhren wir zum Mirador des Colomer. Dies soll laut Reiseführer der schönste Aussichtspunkt der Insel sein und dies ist auch absolut wahr. Es ging über eine steile Serpentinenstraße immer höher und höher und dann diese Weitsicht. Genial. Da wir noch nicht genug von der Aussicht hatten, fuhren wir noch nach Cap Formentor. Das ist das östliche Ende der Halbinsel Formentor auf Mallorca und gleichzeitig der nördlichste Punkt der Baleareninsel. Dort steht auch ein Leuchtturm, 384 Meter über dem Meeresspiegel. Wir hatten so eine klasse Weitsicht, dass wir sogar Menorca sehen konnten.

Langsam machten wir uns auf den Weg zurück, Ziel war heute noch eine Tropfsteinhöhle (Coves de Campanet). Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem schönen Strand vorbei und beschlossen, hier ein wenig Pause zu machen. Also packten wir unsere Decke aus, die Salami, Wasser, Trauben und den Schinken, genossen das Essen, die Sonne und schon wieder den Ausblick. Einfach toll. Etwas später rafften wir uns auf und fuhren weiter zu der Höhle, leider durften wir sie nicht mehr vesichtigen, irgendwie war es schon 18:00 Uhr, schade. Die Zeit rennt. Zum Trost und Abschluss des Tages wollten wir noch ein Bier im Bierkönig trinken, aber auch dieser war geschlossen, genauso wie das Oberbayern und der MegaPark. Also so ziemlich alles, was man so rund um den Ballermann aus dem TV kennt, blieb uns verwehrt. Ob das tragisch ist, sei aber mal dahingestellt. Übrig bleibt Aqua con gas und Fanta aus dem Supermercato oder im Hotel.

Übrigens: Heute haben wir unterwegs auch noch eine ausgebüchste Ziegenherde gesehen, die einen Kreisverkehr unsicher gemacht hat, das war sehr unterhaltsam. Viele  Mandelbäume haben wir noch nicht gesehen, hoffen aber, dass sich dies noch ändert. Thomas liegt nun neben mir auf dem Bett und plant unseren Fahrplan für morgen. 

Liebe Grüße und schöne Träume

Michi und Thomas

Mallorca, 25. Februar 2016, Samstag

Ahoi !

Wir hoffen, Ihr hattet alle einen schönen Fasnachtsamstag. 

Bei uns klingelte auch schon um 6:00 Uhr heute Morgen der Wecker, kurz nach 7:00 Uhr fuhren wir zum Ludwigshafener Hauptbahnhof. Heute Morgen war es so kalt, alles war mit Rauhreif überzogen. Damit hatten wir gar nicht mehr gerechnet und freuten uns schon über die wärmeren Temperaturen auf Mallorca. Mit dem ICE  ist man wirklich in 30 Minuten am Flughafen Frankfurt. Absolut Klasse. Der Flieger ging absolut pünktlich und wir hatten super Sicht während des ganzen Fluges. Thomas saß wie immer am Fenster. Da das Flugzeug zuerst nach Süden in Richtung Karlsruhe flog, konnte Thomas sogar wegen der guten Sicht Flomersheim/Eppstein und die neue Halle von Amazon sichten. Danach fiel Thomas sofort in die Tiefenentspannung, habe es natürlich fotografiert, darf aber nur die dunklen Bilder zeigen. Im Prinzip hat er ja Recht, dass er vorschläft. Wir sind um 13:oo Uhr gelandet, haben eingecheckt und sind dann sofort auf Sightseeingtour und haben es noch auf 12 Km Fußweg gebracht 😀. Wir hatten bis zur Landung super Wetter, strahlender Sonnenschein, bis Mallorca kam, mit Mallorca kamen dann auch die Wolken☁️. Es hat in Palma 15 Grad, in der Sonne ist es super warm, im Schatten ist es frisch. Die ganze Zeit geht es Jacke und Schal an und dann wieder aus. Heute hatten wir einen richtigen Glückstag. Von Flughafen zum Hotel hatten wir einen Transfer. Dieser große Bus wartete schon auf uns. Es gab nur noch 2 weitere Mitfahrer, diese stiegen aber nach 2 Minuten an ihrem Hotel aus und wir hatten dann den Bus für die nächsten 8 Minuten ganz für uns alleine, ohne Zwischenstopps ging es dann zu unserem Hotel. Da wir sehr früh waren, das gebuchte Zimmer noch nicht fertig war,  bekamen wir ein Upgrade. Wir haben nun ein Zimmer im 6. Stock, ganz groß und mit Meerblick. Herrlich. Sehr Gewöhnungsbedürftig ist aber, dass es nur ein Zimmer ist. Das Bad ist am Anfang des Zimmers, dann kommt der Schrank und das Bett und dann der Balkon. So wenig Privatsphäre sind wir gar nicht gewohnt 😊. Wir haben dann doch nachgefragt ob sie eine Tür vergessen hätten. Haben sie nicht 😀😀Ist so anscheinend modern 😀. Aber der Meerblick entschädigt das. Es gibt ja noch weitere Toiletten🚽 im Hotel verstreut. Zu guter Letzt haben wir auch noch ein Minischwein (ganz niedlich) gestreichelt. Glück pur heute.

Wir waren heute Mittag dann um ca 15:oo in Palma. Wir fuhren mit dem Bus, der direkt vor dem Hotel hält. Die Fahr dauert ca. 30 Minuten. Zuerst haben wir uns den Hafen mit den vielen Jachten und Segelbooten angeschaut. Dann ging es durch die Stadt hin zur Kathedrale von Palma. Auf dem Weg dorthin gab es typisch mallorquinisches Gebäck. Diesen Tipp hatten wir aus einem Reiseführer, Prinz Felipe von Spanien  war sogar schon dort 😀. Wir haben unterwegs noch frisch zubereitete Chips genascht. Recht müde 😴 haben wir um 19:00 Uhr dann das Hotel wieder erreicht, haben gut zu Abend gegessen und machen uns nun in unserem supertollen Zimmer mit Meerblick ohne Zwischentüren bettfertig. Morgen legen wir dann mit unserer Erkundungstour und einem Leihauto richtig los.

Gute Nacht 

Michi und Thomas


11. und 12. Dezember 2016  – Rückfahrt nach Bangkok und Rückflug nach Frankfurt

Hallo

Im Moment ist es 4:15 Uhr nach europäischer Zeit und Lisa wird hoffentlich bald aufstehen, um uns dann in Frankfurt um 6:20 Uhr abzuholen.

Unsere Rückreise ist ja wirklich lange und begann ja gestern Morgen um 8:00 Uhr mit der Abfahrt am Hotel in Richtung Bangkog. Wir haben nur eine kurze Kaffeepause gemacht und eine längere Pause für das Mittagessen mit einem Spaziergang. Dann ging es weiter nach Bangkok an den Flughafen. Wir verabschiedeten uns von der Truppe, 3 flogen eine Stunde späeter mit einer anderen Fluggesellschaft und Ilona und Helmut fuhren mit einem Transfer weiter zum Badeurlaub. Ganz schnell waren wir durch die Pass- und auch sonstigen Kontrollen. In Bangkok gaben wir ja schon die Koffer auf für Frankfurt. Hoffentlich klappt das, sonst müssten Mitbringsel leider ausfallen. Nach 2,5 Stunden sind wir in Singapore gelandet, hatten dann gar nicht viel Zeit und mussten zum Check In für den Singapore-Frankfurt-Flug. Nach allen Sicherheitsuntersuchugen hatten wir uns in Bankok bemüht, unser Geld noch los zu werden und haben für den langen Flug im Duty Free Shop Getränke besorgt, die auch nicht gerade ein Schnäpchen sind. Aber okay, man soll ja während des Fluges viel trinken. Haben wir getan, die Singapore Airlines Stewardessen kommen ständig vorbei. Dies hatte dann zur Folge, dass wir jetzt Getränke übrig hatten. 1 x Wasser und 1 x Cola. Während des Aufenthalts im Singapore darf man das sogenannte Niemandsland wegen Sicherheitsbestimmungen nicht verlassen. Gut, gibt es nichts dagegen zu sagen, ist klar. Jetzt kommt aber der Flug Singpore-Frankfurt, gleicher Sicherheitscheck noch mal. Klar, Sicherheit geht vor. Aber jetzt kommts, jetzt müssen wir unser Cola und Wasser austrinken oder wegwerfen. Nun ist es zu gefährlich. So ein Blödsinn, war  im Dutyfree gekauft und schon 1x für gut befunden worden. Ärgert mich, mache schnell die Colaflasche auf, um noch einen Schluck zu trinken und die steht unter Druck und das Cola ist überall und klebt. Super. Jetzt ist es 4:30 Uhr, ich habe Durst, keine Saftschubse kommt, weil wir Turbulenzen haben und die Anschnallzeichen noch brennen, aber bestimmt nicht mehr  lange. Aber alle sind hier sehr lieb, Thomas schaut auch zufrieden. Ich bin müde und möchte Kaffee. Aha sie kommt und lächelt schön. Habe 2 Kaffee.

So jetzt aber zu unserem Urlaub. Wir haben 2 wunderschöne Wochen verbracht. Waren weit weit weg von Alltag, konnten abschalten, haben alles vergessen. Aber irgendwie erholt sind wir nicht :-). Aber es war traumhaft. Singapore hat uns in seinen Bann gezogen. Singapore ist ganz schwer zu beschreiben. Was sofort auffällt: es ist sauber, gepflegt, die Menschen sind hier wirklich multikulti, jeder spricht mit jedem und die Sprache ist Englich (war ja mal englische Kolonie) . Wir sind von Singapore so verzaubert, wie wir es auch von New York sind, doch ist es schwer, die beiden Städte zu vergleichen. Sie dürften aber ab sofort unsere 2 Lieblingsmetropolen sein. Bangkog gefiel uns auch gut, ist aber schmutzig und chaotisch. Wir haben zum ersten Mal eine organisierte Rundreise gemacht und das war Klasse. Wir haben soviel gesehen und erlebt, die Buddhas, Mönche, Tempel und die Elefanten. Eindrucksvoll. Aber auch sehr viel Armut. Wir haben hier nicht geshoppt, uns gefiel es nicht. Klar kann man in Thailand in ein Kaufhaus gehen, möchte man aber Qualität oder Echtheit, hat das auch hier seinen Preis und ähnelt der Ware bei uns. Zara, H&M. Natürlich gibt es hier noch Schneider und das ist dann was anderes, aber auch da sollte man schauen. Wir hatten auf der Rundreise einen Fahrer, der uns stets begleitete, er konnte nicht mit zum Essen und schlief im Bus. Thomas hat ihn oft mit Getränken versorgt. Er lebt vom Trinkgeld der Touristen, der Guide hat gebeten, da wir nur 3 Paare waren, ihm 1000 Bat  zu geben, das sind 27 Euro. Ein Paar muste darüber nachdenken. Der Mann fuhr uns 5 Tage super sicher durch Thailand . Thailand ist an sich ein sehr schönes Land. Viel Grün, Wald, Felder und Äcker und noch mehr Tempel und Buddhas. Aber auch dies hat uns faszieniert. Das Essen ist uns immer bekommen, das Wasser auch. Thomas war es nie zu scharf, er bekam immer noch zusätzlich Chilis.

So noch eine Stunde, dann sind wir in Frankfurt. Schön. Wir freuen uns jetzt auch auf das bisschen Vorweihnachtszeit, das noch bleibt. Geschenke besorgen, Baum schmücken, Weihnachtsgebäck habt ihr ja bestimmt für uns mitgebacken, könnt ihr einfach vorbei bringen.

Wir freuen uns auf euch alle

Michi und Thomas

P.S  Das war so Super !!!

10.Dezember 2016 – Phitsanulok

Hallo

Heute war eigentlich der letzte Tag, morgen haben wir nur noch das Frühstück, Mittagessen und die lange Fahrt nach Bangkok vor uns.  Hoffen wir mal, dass wir den Flieger bekommen, der Flug wurde ja eine Stunde vorverlegt. Unser Vormittag begann um 6:30 Uhr mit dem Frühstück, danach ging es auf einen lokalen Markt. Dort konnte man alles erstehen, was man zum Kochen benötigt. Es gab wieder eine Menge verschiendere Insekten, schön dekoriert mit scharfem Basilikum. An einem Stand wurden frische Ratten verkauft, diese durften wir aber nicht fotografieren.  Ein kleines Stückchen weiter saßen in kleinen Käfigen kleine Hundewelpen. Uns wurde versichert dass sie nicht zum Essen gedacht sind, sondern als Haustiere. Nur die Bergvölker würden hier in Thailand Hunde und Katzen verspeisen. Leider konnten wir auch nicht mehr für diese Welpen tun. Wie gesagt, man kann hier alles bekommen. Thomas und ich haben Schweinehaut (sowie dicke Chips) und Bonbons von der Durianfrucht (Stinkefrucht, Käsefrucht) probiert. Naja, alles kann, nichts muss.

Dann ging die Fahrt weiter zu einer alten Ruinenstadt. Dies ist ein zerstörtes Tempelanwesen, hier und dort finden sich noch Buddhas und Pagoden. Richtig groß, der eine Buddha hat eine Höhe von 11 Metern. Danach ging die Fahrt weiter, vorbei an vielen Mangobäumen und Jojobabäumen. Die Früchte des Jojobabaums haben wir auch probiert, sie sehen aus wie Mirabellen und schmecken gut. Aus den Kernen macht man dann Hautpflegemittel. Wenn man durch Nordthailand fährt, sieht man ganz viele Reisefelder. Die Bauern bestellten diese teilweise noch mit Karren und Wasserbüffen. Die Landschaft sieht so aus, wie wir uns eigentlich Vietnam vorstellen.

Den Abschluss machte heute ein Kloster. Ein Kloster hattten wir bis jetzt noch nicht besucht. Das war mal richtig eindrucksvoll, die vielen Mönche überall. Wir sahen auch zwei angehende Mönche, frisch rasiert und ganz in weiß gekleidet. Unser Guide, Tam,  erkärte uns, dass das noch keine Mönche sind, sondern darauf vorbeitet werden und das der letzte Tag ist und sie nun zum Gebet gehen. Am nächsten Tag erhalten sie dann die orangefarbene Mönchskutte und sind dann ofiziell Mönche. Ganz beonders eindrucksvoll und in unserer Erinnerung wird bleiben, dass Thomas und mich ein Mönch gesegnet hat und gute Wünsche für uns hatte. Das war schon beeindruckend, wie er für uns betete und uns segnete.

Heute Abend fand Thomas endlich mal die Zeit für eine 2-stündige Thaimassage im Hotel. Diese tat im so richtig gut und er war total tiefenentspannt, obwohl er mir die Kreditkarte übelasssen hatte. Ich wollte mit Ilona und Helmut, zwei andere Teilnehmer der Reisegruppe in ein Einkaufscenter gehen und shoppen. Das klappte leider nicht. Zwischen dem Einkaufszentrum und uns lag eine 2×4-spurige Straße, ohne Ampel, ohne Zebrastreifen. Keine Chance für uns, wir trauten uns nicht, wie einzelne Thais, einfach schnell zu laufen. Mist, mit shoppen war wohl nichts. Den letzten Abend haben Thomas und ich nun ganz gemütlich mit einem kleinen Snack im Hotel ausklingen lassen.

Gute Nacht Michi und Thomas

9. Dezember 2016 Chiang Mai 

Hallo

Heute Morgen ging es nach dem Frühstück ins Elefantencamp. Die Vorfreude war so groß 🐘🐘🐘🐘🐘. Als wir dort ankamen ging es auch gleich los. Wir trauten unseren Augen nicht. Es gab eine Elefantenshow. Traurig. Elefanten mussten mit Touristen vor der Kamera posieren, Hütchen 👒 auf- und absetzen und Personen mit den Rüsseln umarmen. Die Elefanten trugen Ketten und taten das nicht gerne, manche standen nur da und schüttelen die Köpfe, oder machten immer und immer wieder die gleiche Bewegung. Das trieb einem schier die Tränen in die Augen. Japaner und Chinesen waren aber super begeistert und bekamen nicht genug von diesem Spiel. Thomas und ich ärgerten uns sehr, dass wir das ansehen mussten, man sitzt da und kann nichts tun. Anschließend wurde das Ganze aber besser. Sie zeigten dann in der Show, welche Arbeitstiere Elfanten doch sind, wie stark und eindrucksvoll. Das ging jetzt alles ohne Zwang, sie zogen Baumstämme usw. Zum Schluss der Show malten 3 Elefanten je ein Bild. Klar ist das dressiert, aber sie hatten Zeit und man sah keinen Druck.  Wie das erlernt wurde, wissen wir nicht. Dann war diese Show vorbei, was absolut nicht schlimm war. Nun ging es zum Elefantenreiten. Das war super toll und wir haben dies auch ohne schlechtes Gewissen getan. Am Elefantenreiten nahmen nicht mehr so viele teil. Das hat den Grund, dass man dafür Geld bezahlt, welches dem Camp zu Gute kommt. Bezahlen wollen hier viele nichts und auch nicht spenden. Einem Elefanten macht das Gewicht von uns nichts aus, bekamen wir vermittelt. Es war so schön, ein junger Mann saß auf dem Kopf des Elefanten und wir dahinter in einem Korb. Das wackelte richtig doll. Es ging durch den Dschungel bergab und bergauf und sogar durch das Wasser. Wir hatten einen Korb voll mit Bananen und Bambus. Ab und an blieb der Elefant 🐘 stehen, reckte uns seinen Rüssel entgegen und holte sich seine Portion Bananen 🍌 und Bambus ab. Natürlich sollte der Korb für die ganze Stecke ausreichen, natürlich reichte 1 Korb Bananen 🍌 nicht. Unser Elefant war nie mit einer Banane zu frieden, er wollte immer eine ganze Reihe 😀😀😀😀. So ein Körben Bananen kostet gerade mal 1,50 Euro und das ist so lieb, wenn er Dir den Rüssel entgegen reckt.  Der Rüssel ist leicht feucht. 😀 Es war wirklich toll. Wir denken, der Reiseveranstalter sollte diese Elefantenshow nicht besuchen, man sollte lieber die Preise für das Elefantenreiten erhöhen. Wir haben für 45 Minuten Reiten ca. 35 Euro bezahlt und das war wirklich angemesen. Würden wir immer wieder tun. Super 👍. Die Elefantentour endete bei einem niedergelassen Stamm aus dem Nachbarland Myanmar. Insgesamt 7 solcher Stämme gibt es wohl in Nordthailand. Dieser Stamm waren die Frauen mit den langen Hälsen mit den vielen Ringen um den Hals, die Langhalsfrauen. Hierzu ist zu sagen, dass unser Guide den Familien dieses Stammes Geld gab und wir zusätzlich jede einzelne Person für ein Foto gefragt und uns bei dieser Person immer bedankt haben. Sie finanzieren so zum Teil ihren Lebensunterhalt und mit dem Verkauf von gewebten Tüchern. Sie leben total armselig. Unser Guide Tam kannte das Volk schon und wir durften mal in so eine Hütte rein gehen. Schrecklich, wirklich totale Armut, aber sie lächeln und wirken zufrieden, auch wenn der Fotoapparat nicht auf sie gerichtet ist. Die Ringe bekommen die Frauen bzw. Mädchen ab dem 5. Lebensjahr um den Hals,  um Hand, Knie, Arm- und Fußgelenk gelegt, aber nicht wie wir immer glaubten, der Schönheit wegen, sondern ursprünglich war der Gedanke, wenn die Frauen alleine im Dorf sind und ein Tiger 🐯 kommt, der zubeißt und diese Köperstellen mit den Ringen geschützt sind, haben diese Frauen evtl. eine Chance. Eine der Frauen zeigte uns eine Röntgenaufnahme von ihrem Hals, darauf sieht man, dass der Hals nicht länger wurde, sondern die Schulten durch das ständige Gewicht nach unten gedrückt werden. Thomas hat ein paar Ringe gehalten und das schwere Gewicht bestätigt. Tradition ist hat Tradition. Die Frauen sagten, die Mädchen machen das heute, weil sie es schön finden. Ob diese Mädchen das mit 5 Jahren entscheiden können, sei mal so dahingestellt. Aber es war super interessant.

Dann war Mittagspause. Am Mittag besuchten wir dann noch eine kleine Orchideenfarm und einen ganz kleinen Schmetterlingspark. Auf dem Rückweg zum Hotel hielten wir noch auf einer Handwerkerstraße, wir konnten beobachten, wie Silber verarbeitet wird. In einer Halle wurde der Weg von der noch lebenden Raupe 🐛 (sah aus wir Thomas Nachmittagssnack gestern) zum Seidentuch gezeigt und in der dritten Halle wurde Jade verarbeitet. Am Straßenrand standen Töpfe mit Wasser, in denen Lotus wuchs. Dieser sieht in etwa aus, wie eine Seerose. Wir beide hatten schon vom Lutuseffekt gehört, diesen aber noch nie live gesehen. Taucht man ein Blatt der Lotuspflanze ins Wasser kommt es trocken wieder raus. Spritzt man Wasser darauf, bleibt es darauf stehen. Genial, wir hatten das noch nicht gesehen nur gehört. Werden versuchen unsere Fenster nur noch mit Lotus zu putzen.

So, nun geht es heute Abend noch zu einem typisch thailändischen Essen. Sind gespannt und hungrig. Übrigens vertragen wir das Essen hier gut. Thomas sogar die Insekten. Bäh! 😬

Euch auch einen guten Appetit, bis morgen

Michi und Thomas


8. Dezember 2016 – Chiang Mai

Hallo

Erst mal herzlichen Glückwunsch zum 70 Geburtstag Papa. Wir hoffen, Du genießt Deinen Tag. 

Unsere Thailandrundfahrt ging heute früh um 7:00 Uhr schon weiter nach Lampang. Dort befindet sich der einzige Smaragd-Buddah neben dem des Königspalastes in Bangkok. Dieser Smaragad Buddah trug schon seine Herbstkleidung. Der Buddah besitzt nämlich für jede Jahreszeit das passende Kleidchen. Weiter ging es noch tiefer in den Norden Thailands nach Chiang Mai zum Mittagessen, einem Thailändischen Buffet. Während der Busfahrt wird es auch nicht wirklich langweilig, man schläft, schaut aus dem Fenster oder hört dem Guide zu, der gerne aus seinem Leben erzählt. 😀

Danach ging es zu einem Bergtempel. Dieser Bergtempel liegt 1070 Meter hoch. Der Ausblick ist gigantisch. Aber dann muss man ja auch noch zum Buddah, 307 alte Steinstufen. Wir zwei haben lieber pro Person 60 Cent investiert und haben eine Seilbahn benutzt. Ihr braucht nicht denken: schon wieder 2 Tempel…….., das ist nicht langweilig.  Jeder Tempel mit seinem Buddha oder Mönch sieht anders aus. Und jetzt mal „Buddha bei die Fische“ 😀😀😀😀😀 wir lernen wirklich viel über Buddhismus dazu, das ist sehr interessant. Gleich heute Morgen um 6:30 Uhr waren wir auf einem Foodmarkt (Essensmarkt) direkt beim Hotel. In Thailand kocht irgendwie niemand und jeder holt sich dort das Essen. So auch die Mönche in ihren orangenen Gewändern, sie bekommen ihr Essen gratis und segnen dafür den Geber. Wir finden, das ist ein schöner Brauch. Alle Jungs sollen in Thailand kurze Zeit als Mönch leben und zwar zumindest in den 3 Monaten zwischen Schulabschluss und Studium oder Ausbildung, das funktioniert aber auch nur durch Druck durch die Eltern. Die Haare müssen dafür ab. Mönch muss man in Thailand nicht sein Leben lang sein, man kann ein- und aussteigen, wie man möchte, dies  auch öfter. 😀 Gelernt haben wir auch, wie der Mönch zum Buddha wurde. Der Mönch setzte sich unter einen Buddhabaum und wartete bis ihm die Erleuchtung kam (Stengel auf dem Kopf), das dauerte aber ziemlich lang.😀 Den Buddhabaum kann man an den Blätter gut erkennen, faltet man das Blatt, sieht es aus wie das Haupt des Buddhas. 😀Genial oder? Ein Nicht-Thailänder kann zum Beispiel in Thailand auch kein Frisör werden, da ein Nichtthailänder einem Thailänder nicht am Kopf berühren darf, da der Kopf eines jeden Thailänders heilig ist. Wir haben heute aber auch unsere Namen auf ein orangenes Tuch geschrieben, welches verschiedene Mönche oder Buddhas tragen, mit diesem Tuch wird eine Pagode umwickelt und man hat dann Glück 🍀. Schön. Natürlich bezahlt man für dieses Glück ein paar Cent, aber es ist trotzdem schön 😀

Dann hatten wir im Tempel heute auch ein wirklich besonderes Erlebnis. Vor einer Buddhastatue standen auf einem Tuch drei Elefanten aus Bronze. Klein,mittel und groß. Unser Guide sagte uns, man müsse sich hinknien, Fusssohlen nach hinten und den Buddha begrüßen.Dann hebt man einen Elefanten hoch. Als Frau mit dem Ringfinger, als Mann mit dem kleinen Finger. Den Elefant dann abstellen, sich etwas im Geheimen wünschen und den gleichen Elefanten noch mal genauso hochheben. Genauso habe ich es gemacht und beim zweiten Mal ließ sich der Elefant nicht mehr hochheben. Es ging einfach nicht mehr. Danach kam Thomas dran, es passierte das Selbe, der Elefant ließ sich nicht mehr anheben. Bei Helmut, er gehört auch zur Reisgruppe, ließ sich der Elefanf anheben. Der Guide erklärte: lässt sich der Elefanf beim 2. Mal nicht mehr anheben, dann geht der Wunsch in Erfüllung. Hoffentlich haben wir uns das Richtige gewünscht.

Auf dem Heimweg wurde dann ein Stopp bei den Garküchen eingelegt. Heute gab es Heuschrecken, Maden, Würmer und Wasserkäfer. Mein Thomas hat das ganz mutig ohne Scheu probiert. Respekt ✊. Geküsst wird er heute aber nicht mehr. Bei einem gmütlichen Abendspaziergang hat Thmoas dann heute noch in Chiang Mai ein Hard-Rock-Cafe entdeckt und war daüber total erstaunt, dass es hier eines gibt. Auf Nachfragen haben wir erfahren, dass es erst seit 2 Tagen geöffnet ist.

So, jetzt fallen uns gleich die Augen zu, schlaft schön und habt süße Träume,

Michi und Thomas

 7. Dezember 2016 – Thailand – Reise nach Tak

Hallo

Heute Morgen war 5:15 Uhr wecken, 6:00 Uhr Frühstück und 7.00 Uhr Auschecken und Abfahrt. Wir sind, wie schon erwähnt, 7 Teilnehmer der Rundreise von Meiers Weltreisen. Ein Ehepaar aus Dortmund, eine Familie auch Achen mit einer Tochter (48 Jahre, Autistin) und wir. Wir passen schon ganz gut zusammen. Unser Reiseleiter heißt Tam. Wir fuhren heute mit Tam nach Tak (ca. 400 km). Tam ist super lustig und macht das toll. Er ist Thailänder, seine Mama auch, diese lebt mit seinem Stiefvater Freddy in Berlin. Tam selbst, hat 2 Jahre in Berlin studiert. Verständigungsprobleme gibt es keine. Lustig ist, dass der Reiseveranstaler vorgibt, dass man ab 7 Personen einen großen Bus 🚌 haben kann. Den hat Tam dann auch organisiert. So sind wir nun zu siebt in einem großen Reisebus unterwegs, haben alle einen Fensterplatz und können sogar liegen und Plätze wechseln wie wir möchten👍. Tam hat besonders viel Spass und berichtet seinen Kollegen, die wir ab un zu sehen, dass wir stinkreich sind und das eine Privattour in einem extra großen Bus 🚌 sei. Der Neid ist ihm Gewiss.

Heute haben wir 2 Pagoden besichtigt. Pagoden sind Grabstätten. Zumindest wird nach buddhistischem Glauben die Asche von den Toten gedrittelt, ein Teil der Asche bleibt in der Urne zu Hause, ein Teil der Asche kommt in die Pagode und das letzte Drittel in den Fluss. Wir haben richtig viel gelernt, wir wissen nun auch, dass wir zu Hause keinen schwarzen Buddah stehen haben sondern einen schwarzen Mönch. 😀 Haben wir jetzt erst Jahre später erfahren, dass unser Buddha ein Mönch ist. Sowas aber auch. Der Unterschied ist, dass der Buddha immer eine Kopfbedeckung hat. Hat er auf seinem Haupt noch was darauf (Stengel), dann ist das seine Erleuchtung (sieht ganz im entferntesten aus wie bei den Teletabbis). Ganz wichtig ist noch der Lotussitz und die Handhaltung. Oberwichtig: der Buddah ist eine Stufe höher als der Mönch. Merke: hat solch eine Statue keine Kopfbedeckung, ist es ein Mönch 😀


Des weiteren sind wir über das Land gefahren, haben uns Reisplantagen angesehen und dazu die armseligen Wohngegenden, die aussehen wie eine Ansiedlung von Schrebergärten, an denen am nächsten Morgen der Sperrmüll abgeholt wird. Das Klima und die Luft sind hier aber viel angenehmer als in Bangkok. Zum Mittagessen waren wir in einem ganz schnuckeligen Gasthof und das Essen war super lecker 😋. Am Abend haben wir im heutigen Hotel zu viert für umgerechnet  29 Euro gegessen und getrunken, preiswert aber gut und sind nochmal an den verschiedenen Strassenkochständen entlang spaziert. Tam hat uns heute auf einem Markt zu Zuckerwatte in einer Art Crepe, gekochten Erdnüssen und karamelisierten Puffreis eingeladen. Er erklärte uns auch, dass man sich in Thailand ganz viel in der Nachbarschaft hilt. Er wohnt z.B auch in einem Dorf und dort baut jeder Reis an. Beim Anbau und bei der Ernte kommt dann die gesamte Nachbarschaft und hilft. Jeder hat zusätzlich ein Körbchen dabei, da kommen die vorbeilaufenden gefangenen Frösche🐸, Schlagen 🐍und Ratten🐀 rein. Diese werden dann nach der Arbeit gekocht und gemeinsam verspeist. Er sagte, daran wäre nichts ekelig, da die Ratten 🐀 eines Reisfeldes ja nur Reis und ein paar kleine Insekten fressen. 😳👍. Wir 7, die Reisegruppe, sind uns mittlerweile ziemlich sicher, dass die Thais wirklich alles Essen, was 4 Beine hat (außer Tisch und Stuhl).

Ganz liebe Grüße Michi und Thomas