2. August 2017, Tag 7

Hallo an alle, die ihr uns so schön begleitet.

Heute war ein wunderbarer Tag mit 3 mal schöner Gänsehaut. Nach dem Frühstück besuchten wir die Cango Caves ca. 30 km von Oudtshoorn. Im Gegensatz zu vielen Tropfsteinhöhlen, die wir schon besucht haben, war diese mit 18 Grad wirklich warm. Sie unterscheidet sich aber abgesehen von der Größe nicht wirklich von den Tropfsteinhöhlen in Mallora. Lidia, eine schwarze, deutsprechende Führerin begleitete uns sicher durch die Höhle und passte sorfältig auf, dass niemand verloren ging. Am Ende der Führung, im größten Teil der düsteren Höhle, fragte sie, ob sie uns die Akkustik der Tropfsteinhöhle vorführen dürfe. Nachdem wir ihr dies bestätigt hatten, besorge Sie uns den ersten Gänsehautmoment des Tages. Sie sang in dieser Höhle das Ave Maria, so schön, man bekam sofort Gänsehaut und man verdrückte das ein oder andere Tränchen. Das war so egreifend, man kann das in Worten gar nicht wiedergeben.

Der nächste Ziel war dann Knysna (das liegt nun schon auf der Garden Route). Um dort hinzukommen muss man durch den Outeniqua Pass. Oben auf dem Pass ist die Ausicht gigantisch, die Berge, der indische Ozean…. Das ist die Hauptverbindung zwischen George und Oudtshoorn. Quentiqua ist ein Begriff aus der Sprache der Khoi Khoi, die in dieser Gegend zu Hause waren. Es heißt so viel wie „Männer, beladen mit Honig“ und erinnert daran, dass die Ureinwohner hier Honig gesammelt haben. Der Ortsname Knysna kommt auch aus der Khoisprache und bedeutet „Ort des Holzes“. 

Unser heutiges Hotel steht in Knysna. Eigentlich ist es gar kein Hotel, sondern es sind auf einem Platz viele kleine Holzhäuser. Das Haus, in dem wir übenachten ist aber groß. Thomas und ich haben für die nächsten zwei Nächte zwei Schlafzimmer, zwei Bäder, eine Küche und eine Veranda mit einem Webergrill. Wir fühlen uns total wohl und sind sicher, dass wir es hier länger aushalten könnten. Unser heutiges Ziel in Knysna war die Lagune. Gegen 17 Uhr fuhren wir mit dem Bus an die Waterfront. Von dort aus ging es mit einem Doppeldecker-Floating-Restaurant (geschlossenen Fähre) zu den Knysna Heads. Die Fähre John Benn ist aus Yellooweood aus dem Knysna Wald gebaut.  Als Kynsna Heads bezeichnet man die Hafeneinfahrt. Diese wird von zwei Sandsteinklippen gesäumt und führt vom indischen Ozean in die Lagune von Knynsa. Die Royal Navy bezeichnete die Einfahrt einst als die gefährlichste der Welt. Mit zwei guten Cocktails fuhren wir in den Sonnenuntergang, total romantisch, und hatten das zweite Gänsehautgefühl des Tages. Das dritte Gänsehautgefühl des Tages hatten wir (eigentlich Thomas) beim Abendessen. Als Vorspeise hatten wir uns eine Auster ausgesucht. Kann man essen, muss man aber nicht. Knysna hat die größte Austernzucht von Südafrika und nirgendwo im Land kann man frischere Austern bekommen. Eine Auster kostet umgerechnet ca. 3 Euro. Außerdem hattten wir zum Abendessen heute noch Springbock, Kudu, Impalla und Krokodil. War alles lecker………..

Liebe Grüße Michi und Thomas


1. August 2017 – Tag 6

Hallo an alle!

Heute haben wir ausgeschlafen. Um 8.00 Uhr ging  es zum Frühstück mit frisch gebackenen Brötchen. Dann begann heute eine längere Fahrt auf der Route 62 durch eine wunderschöne Landschaft, die kleine Karoo. Die kleine Karoo ist ein Hochplateau in Südafrika. Das ist eine langgestreckte Ebene, sie wird im Norden von den Swartberg Höhenzügen und im Süden von den Langeberg und Outeniqua Bergen begrenzt. Wir fuhren bis Calitzdorp, dort machten wir Kaffepause mit einem leckeren Stück Schokoladentorte (garantiert Kalorienarm). Die Einheimischen hatten heute Zahltag. Überall in der Stadt standen sie an den Geldautomaten Schlange und setzten danach ihr Geld sofort in billigen Alkohol um. Wir fanden, das war ein sehr schlechtes Beispiel für die am Bus stehenden, bettelnden Kindern. Für uns einfach unverständlich. Gut gestärkt mit einer Grundlage im Bauch ging es weiter mit dem Bus nach Outshoorn zur Portweinprobe. Wir konnten 6 verschiedene Portweine probieren. Wenn wir es uns richtig gemerkt haben, ist Portwein ein Wein, der mit Weinbrand versetzt wird. Portwein ist nicht unser Geschmack, obwohl er ziemlich süß war.

Die Fahrt ging danach nur noch kurz weiter in unser heutiges Hotel, ebenfalls in Outshoorn. Wir hatten eine Stunde Zeit zum entspannen. Mit ein paar Mitreisenden machten wir aber lieber einen kleinen Bummel durch den Ort. Es wurde Aloe Vera gekauft. Das wächst hier ziemlich viel. Auch haben wir auf der Fahrt durch die Karoo Herden von Mohairziegen und Strauße gesehen. Hier in Outshoorn findet man noch viele Straußenpaläste aus vergangener Zeit, als das Geschäft mit den Federn noch blühte. Heute werden die Strauße hier nur noch zur Fleischproduktion gehalten. Nach unserem Bummel fuhren wir dann auch zur Besichtigung einer solchen Farm. Das war sehr interessant. Straußenmänner können bis zu 120 kg schwer und 2,60 Meter groß werden. Strauße sind also richtig groß. Auf dieser Farm gab es mehrere Strauße, einer von Ihnen hieß Betsy. Thomas durfte Betsy küssen und erhielt „on top“ noch eine Nackenmassage von Betsy und ihren Freundinnen. Im Anschluss ging es dann zum Abendessen und die Geschwister von Betsy wurden verspeist. 

Es war ein rundum schöner Tag und nun sind wir müde und hüpfen ins Bett.

Liebe Grüße, Michi und Thomas



31. Juli 2017, Tag 5 

Hallo an alle

Heute Morgen ging es wieder gegen 8.30 Uhr los. Auf dem Programm stand die Besichtigung des Heimatmuseums in Stellenbosch. Kultur muss auch mal sein. 3 Teilnehmer aus der Gruppe und wir zwei haben aber geschwänzt und sind nochmals gemütlich durch den Ort geschlendert. Bewegung tut uns beiden bei dem leckeren Essen auch mal gut. Danach ging die Fahrt nach Worcester. Der Ort liegt im Landesinneren und gehört zu den größten Weinanbauregionen Südafrikas. Die Stadt liegt im Breede River Tal, umgeben von majestätischen Bergen, traumhaft. In Worcester besuchten wir den botanischen Garten (Karoo Dersert National) . Die Karoo Wüste ist der einzige wahre saftige Garten in der südlichen Hemisphäre. Leider war der Garten heute nicht so schön. Es hat hier schon Wochen lang nicht mehr geregnet, obwohl Winter ist. Alles ist trocken. Wasser sparen ist angeordnet, Pflanzen werden nicht mit Wasser versorgt. Man kann sich  die Fabenpracht aber gut vorstellen. Zum Trost hatten wir heute trotz Winter 28 Grad und super Sonnenschein. Das Wetter war so toll wie bei Euch in Deutschland. Auch haben wir eine große Landschildkröte gesehen und dann doch die ein oder andere schön Pflanze. Die Natur ist hier wirklich herrlich.

Wir fuhren dann nach Robertsen, eine hübsche Stadt entlang der Route 62. Der Ort ist natürlich wieder bekannt für seiene feinen Weine, Käse und Oliven. All dies verdankt der Ort dem lebensspendenden Breede River. Hier wird einem mal ganz deutlich gemacht, wie wichtig Wasser ist. Wir schätzen das gar nicht wirklich. Die Weinroute 62 geht von Welington bis nach Port Elisabeth und ist eine der längsten Weinrouten der Welt. Natürlich haben wir auch heute eine Weinprobe gemacht, diese hatte heute aber einen anderen Hintergrund. Bei dieser Weinprobe haben wir uns einen Wein ausgesucht, den wir mit zu einem Picknick genommen haben. Das Weingut hatte für jeden einen Picknikkorb zusammen gestellt mit Brot, Camenbert, Schinken, Salami, Lachs, Butter, Hühnerpastete, Gelee und türkischem Nougat. Mit dem Wein und dem reichlich gefülleten Picknikkorb, ging es nicht auf eine Wiese sondern an Bord. Wir machten eine einstündige Flussfahrt auf der aus Holz gebauten 24-Sitzer Uncle Ben 1. Wir können nur sagen: toll, toll, toll.  An Land gab es dann noch kurz Kaffee und/oder Schnaps. Ihr könnt mal raten, was Thomas hatte, er liegt gerade schnarchend neben mir auf dem Bett. Im Bus fuhren wir dann in unser heutiges Hotel. Wir übernachten in Montagu in der Mimosa Lodge, total schnuckelig. Das Hotelgebäude ist 130 Jahre alt und besteht heute aus mehreren Gebäuden, sodass jedes Zimmer anders ist, eines schöner als das Andere. Unseres ist sehr groß und hat sowohl Badewanne als auch Dusche, da fällt die Wahl schwer. Wir sind uns in der Gruppe einig, dass wir gerne noch ein paar Tage länger bleiben könnten. Das Abendessen haben wir heute gemeinsam in der Lodge gehabt. Es gab Gnu, ein sehr gut schmeckendes Fleisch, an das man sich gewöhnen könnte.

Lassen wir uns mal überraschen, was der morgige Tag zu bieten hat, wir werden auf jeden Fall berichten.

Liebe Grüße aus Montagu senden Michi und Thomas

4. Tag – Sonntag, 30. Juli 2017 

Hallo an alle!

Heute war ein gemütlicher Tag. Wir haben bis 6.30 Uhr geschlafen und dann gut und gemütlich gefrühstückt. Um 8.30 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt. Den ersten Halt machten wir am Gefängnis, in dem Nelson Mandela bis zur seiner Entlassung einsaß.

Dann ging es nach Franschhoek zur Weinprobe. Das Dorf Franschhoek (Französiche Ecke), tief im Weinbaugebiet von Südafrika, gilt als Gourmethauptstadt des Landes. Viele Galerien und Antiquitätenhändler säumen die Alleen und die ca. 300 Jahre alten Weingüter runden die Stadt ab. Hier gibt es auch ein Hugenottenmuseum, das die früheren Siedler ehrt, die vor der religösen Verfolgung in Frankreich geflohen sind. Das Museum haben wir uns nicht angeschaut, da die Weinprobe auf einem romantischen Weingut auf uns wartete. Im Garten standen schöne Metalltische mit zahlreich gefüllen Gläsern, die wir nacheinander probierten. Nach 6 leckeren Weinproben war dann Schluss, da wir nur ein kleines Frühstück hatten und es gerade mal 10.30 Uhr war. Im Anschluss bummelten wir schön durch das Städtchen und shoppten ein ganz klein bisschen. Thomas redet jetzt am 4. Tag schon von Strafgebühr wegen Übergepäck…

Dann fuhren wir nach Stellenbosch und machten einen ganz kurzen Spaziergang nur bis zum Lokal das wir für das Mittagessen ausgesucht haben. Thomas bestellte sich 3 Stunden in einer Biersoße gegarte Springbockhaxe. Ich bestellte Salat mit Springbockcarpaccio. Kaum hatte ich es bestellt kam mir in den Sinn, dass der Springbock jetzt wohl roh sein wird. Das Essen war aber absolut sicher, ich musste es nicht mit Thomas tauschen, lies ihn aber probieren und er mich. War wirklich absolut lecker. Gut gestärkt ging es dann weiter zu der Fair-View-Farm. Das ist in erster Linie eine Arbeitsfarm mit vielen kleinen Unternehmen mir dem Schwerpunkt Wein uns Käse. Sie hatten ihre eigenen Ziegen und diese hatten sogar einen Ziegenturm. Zu jedem Wein, der verköstigt wurde, gab es den passenden Kuh- oder Ziegenkäse. Lecker. Aber ihr könnt uns glauben, auch wenn man aus der Pfalz kommt, hat man mit dieser Anzahl von Weinproben zu kämpfen. Ich bin bei Nummer 8 ausgestiegen. Thomas hat alle 12 probiert. Zum Abschluss gab es dann noch einen Dessertwein mit Brandy. 

Der Rest des Tages war nun sehr entspannt. Gegen 17 Uhr waren wir in unserem heutigen schnuckeligen Hotel. Im Safe haben wir Kondome entdeckt. Es gab nun noch ein gemütliches Abendessen mit einem Ehepaar und Tochter aus Neuhofen. Thomas hatte einen Burger mit einer Monkey Glan Soße, sehr lecker. Da wir auch so einen kleinen „Affen“ heute haben, geht es nun rasch ins Bett.

Liebe Grüße bis Morgen

Michi und Thomas


Cape of Good Hope – 29. August 2017

Hallole

Welch eine kuze Nacht und ein so ausefüllter wunderbarer Tag.  Heute Morgen hat bei uns schon um 5.30 Uhr der Wecker geklingelt. Nach einem leckeren Frühstück ging es dann um 7.45 Uhr auch schon los. Erstes Ziel war eine Insel mit Robben. Wir  fuhren mit dem Bus den Chapman’s Peak Drive. Das ist eine wunderschöne 9 km weite, kurvige  Strecke. Ein zierliches Mäuerchen grenzt die Fahrbahn gegen den Abgrund hin ab. Dahinter ist nichts außer der gewaltigen Brandung des tiefblauen Atlantiks. Zum Glück ist hier linksverkehr und somit fährt der Bus am Berg entlang. 

Erster Halt nach einem weiteren Stück richtung Süden war dann ein Strandabschnitt, an dem man die Twelve Apostel (Bergkette)  wunderbar fotografieren konnte. Danch ging es weiter zu einer „Robbeninsel“. Wir machten Halt auf einem Parkplatz und fuhren dann mit einem Boot zu den Robben. Trotz des mehr oder weniger starken Wellengangs war es niemandem übel und wir konnten sehr schöne Bilder von den in der Sonne liegenden, tiefenentspannten Robben machen. Das war  so schön anzusehen. 

Dann ging es weiter zum Kap der Guten Hoffnung. Dass man sich an dem von Seefahrern gefürchteten Kap befindet, begreift man als Besucher nicht sofort.  Es ragt 300 Meter hoch und spitz in die See hinein, man kann Felsen und Riffe sehen, es stürmt und windet. Aber trotzdem, hätte dort nicht ein Schild gestanden mit der Aufschrift „Cape of Good Hope“ und ein anderes mit der Aufschrift „der Südwestlichtste Punkt Südafrikas“ (was eigentlich gar nicht stimmt), hätten wir das Kap glaube ich übersehen. Nein, übersehen konnte man es nicht, es gab noch viele andere Besucher, es ist schon überwältigend schön. Ein Gast der Reisegruppe hatte auch einen Schnaps dabei, so dass wir den Besuch des Kap auch gebührend feieren konnten. Eigentlich stimmt das alles gar nicht. Das Kap der guten Hoffnung ist nicht der südlichste Punkt Afrikas und auch nicht der Übergang zwischen Atlantik und dem indischen Ozean, sondern dieser ist ca. 250 Kilometer weiter am Kap Agulhas, dem Kap der Nadel. 

Danach ging es zur Mittagspause zum Cape Point. Dort stehen 2 Leuchttürme. Der Ersterbaute am höchsten Punkt des Kliffs stand in 238 Meter über dem Meeresspiegel. Durch den dichten Nebel konnten viele Schiffe die Lichtblitze nicht erkennen. So kam es, dass ein weiterer errichtet wurde, der noch heute den Schiffen die Route weisst. Der Ausblick auf der Plattform ist atemberaubend. Dort steht auch ein Wegweiser, welcher zehn bekannte Millionenstädte mit ihren Entfernungen auflistet.

Wer hat das Baguette geklaut. Paviane haben sich am Kap zu einer Plage entwickelt. Sie belästigen Urlauber beim Essen auf der Restaurantterrasse. Wir haben sehr gut auf unser Brot aufgepasst und dann hat ein Vogel in Thomas Brot gebissen. Trotz allem ist es super schön, all diese Tiere so frei zu sehen. 

Wir haben heute Pavianne, Strauße, Antilopen, Robben und Seehunde gesehen. Und dann kam ja noch das persönliche Highlight von Thomas. Die Pinquine. Genau gesagt sind es Brillenpinquine. Ein Päärchen wurde 1983 hier entdeckt, seitdem hat sich die Kolonie vergrößert. Thomas wollte gar nicht wirklich wieder gehen. Auf dem Nachheuseweg gab es noch ein leckeres Eis.

Zurück im Hotel konnten wir von der Terrasse aus noch den Tafelberg beobachten. Durch die Wolken sah es aus, als hätte der Tafelberg ein Tischtuch, das sich im Wind bewegt.

Abendessen gab es im Marcos African Place mit exquisiter afrikanischen Küche und Musik.

Liebe Grüße aus Kapstadt senden Michi und Thomas

Freitag 28 August 2017

Hallo an alle in Europa gebliebenen!

In den frühen Morgenstunden haben wir den Äquator überquert. Angaben über den Mann im Mond können wir aber noch keine machen. Im Moment fliegen wir gerade von Johannesburg nach Kapstadt und im Flieger ist es mal so richtig kalt.

Das liegt aber bestimmt daran, dass wir ziemlich übermüdet sind und nicht so gut geschlafen haben. In einer Stunde so gegen 12:00 Uhr werden wir dann Kapstadt erreichen. Von Johannesburg haben wir nichts gesehen, es reichte nur zum Umsteigen, da wir unsere Koffer holen mussten und erneut und mit ganz wenig Sicherheitsvorkehrungen wieder einchecken mussten. Freuen uns nun auf Kapstadt und schreiben später mehr. Die Reisegruppe scheint ganz okay zu sein.

Auch die Landung in Kapstadt (Cape Town) war super. Die letzten 2 Stunden Flug ging nun schnell vorbei. Wir sind aber nun erledigt, es waren fast 20 Stunden zur Anreise und wir sind noch nicht im Hotel.

Eine nette südafrikanische, deutsch sprechende Reiseleitung erwartete uns in Kapstadt namens Maja und bracht uns sofort zum Reisebus.
Gleich nach dem Verlassen des Flughafens sieht man am Straßenrand die Townships. Sie sind keinen Deut schöner oder besser als man diese aus dem Fernseher kennt. Wirklich absolute Armut.


Je weiter man in die City kommt desto schöner wird sie. Kapstadt hat wohl die Fläche von Berlin, hat aber ca. 4 Millionen Einwohner. Wir hatten noch gar nicht erwähnt wir groß Afrika ist. Die Grenze zu Afrika hatten wir gestern ganz schnell überflogen, aber dann hört Afrika gar nicht mehr auf. Es ist wirklich riesig.
Das erste Hotel „Park inn“ liegt inmitten von Kapstadt und gefällt uns sehr gut. Es gab einen Begrüßungstrunk und die Zimmer sind riesig, habe aber keinen Schrank, was auch nicht schlimm ist. so waren wir mit dem auspacken schneller fertig.

Wir hatten nur nicht viel Zeit, da 45 Minuten später die Stadtrundfahrt bagann. Kapstadt ist groß und modern, oder besser gesagt „nicht alt“. Es gibt ein Parlamentsgebäude, Polizeistation und einen wichtigen Platz, auf dem früher Sklaven verkauft wurden. Auch haben wir uns den Balkon angesehen, von dem Mandela seine wichtige Rede hielt. Es gibt das Malaienviertel (Bo Kaap), das kunterbunt und sehr fröhlich anzusehen ist.

Dann endlich ging es zum Signal Hill. Jeden Tag ertönt von diesem Berg mittags um 12 Uhr ein Kanonenschlag. Auf den Tafelberg konnten wir nicht, da diese Woche die Seilbahn gewartet wird, was aber absolut nicht schlimm war. Gerrit, unser Reiseleiter, hatte sich eine super Entschädigung einfallen lassen. Wir fuhren also den Signal Hill hoch, oben wurden wir dann an einen weiß gedeckten Tisch geführt, jeder bekam ein Glas Sekt und Chips. Das war so schön, so romatnisch, so wie man das schon immer erleben wollte. Einfach perfekt, so schön, dass es einem sogar Tränchen in die Augen treibt. Das war ein total perfekter Moment. Wir hatten den totalen Überblick über ganz Kapstadt mit Hafen, Riesenrad, Fußballstadion und der Waterfront. die Waterfront haben wir heute zum leckeren Abendessen noch besucht, danach noch ein klitzekleiner Abstecher an die Bar und nun huschhusch ins Bett. Morgen früh klingelt 6 Uhr der Wecker und wir beginnen nach dem Frühstück mit der Robbeninsel…..


Gute Nacht, bis Morgen,
Michi und Thomas

16. Juni 2017 – Documenta in Kassel

Hallo an alle!

Heute stand Kultur pur auf dem Programm. Lisa, Thomas und ich haben die Documenta besucht. Maik zog es vor, in die Arbeit zu gehen. Im Vorfeld hatte Lisa für diese Weltausstellung Karten besorgt. Dieses Jahr findet die Documenta in Kassel und in Athen statt. Die Documenta gibt es zum 14. Mal und findet alle 5 Jahre statt (immer in Kassel). Viele Kunstobjekte kann man im Freien bestaunen, diese sind für jeden zugänglich, man kann sie auch nicht übersehen, da diese Kunstwerke überall in der Stadt stehen, auch von frühereren Documentas. Es kann aber passieren, dass man vorbei schlendert und das Kunstwerk übersieht oder evtl. nicht auf Anhieb als Kunst erkennt. Wir begannen unsere Tour an der Torwache 1 und 2. Das sind quasi 2 Türme die früher die Stadt sicherten. Diese wurden nun mit Jutesäcken verhüllt. Ziemlich hässlich, fanden wir. Christo für Arme. Dann ging es weiter zum Parthenon der Bücher. Das fanden wir cool. Die Bevölkerung kann zu diesem Platz verbotene Bücher bringen. Der Künstler möchte mit diesem Kunstwerk ein Zeichen gegen Zensur und Verfolgung von Schriftstellern in aller Welt setzen. Cool. Die gespendeten Bücher werden in Folie verpackt und nach Vorbild des Tempels der Akropolis in Athen aufgebaut und steht genau da, wo 1933 in Kassel rund 2000 Bücher verbrannt wurden. Danach ging es Richtung Fridericanum. Kurz vorher ging es ein paar Stufen hinab in die Tiefe. Im Gewölbekeller konnte man durch die Dunkelheit gehen und ab und an starrte uns ein Bergmann von einer Großleinwand an. Danach ging es dann in die für uns erste Halle. Ja was soll man sagen, man konnte nur staunen, soviel Kunst……. Unvollendete Vierecke, Geschenkpapier auf Rollen oder aufgedreht in Bilderrahmen. Wahnsinn. Es gab aber auch ein paar Gemälde und Fotographien. Leider war nicht immer für uns verstänlich, was der Künstler damit sagen möchte. Das mit dem Geschenkpapier gibt uns noch immer Rätsel auf.  In der Documentahalle gab es z.B. ein paar Seitenwände von Schränken, ziemlich wahllos in einer Reihe aufgestellt und mit einem Tesafilmstreifen verbunden. An diesem Tesafilmstreifen lief dann eine Frau permanent auf und ab und lies ihre Finger über den Tesafilmstreifen wandern. Den Besuchern blieb dieses Erlebnis verwehrt. Wir haben also den Gedanken des Spürens des Tesafilmstreifens leider nicht verstanden. Auch sehr schön war das Laufen vor weißen Bilderrahmen um das Geräusch von Papier akutisch zu erfassen. Das Papier war mal dünner oder dicker, sehr interessant. Die Besichtigung solch vieler Kunstwerke, das ständige Anhalten, langsam weiter gehen ist dann auf Dauer doch sehr ermüdend. In einem Raum fanden sich verschiedene Sitzkissen. Dies war von Lisa eine falsche Annhame. Diese Sitzkissen waren Bettlaken, in die das ganze Hab und Gut von Menschen gebündelt und nicht zum Ausruhen gedacht waren. Auch standen wir vor vielen Kunstgegenständen, die uns leider nichts sagten, wie vor halben Booten, Pflanzen, Totem, roten Seilen, Bildern und und und. Die Interpretationsversuche von Thomas und Lisa waren aber klasse. Vor der Documentahalle standen aufeinander gestapelt viele Kanalrohre. In solchen Rohren waren wohl Flüchtliche tagelang unterwegs und dies wurde von einem Künstler nachgebaut. Zum Abschluss gingen wir dann noch in das Stadtmuseum. Im Stadtmuseum fand sich ein weißer leerer Raum. Außerhalb des Raumes waren an allen vier Ecken Maschinengewehre aufgehangen. Man konnte sich nun alleine in die Mitte des Raumes stellen oder nach draußen an ein Maschinengewehr und auf die Person in Mitte des ansonsten leeren Raumes zielen. Der Künstler wollte erreichen, dass man das Gefühl des erschossen werdens oder das Gefühl, jemanden zu erschiessen mal nachempfinden kann. Klar, haben wir verstanden. Für uns ist aber die Frage, wieso kommt ein Künsler auf so eine Ideee, warum denkt er, dass ich so etwas nachempfinden möchte. Wir konnten ihm in seinen Gedanken leider nicht folgen. Die Documenta zeigte sehr viele Dinge, über die man lange grübeln kann. Ob man das möchte, ist zum Glück jedem selbst überlasssen. Uns hat diese Weltausstellung gut gefallen, wir würden Sie wieder besuchen. Schön ist, dass viele Kunstwerke auch in der Fußgängerzone stehen und man so die Documenta mit vielen Influenza geplagten Besuchern teilen und gleichzeitig nach Lust und Laune konsumieren kann, frei nach dem Motto „Consumenta statt Documenta“.

Liebe Grüße Lisa, Maik, Thomas und Michi
P.S Morgen geht es nach Marburg

15. Juni 2017 – Safaripark Stukenbrock

Hallo an alle!

Heute ist Fronleichnam und wir haben vor, das verlängerte Wochenende in  Kassel bei Lisa,und Maik zu verbringen. Da die beiden mittlerweile eine große tolle Wohnung haben und uns bereitwillig ihr Wohnzimmer überlasen, ist das genial. Wir sind heute Morgen kurz nach 5 aufgestanden, haben uns schnell fertig gemacht und saßen bereits um 6.30 Uhr im Auto. Wir kamen ohne Staus nach Kassel. Als Lisa um 9.15 Uhr per SMS fragte, wie es läuft, konnten wir ihr schon antworten: „schau mal aus dem Fenster“. Bei den beiden haben wir dann gefrühstückt und fuhren dann auch schon über Paderborn (Rüdiger Hoffman, „Ich weiß nicht ob sie es wussten“) in den Safaripark Stukenbrock. Zuhause hatten wir schon online die Tickets gekauft. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf pro Person 26 Euro., Ich war wegen des Schwerbehindertenausweises frei :-).  Was wir wussten war, dass man mit seinem eigenen Auto duch den Park fährt und dabei die wilden Tiere beobachten kann.  Wir sind uns ziemlich sicher, dass es so etwas früher in Groß Gerau gab, auch wussten wir dass daran noch ein  Freizeitpark angebunden sein soll. Wir waren also gespannt.  Die Fahrtzeit von Kassel aus  beträgt noch mal eine Stunde. Am Park angekommen zeigt man seine Ticket vor und dann wird ein großes Tor geöffnet und mann kann mit seinem Auto in den Park zur Tierschau fahren. Das ganze erinnert ein wenig an Jurrasic Parc und Lisa hatte auch das passende Shirt dazu an. Thomas kutschierte uns absolut sicher an den wilden Tieren vorbei. Da es heute 30 Grad hatte und die Tiere auch ziemlich satt aussahen, hatten wir keine Angst. Die Löwen und Tiger schliefen ganz fest in der der Sonne. Ab und an hob ein Löwe den Kopf oder bewegte sich ein paar Meter. Die Fenster am Auto durfte man nicht öffnen, rechts und links des Weges stehen dafür extra  grosse Schilder, was aber nicht heißen soll, dass das auch für Thomas und Lisa gilt, die auch lesen können. Was man nicht so alles macht für ein super Foto. Zum Glück waren die Tiger und Löwen satt und wir haben super Fotos. Danach fährt man in einen anderen Bereich, Fenster dürfen dort dann geöffnet werden. Das ist richtig schön, Strauße, Gnus, Zebras, Giraffen, Kamele laufen dort einfach so spazieren und schlendern an den langsam fahrenen Autos vorbei. Die Elefanten standen aber gesichert hinter einem Zaun und vergnügten sich an einer Wasserdusche. Danach ging es dann in den anschließenden Freizeitpark. Maik und Thomas bestiegen sofort total mutig die Achterbahn mit Looping. Respekt. Lisa und ich konnten leider nicht mitfahren, da wir die Taschen, Handys usw. bewachen mussten. Schade. In dem Freizeitpark gibt es viele, teils ins Alter gekomene, Attraktivitäten für ein Alter bis ca. 10 Jahre, ausgenommen der Achterbahn, dem Freefalltower, der Wildwasserbahn und der Riesenschiffschauckel mit Überschlag. Der Park zeigt auch 2 verschieden Shows. Zirkus und Afrika. Schön und kurzweilig, nur sehr heiss bei 30 Grad in einem Zelt. Im Cowboydorf kann man in einem Gehege ein Zebrapferd bestaunen, so etwas hatten wir noch nicht gesehen. Das war glaube ich ein Pferd oder Zebra, der Kopf und das Hinterteil waren gestreift, wie bei einem Zebra, der Bauch war von einem Pferd. Das alles aber nur auf einer Seite, auf der anderen Seite war das Zebrapferd ein „normales“ Pferd. Das ist übrigens das einzige Zebrapferd weltweit, es ist also eine tierische Sensation. Lisa war traurig, dass es „alleine einzigartig“ ist. 

Es gibt dann aber noch einen angrenzenten Tierpark, der sehr nett gemacht ist. Dort kann man weiße Löwen und auch weiße Tiger bestaunen, aber auch ein faul in der Sonne liegendes Nashorn. Ein tolles Gehege für die Erdmännchen hatte es uns angetan. Man konnte die Erdmännchen faul auf einem Sofa liegend oder im Kinderwagen beobachten. Ganz lieb anzusehen waren ihre Jungtiere. Anschließend folgte Lisas und Maiks Highlight: das Affengehege. Das war ein großes Areal, in dem ein vergitterter Zug fuhr. Langsamer als Schritttempo. Total langsam. Am Kiosk hatte Maik extra für die Affen Popcorn gekauft. Wenn dann der Zug beginnt zu fahren, laufen die Affen neben dem Zug her, spingen auf das Dach oder die Fensterbretter. Die Affen strecken dann ihre Händchen durch die Gitter und man kann diese dann mit Popcorn fütter. Lisa uns Maik mussten das gleich zweimal machen, weil es so toll war. Von außen betrachtet muss man sich aber ernsthaft fragen, wer da hinter Gittern (im Käfig) sitzt, Lisa und Maik oder die Affen. Der Abschluss des Parkes fand dann unter großem „Gegacker“ auf der Riesenwasserutsche für Thomas, Lisa und Maik statt. Ich musste mal wieder die Taschen und Handys halten. Wir haben in dem Park gute 6 Stunden verbracht und sind eigentlich nur gegangen, da der Park um 18 Uhr schließt, ein Gewitter nahte und unsere Bäuche laut knurrten und wir die wilden Tiere nicht erschrecken oder reizen wollten. 

Zum Essen ging es zurück nach Kassel zu einem Chinesen. Das Essen war sehr scharf, sodass die Gerichte hin und her getauscht werden musste und auch 3 Flaschen Wasser sowie weitere süße Getränke daran glaubten mussten. Zum Abschluss des leckeren Essens gab es für jeden einen Pflaumenwein und einen Glückskeks. Der arme Thomas hatte in seinem Glückskeks leider eine Niete. Da auch die Lokalbesitzer so etwas noch nicht gesehen hatten und auch etwas verwundert, erstaunt und belustigt wie wir waren, bekam Thomas dann einen Ersatzglückskeks. So nahm der Tag dann ein glückliches, schönes, müdes Ende. Morgen geht es auf die Documenta.

Liebe Grüße an alle

Michi, Thomas, Lisa und Maik


3. März 2017 Mallorca

Hallo

Heute wat unser letzter Tag auf Mallorca. Wir sind gerade eben  (17:30 Uhr) zum Heimflug nach Frankfurt gestartet. Den heutigen Morgen und Nachmittag haben wir mit einem ausgiebigen Strandspaziergang beendet. Wir hatten sogar noch Zeit auf den Liegen am Pool zu liegen. Entspannung pur war heute also angesagt. Im Durchschnitt sind wir jeden Tag in etwa 11 km spaziert und haben somit das leckere Essen vom Hotel wieder abgelaufen. 

Die Tage auf Mallorca haben uns sehr gut gefallen. Wir können uns aber nicht vorstellen, hier Urlaub in der Hauptsaison zu machen. Bei unserem heutigen langen Strandspaziergang am Ballermann entlang, sieht man ein Hotel oder eine sogenannte Bettenburg neben der anderen. Ganz ganz viele Hotels befinden sich zur Zeit noch im Bau. Wenn man sich das so anschaut, kann man sich nicht vorstellen, wie diese Touristen dann alle an den Strand passen sollen. Das wird in der Hauptsaison garantiert eng. Den sogenannten Ballermann muss man sich so vorstellen: Meer, Strand, Promenande (Ballermann) Kneipen, Cafe, Trinkbuden und sogar Parkplätze für Männer…. und dahinter stehen die Hotels. Hinter den Hotels kommt dann die Strasse.  Auf der Heimfahrt konnten wir heute sehen, dass direkt auf der anderen Straßenseite ein Einkaufscenter mit 200 Shops gebaut wird. Klasse, morgens Einkaufsbummel, dann mittags Strand und Ballermann und am Abend dann in den Bierkönig oder in das Oberbayern….. Oh weh, leider sind wir schon zu alt für das.

Wir schließen uns aber der Meinung von ganz ganz vielen an. Das Hinterland, die Berge, die Natur in Mallorca sind traumhaft schön. Auch gibt es sehr schöne Strände. Aber „Tramontana“ hat uns total verzaubert. Besonders der Ort Sant Elm war so wunderschön….. Mallorca ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man muss auch Bedenken, man hat nur einen Flug von knapp 2 Stunden und ist am Meer oder in den Bergen. Toll.

So jetzt freuen wir uns auf daheim, werden faul das Wochenende genießen und uns Gedanken über unser nächstes Reiseziel machen.

Schön, dass Ihr uns begleitet habt 😀

Bis bald, Michi und Thomas

P.S.: Lieber Maik,  Dir auf diesem  Wege hier nochmals herzlichen Glückwunsch zu deinem 25. Geburtstag

2. März 2017, Mallorca

Hallo Ihr Lieben!

Heute ging es eine Stunde früher los, schon um 9:00 Uhr, da heute richtig viel Sightseeing auf unserer Liste stand. Morgen Nachmittag um 17:oo Uhr startet nämlich schon unser Rückflug.

Begonnen haben wir heute Morgen mit der Stadt Inca. Es gab dort einen Markt, der sich durch den ganzen historischen Stadtkern zieht. So lässt sich das Eine mit dem Anderen gut verbinden. Dieser Markt ist vor allem für Freunde des Weines und frischer Bioprodukte ein wahres Schlaraffenland. An vielen Ständen kann man aber auch Lederartikel und Kleidung erstehen. Nach einem ausgiebigen Bummel haben wir uns in ein Cafe am Rande des Marktes in die Sonne ☀️ gesetzt und einfach dem bunten Treiben zugesehen. Die wärmende Sonne ☀️ ist einfach eine Wohltat für die Seele. Man möchte gar nicht mehr aufstehen.  Wir machten uns dann auf den Weg zum nächsten Punkt und hielten nur kurz an einer Bodega, die so einladend aussah, um eine leckere Portion Tapas zu essen . Danach fuhren wir nach Torrent de Pareis, ein Ausichtspunkt. Eine Stunde Fahrtzeit von Palma aus, wegen der vielen, vielen nicht enden wollenden Serpentinnen. Immer höher und höher ging es hinauf. Der Ausblick wurde immer spektakulärer. Den ganzen Weg wird man von Fahrradfahrern 🚲 begleitet. Fährt man mit offenem Fenster kann man sie stöhnen und keuchen hören. Wir hatten und haben großen Respekt vor Ihnen, wohl wissend, dass es uns keine Freude machen würde, die Berge mit dem Rad zu bezwingen. Zu Fuß aber auch nicht. Mit dem Auto 🚗 macht es richtig viel Spaß, wenn da nicht ständig die Radfahrer wären, die uns immer wieder zum Bremsen bringen, da sie machnmal fast still zu stehen scheinen oder einem rasend schnell auf der Fahrbahn entgegenkommen. 😀 Richtig mutig sind Sie. Aber oben der Ausblick ist all die Serpentinen und auch den flauen Magen wert. Man kann im freien Sitzen die Gegend genießen und einfach so sitzen und die Berge und die Radfahrer 🚴 bestaunen. So schön.

Der nächste Halt war dann Cala de sa Calobra. Ein sehr schöner Kieselstrand. Tolle Aussicht auf das Meer, ein Boot 🚣 und ein Cafe mit grandiosser Terrasse. An der Theke gab es einen Erdbeerkuchen, der sah so vielversprechend aus, dass wir nicht vorbei konnten. Igitt, schrecklich schmeckte er. Die Erdbeeren  🍓 fanden sich in einer klebrigen Pampe wieder, die wir als Sahne angesehen hatten. Mit komischem Bauchgefühl ging es die Serpentinen zurück nach Fornalutx. Dies soll das schönste Dorf auf Mallorca sein. Total verträumt. Es liegt im Hang, die Zeit steht still…….

Nächster Halt war dann Soller. Ein Ort, in dem eine alte Strassenbahn und ein Zug fährt. Auch schön, wenn auch mehr touristisch. Am Hafen von Soller genossen wir ein kühles Getränk mir der super warmen Nachmittagssonne. Den einen oder anderen sah man auch schon ins sicherlich sehr kalte Meer springen. Uns definitiv zu kalt. Auf dem Rückweg zum Hotel ging es noch durch das Künstlerparadies Deia, vorbei an alten Wachtürmen. Kurz haben wir uns auch nochen den romantischen Ort Valldemossa angesehen.

Jetzt geht es totoal erschöpft zum Abendessen. Ach, übigens haben wir heute viele blühende Mandelbäume gesehen. In 1 bis 2 Tgagen wird Mallorca wohl ganz in rosa erstrahlen.

Wir wünschen Euch noch einen schönen Abend

Michi und Thomas.