29. Juli 2019 – Rüdesheim und Koblenz

Hallo!

Heute haben wir es ganz ruhig angehen lassen. Koffer in das Auto und los ging es nach Rüdesheim. Wir möchten bis Mittwoch in der Nähe von Koblenz bleiben. Gegen 10:00 Uhr sind wir in Rüdesheim angekommen und gingen auch sogleich zu den Schiffsanlegestellen. Auf unserem heutigen Plan stand Schifffahrt auf dem Rhein, die Loreley Fahrt, von Rüdesheim nach St. Goar und wieder zurück. Dauer insgesamt 5 Stunden. Das haben wie uns nach dem Wochenende auch verdient. Während wir auf das Schiff warteten, wurde es am Steg langsam voll. Ich sah meinen Sitzplatz im Freien in Gefahr und bat Thomas vorzugehen und den besten Schattenplatz zu suchen. Wir haben heute nämlich 26 Grad, super Schifffahrtswetter. Thomas fand den besten Platz, am Rand des Schiffes, in der Nähe der Bar und den Toiletten. Perfekt. 10 Minuten später war es nicht mehr perfekt. Eine Reisegruppe aus San Franzisco, mit dem Namen „Deutscher Musik-Verein“ packte neben uns Blechblasinstrumente aus und gaben kostenlos ein Konzert, spielten bayrische Blasmusik. Thomas organisierte den zweibesten Platz auf dem Schiff, besorgte Kaffee und Brezeln und schon war wieder alles gut. Das Schiff ist nur zu einem kleinen Teil besetzt. Seit 2002 gehört diese Region zum Weltkulturerbe. Die Rundfahrt kostet 22,50€ und ist jeden Cent wert. Wir können gar nicht sagen, wie viele Burgen wir heute gesehen haben, ohne uns auch nur ein klein wenig anstrengen zu müssen. So kann Sightseeing dann auch Spaß machen. Die Rückfahrt macht uns aber dann doch sehr müde. Übrigens hat uns der Kapitän sicher um den Loreleyfelsen gelenkt mit dem passenden Loreleylied aus dem Lautsprecher, der Musikverein, hatte da dann Pause… Übrigens kämmte die Loreley nicht nur ihr goldenes Haar und war hübsch und lenkte somit die Kapitäne ab… wir standen heute direkt vor ihr, sie war auch noch nackt 🙂

„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin; ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn…“

Nachdem wir wieder in Rüdesheim angelegt hatten ging es durch diesen schön Ort. Halt machten wir am Rüdesheimer Kaffeehaus und genossen bei 30 Grad einen Rüdesheimer Kaffee (3 Stück Zucker, flambiert mit Asbach Uralt). Thomas erklärte, der Alkohol verbrennt… bei mir nicht, musste mit einer warmen Waffel mit Eis und Kirschen und Wasser verdünnen. Dann ging es in die Drosselgasse, 144 Meter lang,  zwei Meter breit. Die sogenannte Saufmeile, eine urige Kneipe neben der anderen, wirklich urig und die Preise mehr als okay. Wir spazierten noch durch den Ort und stellten fest, dass wir uns doch etwas in diese Gegend hier verliebt haben. Wirklich Märchen-/Traumhaft schön. Ein Wochenende auf jeden Fall wert.

Gegen 19:00 Uhr waren wir dann in Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein. Wir übernachten in der Jugendherberge direkt auf der Festung. Der Ausblick ist genial, man schaut direkt auf das deutsche Eck. Nach dem unkomplizierten einchecken ging es dann zum Abendessen nach Koblenz. Mit vollen Bäuche sind wir dann noch an das deutsche Eck gelaufen. Obwohl es schon 22 Uhr ist, sitzen die Leute noch gemütlich auf und um das Denkmal mit einem Wein. Gemütlich…

Wir sind aber nun müde, sind doch viel gelaufen…

Liebe Grüße,

Michi und Thomas

28. Juli 2019 – Dahn und Landau

Tritsch,Tritsch

Heute Morgen ging es nach Dahn. Auf unserem Plan stand, wir lernen heute etwas über die Pfälzischen Elwetrische und wandern ein wenig. Da es in Dahn einen Elwetritsche-Weg gibt, war unser Startpunkt auch schnell ausgesucht. Der Weg beginnt am Haus des Gastes in Dahn mit 7 Schautafeln. Diese informieren über die Entwicklung, das Leben und und die positiven Charaktereigenschaften der Elwetritsche. Dass diese Schautafeln bergaufwärts angebracht waren, darüber haben wir uns zu diesem Zeitpunkt noch keine Gedanken gemacht. Lisa trug den Rucksack, der randvoll war, schließlich möchte sie in drei Wochen in Peru wandern und konnte somit schon mal trainieren. Auf Waldpfaden und naturbelassenen Waldwegen führte der Elewetrischeweg über Bergkämme um Dahn herum, ca 10 km. Wir waren auf dem Kukucksfelsen, kamen am Nist- und Balzplatz der Elewetritsche vorbei (ihr Balzruf ist übrigens: Tritsch, tritsch). Wir genossen, stöhnend und schnaufend, das Burgenmassiv Alt-Dahn-Grafendahn-Tanstein. Nach einem abenteuerlichen Aufstieg zum Römerfelsen, den Lisa und Thomas wagemutig erklungen haben, ging es zum Busenfelsen, dort hatten wir einen genauso erhabenen, nur nicht ganz so entspannten Blick auf die unter uns gelegene Stadt Dahn. Wir hatten nämlich um 15:00 Uhr einen weiteren Termin in Landau. Gestartet waren wir übrigens um 10:30 Uhr. Von diesem Zeitpunkt schob mich Thomas etwas durch den Wald. Wir waren aber atemlos um 14:00 Uhr pünktlich am Auto zurück und hatten dann auch ausgiebig den Blick auf den Jungfernsprung (Wahrzeichen von Dahn). Über die Elewetritsche wissen wir nun auch alles… Platt und müde ging es dann ohne Kaffeepause nach Landau.

Nach einer erholsamen Fahrt von 45 Minuten kamen wir in Landau am Bace Jump, einer Trampolinhalle an. Eine etwas neuere Attraktion, welcher man dort nachgehen kann. Kaum hatten wir die ersten Schritte in die Halle gemacht, also noch beim Ausfüllen aller Haftungsausschlüsse, merkt man, wie schlecht die Luft dort ist. Aber unsere Lungen waren ja noch voll mit guter Waldluft. Kurz umgezogen und los ging es. Dies ist eine große Halle mit ganz vielen Trampolinen und Hindernissen wie man sie von Ninja Warrior kennt. Also auf! Auf das erste Trampolin, Lisa und Thomas hatten das gleich drauf, ich nicht, hatte ein wenig Angst und so ein Hüpfer ist auch anstrengend. Dies merkte man Thomas und Lisa nach eine paar Sprüngen mit absichtlicher Landung auf dem Po und sofort wieder auf den Beine dann auch an. Kurzatmigkeit, aber weiter ging es. Thomas war so mutig und sprang von einer Höhe von ca 3 Metern in die Kissen, Lisa scheiterte beim dritten Versuch, ich selbst hatte ja schon aufgegeben. Dann ging es zum Ninja Parcour, Thomas schaffte es tatsächlich, sich durch den Parcour zu hangeln. Lisa versenkte dafür mit einem vorangehenden Dreisprung einen Ball im Basketballkorb. Nach einem Wettstreit der beiden auf einem Schwebebalken, war bei Thomas schluss. Lisa hüpfte noch ein paar mal in verschiedenen Posen auf dem Trampolin umher. Da wir dann alle drei keine Luft mehr hatten, es in der Halle sehr heiß war, es überall nach Schweiß und Käsefüße roch, flüchteten wir nass geschwitzt und total platt ins Freie. Nach ca 2 Liter Flüssigkeit konnten wir dann nach Hause fahren. Kurz etwas gegessen und Lisa zum Bahnhof gebracht. Nun liegen wir total Müde auf dem Sofa… und können nur noch tritschen….

Liebe Grüße von

Lisa, Michi und Thomas

27. Juli 2019 – Mainz

Hallo

Heute Morgen machten wir uns auf nach Mainz, wir wollten die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz ausgiebig mit einer Letterbox (Schnitzeljagd) erkunden. Kreuz und Quer liefen wir durch Mainz, bis wir gefühlt alle Ecken erkundet hatten. Die Straßenschilder in Mainz die senkrecht zum Rhein verlaufen sind rot, die Straßenschilder, die paralell zum Rhein verlaufen sind blau und die Straßen, die weiter vom Rhein entfernt sind, sind weiß. Also wussten wir immer ganz genau wo wir sind. In der Fußgängerzone kurz vor dem Mainzer Dom haben wir den 50. Breitengrad entdeckt. Man würde bei 4 Km/h etwa 263 Tage benötigen, bis man wieder in Mainz landet und man käme z.B. durch die Städte Krakau und Kiew. Den Mainzer Dom fanden wir nicht besonders, die Kirche St. Stephan umso mehr. In der Kirche findet man von Marc Chagall gestaltete blaue Fenster. Die bekannteste Szene ist die Versuchung von Adam und Eva im Paradies. Im Gutenberg Museumsshop haben wir das kleinste Buch der Welt betrachtet, in dem das Vater Unser steht. Ganz angetan waren wir von den Mainzelmännchen-Ampeln. Auch einen Walk of fame des Cabaretts gibt es.

Nach einem leckeren Essen beim Mexikaner ging es zum ZDF Fernsehstudio. Wir hatten eine Führung durch die Fernsehstudios gebucht und durften bei der Generalprobe zum morgigen Fernsehgarten „Mallorca“ dabei sein. Fotographieren war verboten, damit wir Euch nicht verraten können, was wer morgen bei seinem Auftritt macht. Wir könne Euch aber verraten, dass z.B Miki Krause dabei sein wird, ebenso der Fernsehkoch Sebastian Lege. Ach, übrigens hat der ZDF-Fernsehgarten einen neuen Fan. Nämlich „Lisa“ . Lisa war auch diejenige, die sich als Co-Moderatorin von Christian Sievers versuchte.

Mit den Mainzelmännchen haben wir natürlich alle posiert. Der Abschluss des heutigen Abends fand dann im Open Air Kino in Frankenthal statt. Wir sahen uns die Rocky Horror Picture Show an, haben aber in der Hälfte abgebrochen, da es frisch wurde und wir sehr müde waren. Sind insgesamt 12 km gegangen.

Gute Nacht, Lisa, Michi und Thomas

Rheinland-Pfalz und Elsass – Sommer 2019

Hallo an alle!

Wir machen in diesem Sommer gut 1 Woche Urlaub hier zu Hause in unserer Region, somit ist das Thema, was packe ich in meinen Koffer, so gut wie erledigt 🙂 Das kam so: An einem Sonntag Morgen, beim Stöbern über unser evtl. Reiseziel, lasen wir einen Artikel unter anderem:

Was für eine Region!

Toskana Deutschlands wird die Pfalz wegen ihres Klimas genannt. Sogar exotische und mediterrane Pflanzen wie Kiwis oder Zitronen gedeihen hier. Wer guten Wein und gutes Essen schätzt und Landschaften zum Träumen liebt, wer mildes Klima und ehrlich gemeinte Herzlichkeit mag, der ist hier genau richtig. Üppige Weinberge, tiefe Wälder, malerische Dörfer – die Pfalz wirkt an vielen Stellen wie von Künstlerhand geschaffen. Von März bis Oktober, wenn es die Menschen nach draußen zieht, zu Weinfesten und auf alte Burgen, die nur kleine Schatten auf die sonnenverwöhnte Region werfen, ist es hier am schönsten.

( Quelle: https://www.marcopolo.de/)

Dann half uns Google mit den Top Sehenswürdigkeiten unserer Heimat weiter. Wir fragten uns, wie gut kennen wir uns hier aus in der Pfalz? Wann waren wir denn das letzte Mal in Trier oder Koblenz? Kennen wir die Burg Berwartstein oder die Marksburg? Haben wir schon mal im angrenzenden Elsass Flammkuchen gegessen? Kurz gesagt, unser Urlaubsziel Pfalz stand dann schnell fest. Wir mussten aber auch feststellen, dass unser Urlaub von einer Woche viel zu kurz ist, so viel gibt es in der Pfalz zu entdecken und die Auswahl fiel uns nicht leicht. Lisa wird uns am ersten Wochenende begleiten, am nächsten Wochenende Familie Wolf, die wir in Südafrika kennenlernten.

ALSO AUF IN DIE PFALZ!

Wir freuen uns, dass ihr uns virtuell wieder begleitet und vielen Dank für die die Tipps im Vorfeld.

Michi und Thomas

8. März 2018 – Gran Canaria

Hallo!

So, heute geht es nach einer tollen Woche nach Hause, wir haben so viel gelacht und hatten jede Menge Spaß. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Santa Cruz ein wenig Bummeln und Shoppen. Pünktlich zum Mittag waren wir dann zurück auf dem Schiff, haben noch einmal gut gegessen und dann wurden wir kurz vor 14:00 Uhr auch schon abgeholt für an den Flughafen. Der Flug kam einen etwas lang vor, aber war okay. Marco war so lieb, uns in Frankfurt abzuholen und so waren so gegen 1:00 Uhr daheim.

Wir haben die Reise sehr genossen und uns gefreut,dass Ihr uns begleitet habt.

7. März 2019 Teneriffa Santa Cruz

Hallo!

Guten Morgen. Heute musste das Joggen ausfallen, die Beine und Knie Schmerzen noch. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Loro Park (Zoo). Wir haben die Delphishow, die Orcashow und die Seelöwenschow bestaunt. Begeistert haben uns die Affen und die viele Papageien, wir wurden gar nicht fertig mit Fotografieren und gönnten uns nur eine klitzekleine Mittagspause. Nach dem Zoobesuch machten wir noch einen Abstecher an die rauhe Küste. Es ist einfach nur schön, da zu stehen und die Brandung zu beobachten.

Teneriffa ist einfach eine schöne Insel. Sie hat alles zu bieten, Vulkanlandschaften, Berge zum Wandern, Strände zum Baden, eine schöne Pflanzenwelt und auch Tourismus. Wir haben ja hier schon einmal Urlaub gemacht und würden es wieder tun.

Im Anschluss ging es dann am frühen Abend zurück aufs Schiff, wir waren noch einmal gemütlich essen und dann mussten auch schon die Koffer gepackt werden.

Nun lassen wir einfach die Bilder für sich sprechen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

6. März 2019, La Palma, Santa Cruz, Aschermittwoch

Hallo

Der Morgen begann schon, wie die anderen Morgen, mit einem schönen, wenn auch wolkigen Sonnenaufgang. Thomas uns Reiner waren auch schon wieder früh am Morgen auf den Beinen zum Joggen. Aber das stand heute morgen unter keinem guten Sonnenlicht, die Knie und die Beine schmerzen nun schon von den letzten Tagen, aber sie Joggen weiter.

La Palma ist eine schöne Insel, sie hat uns sehr gefallen. Weiße Sandstrände und lebhafte Urlaubsorte findet man hier allerdings nicht. Außer der von Vulkanausbrüchen geprägten Südküste ist die Insel auch sehr grün und gebirgig. Der erste Stop ging an die beiden Vulkane San Antonio und Teneguia. Wir konnten nur ein paar Bilder machen, da wir noch gerne weiter wollten. Der Teneguia ist übrigens das letzte Mal 1971 ausgebrochen und hat große Asche- und Schlackefelder hinterlassen. Wir fuhren durch die schwarze „Mondlandschaft“ bis zum Leuchtturm, der auf schwarzem Lavaboden steht. Daneben finden sich Salzgärten. Die Gegend ist einfach wunderschön, wir hoffen die Bilder können für sich sprechen.

Dann fuhren wir in die Calders de Taburiente. Im Vorfeld hatten wir schon einen Parkplatz reserviert, was auch von Vorteil ist, wenn man nicht stundenlang bergauf zum Krater laufen möchte. Das ist ein Highlight auf La Palma und wohl auch ein must see. Der Blick ist einzigartig. Man steht über oder mitten in den Wolken, unter Dir der mit hunderten, tausenden Pinien bewachsene Krater. Den Duft der Pinienbäume kann man schon beim Aussteigen aus dem Auto riechen. Dann kann man am Rand des Kraters stundenlang wandern…, wenn man möchte. Ach, eine Krähe haben wir auch noch gefüttert.

Wir wollten heute nicht viel mehr unternehmen, allen stecken die doch etwas anstrengenden Letzen Tagen in den Knochen. Also ging es zurück zum Schiff zu einem Nachmittagsnack (Hamburger und Eis) und dann bis zum Auslaufen um 19 Uhr ins Bett, bzw. auf das Sonnendeck.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

5. März 2019, La Gomera, Faschingsdienstag

Hallo

Der heutige Morgen begann wie immer. Thomas und Reiner gingen wie die letzen Tage um 7:00 Uhr zum Joggen und hatten schon zum Sonnenaufgang einen tollen Ausblick auf Tenerif fa und den Teide. Dies hatte zur Folge, dass Thomas eine Liege beim Ausweichen einer Joggerin übersah. Aber nichts Schlimmes passiert, nur ein ramponiertes Knie.

Auch heute haben wir uns ein Auto geliehen und die Insel von allen Seiten betrachtet. La Gomera ist wirklich schön, ein wahres Wanderparadies, aber für einen Badeurlaub glauben wir total ungeignet.

Chirstoph Kolumbus brach am 6. September von La Gomera in Richtungen Indien auf und betrat am 12. Oktober 1492 das Festland, Amerika.

Auf La Gomera soll eine Pfeifsprache „El Silbo“ existiren. Leider konnten wir sie nicht hören. Dafür haben uns ab un zu unsere Männer „Etwas“ gepfiffen, wenn wir sie heute um einen Stop für ein weiteres Bild von einem Berg oder Baum oder Banane gebeten haben. Irgendwann konnten sie keine Unterschiede mehr erkennen :-). Dafür besuchten Sie mit uns die Quelle Chorros de Epina. Ein Mythos sagt: trinkt die Frau aus den geraden Quellen und die Männer aus den ungeraden, wird man lange ein gutes Sexleben haben. Thomas und Reiner hätten gerne zur Sicherheit noch etwas Quellwasser abgefüllt :-). Danach ging es weiter, viele Serpentinen entlang zu einer Käserei. Wir sahen uns die Produktion von Ziegenkäse an und probierten den Käse mit leckerem Palmhonig. Natürlich durften wir auch kleine Ziegen halten und kleine Ferkel bestaunen. Frisch gestärkt ging es extra für Sabine an einen Leuchtturm und dann weiter an vielen, Bergen, Bäumen, Tälern und Bananenpflanzen vorbei zu einer ehemaligen Bananenverladestation. In der ehemaligen Waschanlage der Bananen ist heute ein Art Swimmingpool. Dieser war aber noch kalt, ca. 18 Grad luden daher nicht zum Schwimmen ein. Aber die dortige Brandung war faszinierend. Wie gesagt, La Gomera ist schon eine schöne Insel.

Liebe Grüße

Michi und Thomas

4. März 2019, Madeira, Rosenmontag

Hallo

Heute hatten wir nochmals einen tollen langen Vormittag in Madeira. Die Männer starteten wieder mit Joggingrunden in den Morgen. Das morgentliche Joggen verbinden sie mit einer täglichen Steigerung der Rundenzahl, das Jammern und Klagen beim Spazieren und insbesondere beim Treppen abwärts gehen, wird auch auch von Tag zu Tag getriger. Mitterlerweile sind wir bei einem „ohhhahhh“:-)

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf ins Zentrum. Die Männer dachten an unser Wohl und schlugen vor, dass wir doch ein Taxi ins Zentrum nehmen, damit wir dann dort mehr Zeit haben :-). Thomas und Reiner sind so fürsorglich :-). einfach Super. Zuerst ging es in die Markthalle. Gleich an einem der ersten Obststände wurden wir sehr freundlich von einem Verkäufer auf deutsch angesprochen. Er bot uns Maracuja und enheimische leckere Früchte zum probieren an. Ich suchte mir 2 Maracuja und 2 weitere Früche aus. An der Kasse wollte er dann 14 Euro von mir. Da ich dies nicht zahlen wollte, beschimpfe er mich gar nicht nett…

Danach ging es zu Fuß quer durch die Stadt. Wir besuchten einen Hutmacher, eine Keksfabrik (Kekse haben wir natürlich probiert und gekauft), einen Buchladen (alle Bücher stehen mit der Frontseite in den Regalen), die Kathedrale und und und. Zu erwähen sind noch die schön bemalten Haustüren in der Stadt. Auch haben wir den Innenhöfen Aufmerksamkeit gewidmet. Auf dem Rückweg zum Schiff haben wir noch einen kurzen Stop am Christiano Ronaldo Museum eingelegt. Ronaldo kommt aus Funchal in Madeira.

Den Nachmittag auf dem Schiff haben wir mit lecker Essen, Coktail trinken und Vorträgen über die nächste Insel, La Gomera, und der Kaptiänsfragestunde verbracht. Danach waren wir noch lecker Abendessn. Nach schönen 4 Tagen ist uns noch immer der Gesprächsstoff nicht ausgegangen und die Zeit verfliegt wie im Nu.

Liebe Grüße,

Michi und Thomas

3. März 2019 – Fachingssonntag, Madeira

Hallo

Zuerst mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Maik und alles Liebe!

Heute war der Tag nicht mehr ganz so entspannt 🙂 Die Männer trafen sich um 7:00 Uhr auf dem Sonnendeck zum Joggen. Sabine und ich fingen den Morgen etwas entspannter an und genossen den herrlichen Blick auf Madeira beim Erwachen der Stadt.

Nach dem Frühstück, ging zum Leihauto abholen. Die Männer, die dies alleine erledigten, stöhnten über den Weg bergauf. Dass wir Mädels das genaze Gepäck zumTreffpunkt trugen, wurde kaum, eigentlich gar nicht, gewürdigt. Dafür hörten wir um so öfter wie steil der Berg zur Autovermietung war und wie warm es war und wie sehr die Beine schmerzen… Aber egal, Reiner und Thomas sind wirklich hart im Nehmen.

Der erste Stopp war der Haltepunkt zur Korbschlittenfahrt. Wenn man in Madeira nicht grade durch einen Tunnel fährt, geht es garantiert auf einer ganz ganz schmalen Straße ziemlich steil nach oben oder unten. Thomas und Reiner hatten das aber alles sicher im Griff, nur das Navigationssystem schickte uns ab und zu verkehrt, sprach zu spät und verwechselte Rechts und Links. Wir sind abet Dank den Beiden den ganzen Tag überall sicher und gut angekommen. An der Einstiegsstelle für die Korbschlittenfahrt hatte ich ein zielmlich mulmiges Gefühl im Bauch. 2 Männer in einer Tracht schieben den Schlitten, in dem man Platz genommen hat, an und dann geht es ziemlich rasant nach unten. Wissen muss man noch, dass dies eine normale Straße mit Verkehr ist. Aber die zwei Männer lenkten den Schlitten super nach unten und das Ganze war eine richtige Gaudi. Unten angekommen war uns sofort klar, der Weg zurück zum Auto ist nicht zu Fuß möglich. Viel zu steil. Also musste ein Taxi her. Leider lies es sich mit dem Taxifahrer nicht verhandeln und wir mussten für die kurze Fahrt bergauf 20 Euro zahlen. Hatte ich Angst vor der Korbschlittenfahrt gehabt, war dies unbegründet, dieser Taxifahrer fuhr uns unter viel Gekreische und Gelache den Berg spektakulär nach oben. Sein Preis war er auf jeden Fall wert.

Als 2. Punkt war eine Stelle geplant, an der 1977 ein Flugzeug abgestüzt war. Rast machten wir am Flughafen von Madeira, um die Flieger beim Landen und Starten zu beobachten. Dies macht jede Menge Spass, da man ganz nah ran kommt…

Leider haben wir das Flugzeugwrack nicht gefunden, da es vor kurzer Zeit beseitigt wurde. Dafür fanden wir eine kleine Gastsstätte mit super Ausblick auf die Startbahn des Flugplatzes. Wir tranken 3 Poncha, ein Getränk aus Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps, eine Cola und 2 Kaffees und aßen einen Muffin und ein Hefeteilchen, das für gerade mal 10 Euro. Kaffee mit einem süßen Teilchen (Bolo) war für 1 Euro im Angebot.

Nächster Stopp war ein kleinet botanischer Garten. Dieser war nicht ganz so leicht zu finden, da man zuerst mit einer Gondel 300 Meter fast senkrecht nach unten musste. War auch sehr witzig und glich einer Mutprobe für uns alle.

Danach ging es zu Camara des Lobos, dort findet man die Zweithöchsten Steilklippen der Welt. Die Cabo Girao ragen mit fast 600 Metern über den Meeresspiegel und locken auf den gläsernen Skywalk, welcher eine beiendruckende Aussicht ermöglicht. Der Skywalk ist einfach eine Aussichtsplattform mit gläsernem Boden, man steht dann also in 600 Metern Höhe auf einem Glasboden. Auch witzig.

Zur Entspannung ging es dann noch in einen richtig schönen Botanischen Garten zum Staunen und Spazieren. Da es aber mittlerweile schon Fast 17 Uhr war, machten wir uns auf den Weg zurück zum Schiff. natürlich machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp am Sissi-Denkmal. Kaiserin Sissi erholte sich nämlich hier auf Madeira von ihrer Lungenkrankheit. Das Auto haben wir auch schon abgegeben und liefen den steilen Weg natürlich gemeinsam mit den Männern zurück zum Schiff 🙂

Jetzt noch Abendessen, einen Coktail auf das Gebutstagskind zu Hause trinken und dann ins Bett. morgen schauen wir uns die Stadt Fuchal noch an, bevor dann um 14.00 das Schiff wieder ausläuft

Liebe Grüße, Michi und Thomas