05.02.2013 St. Maarten

Heute hat es doch tatsächlich mehrfach geregnet. Anscheinend sollen wir uns so langsam wieder an heimische Gefilde gewöhnen… Aber wir ließen uns nicht beeindrucken und trotztem dem Wetter. Schließlich regnet es meist nur ca. zehn Minuten und danach trocknet es ganz schnell wieder, was bei 30 Grad nicht gerade schwer ist 🙂

Der Tag begann mit einem Trip in die Stadt Philipsburg. Hier soll man günstig einkaufen können. Wir waren beeindruckt von den gut durchorganisierten Taxis. Auf allen anderen Inseln wurde man gefühlte 100 mal angesprochen, ob man denn nicht eine Inselrundfahrt oder einen Fahrt zum Strand braucht. Hier war es anders. An einer bestimmten Stelle standen die Taxis und man sagte dort, wo man hin will. Dann wurde man einer Gruppe zugeordnet und einem Taxi zugewiesen. Es war fast deutsche Gründlichkeit zu spüren.

Am Mittag fuhren wir dann endlich zum Flughafen-Strand (Maho-Bay, Princess Juliana Airport). Kaum angekommen, setzte auch schon die erste Maschine zur Landung an. Kaum zu glauben, aber man hat das Gefühl, man könne die Maschine berühren, so nah fliegt sie über die Köpfe hinweg. Es ist das Highlight der Insel, Menschen ohne Ende an diesem kleinen, nicht besonders schönen Strand. Alle 5-10 Minuten landet oder startet eine mehr oder weniger große Maschine. Die 747 haben wir leider verpasst, aber auch bei den etwas kleineren Maschinen ist man beeindruckt, wenn sie direkt auf einen zufliegt und nur ca. 10-20 Meter über den eigenen Kopf fliegt. Es ist schwer zu beschreiben, man muss es erlebt haben. Wir waren nur knapp eine Stunde dort, aber das hat gereicht, um unglaublich viele Erinnerungen (Fotos und Filme natürlich auch) mitzunehmen.

Zur Stadt gibt es zu sagen, daß sie total lebhaft ist, genauso wie der Stadtstrand. Mallorca auf St. Martin. Wir fanden es spaßig. Genauso interessant war heute, dass direkt neben uns ein richtig großes Schiff lag, auf dem nur homosexuelle Männer waren. Auf der „Mein Schiff“ sind ca 2000 Passagiere, dort waren es bestimmt 3000, die alle in die Stadt und an den Strand stürmten. Sie erregten eine Menge Aufsehen und uns wurde es nicht langweilig. Es gibt schon hübsche Männer 🙂

Gruß und Kuss

Michi und Thomas

04.02.2013 Antigua

So ihr Lieben, was sollen wir jetzt sagen. Diese Insel bestätigt nun die Ausnahme der Regel, dass die Karibik grün ist. Antigua ist das Gegenteil, ganz karg nur vereinzelt etwas grün und ab und zu eine Palme. Die Insel besitzt ehrlich 365 Strände, also für jeden Tag im Jahr einen anderen. Wir haben heute drei Strände davon angesehen. Einer schöner als der Andere. Eigentlich ist der Strand immer gleich auf dieser Insel, nämlich feiner weißer Sand ohne Steinchen. Das Wasser ist sowas von klar und jetzt kommts: Die Farbe!!!! Wir haben uns dann für den „Jolly Beach“ entschieden. Googeln lohnt sich! Es war genau so, wie man es sich erträumt. Leider können wir per Mail keine Bilder verschicken (die gibts beim Dia-Abend), haben aber einen kurzen Clip bei Facebook zur Verfügung gestellt.  Wir hoffen, dass wir Euch mit diesem Clip vermitteln können, was man hier spürt, denkt und fühlt. Auch steht für uns fest, sollten wir nochmals die Gelegenheit haben, in die Karibik zu Reisen, dann wird es hierher sein. Thomas hatte mir ja einen Traumurlaub versprochen. Ich muss zugeben, das hat er nun geschafft.  Es ist toll. 

Am späten Nachmittag haben wir uns noch St. John’s, das Städtchen dieser Insel, angesehen. War auch sehr schön, wir hatten aber immer noch die Strandbilder vor Augen. 

Nun geht es zum Essen und danach nehmen wir noch einen leckeren Coktail.

P.S.  Von Antigua aus konnte man die Nachbarinsel Montserrat sehen, die ja nicht mehr bewohnt ist, wegen dem noch aktiven Vulkan. Wir sahen ihn aber nicht Feuer spucken.

Bis Morgen. Ihr dürft auf den nächsten Bericht gespannt sein, es geht nämlich nach St. Maarten, wo einer der zehn „interessantesten“ Flughäfen der Welt ist. Hier hilft Euch YouTube weiter.

Michi und Thomas

03.02.2013 Dominica

Zuerst einmal an alle zu Hause: uns geht es immer besser und besser. 

Wir wissen aus Euren Mails, dass manche staunen, wie grün die Karibik ist. Auch hat der ein oder andere auch nicht mit Regenwälder gerechnet. So jetzt mal „Budder bei die Fische“, wir hatten uns die Karibik auch nicht so vorgestellt. Für uns sah die Karibik immer wie die Barcardi-Werbung aus. Klar, dass es in der Karibik auch mal einen Baum oder Strauch geben muss. Sucht man das Barcardi-Feeling, muss man wohl doch zu den Malediven fliegen. Das soll aber jetzt nicht enttäuscht klingen, wir sind zu 100% begeistert, nur hatten wir auch nicht mit Regenwäldern in dem Ausmaß gerechnet. Dass Karibik grüne Seiten hat, war zumindest einem Teil von uns klar.

So nun aber zu unserem tollen Tag. Dominica war von der Natur her die schönste Insel. Hier gibt es nur ganz wenig Touristik. Wir haben mit ca. acht anderen Touristen einen bunten Bus gemietet und haben eine Fahrt über die Insel gemacht. Wir wussten bisher nicht, wieviel Grüntöne es gibt. Die Insel ist total grün und dazwischen immer wieder bunte Farbklekse der Blüten und Früchten. Auf der Insel wachsen Bananen, Limetten, Feigen, Kakao, Kaffee, Kokosnüsse, Sternfrüchte usw. Die vielen Baumarten kann man gar nicht aufzählen. Die ganze Insel ist zudem übersäht mit Farn. Einfach wunderschön. Danach sind wir zu Schwefelquellen und Wasserfällen gefahren. Man kann es nicht beschreiben, leider lässt es sich auch nicht gut auf Bildern festhalten. Das Wasser ist ganz klar, man sieht die Fische. Leider gibt es hier keinen sehenswerten Strand. Und so was in der Karibik…

So nun geht es aber zum Abendessen und dann zum Tanzen und an die Bar.

Danach gehts wie immer mit ganz vielen Eindrücken ins Bett. Oft sind es so viele, daß man sie gar nicht so schnell verarbeiten kann. Einzuschlafen fällt da ganz schön schwer.

Fühlt Euch alle lieb gedrückt

Michi und Thomas

02.02.2013 Seetag 3

So, heute ist oder war Schiffstag. Der sah bei uns folgendermaßen aus. 6:30 Uhr Blick auf die Uhr, kurzes überlegen, ob man einen weiteren tollen Sonnenaufgang sehen möchte. Haben uns dann kurzerhand entschieden, uns noch einmal rumzudrehen und noch ein kurzes Stück zu schlafen. Eine weitere Stunde später haben wir uns dann doch aus dem Bett gequält, weil man will den Tag doch nicht verschlafen 🙂 Nach dem Duschen ging es dann auch gleich auf das Pooldeck. Vom Schiff aus war nochmals die Insel St. Lucia mit ihren 2 Bergen zu sehen. Letzte Woche sahen wir die Insel von der anderen Seite, wir sind nun nämlich auf dem Weg in die nördliche Karibik. So nach den ersten Fotos ging es zum Bug des Schiffes, um bei einer beeindruckenden Kulisse unser erstes Frühstück im Freien einzunehmen. Danach ging es folgendermaßen weiter: Sonnen, Wasser trinken, Kaffee trinken, Cola trinken, aufs Zimmer eine Stunde schlafen, Mittagessen, Wasser trinken, Cola trinken, Kaffee trinken, Mittagsschlaf, Kuchen essen, Kaffee trinken, Cocktail trinken. Jetzt liegen wir total erschöpft auf dem Bett, kämpfen mit unserem Schweinehund, der im Moment noch nicht duschen und sich zum Abendessen umziehen will. Hunger hätten wir aber schon wieder, da Seeluft hungrig macht, vom Durst ganz zu schweigen. Sollten wir vom Abendessen und dem anschließenden Cocktail nicht zu müde sein, werden wir noch tanzen gehen. Mist, jetzt haben wir schon wieder den Sonnenuntergang verpasst (waren eh Wolken da). 

Liebe Grüße an all die fleißigen daheim,

Michi und Thomas

01.02.2013 Barbados

Die schlechte Nachricht gleich zuerst, wir haben trotz anstrengender Suche bei 30 Grad Rihanna nicht finden können. Am Morgen hatten wir die Insel zu Fuß erkundet, wir sind in die sogenannte Hauptstadt gelaufen. In der sah es nicht aus wie in der Karibik, sondern eher wie ein missglückter Versuch einer supermodernen Stadt, bei der man ab und zu vergessen hat, die alten Gebäude zwischendrin zu entfernen. Auf dem Weg haben wir noch den Fischmarkt besucht. Lecker… Hoffentlich kauft das Schiff nicht hier seinen Fisch. Ach, sollte jemand von Euch lust auf einen Bilderabend haben, dürft ihr gerne eine Flasche Wein und einen leckeren Salat mitbringen, es könnte nämlich länger werden 🙂  Bis jetzt haben wir schon ca. 1500 Fotos gemacht. Am Mittag fuhren wir mit einem Taxi ins Hinterland, haben dort Zuckerrohrplantagen gesehen. Als Highlight hielten wir auf einem Berg. Von dort kann man den Atlantik sehen. Wir haben nämlich gelernt: Barbados liegt im Westen am karibischen Meer und im Osten im Atlantik. Danach fuhr uns der Taxifahrer noch an den Strand. So, und was sollen wir Euch jetzt sagen? Da war es, das absolute Bacardi-Feeling. Mit uns waren noch ca. sechs Leute da. Das Wasser wirklich kristallklar und türkis. Am Strand nichts außer Sand, Thomas und Michi. Wir dachten ja schon von den anderen Stränden, daß sie nicht mehr zu toppen wären, waren sie aber heute doch. Ab und zu lagen angespülte Steine im Wasser, die man nicht haben muss, ansonsten wirklich perfekt.

Dann noch ein kleines Anliegen von uns. Wenn ihr uns nicht so schnell wiedersehen wollt, geben wir Euch gerne unsere Kontonummer und Bankleitzahl. Wir sind einstimmig der Meinung, dass wir es in der Karibik mit Geld im Überfluss locker aushalten können. Lisa, Dich würden wir mitnehmen, alle anderen dürften immer zu Besuch kommen.

So, morgen haben wir einen Seetag und werden uns von den vielen Eindrücken erholen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

31.01.2013 Grenada

Grenada ist die Gewürzinsel der Karibik. Dies merkt man sofort beim Verlassen des Schiffes. Der Duft der vielen Gewürze liegt in der Luft. Als es Abend wurde, hatte man wirklich das Gefühl, man könne jetzt keine Muskatnuss mehr riechen. Wir hatten ein Taxi gemietet und die Insel wieder auf eigene Faust erkundet. Zuerst haben wir eine Rundfahrt gemacht, dann Gewürze gekauft und einen Wasserfall besucht Ach da gab es auch noch ein Fort, dies war aber nicht wirklich sehenswert. Am Mittag ging es dann an den Strand. Dieser war wirklich herrlich, türkisfarbenes Wasser und weißer Strand. Wir sind gespannt, ob dies noch zu toppen ist. Das Schiff legte dann gestern Abend um 18.00 Uhr schon wieder ab und nahm Kurs auf Richtung Barbados. Somit fuhren wir heute Nacht über den Altlantik, was wir auch deutlich spüren konnten. Im Bett ist der Seegang überhaupt kein Problem, nur wenn man in der Nacht mal aufstehen muss… Kann aber auch sein, dass wir nur einen Cocktail zu viel hatten.

Nun freuen wir uns auf Barbados. Mit viiiiel Glück läuft uns Rihanna über den Weg…

Fortsetzung folgt.

Viele liebe Grüße,
Michi & Thomas

30.01.2013 St. Lucia

In der Nacht haben wir Lisa erreicht und konnten ihr zum Geburtstag gratulieren. Wir hoffen, sie hatte einen schönen Tag und hat viel gefeiert.

St. Lucia ist eine so superschöne Insel, kaum zu beschreiben. Man kann es noch nicht einmal auf Bildern festhalten, man muss es einfach spüren. Hier haben wir Karibik gefunden, wie man sie sich vorstellt. Marigot Bay: Eine wunderschöne Bucht, ideal für Segler und Auswanderer, die ihre Ruhe haben wollen. Die Hauptstadt kann man fast nicht beschreiben, so viele außergewöhnliche Eindrücke, Farben, Menschen und Leben. Der Strand war zwar nicht besonders groß, dafür waren aber nur sehr wenige Menschen da. Fast ein Strand ganz für uns alleine. Freut Euch auf die Bilder, die zeigen mehr, als wir es hier beschreiben können.

Ach ja: Wir machen Jagt auf die kleinen Viecher, die nachts die Kleider enger nähen. Gefunden haben wir sie noch nicht, aber wir sind uns ganz sicher, daß sie da sein müssen…

Zum Glück gibt es auf jeder Insel den einen oder anderen freien Internet-Zugang. So können wir Euch auf dem Laufenden halten.

Viele liebe Grüße,

Eure Urlauber

29.01.2013 Seetag 2 – auf dem Weg nach St. Lucia

Heute sind wir den ganzen Tag gefahren. Unser nächstes Ziel ist St. Lucia. So ein Schiffstag ist aber auch super schön. Man hat Zeit zum Entspannen und das Schiff zu erkunden. Hier wird so viel angeboten, dass es einem nicht langweilig wird: Kochkurse, Bingo, Musik, Vorträge usw. Auf dem Schiff gibt es auch zwei Pools und drei Whirlpools auf dem Sonnendeck. An unserem Seetag hatten wir so starken Seegang, dass es fast wie in einem Wellenbad war. Am Abend habe wir unsere Zeit genutzt und waren im Fitnessstudio. Das ist hier toll, man sitzt z.B. auf dem Ergometer, strampelt und dabei kann man auf das Meer sehen. Wir haben das auch ca. 10 Minuten gemacht, haben es dann aber vorgezogen, etwas essen zu gehen. Das ist aber hier auf dem Schiff auch nicht so einfacht, ständig muß man sich entscheiden, was man Essen möchte. Es schmeckt alles lecker. Übrigens ist es mit den Bars am Abend nicht besser. Auch gibt es jeden Abend eine neue Show, die wir aber zeitlich noch nicht geschafft haben. Wir ziehen gutes Essen und eine nette Unterhaltung mit dem Cocktail des Tages doch vor. 

P.S. Seekrank waren wir noch nicht

Liebe Grüße, Michi und Thomas

28.01.2013 Curacao

So, jetzt sind wir in Curacao angekommen und machen uns nun los auf Likörsuche.

Liebe Grüße,

Michi und Thomas

P.S.: die kleinen Tierchen sind tatsächlich in unserem Schrank. Sie beginnen heimlich, still und leise damit, unsere Klamotten enger zu nähen. Das schlimme daran: man kann absolut nichts dagegen tun…

27.01.2013 Aruba

Aruba ist jetzt unsere erste Insel, die wir sehen. Wir sind am Morgen nach ausgiebigem Frühstück in die Stadt gelaufen. Auf Aruba gab es dann ein Starbuck Cafe von dem aus wir unsere Mail geschickt haben. Das ist ganz lustig, vor dem Cafe sitzen dann alle Touristen mit Handys und Laptops und versuchen, Verbindung in die Heimat aufzunehmen. Die Bedienung läuft lustiger Weise herum, mit einem Zettel auf der Stirn: „Problems or Questions about Internet, 1 Dollar“. Danach gingen wir an der Hafenpromenade spazieren. Zum ersten Mal haben wir in freier Natur Leguane gesesehen, vielleicht waren es auch Echsen. Egal, sie sind grau oder grün und sehen aus wie aus Godzilla. Zur Mittagszeit fuhren wir dann zum Eagle Beach. Der Strand ist einfach genial, schon so wie im Traum. Tuerkisfarbenes Wasser und wirklich weißer Sand. Nur ist es so heiß, daß man nach ca. drei Stunden nicht mehr kann. Also zurück zum Schiff und eine Mütze Schlaf nehmen. Der Transport zu Strand oder Sehenswürdigkeiten ist übrigens perfekt organisiert. Direkt am Anlegeplatz stehen Busse und Taxis bereit, die nur darauf warten, durch die Schiffstouristen „reich“ zu werden. Die Preise sind aber für europäische Verhältnisse absolut okay. Für 10 Dollar zum Strand und pünktlich zur verabredeten Uhrzeit wieder für 10 Dollar zurück. Vor dem Abendessen sind wir nochmal zum Starbucks, um via Mail, Facebook oder WhatsApp mit Euch Kontakt aufzunehmen. Je nachdem, wer zu der Zeit noch wach war 🙂

Abendessen gabs bei „Gosch“. Für alle, die ihn nicht kennen, lohnt eine Suche bei Google. Hier gibts super leckere Fischgerichte. Nur die Portionen sind nicht so, daß man schnell satt wird. Da aber auch hier fast alles all inclusive ist, bestellt man sich einfach noch ein zweites Hauptgericht (oder noch mehr…). Danach sind wir in die TUI-Bar zum Coktail genießen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas