16. Juli 2022 – Spinalonga

Hallo

Gibt es etwas schöneres, als morgens gegen 7:20 Uhr aufzuwachen, die Sonne scheint und es hat schon 27 Grad? Raus auf die Terrasse, Füße in den Pool und eine Tasse Kaffee in der Hand. Das ist herrlich!

Wir haben uns schon im Januar ein Leihauto organisiert, das wir heute in Empfang nahmen. Für sechs Tage bezahlen wir 350 Euro, was (zur Zeit) ein echtes Schnäppchen ist. Möchte man aktuell auf Kreta ein Auto mieten, kostet das, geschuldet der großen Nachfrage, 350 Euro für zwei Tage. Die Spritpreise auf Kreta sind sehr hoch, der Liter Super kostet 2,35 Euro, also ist in Deutschland tanken doch noch ein Schnäppchen.

Unser erstes Ziel für heute war Spinalonga. Umgeben von kristallklarem Wasser liegt Spinalonga vor der Ostküste Kretas, es war die letzte bekannte Leprakolonie Europas. Man fährt mit kleinen Booten von Elounda zu der Insel. Die Überfahrt dauert 30 Minuten und man bezahlt 11 Euro pro Person, der Eintritt zur Insel beträgt 8 Euro. Ende des 19. Jahrhunderts war die Krankheit Lepra im Umlauf, die für viele früher oder später den Tod bedeutete. Um weitere Ansteckungen mit der chronischen Infektionskrankheit zu verhindern, beschloss die kretische Regierung, auf der Insel eine isolierte Leprakolonie zu errichten, die Spinalonga einen makabren Bekanntheitsgrad bescherte. In vielen der alten Häuser findet man Fotoausstellungen, am Hafen selbst kann man noch eine Desinfektionsröhre für Besucher entdecken.

Von ihrer Auflösung im Jahre 1957 bis heute strömen Besucher auf die Insel, um einen Einblick in das Leben auf der Insel zu erhaschen. Man muss sich das mal vorstellen, die Auflösung ist erst 65 Jahre her. 1953 wurden die ersten wirksamen Medikamente entwickelt und eingesetzt

Mussten viele der Erkrankten vorher als Ausgestoßene fernab von den Siedlungen leben, so erhielten sie hier eine Behandlung und ein Dach über dem Kopf unter Gleichgesinnten. Täglich wurden Medikamente, die Post und Lebensmittel von Kreta auf die Insel gebracht und trotz Krankheit erschufen sich die Insulaner ein normales Leben in einem Dorf mit Infrastruktur.

Danach fuhren wir in den schönen Fischerort Agios Nikolaos, wo wir am Hafen die Europastatue bestaunten. Nach dem Mythos verliebte sich Zeus, der Vater der Götter, in eine wunderschöne Prinzessin namens Europa. Er näherte sich der Dame seines Herzens, indem er in einen weißen Stier verwandelt war, während sie mit ihrer Gesellschaft spielte. Die Mädchen, die von der Schönheit des robusten und scheinbar freundlichen Tieres fasziniert waren, fingen an, den Stier zu streicheln und mit ihm zu spielen, und irgendwann versuchte Europa, auf ihn zu steigen. Der Stier ist ins Meer gesprungen und hat sie entführt und trotz ihrer Tränen hat er die Frau, die er liebte, nach Kreta gebracht. In Agios Nikolaus gibt es auch einen See, in dem die Göttin Athene gebadet haben soll.

Um 18:30 Uhr waren wir zurück im Hotel und sind zur Abkühlung dann noch in den Pool, bevor es nun zum Abendessen geht. Für heute hatten wir genug Bildung.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Heraklion/Iraklion – 15. Juli 2022

Hallo

Wir haben super gut geschlafen, mit einem vollem Bauch… Gestern Abend ging es noch zum Abendessen. Das war mal lecker. Wir fingen vorne am Buffet an, viele kleine Vorspeisen, die wir noch teilten. Salat haben wir auch nicht ausgelassen, wegen der Vitamine, wirklich eine große Auswahl. Dann ging es zu den warmen Speisen, Abteilung Fleisch (Suppe haben wir ausgelassen). Wir hatten einen kleinen Spieß, etwas Schweinelende und ein kleines Hühnchenbeinchen mit einer Paprika. Gesund sollte es weitergehen, mit einer kleinen Portion Schwertfisch. Eigentlich wollten wir uns noch weiter durchprobieren, aber Thomas sagte: „Schatz, hast du schon die Tische mit dem Nachtisch gesehen“. Vorbei mit gesunder Ernährung, urplötzlich sprang unser innerer Schweinehund in den Vordergrund, erklärte uns morgen wären Vitamine auch noch gut und wir versuchten ein kleines Dessert nach dem anderen. Mein Favorit, abgesehen von dem Mousse war die frisch frittierte Ananas mit Vanillesoße.

Heute Morgen zum Frühstück gab es dann nur etwas Ei, Joghurt und Obst. Wir wollten mit dem Bus nach Heraklion. Wir hatten die Busnummer im Vorfeld schon ermittelt. Sagt man, Spanier wären unpünktlich, weiß ich nicht, was dann die Griechen sind. Über eine Stunde warteten wir bei 26 Grad auf den Bus. Aber egal, wir haben Zeit. Eventuell hätten wir nach 30 Minuten schon in einen Bus steigen können, wenn man hätte ahnen können, dass Heraklion und Iraklion der gleiche Ort sind. Aber nun sind wir schlauer. In dieser kleinen schnuckeligen Hauptstadt (von Kreta) haben wir alle 13 Sehenswürdigkeiten besichtigt, alle Sehenswürdigkeiten sind dicht beieinander. Zum Abschluss sollte es noch einen griechischen Kaffee geben. Wir suchten uns ein schönes Cafe aus, total bunt, irgendwie mexikanisch und nicht griechisch, aber toll und Thomas bestellte einen normalen Filterkaffee mit Milch und einen großen griechischen Kaffee. Der Filterkaffee war sehr stark. Was ich zu diesem griechischen Kaffee sagen soll, mir fehlen die Worte. Hätte ich nach den zwei Probeschlückchen noch einen weiteren getrunken, dann hätte ich die nächsten Tage noch nicht mal mehr an schlafen denken müssen. Thomas, hat ihn aber halb geschafft, dann nach meinem meckern abgebrochen, bin mal gespannt, wann er wieder schläft. Zurück im Hotel um 12 Uhr ging es zu einem griechischen Schnellkochkurs. Zucchinibällchen mit Feta und Minze. Machen wir zu Hause bestimmt mal, aber im Freien. (Ist in etwa so wie Karteoffelpuffer, man hat noch weitere drei Tage etwas davon).

Kurz frisch gemacht und umgezogen ging es dann zum Mittagessen. In dem Lokal, wir hatten reserviert, wählt man nur zwischen Fisch und Fleisch und bekommt dann landestypische Vor- und Hauptspeisen, nur Kleinigkeiten, ähnlich wie Tapas in Spanien. Aber es waren sehr viele Kleinigkeiten und dass es auch noch Nachtisch gibt, damit hatten wir nicht gerechnet. Also mussten wir unbedingt nach dem Mittagessen ins Bett, ging nicht anders. Aber eine Stunde später waren wir wieder fit und machten einen ausgiebigen Strandspaziergang, 3 km. Danach ging es ins Meer zum schwimmen. Herrlich war das Meer, die Farbe ist so schön und die Temperatur sehr angenehm, wenn man drin ist. Wir fanden aber, man kommt leichter ins Meer als in den Pool. Es gibt hier aber auch einen Innenpool, der beheizt ist für die „Weicheier“. Der Nachmittag war einfach schön, jetzt ist es schon wieder 18:00 Uhr und wir werden uns jetzt mal duschen und fertig machen für das Abendessen. Bin ich froh, wenn wir Morgen ein Leihauto haben und hoffentlich diesem leckeren Essen hier im Hotel entkommen.

Bis Morgen, Michi und Thomas

TUI Magic Life Club Candia Maris – 14. Juli 2022

Hallo

Nach ganz kurzem Schlaf (21:30 bis 23:45 Uhr) sind wir kurz nach Mitternacht bei 26 Grad nach Frankfurt gefahren. Um 1 Uhr standen wir in der Schlange zum Check in, um 2:30 Uhr saßen wir am Gate. Im großen und Ganzen hat das gut geklappt und Kilometer lange Warteschlangen blieben uns erspart. Nun ist es 18:30 Uhr, wir sind sowas von erledigt. So eine fast durchgemachte Nacht ist nichts für uns. Katastrophe. Um 9:30 Uhr sind wir im Hotel angekommen, hatten einen Transfer von etwa 15 Minuten. Der Club gefällt uns gut, unser Zimmer ist auch schwer in Ordnung. Aber die Terrasse toppt alles. Schon wenn man die Hotelzimmertür öffnet, schaut man durch den Gang und das Schlafzimmer auf die Terrasse und dann auf unseren eigenen Pool (1,70 Meter tief) ca. 3 auf 6 Meter, also richtig groß, danach kommt eine Rasenfläche, ein Zaun mit unserem Gartentürchen und dann der Strand und das Meer. Also nochmal zusammengefasst, Hotelzimmer, auf den geht unser Blick durch das Zimmer auf die Terrasse, durch den Pool zum Strand. Klasse. Auch das Badezimmer hat ein Glasfenster mit Rollo, öffnet man deas Rollo, schaut man durch den Schlafraum auf die Terrasse, den Pool und das Meer. Wirklich klasse. Das heißt, ich kann im Pool liegen und entweder auf das Meer schauen oder ggf. Thomas beim Duschen oder sonstigen Aktivitäten im Bad zusehen. Ihr merkt schon, wir sind von diesem Ausblick (funktioniert auch vom Bett aus) total begeistert. Der Pool ist allerdings etwas frisch und man muss die Luft anhalten und kurz „juchzen“ wenn man hinein möchte.

Nach einer kleinen Stärkung haben wir uns die Hotelanlage angesehen. Es gibt verschieden Pools, ein Theater, viele Sportmöglichkeiten und ich glaube drei Lokale. Zum Mittag haben wir schon das Salatbuffet geplündert. Unsere Augen entdeckten auch eine Pizza/Pasta-Bude und eine Burger-Bude. Verhungern werden wir hier auf jeden Fall nicht. Das Wetter ist auch sehr sonnig, 27 Grad, aber es ist heute sehr sehr windig (Frisur habe ich keine mehr), deswegen konnten wir nur einen langen Strandspaziergang machen und nicht im Meer schwimmen, am Strand wehen mahnend die roten Flaggen und die Wellen sind wirklich hoch. Stört uns aber nicht, wir haben einen eigenen Pool 🙂 So, nun sind wir frisch geduscht, gehen noch Abendessen und dann wird geschlafen…..

Bis Morgen, liebe Grüße, Michi und Thomas

5. Juni 2022 – Zweibrücken/Völklinger Hütte

Hallo

Letzte Nacht mussten wir feststellen, dass man nach einem superleckeren Abendessen, das man viel zu viel genossen hat, dann mit einem vollgefutterten Bauch nicht gut schläft. Eigentlich hatte ich Probleme zu schlafen, aber folglich Thomas dann auch

Nach dem Frühstück ging es dann heute bei trübem, aber warmem Wetter zur Völklinger Hütte, einem Unesco Weltkulturerbe. Dort wurde noch bis 1986 Eisen produziert. Das ganze Gelände ist sehr beeindruckend und man kann sehr gut nachfühlen, wie hart und schwer die Männer dort arbeiten mussten.

Den Nachmittag haben wir ganz entspannt in der Sauna, im Ruheraum und in der Badewanne verbracht. So ausgeruht ging es dann wieder zu dem leckeren Abendessen. Morgen nach dem Frühstück geht es dann auch schon wieder nach Hause.

Wir hatten schöne Erholsame Pfingsten. Liebe Grüße Michi und Thomas

4. Juni 2022 – Zoo in Amneville

Hallo

Wir haben ausgeschlafen und lecker gefrühstückt. Da das Wetter für Zweibrücken durchwachsen mit Gewitter angesagt war, beschlossen wir nach Frankreich, Amneville, in den Zoo zu fahren. Amneville liegt bei Metz, ca. 1 Stunde und 20 Minuten von Zweibrücken entfernt. Bei uns zu Hause liest man von dem Zoo immer im Zusammenhang mit den weißen Tigern. Am Zoo angkommen waren wir erst einmal erstaunt über das große Arenal. Gleich neben dem Zoo befinden sich mindestens 2 Hotels, ein Bowling Center, Minigolf, eine Therme, ein auch im Sommer geöffnetes Eisstadion, ein Karussell, viele Imbissbuden und Lokale. Eigentlich gab es dort alles. Locker kann man dort urlauben. Der reguläre unermäßigte Eintritt sind 31 Euro pro Person und das ist es auch absolut wert. Parkgebühren haben wir keine zahlen müssen. Der Zoo ist absolut super klasse, große grüne Gehege. Fast immer haben die Gehege dicke Scheiben anstatt Gitter. Überall gibt es Schatten und Sitzgelegenheiten vor den Gehegen. Trotz vollem Parkplatz war es im Zoo nicht voll. Ständig gibt es irgendwo eine Tierfütterung oder Tiershow. Wir konnten trotz gut durchdachtem Zeitplan leider nicht alles schaffen. Die Tiere haben sich trotz 29 Grad im Gehege nicht wirklich versteckt, auch sie hatten schattige Plätze, aber von uns gut einzusehen. Ewig lang haben wir uns bei den Gorillas verweilt, der eine hat uns genauso beobachtet wie wir ihn. Auch die Elefanten, Nilpferde und natürlich die weißen Tiger haben uns lange und immer wieder begeistert. Die Tiere waren nicht wirklich Scheu, immer zu sehen. Bei den Erdmännchen fehlte sogar, dass einer immer aufpasst. Im Streichelzoo konnten die Kinder die Ziegen wirklich knuddeln und mit ihnen für die Fotos posen. Thomas schaffte es sogar, einen Pinguin mit dem Finger zu streicheln (oh weh). Wir wissen gar nicht, was es über diesen tollen Zoo noch zu sagen gibt. Wir werden die Bilder sprechen lassen.

Nach den Zoo zurück ins Hotel noch eine Runde schwimmen und dann zu dem leckeren Abendessen.

Liebe Grüße Michi und Thomas

Flugvorführung
Er hatte alles genau im Blick

Er hätte mich als Abendessen bestimmt genommen

Oh weh

3. bis 6. Juni 2022 – Zweibrücken / Romantikhotel Fasanerie

Hallo

Ziemlich spontan und kurzfristig hat uns Thomas ein langes Wellness-Wochenende in Zweibrücken in der Fasanerie gebucht. An Ostern waren wir ja auch hier und so begeistert, dass Thomas bei dem uns zugeschickten Angebot nicht ablehnen konnten. Als Zimmer haben wir die Grand Suite bekommen. Ein Träumchen, es ist ein zweistöckiges Zimmer. Unten befindet sich ein Wohnzimmer, eine Küchenzeile, ein Gäste WC und eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten. Oben, alles offen gehalten, das Schlafzimmer, Bad mit großem Nassbereich mit einer tollen Regendusche und einer Infrarot-Sauna. Der Knaller für mich ist aber die freistehende Badewanne mitten im Zimmer mit Blick ins Freie, wenn man die Vorhänge öffnen möchte. Auf der anderen Seite des Raumes befindet sich neben dem Bett eine Balkon mit einem sozusagen eingebauten Strandkorb, schön können wir auch bei diesem Sch… Regenwetter (warm ist es aber) im Freien sitzen.

Wir waren gegen 15:30 Uhr angekommen und konnten dann den Nachmittag ganz entspannt genießen (Netflix haben wir auch mit). Um 18:00 Uhrging es zum super guten Essen. Vier Gänge und extra Pralinchen zum Espresso, ging es dann gut zwei Stunden später ins Zimmer zurück zum weiterkuscheln und einfach mal Zweisamkeit genießen.

Liebe Grüße, bis Morgen, Michi und Thonas

Leider zu spät fotografiert, war aber total lecker

17. April 2022 – Mallorca

Hallo und frohe Ostern

Gut geschlafen haben wir in der ersten Nacht, waren aber auch richtig müde. Nach dem Aufstehen ging es zu einem super leckeren Frühstück, es gab wirklich alles, was das hungrige Herz begehrt. Als wir frisch gestärkt auf unser Zimmer zurück kamen, hatte uns sogar der Osterhase ein kleines Präsent (Schoko-Ei) für jeden hinterlassen. Zu Hause hatten wir uns schon vorab informiert, dass die Mallorkiner traditionell am Ostersonntag zum Brunch oder zum Picknick am Strand oder an einen der vielen tollen Aussichtspunkte gehen. Also hatten wir uns gestern Abend in einem Supermarkt mit leckeren Häppchen versorgt und so ging es heute Morgen dann quer über die Insel, Richtung Alcudia zu einem wunderschönen naturbelassenen Strand. Der Strand war wirklich toll, mit einer kleinen vorgelagerten Insel, aber dort was so ein starker Wind, dass es trotz der ca. 20 Grad nicht angenehm war. Also ließen wir den Picknick- Rucksack im Auto, spazierten ein wenig und flüchteten dann zu einem kleinen, herrlich gelegenen, Cafe und suchten eine fast windstille Ecke zum verweilen und genießen.

Dann fuhren wir weiter, in Richtung eines Leuchtturms und machten am Sandstrand auch unser Picknick so gegen 14:00 Uhr. Es war richtig warm, 26 Grad, kein Schatten und auf unseren Nachtisch, 2 kleine Osterhasen, mussten wir aufpassen, dass sie nicht davon liefen. Nach dem Sonnenbad fuhren wir weiter, immer Richtung Leuchtturm, den wir aber wegen einer Straßensperrung und viel Verkehr nur von Weitem ansehen konnten. Ein Spaziergang am Hafen von Pollenca war dafür umso schöner. Zurück im Hotel hatten wir auch heute schwere Beine vom vielen Laufen, die Sonne war so herrlich, mussten uns sogar Sonnencreme besorgen, so stark ist die Sonne schon.

Jetzt geht es müde ins Bett und wir freuen uns schon auf Morgen.

Liebe Grüße Michi und Thomas

Frankfurt, Stuttgart, Mallorca 15 April 2022

Hallo

Um 1.30 Uhr klingelte under Wecker, gegen 2.15 Uhr fuhren wir los Richtung Frankfurt und erreichten uns wie von uns errechnet kurz vor 3.00 Uhr das Parkhaus direkt am Flughafen, Luftlinie zum Terminal. A 100 Meter. Perfekt. Kurz nach 3.00 Uhr standen wir pünktlich am Check in, 4.50 Uhr sollte Bording sein. Wir trauten unseren Augen nicht. 3 Warteschlangen, das Ende nur durch den Schalter in weiter Ferne zu erkennen. Noch hatten wir Hoffnung, dass das Fix vorwärts geht. Trugschluss, wir warteten. Dann wurde klar dass an den in weiter ferne liegenden Schaltern, drei Flüge nach Mallorca abgefertigt wurden, die zeitversetzt von jeweils 10 Minuten starten sollten. Wir hatten den mittleren Flug, Abflugzeit 5.40 Uhr. Wir warteten geduldig. Thomas meinte, die öffnen bestimmt gleich die 2 zusätzlichen freien Schalter zum einchecken. Falsch gedacht, wir warteten weiter in der Schlange. Da es immer später wurde, die Zeit zum Bording immer knapper wurde, an den 3 Schaltern nur die 3 Abflüge nach Mallorca bearbeitet wurden, war es total falsch von und zu denken, dass dieser Typ am Check in Tempo zu legen könnte. Jeder Fluggast muss den Check in zu Hause am PC vorab erledigen. Das Personal am Check in frägt uns nur, ob wir geimpft, genesen und entwurmt sind (Haha), wiegt die Koffer nicht und druckt die Bordkarten, da sie die Bordkarten auf den Handy wie vorab von Tui gewünscht nicht haben möchte. Das ganze macht er in einer Ruhe, unvorstellbar, man möchte ihm helfen. Wir schafften es 5 Minuten vor Bording an der Sicherheitskontrolle zu sein. Sehr freundliches Personal, half uns alles ordnungsgemäß auf das Band zu legen und im Anschluẞ durch den Körperscann zu gelangen. Ich war schnell. Aber Thomas fiel durch ein rotes Licht auf und durfe sich dann von dem superfreundlichen Personal ganz in Ruhe von oben nach unten und wieder von oben nach unten abstasten lassen, mit dem Ergebnis dass er zum Glück keine gefährlichen Gegenstände bei sich trug. Dann ging es rasanten Schrittes zum kurz entfernten Bording. Obwohl wir ein paar Minuten zu spät waren, war vom Bordingpersonl noch nichts zu sehen und der Flug war auch noch nicht aufgerufen. Prima so konnten wir noch eine Pippipause einlegen und eine Flasche Wasser besorgen. Zurück zum Bordinggate. Warten. Dann kommt doch tatsächlich der Typ mit der vielen Zeit vom Check in und teilt mit, dass wir mit Verspätung ( welch Wunder, bei dem Arbeitstempo) starten würden. Warten. Dann teilt und dieser langsame Herr mit, dass wir verspätet starten, gleich darauf in Stuttgart wieder landen, da ein anderes Flugzeug einen Reifen benötigt, den sie in unseren Flieger geladen haben. Prima. Nach der Landung in Stuttgart, sagt man und der Reifen wird ausgeladen und dann geht es gleich weiter. Prima. War aber Quatsch, der Pilot hat nun zum Glück bemerkt, dass nun der Sprit nicht mehr genügt und der Flieger auch noch betankt werden muss, desweiteren alle Berechnungen neu und manuell, wegen Personalmangels gemacht werden muss. Super, hoffentlich wird richtig gerechnet. Mit 1 Stunde 20 Verspätung landeten wir in Mallorca, hatten aber einen superguten Flug und Thomas liebt ja Start und Landung, daher alles Prima.

23. September 2021 – Schwarzwälder Kirschtorten-Backkurs und Schluchsee

Hallo

Heute Morgen haben wir geschlafen bis 8:30 Uhr, so sehr stecken uns die letzten Tage doch in den Knochen. Gestern hatten wir schon schönes Wetter aber heute ist es noch herrlicher und dadurch der Schwarzwald noch viel viel schöner. Der Weg zum Schluchsee ist einfach zum genießen, wenn Thomas nicht so schnell fahren und jede Kurve auskosten würde, dann hätte ich keine Schnappatmung gehabt und die Fahrt wäre dann noch…

Auf dem Weg zum Schluchsee haben wir noch einen kurzen Zwischenhalt auf dem Feldberg eingelegt. Wir sind natürlich hoch gefahren, großen Respekt an die Jogger, die den Feldberg nach oben joggen, warum auch immer.

Der Schluchsee so schön, einfach auf der Bank in der Sonne sitzen, die Ruhe genießen. Einfach Zeit haben für „nichts tun“. Bis dann irgendwann der Kaffee ruft.

Nach dem Kaffee ging es zum Hüsli Haus. In diesem befindet sich ein Heimatmuseum. Man kennt das Hüsli Haus aus der Fernsehsendung die Schwarzwaldklinik, da Professor Brinkmann darin wohnte.

Gleich gegenüber befindet sich die Rothaus Brauerei. Das Gelände und die ganze Brauerei ist wirklich sehr schön gemacht. Im Biergarten konnten wir einen Radler bei herrlichem Sonnenschein genießen. Für den Nachmittag hatten wir einen Schwarzwälder Kirschtorten-Backkurs gebucht und mussten uns dann auch schon auf den Weg machen. Der Kurs war einfach klasse, dort waren wir, die Bäcker-Familie und eine Reporterin und ein Fotograf von der Zeitschrift Tina. Der Bäcker gab sich sehr viel Mühe, hat uns alles immer und immer wieder gezeigt, sodass auch der Fotograf mitkam, er zeigte uns sogar seine eigene Kreation von der Schwarzwälder Kirschtorte. Im Anschluss an den Kurs konnten wir unsere selbst gemachte Torte mit einem leckeren Cappuccino im Café genießen.

Dann fuhren wir nach St. Blasien und besichtigten dort den wunderschönen Dom. Er ist ganz in weißem Marmor gestaltet.

Da es dann mittlerweile schon 17:30 Uhr war und uns die Rothaus Brauerei so begeistert hatte, fuhren wir zurück zum Abendessen, Es gab Schäufele und Bierbraten und dazu nochmal einen Radler, natürlich alkoholfrei.

Nun sind wir total erledigt von dem doch anstrengenden Tag und freuen uns auf unser Bett

Liebe Grüße, bis morgen, Michi und Thomas

22. September 2021 – Basel und das Dreiländereck

Hallo

Heute haben wir erst mal ausgeschlafen und nach einem leckeren Frühstück ging es um 9:30 Uhr nach Basel. Wir beide waren noch nie in Basel, wollten uns die Stadt ansehen, Schokolade und Basler Leckerli kaufen. Den ganzen Vormittag bis in den Nachmittag bummelten wir durch Basel, liefen über die Mittelbrücke und bestaunten das Basler Münster. Das Münster hat zwei Türme, die unterschiedlich hoch sind, man sieht es nur, wenn man genau hinschaut. Im Inneren des Münsters fällt auf, dass es keine Bänke gibt sondern nur einzelne Stühle und jeder Stuhl ist anders. wirklich schön. Nach einer Kaffeepause am wunderschönen Rathaus von Basel ging es dann weiter nach Weil am Rhein. Wir wollten heute unbedingt innerhalb von 5 Minuten in drei Ländern sein. Das gelingt in Weil am Rhein gut, die Brücke beginnt in Deutschland und endet im Elsass und die Schweiz ist keine 200 m entfernt. Ansonsten gab es aber nichts, was wir für sehr erwähnenswert in Weil am Rhein halten. Also ging es weiter nach Lörrach, außer einem Turm mit einer Rutschbahn konnten wir auch hier nicht viel entdecken.

Wir hatten heute tolles Wetter, sind ca. 12 km spaziert sind jetzt richtig müde und werden jetzt nur noch lecker was essen gehen. Wir melden uns morgen wieder

Liebe Grüße, Michi und Thomas