5. Juni 2022 – Zweibrücken/Völklinger Hütte

Hallo

Letzte Nacht mussten wir feststellen, dass man nach einem superleckeren Abendessen, das man viel zu viel genossen hat, dann mit einem vollgefutterten Bauch nicht gut schläft. Eigentlich hatte ich Probleme zu schlafen, aber folglich Thomas dann auch

Nach dem Frühstück ging es dann heute bei trübem, aber warmem Wetter zur Völklinger Hütte, einem Unesco Weltkulturerbe. Dort wurde noch bis 1986 Eisen produziert. Das ganze Gelände ist sehr beeindruckend und man kann sehr gut nachfühlen, wie hart und schwer die Männer dort arbeiten mussten.

Den Nachmittag haben wir ganz entspannt in der Sauna, im Ruheraum und in der Badewanne verbracht. So ausgeruht ging es dann wieder zu dem leckeren Abendessen. Morgen nach dem Frühstück geht es dann auch schon wieder nach Hause.

Wir hatten schöne Erholsame Pfingsten. Liebe Grüße Michi und Thomas

4. Juni 2022 – Zoo in Amneville

Hallo

Wir haben ausgeschlafen und lecker gefrühstückt. Da das Wetter für Zweibrücken durchwachsen mit Gewitter angesagt war, beschlossen wir nach Frankreich, Amneville, in den Zoo zu fahren. Amneville liegt bei Metz, ca. 1 Stunde und 20 Minuten von Zweibrücken entfernt. Bei uns zu Hause liest man von dem Zoo immer im Zusammenhang mit den weißen Tigern. Am Zoo angkommen waren wir erst einmal erstaunt über das große Arenal. Gleich neben dem Zoo befinden sich mindestens 2 Hotels, ein Bowling Center, Minigolf, eine Therme, ein auch im Sommer geöffnetes Eisstadion, ein Karussell, viele Imbissbuden und Lokale. Eigentlich gab es dort alles. Locker kann man dort urlauben. Der reguläre unermäßigte Eintritt sind 31 Euro pro Person und das ist es auch absolut wert. Parkgebühren haben wir keine zahlen müssen. Der Zoo ist absolut super klasse, große grüne Gehege. Fast immer haben die Gehege dicke Scheiben anstatt Gitter. Überall gibt es Schatten und Sitzgelegenheiten vor den Gehegen. Trotz vollem Parkplatz war es im Zoo nicht voll. Ständig gibt es irgendwo eine Tierfütterung oder Tiershow. Wir konnten trotz gut durchdachtem Zeitplan leider nicht alles schaffen. Die Tiere haben sich trotz 29 Grad im Gehege nicht wirklich versteckt, auch sie hatten schattige Plätze, aber von uns gut einzusehen. Ewig lang haben wir uns bei den Gorillas verweilt, der eine hat uns genauso beobachtet wie wir ihn. Auch die Elefanten, Nilpferde und natürlich die weißen Tiger haben uns lange und immer wieder begeistert. Die Tiere waren nicht wirklich Scheu, immer zu sehen. Bei den Erdmännchen fehlte sogar, dass einer immer aufpasst. Im Streichelzoo konnten die Kinder die Ziegen wirklich knuddeln und mit ihnen für die Fotos posen. Thomas schaffte es sogar, einen Pinguin mit dem Finger zu streicheln (oh weh). Wir wissen gar nicht, was es über diesen tollen Zoo noch zu sagen gibt. Wir werden die Bilder sprechen lassen.

Nach den Zoo zurück ins Hotel noch eine Runde schwimmen und dann zu dem leckeren Abendessen.

Liebe Grüße Michi und Thomas

Flugvorführung
Er hatte alles genau im Blick

Er hätte mich als Abendessen bestimmt genommen

Oh weh

3. bis 6. Juni 2022 – Zweibrücken / Romantikhotel Fasanerie

Hallo

Ziemlich spontan und kurzfristig hat uns Thomas ein langes Wellness-Wochenende in Zweibrücken in der Fasanerie gebucht. An Ostern waren wir ja auch hier und so begeistert, dass Thomas bei dem uns zugeschickten Angebot nicht ablehnen konnten. Als Zimmer haben wir die Grand Suite bekommen. Ein Träumchen, es ist ein zweistöckiges Zimmer. Unten befindet sich ein Wohnzimmer, eine Küchenzeile, ein Gäste WC und eine Terrasse mit Sitzmöglichkeiten. Oben, alles offen gehalten, das Schlafzimmer, Bad mit großem Nassbereich mit einer tollen Regendusche und einer Infrarot-Sauna. Der Knaller für mich ist aber die freistehende Badewanne mitten im Zimmer mit Blick ins Freie, wenn man die Vorhänge öffnen möchte. Auf der anderen Seite des Raumes befindet sich neben dem Bett eine Balkon mit einem sozusagen eingebauten Strandkorb, schön können wir auch bei diesem Sch… Regenwetter (warm ist es aber) im Freien sitzen.

Wir waren gegen 15:30 Uhr angekommen und konnten dann den Nachmittag ganz entspannt genießen (Netflix haben wir auch mit). Um 18:00 Uhrging es zum super guten Essen. Vier Gänge und extra Pralinchen zum Espresso, ging es dann gut zwei Stunden später ins Zimmer zurück zum weiterkuscheln und einfach mal Zweisamkeit genießen.

Liebe Grüße, bis Morgen, Michi und Thonas

Leider zu spät fotografiert, war aber total lecker

17. April 2022 – Mallorca

Hallo und frohe Ostern

Gut geschlafen haben wir in der ersten Nacht, waren aber auch richtig müde. Nach dem Aufstehen ging es zu einem super leckeren Frühstück, es gab wirklich alles, was das hungrige Herz begehrt. Als wir frisch gestärkt auf unser Zimmer zurück kamen, hatte uns sogar der Osterhase ein kleines Präsent (Schoko-Ei) für jeden hinterlassen. Zu Hause hatten wir uns schon vorab informiert, dass die Mallorkiner traditionell am Ostersonntag zum Brunch oder zum Picknick am Strand oder an einen der vielen tollen Aussichtspunkte gehen. Also hatten wir uns gestern Abend in einem Supermarkt mit leckeren Häppchen versorgt und so ging es heute Morgen dann quer über die Insel, Richtung Alcudia zu einem wunderschönen naturbelassenen Strand. Der Strand war wirklich toll, mit einer kleinen vorgelagerten Insel, aber dort was so ein starker Wind, dass es trotz der ca. 20 Grad nicht angenehm war. Also ließen wir den Picknick- Rucksack im Auto, spazierten ein wenig und flüchteten dann zu einem kleinen, herrlich gelegenen, Cafe und suchten eine fast windstille Ecke zum verweilen und genießen.

Dann fuhren wir weiter, in Richtung eines Leuchtturms und machten am Sandstrand auch unser Picknick so gegen 14:00 Uhr. Es war richtig warm, 26 Grad, kein Schatten und auf unseren Nachtisch, 2 kleine Osterhasen, mussten wir aufpassen, dass sie nicht davon liefen. Nach dem Sonnenbad fuhren wir weiter, immer Richtung Leuchtturm, den wir aber wegen einer Straßensperrung und viel Verkehr nur von Weitem ansehen konnten. Ein Spaziergang am Hafen von Pollenca war dafür umso schöner. Zurück im Hotel hatten wir auch heute schwere Beine vom vielen Laufen, die Sonne war so herrlich, mussten uns sogar Sonnencreme besorgen, so stark ist die Sonne schon.

Jetzt geht es müde ins Bett und wir freuen uns schon auf Morgen.

Liebe Grüße Michi und Thomas

Frankfurt, Stuttgart, Mallorca 15 April 2022

Hallo

Um 1.30 Uhr klingelte under Wecker, gegen 2.15 Uhr fuhren wir los Richtung Frankfurt und erreichten uns wie von uns errechnet kurz vor 3.00 Uhr das Parkhaus direkt am Flughafen, Luftlinie zum Terminal. A 100 Meter. Perfekt. Kurz nach 3.00 Uhr standen wir pünktlich am Check in, 4.50 Uhr sollte Bording sein. Wir trauten unseren Augen nicht. 3 Warteschlangen, das Ende nur durch den Schalter in weiter Ferne zu erkennen. Noch hatten wir Hoffnung, dass das Fix vorwärts geht. Trugschluss, wir warteten. Dann wurde klar dass an den in weiter ferne liegenden Schaltern, drei Flüge nach Mallorca abgefertigt wurden, die zeitversetzt von jeweils 10 Minuten starten sollten. Wir hatten den mittleren Flug, Abflugzeit 5.40 Uhr. Wir warteten geduldig. Thomas meinte, die öffnen bestimmt gleich die 2 zusätzlichen freien Schalter zum einchecken. Falsch gedacht, wir warteten weiter in der Schlange. Da es immer später wurde, die Zeit zum Bording immer knapper wurde, an den 3 Schaltern nur die 3 Abflüge nach Mallorca bearbeitet wurden, war es total falsch von und zu denken, dass dieser Typ am Check in Tempo zu legen könnte. Jeder Fluggast muss den Check in zu Hause am PC vorab erledigen. Das Personal am Check in frägt uns nur, ob wir geimpft, genesen und entwurmt sind (Haha), wiegt die Koffer nicht und druckt die Bordkarten, da sie die Bordkarten auf den Handy wie vorab von Tui gewünscht nicht haben möchte. Das ganze macht er in einer Ruhe, unvorstellbar, man möchte ihm helfen. Wir schafften es 5 Minuten vor Bording an der Sicherheitskontrolle zu sein. Sehr freundliches Personal, half uns alles ordnungsgemäß auf das Band zu legen und im Anschluẞ durch den Körperscann zu gelangen. Ich war schnell. Aber Thomas fiel durch ein rotes Licht auf und durfe sich dann von dem superfreundlichen Personal ganz in Ruhe von oben nach unten und wieder von oben nach unten abstasten lassen, mit dem Ergebnis dass er zum Glück keine gefährlichen Gegenstände bei sich trug. Dann ging es rasanten Schrittes zum kurz entfernten Bording. Obwohl wir ein paar Minuten zu spät waren, war vom Bordingpersonl noch nichts zu sehen und der Flug war auch noch nicht aufgerufen. Prima so konnten wir noch eine Pippipause einlegen und eine Flasche Wasser besorgen. Zurück zum Bordinggate. Warten. Dann kommt doch tatsächlich der Typ mit der vielen Zeit vom Check in und teilt mit, dass wir mit Verspätung ( welch Wunder, bei dem Arbeitstempo) starten würden. Warten. Dann teilt und dieser langsame Herr mit, dass wir verspätet starten, gleich darauf in Stuttgart wieder landen, da ein anderes Flugzeug einen Reifen benötigt, den sie in unseren Flieger geladen haben. Prima. Nach der Landung in Stuttgart, sagt man und der Reifen wird ausgeladen und dann geht es gleich weiter. Prima. War aber Quatsch, der Pilot hat nun zum Glück bemerkt, dass nun der Sprit nicht mehr genügt und der Flieger auch noch betankt werden muss, desweiteren alle Berechnungen neu und manuell, wegen Personalmangels gemacht werden muss. Super, hoffentlich wird richtig gerechnet. Mit 1 Stunde 20 Verspätung landeten wir in Mallorca, hatten aber einen superguten Flug und Thomas liebt ja Start und Landung, daher alles Prima.

23. September 2021 – Schwarzwälder Kirschtorten-Backkurs und Schluchsee

Hallo

Heute Morgen haben wir geschlafen bis 8:30 Uhr, so sehr stecken uns die letzten Tage doch in den Knochen. Gestern hatten wir schon schönes Wetter aber heute ist es noch herrlicher und dadurch der Schwarzwald noch viel viel schöner. Der Weg zum Schluchsee ist einfach zum genießen, wenn Thomas nicht so schnell fahren und jede Kurve auskosten würde, dann hätte ich keine Schnappatmung gehabt und die Fahrt wäre dann noch…

Auf dem Weg zum Schluchsee haben wir noch einen kurzen Zwischenhalt auf dem Feldberg eingelegt. Wir sind natürlich hoch gefahren, großen Respekt an die Jogger, die den Feldberg nach oben joggen, warum auch immer.

Der Schluchsee so schön, einfach auf der Bank in der Sonne sitzen, die Ruhe genießen. Einfach Zeit haben für „nichts tun“. Bis dann irgendwann der Kaffee ruft.

Nach dem Kaffee ging es zum Hüsli Haus. In diesem befindet sich ein Heimatmuseum. Man kennt das Hüsli Haus aus der Fernsehsendung die Schwarzwaldklinik, da Professor Brinkmann darin wohnte.

Gleich gegenüber befindet sich die Rothaus Brauerei. Das Gelände und die ganze Brauerei ist wirklich sehr schön gemacht. Im Biergarten konnten wir einen Radler bei herrlichem Sonnenschein genießen. Für den Nachmittag hatten wir einen Schwarzwälder Kirschtorten-Backkurs gebucht und mussten uns dann auch schon auf den Weg machen. Der Kurs war einfach klasse, dort waren wir, die Bäcker-Familie und eine Reporterin und ein Fotograf von der Zeitschrift Tina. Der Bäcker gab sich sehr viel Mühe, hat uns alles immer und immer wieder gezeigt, sodass auch der Fotograf mitkam, er zeigte uns sogar seine eigene Kreation von der Schwarzwälder Kirschtorte. Im Anschluss an den Kurs konnten wir unsere selbst gemachte Torte mit einem leckeren Cappuccino im Café genießen.

Dann fuhren wir nach St. Blasien und besichtigten dort den wunderschönen Dom. Er ist ganz in weißem Marmor gestaltet.

Da es dann mittlerweile schon 17:30 Uhr war und uns die Rothaus Brauerei so begeistert hatte, fuhren wir zurück zum Abendessen, Es gab Schäufele und Bierbraten und dazu nochmal einen Radler, natürlich alkoholfrei.

Nun sind wir total erledigt von dem doch anstrengenden Tag und freuen uns auf unser Bett

Liebe Grüße, bis morgen, Michi und Thomas

22. September 2021 – Basel und das Dreiländereck

Hallo

Heute haben wir erst mal ausgeschlafen und nach einem leckeren Frühstück ging es um 9:30 Uhr nach Basel. Wir beide waren noch nie in Basel, wollten uns die Stadt ansehen, Schokolade und Basler Leckerli kaufen. Den ganzen Vormittag bis in den Nachmittag bummelten wir durch Basel, liefen über die Mittelbrücke und bestaunten das Basler Münster. Das Münster hat zwei Türme, die unterschiedlich hoch sind, man sieht es nur, wenn man genau hinschaut. Im Inneren des Münsters fällt auf, dass es keine Bänke gibt sondern nur einzelne Stühle und jeder Stuhl ist anders. wirklich schön. Nach einer Kaffeepause am wunderschönen Rathaus von Basel ging es dann weiter nach Weil am Rhein. Wir wollten heute unbedingt innerhalb von 5 Minuten in drei Ländern sein. Das gelingt in Weil am Rhein gut, die Brücke beginnt in Deutschland und endet im Elsass und die Schweiz ist keine 200 m entfernt. Ansonsten gab es aber nichts, was wir für sehr erwähnenswert in Weil am Rhein halten. Also ging es weiter nach Lörrach, außer einem Turm mit einer Rutschbahn konnten wir auch hier nicht viel entdecken.

Wir hatten heute tolles Wetter, sind ca. 12 km spaziert sind jetzt richtig müde und werden jetzt nur noch lecker was essen gehen. Wir melden uns morgen wieder

Liebe Grüße, Michi und Thomas

21. September 2021 – Schwarzwälder Kirschtorten-Weg & Triberg & Blindensee

Hallo

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns heute Morgen auf, den Schwarzwälder Kirschtorten-Weg entlang zu spazieren. Wir kamen an vielen Kühen, Pferden und Rotwild vorbei. Auf dem Wanderweg kamen wir an all den Dingen vorbei, die man benötigt, um eine Schwarzwälder Kirschtorte zu backen. Auch die Schwarzwaldklinik haben wir heute endlich gesehen. Sie sieht noch immer so aus wie damals im Fernsehen. Den 5 km langen Rückweg fuhren wir, schon teils erschöpft, mit dem Bus zurück.

Unser nächstes Ziel waren dann die Triberger Wasserfälle. Das sind die größten Wasserfälle in Deutschland. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch in St. Peter und besuchten das Kloster, das war wirklich super schön anzusehen. Letztes Jahr waren wir schon an einem Wasserfall in Österreich, der auch sehr groß und imposant war. Der einzig wirklich bleibende Unterschied den wir behalten werden ist, dass man am Triberger Wasserfall Eintritt bezahlen muss und das nicht so wenig, 8 Euro pro Person. Dafür darf man dann aber auch noch in das Schwarzwaldmuseum. Dieses war sehr informativ, es war aber auch erschreckend, dass wir im Museum Gegenstände entdeckten, die wir noch gut kennen, z.B. Radios aus den 60er Jahren. Man wird halt alt. Das spüren heute auch schon unsere Beine und Füße. Im Anschluss sind wir dann durch das touristische Triberg gebummelt, gefühlt ging es immer nur bergauf.

Nächstes Ziel war dann Schonach. Dort bestaunten wir zuerst die größte Kuckucksuhr der Welt und danach die erste größte Kuckucksuhr der Welt 🙂 wirklich albern und das in einem Ort. Witzig waren heute auch die dutzenden von Kuckucksuhren, die wir heute angesehen haben. Das ist mal reine Geschmacksache und noch mehr eine Preisfrage, Schnäppchen sind das nicht.

Auf dem Rückweg zum Glottertal hielten wir noch am Blindensee. Keine Ahnung warum er so heißt, auf jeden Fall ist es ein Hochmoor. Man kann nicht auf einem Naturboden gehen, sondern man läuft auf einem Holzsteg zum See entlang. Tastet man sich mit dem Fuß auf dem Naturboden entlang, merkt man direkt, wie der Boden nachgibt. Am See angekommen haben wir dutzende Fotos gemacht, so wunderschön war dieser See.

Müde und ausgehungert fuhren wir ins Glottertal zurück, besorgten noch etwas Schinken für zu Hause und aßen in einem urigen Lokal zu Abend. Nun ist es 19:20 Uhr und wir sind erschöpft. Thomas wird wohl noch in die Sauna gehen und ich werde auf dem Bett gammeln.

Liebe Grüße, bis Morgen,

Michi und Thomas

18.9.2021 – Schwarzwald– Glottertal

Hallo Ihr Lieben

Morgen geht es los, für eine Woche fahren wir über Thomas‘ Geburtstag in den Schwarzwald ins Glottertal in das Hotel „Zum Hirschen“. Wir trauen uns und fahren mit unserem Auto, da es wir es nun schon wieder eine Woche zurück aus der Werkstatt haben.

Wir werden uns auf die Suche nach der Schwarzwaldklinik, Sascha Hehn, Prof. Brinkmann, Schwarzwälder Schinken, Titisee, Bollenhut, Kukuksuhr, Schnaps und der besten Schwarzwälder Kirschtorte machen. Wir freuen uns sehr, dass Ihr uns wieder begleitet.

Morgen früh wollen wir zeitig los, da wir gelesen haben, dass es Morgen im Glottertal einen Almabtrieb geben soll und wir das gerne einmal sehen möchten, obwohl uns Kühe nicht ganz so geheuer sind.

Koffer und Schirme liegen bereit, morgen dann mehr von uns

Liebe Grüße,

Michi und Thomas

5. August 2021 – Travemünde und Timmendorfer Strand

Hallo

Trotz allem haben wir gut geschlafen und schon wie die letzten Tage auch gut gefrühstückt.

Schon um 9:00 Uhr machten wir uns auf zum ADAC, der glücklicherweise nur 20 km entfernt war. Nach kurzer Unterhaltung mit norddeutscher Wortkargheit und der finalen Frage wo der Hase abgeblieben ist, bekamen wir dann ein neues Leihauto mit schon gefahrenen 600 km.

Zuerst ging es nach Bad Schwartau, in die Schwartau Werke zum Shoppen, Werksverkauf. Haben uns ziemlich verleiten lassen, benötigen wohl die nächsten 1,5 Jahre keinen Brotaufstrich mehr, haben süß und herzhaft (Rote Bete Aufstrich) mitgenommen.

Dann fuhren wir nach Travemünde an den ältesten Leuchtturm Deutschlands, schlenderten die Promenade am Strand einmal rauf und einmal runter, tranken Café, aßen Backfisch und Heringsbrötchen, tranken wieder Café, aßen Franzbrötchen und Softeis… Mussten wegen dem vollen Bauch dann nochmals die Promenade auf und abgehen 🙂 und sahen uns noch das Viermast-Segelschiff Passat an. Auf dem Weg zum Timmendorfer Strand machten wir nochmal einen kurzen Stop am Brodtener Steilufer. Das war schon sehr beeindruckend, das stürmische Meer, die Brandung und der Wind. In Niendorf machten wir noch einen kurzen Stop im Fischerhafen um einfach so, um in der Sonne zu sitzen und eine Apfelschorle zu genießen.

Den Rest des Tages verbrachten wir dann am Timmendorfer Strand. Dort ist es richtig Schickimicki. Aber schön. Tolle Ferienhäuser, schöner Strand, schöner Park, einfach alles schön. Auch dort liefen wir die Promenade rauf und runter, sahen uns ein „Denkmal“ von Udo Lindenberg an und Thomas traf auf eine Giraffengans. Den ganzen Nachmittag am Strand war es so, als befänden Thomas und ich mich in unterschiedlichen Klimazonen. Thomas war warm in seiner kurzen Hose und Shirt, ich war mit meiner langen Hose, meinem Schal und meiner Jacke immer am frieren, ich finde den kalten Wind sehr unangenehm. Es ist für mich gar nicht daran zu denken in der Ostsee zu schwimmen. Man sieht aber einige Urlauber im Meer. Ein Tag am Meer im Strandkorb könnte ich mir vorstellen, leider war es die Tage, seit wir hier sind, immer so, dass der Wind vom Meer kam, somit sich die Urlauber die Strandkörbe zur Promenade drehten. Wir finden das nicht so schön. Wenn wir am Strand sind, dann möchten wir auch auf das Meer schauen, aber das ist Geschmackssache. Am Timmendorfer Strand aßen wir auch zu Abend. Ich hatte eine Scholle in Kartoffel gebacken mit Spinat und Thomas, total mutig, aß Labskaus. Der war total lecker, ehrlich, sah nicht so schön aus, schmeckte aber super.

Nun sind wir mit einem ganz gebliebenen Leihwagen zurück im Hotel und genießen den Abend, nun ohne Wind im Bett

Liebe Grüße, Michi und Thomas