3 Tag, 30. Mai 2018 – Delphi

Hallo an alle

Heute ging es ganz weit mit dem Bus. Die einfache Fahrt dauerte mit einer Pause 3,5 Stunden bis nach Delphi. Delphi liegt im Parnass, das ist eine Berglandschaft im Süden des griechischen Festlandes, in dem man im Winter Ski fahren kann.

In Delphi findet man den Nabel der Welt, der symbolisch durch den Omphalos (sieht aus wie ein Osterei) markiert wurde. Dem Mythos zufolge ließ Zeus zwei Adler von je einem Ende der Welt fliegen, die sich in Delphi trafen. Seitdem galt dieser Ort als Nabel der Welt.

Die Erdmutter Gaia vereinigte sich mit Schlamm, der nach dem Ende des goldenen Zeitalters von der Welt übrig blieb, und gebar die geflügelte Schlange Python (oft auch als Drache bezeichnet). Python hatte hellseherische Fähigkeiten und lebte an dem Ort, der später Delphi heißen sollte. Nach verschieden Varianten der Sage war Python weiblich oder männlich. Hera, die Frau des Zeus, war eine Enkelin Gaias. Gaia prophezeite ihrer eifersüchtigen Enkelin, dass Leto, ihre Nebenbuhlerin und eine Geliebte des Zeus, Zwillinge gebären würde, die größer und stärker als all ihre Kinder sein würden. So schickte sie Pyton los, um Leto zu verschlingen, noch bevor diese ihr Kinder verschlingen konnte. Diese Intrige wurde von Zeus verhindert, und Leto gebar Artemis und Apollon.

Apollon erschlägt die Python. Durch das vergossene Blut Pythons übertrugen sich dessen hellseherische Fähigkeiten auf den Ort. Fortan saß auf dem Omphalos die Pythia und orakelte……

Den Apollontempel (nur noch Reste von Säulen vorhanden), ein Museum, ein Theater und auch ein Stadion haben wir auch noch angeschaut. Es war wirklich alles interessant und ein steiler heiliger Weg, den wir aber bei ca. 30 Grad geschafft haben.

Nach dem Anschauen all dieser vielen alten Steine musste uns unser Busfahrer wieder ca. 3 Stunden zurück zum Hotel bringen. Diesmal wählte er eine deutlich kürzere Route, welche die Fahrt um 30 Minuten verkürzte.

Beim Abendessen ergaben wir uns alle unfreiwillig den vielen Stechmücken und ertränkten den Juckreiz mit diversen Ouzos.

Liebe Grüße

Michi und Thomas

2. Tag – 29. Mai 2018 – Athen

Kalimera!

Nach einer kurzen, sehr warmen, schlecht geschlafenen Nacht klingelte unser Wecker kurz nach 6.00 Uhr, 7.00 Uhr Frühstück, 8.00 Uhr Abfahrt nach Athen. Unsere griechische Reiseleitung hatte diesen frühen Startpunkt vorgeschlagen, da sie aus Erfahrung weiß, je später man auf der Akropolis ist, desto voller. Sie sagte, man kann nie wissen, wie viele Kreuzfahrtschiffe in Athen gerade anlegen. Heute war nur die MSC da, hat aber gereicht.

Zuerst möchten wir mal sagen, für alle, die das auch nicht so genau wissen: Akropolis bedeutet Oberstadt, fast jede antike griechische Stadt besitzt eine Akropolis. Wir haben heute auf der Akropolis den Parthenon (was wir zumeist als Akropolis bezeichnen) angesehen.

Das großartige an der Akropolis in Athen ist, dass man fast alle Sehenswürdigkeiten an einem Ort findet. Propyläen, die Tore zum heiligen Bezirk der Athener Akropolis. Odeon des Herodes Arricus, das antike Theather innerhalb der Akropolis, wo noch heute zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Parthenon, der Stadttempel für die Stadtgöttin Pallas Athena. Niketempel, erbaut für die griechische Siegesgöttin. Erechtheion, mit der bekannten Vorhalle und den sechs überlebensgroßen Mädchenfiguren. So, das waren dann genug Steine und genug Menschen, aber auch total eindrucksvoll und super.

Athen ist bestimmt eine Städtereise wert, die antike Schönheit ist für keinen Touristen zu übersehen, mitten im steinernen Häusermeer steht dieser über alles überragende Tempel des Parthenon auf der Akropolis. So, wie man ihn von vielen vielen Bildern kennt, strahlt er eine majestische Ruhe aus, der allen Wirren der Geschichte getrotzt hat. Schön!

Danach ging es nach Plaka in den ältesten Teil Athens ins Hard Rock Cafe (T-Shirt für Thomas gekauft), dann zum Gyros essen und Ouzo trinken.

Anschließend machten wir noch eine Stadtrundfahrt, sahen dabei jede Menge alter und neuer Gebäude, wobei das alte Olympiastadion (ebenfalls aus der Antike) wohl das eindrucksvollste war.

Dann am späten Nachmittag ging es wieder zurück ins Hotel. Da liegen wir nun auf dem Bett und lassen die für uns eindrucksvollen Bilder noch mal Revue passieren.

Bis Morgen

Michi und Thomas

1. Tag – 28. Mai 2018 – Anreise

Hallo an alle!

Wir haben nun unsere Uhren umgestellt (eine Stunde vor), die Koffer ausgepackt und das Hotel inspiziert. Was soll man sagen, das Hotel ist in Ordnung. Es hat vier Sterne in der Landeskategorie. Okay. Wir haben ein Doppelbett und ein eigenes Bad. Unterhaltung gibt es aus dem Fernseher und aus dem Nachbarzimmer. Es ist sehr sehr hellhörig. Hoffentlich schnarcht die Nachbarschaft nicht. Das Hotel liegt total ruhig an einem ca. 150 Meter langen feinen Kiesstrand, ist prima, es klebt einem kein Sand an den Füßen :-). Hier ist es auch ganz ruhig, sehr erholsam, keine Autos, keine Baustelle, kein Supermarkt, einfach nichts, nur Ruhe, vorausgesetzt unser Zimmernachbar schnarcht nicht 🙂 Aber alles nicht schlimm, Thomas möchte ja auch mal auf eine 200 Meter lange Insel und nichts tun, hier kann er schon mal ein wenig schnuppern. Nein im Ernst, alles okay…. es gibt aber noch einen super schicken Pool und die Liegen muss man auch nicht mit Handtüchern reservieren, alles total ruhig und relaxt. Einfach toll. Thomas ruht schon neben mir im Bett bevor es zum Abendessen geht.

Aber nun mal ganz im Ernst, wir wollten nach Griechenland, Steine ansehen. Damit haben wir auch schon begonnen (nicht nur am 150 Meter langen hoteleigenen Kiesstrand :-).

Pünklich um 6.00 Uhr wurden wir heute Morgen abgeholt und fuhren zum Flughafen. Bei einem Gläschen Sekt, das durch unseren Reiseleiter Gerrit gereicht wurde, gab es eine schöne Begrüßung. Es hat uns sehr gefreut, dass 8 Personen dabei sind, die wir schon von Südafrika kennen. Der Flug war angenehm. In Athen am Flughafen wurden wir von einer Griechischen Reiseleiterin in Empfang genommen, die Gerrit in den acht Tagen unterstützen wird. Sie ist leicht pampig, eventuell, so meint Thomas, ist das griechische Mentalität. Wir können es noch nicht wirklich beurteilen. Mal sehen…. Auf dem Weg ins Hotel gab es dann den ersten Stop am Kanal von Korinth. Wirklich spektakulär. Leider kamen nur zwei kleine Schiffe (Boote) vorbei. Wir sind aber am Ende der Reise nochmals dort. Das ist wirklich großartig, die Bilder sprechen für sich. Der Kanal von Korinth macht übrigens die Peloponnes nicht zu einer Insel. Der Kanal ist 24 Meter breit und 6,3 Kilometer lang und bis zu 84 Meter tief, größere Boote (Schiffchen) werden durch gezogen.

Für alle bibelfeste: natürlich ist Korinth für seine Korinterbriefe bekannt und die Korinthen sind auch von hier, das sind dunkle Rosinen. (Die Korinthenkakker werden dies nun besser wissen, oder verwechseln wir das mit den Erbsenzählern?)

So nun kommt Thomas gerade aus der Wassersparenden Dusche und meint, bei dem starken Wasserstrahl müsse ich mich beim Duschen auch noch bewegen, damit man richtig gut nass wird. Wir finden es gut, haben heute sowieso viel zu viel gesessen und auch der Spaziergang war viel zu kurz, sind auf das Abendessen gespannt… Euch auch noch einen schönen Abend, bis Morgen.

Liebe Grüße, Hellas

Michi und Thomas

Griechenland

Peloponnes und Athen!

Unser nächster Urlaub führt uns nach Griechenland.Wir machen eine Gruppenreise und sehen uns das antike Griechenland auf der Peloponnes an und Besuchen die Metropole Athen. Abends wird dann unser Motto  lauten: „Wir trinken Ouzo, was macht Ihr so?

Viele von Euch waren schon in Griechenland, für uns ist es unser erster Besuch und wir sind schon richtig gespannt und neugierig.

Das heutige Europa würde ohne den Einfluss Athens in dieser Form nicht existieren, denn hier wurden die Grundlagen der Kunst, der Philosophie, des europäischen Theaters und der demokratischen Staatsform gelegt, sagt man. Wir wollen viele Steine sehen, viel Spass und Sonne haben und einfach uns erholen und den einen oder anderen Ouzo trinken und Gyros essen und und und …..

Unsere Reise beginnt morgen am 28 Mai 2018. Um 6.00 Uhr in der Früh werden wir von zu Hause abgeholt und dann geht es an den Flughafen Frankfurt, die Flugzeit beträgt gut 3 Stunden.

Wir werden für unsere Erinnerungen und für Euch wieder ganz viel schreiben und freuen uns, dass ihr uns gedanklich begleitet. Dieses Mal werden wir allerdings die Kommentare abstellen. Das heiß, Ihr könnt nicht kommentieren. Das tut uns sehr leid, aber da wir noch nicht die genauen Gesetzgrundlagen für einen privaten Blog zwecks Datenschutz kennen, gibt es keine andere Lösung. Wir sind aber über WhatsApp zu erreichen und freuen uns, dort von Euch zu hören bzw. lesen.

Unten seht ihr noch einen Reiseverlaufsplan

Liebe Grüße Michi und Thomas

16.Februar 2018

Hallo ihr Lieben!

Schon wieder ist unser Urlaub vorbei. Die 7 Tage vergingen wie im Flug. Wir sind nun auf dem Heimflug. Das Hotel hat uns heute morgen schon ein leckeres Frühstück (um 3:30 Uhr) geboten und auch der Transfer zum Flughafen hat super geklappt (um 4:05 Uhr). Mit nur 10 Minuten Verspätung ist dann das Flugzeug gestartet. Soeben haben wir mit einer Tasse Kaffee den Sonnenaufgang genossen. Ein perfekter Abschuss.

Der Städtetrip Lissabon hat uns gut gefallen. Lissabon ist im Sommer bestimmt noch viel schöner, wenn es wärmer ist, aber dann auch voller. Auch jetzt im Februar waren viele Touristen in den Straßen unterwegs. Die vielen Treppen und das ständige bergauf gehen fanden wir schon anstrengend, das ist im Sommer bestimmt noch viel anstrengender, da schweißtreibend. Unsere vorab markierten Ziele konnten wir alle besuchen, die traditionellen Gerichte haben wir auch probiert. Lecker. Die ersten Sonnenstrahlen für dieses Jahr taten uns gut, der Kaffee in der Sonne, das erste Eis usw., aber nun freuen wir uns auch wieder auf zu Hause und auf Euch.

Bis bald, Michi und Thomas

15. Februar 2018

Hallo!

Heute war unser letzter Tag in Lissabon. Morgen Früh geht es ganz früh nach Hause. Um 4.05 Uhr werden wir am Hotel abgeholt. Das Hotel hat uns total begeistert. Das Zimmer war super groß und schön. Abends wurden sogar die Betten aufgedeckt, Bodylotion und Schokolade wurden auf den Nachttisch gelegt. Das Frühstück war auch immer lecker. Da wir morgen so früh abreisen, hat uns das Hotel angeboten, uns morgen früh um 3.30 Uhr ein Frühstück in einem Nebenraum der Lobby zu servieren. Das ist doch total süß. Einen Kaffee kann man um diese Uhrzeit auf jeden Fall gebrauchen.

Heute haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen. Den Anfang haben wir mit einem Friedhofbesuch gemacht. Wir wissen, das klingt schon etwas komisch. Der Friedhof heißt Cemitério dos Prazeres, übersetzt Friedhof der Freuden. Er wurde anlässlich der Choleraepidemie gebaut. Der Friedhof ist schon sehenswert, überall stehen Gruften, sehen sehr mystisch aus, drinnen kann man Särge stehen sehen. So einen Friedhof kennt man bei uns nicht, er ist wirklich im Reiseführer als Ausflugspunkt angepriesen, war auch irgendwie, naja, wissen wir auch nicht so genau, interessant? Erstaunlich? Befremdlich? Sehenswert? Keine Ahnung! Vom Friedhof aus hatte man aber noch einmal eine tolle Sicht über Lissabon.

Danach ging es nach Alfama, ein Stadtteil von Lissabon. Sehr schön. Ein Straßenlabyrinth, man denkt die Zeit sei stehen geblieben. Man läuft einfach durch die Straßen, bergauf, bergab, Treppen hoch und runter. Zum Abschluss sind wir in einem landestypischen Lokal eingekehrt, haben uns gebratenes Huhn und gegrillte Sardinnen bestellt. Klasse. Als Abschluss gab es noch mal ein Pasteis de Nata. So nun werden schnell Koffer gepackt….

Bis morgen, Michi und Thomas

14.Februar 2018

Hallo ihr Lieben,

Wir wünschen Euch allen einen schönen Valentinstag. Heute sind wir viel Metro und Bus gefahren, aber auch wieder 12 km gelaufen, aber nicht viel Bergauf, daher war es sehr angenehm. Wir waren auf der Suche nach Street-Art-Grafity in Lissabon. Sehr schöne Motive haben wir gefunden, leider verwirklicht sich jeder Künstler an einer anderen Stelle und so läuft und läuft man suchend durch Lissabon. Man wird müder und müder, aber man entwickelt auch einen gewissen Spürsinn. Neugierig schaut und geht man um jede Ecke. Ein paar Stellen hatten wir im Internet ausfindig gemacht und auch im Hotel hat man uns einen Tip gegeben. Auf jeden Fall hat es sehr viel Spaß gemacht. Zur Mittagszeit haben wir uns mit leckeren Pasteis (jeder 3 Stück) gestärkt. Die sind so lecker, dazu gab es einen Cappuccino. Frisch gestärkt liefen wir noch zu der Kathetrale, die von innen toll anzusehen ist. Auch haben wir noch einen schönen Aussichtspunkt besucht und sind wieder mit einer Straßenbahn, als Aufzug genutzt, gefahren, das ist so praktisch. Manche Straßen sind hier so steil, dass sie zu Fuss mehr als anstrengend sind. (Wir sind hier ja im Urlaub :-)) Nun ist es gerade 19 Uhr und wir sind schon im Hotel, Abendbrot fällt aus, sind noch satt von den Pasteis und die Füße und Augen wollen auch nicht mehr.

Gute Nacht

Michi und Thomas

13. Februar 2018

Hallo ihr Lieben,

Da uns immer noch alles schmerzt vom vielen Laufen, haben wir heute beschlossen, es ganz gemütlich angehen zu lassen. Erst einmal lange schlafen und dann ausgiebig gefrühstückt. Kurz nach 10.00 Uhr haben wir uns aufgemacht in den Zoo. Wir lassen einfach die Fotos sprechen, das war so ein toller Tag, Wir hoffen ihr habe genauso viel Spaß mit den Bildern.

Am späten Nachmittag gingen wir noch etwas Bummeln in Lissabon und am Hafen und genossen einen schönen Abend einschließlich Hard Rock Cafe. Gegen 20.30 Uhr und doch wieder 12 km weiter sind wir nun endlich im Hotel zurück.

Bis Morgen Michi und Thomas

12. Februar 2018

Ahoi an alle,

aber ganz besonders liebe Grüße und Glückwünsche gehen heute an Sabine Hladik zu ihrem 50. Geburtstag. Zu gerne würden wir Dich mal ganz fest drücken und Dir persönlich alles Liebe wünschen, das holen wir aber nach. Haben schon mal einen Wein auf Dich getrunken, dazu aber später.

Heute morgen haben wir ziemlich lange geschlafen, bis 8.30 Uhr. Heute wollten wir es ruhig angehen lassen und mal nicht so viel laufen. Zuerst fuhren wir mit der Metro bis an den Hafen und stiegen dann um in die Fähre. Am anderen Ufer stiegen wir in den Bus und hoch ging es zu Christus Statue. Ja, die steht auch hier in Lissabon.

Die Statue steht auf einem 75 Meter hohen Sockel. Dieser befindet sich 113 Meter über dem Tajo. Die Statue selbst ist 28 Meter hoch und damit die siebthöchste Christusstatue der Welt. Mit einem Fahrstuhl kann man für 5 Euro pro Person noch hoch auf den Sockel fahren. Das hätten wir zu gerne gemacht, aber nach 30 Minuten in der Warteschlange ging dann der Fahrstuhl kaputt und es wurde geschlossen. Schade. Naja, wir liefen dann zurück zur Fähre, wieder den Bus zu nehmen wäre jetzt wohl zu einfach gewesen. Die Fähre brachte uns dann wieder auf die andere Seite des Tajo, wo wir direkt in die Straßenbahn einstiegen, um 10 Haltestellen später direkt vor dem

weiter zum Hieronymitenkloster. Das ist ein Bauwerk im Stadtteil Belém. Er gilt als bedeutendster Bau der Manuelinik, einer portugiesischen Variante der Spätgotik, die auch einige Elemente der Renaissance enthält. Das Kloster soll super schön sein und seine Gärten genauso schön. Gerne hätten wir das Kloster und seine schöne Gärten besucht, leider war das Kloster aus welchem Grund auch immer heute geschlossen. Schade. Wir liefen also weiter zum Padrão dos Decombrimmentos (Denkmal der Erinnerung), auch im Stadtteil Belèm. Es zeigt 33 wichtige Männer, leider haben wir keinen erkannt. Schade. Danach liefen wir zum Torre de Belèm, einem weiteren Wahrzeichen der Stadt Lissabon, aber ratet mal, es war heute lieder nicht zu besichtigen, warum auch immer. Doch wir waren gut vorbereitet, kannten die Preise, die Anbindungen an die öffentliche Verkehrsmittel, usw,, wir wussten alles, außer der Flexibililät der Lissaboner. Aber nicht schlimm, etwas schade halt. Wir liefen zurück und liefen und liefen. Bis zur Bäckerei, in der die angebliche Spezialität, die Pasteis de Belèm. Das ist ein Blätterteigtötchen mit warmem Pudding, das vermutlich bereits vor dem 18. Jahrhundert von den Mönchen des Hieronymiten-Klosters hergestellt wurde. Total lecker, das Anstehen hat sich absolut gelohnt. Weiter liefen wir dann zur LX Factory, ein Künstlerviertel mit vielen „Ommm“-Geschäften und einigen alternativen Lokalen. Thomas und ich beschlossen aber, in der Nähe des Hotels essen zu gehen. Thomas hat ein Fischlokal ausgesucht, in dem wir gerne den Bacalhau probieren wollten. Nach hören und sagen wussten wir, dass er besser schmeckt als er aussieht oder riecht, man müsse nur ein wenig mutig sein. Das haben wir getan und was soll man sagen, er war lecker. Die Portugiesen kennen angeblich für die Zubereitung 365 verschiedene Rezepte, für jeden Tag eines. Bei dieser Gelegenheit haben wir dann nochmal bei einem guten Glas Rotwein auf das Geburtstagskind Sabine angestoßen.

Oh, dann mussten wir ja noch zurück ins Hotel. Total erledigt. Sind heute, man glaubt es nicht, 18 km gelaufen. Alles tut weh. Morgen haben wir uns vorgenommen, weniger zu laufen.

Schlaft schön und träumt süß,

Michi und Thomas

11. Februar 2018 Lissabon

Hallo, Ahoi, Helau und Alaaf

Heute war das Wetter nicht ganz so schön, wir hatten zwar 14 Grad, aber es war neblig und dadurch nass. Deshalb haben wir beim Frühstück beschlossen, heute das Aquarium von Lissabon zu besuchen. Außerdem wollten wir heute nich so viel laufen, Füße und Beine tun noch immer weh. Also fuhren wir zum Aquarium, dieses ist richtig groß und super schön und vor allem voll. Bei diesem Wetter hatten doch tatsächlich noch andere die Idee, das Aquarium zu besuchen, trotz Sonntag und schlechtem Wetter… Wir haben aber alles gesehen, Rochen, Haie, Frösche, Clownfische, Pinguine usw. Nach drei Stunden machten wir uns dann wieder auf zum Bummel über das ehemalige Expogelände.

In Lissabon fand die Expo 1998 statt. Heute ist auf dem Gelände ein modernes Stadtviertel mit zahlreichen Freizeiteinrichtungen entstanden und dem Park der Nationen. Es stehen aber auch viele Gebäude leer da. Man kann sich das ansehen, muss aber nicht unbedingt sein. Wir denken aber, dass es im Sommer, wenn das Wetter schöner ist, auch mehr Charme hat. Der Bummel hat sich aber dennoch geloht, da das Gebiet (welch ein Zufall) an einem großen Shoppingcenter endet und bei trüben Wetter bietet sich doch Shopping nur so an.

Nun sind wir im Hotel, schon wieder schmerzen die Füße und Beine, da wir doch wieder 10 km gelaufen sind, nur merkt man das beim Shoppen nicht so sehr (zumindest ich, Michi). Thomas liegt neben mir auf dem Bett und sucht uns ein gutes Lokal zum Abendessen aus. Fisch ist hier wirklich lecker und man bekommt ihn überall…..

Liebe Grüße, feiert noch schön Fasching, bis morgen

Michi und Thomas