Afrika – Owamboland 10.09.2023

Hallo

Nun sind wir gut ausgeschlafen, es ist gerade 7 Uhr und wir haben bis zum Frühstück um 8 Uhr noch eine wenig Zeit. Thomas ist schon unterwegs und versucht, Euch ein paar Bilder von gestern zu schicken. Ganz früh ging es gestern los uns wir haben den Etosha von Süden nach Norden durchquert, was einige Stunden dauerte und auch sehr anstrengend war. Man darf den Etosha Nationalpark bei Sonnenaufgang betreten und muss ihn aber bis Sonnenuntergang wieder verlassen haben. Deswegen blieben wir nur auf den Hauptwegen und es war unglaublich, was uns geboten wurde. Ihr habt die Fotos ja mittlerweile gesehen. Einen Geparden in freier Natur zu sehen, sagte man uns, ist schon was Besonderes. Es war richtig toll. Die Salzpfanne war sehr beeindruckend und heiss. Da war einfach nichts soweit das Auge reichte und es war heiß. Gestern sind wir dann noch im Owambaland angekommen und bleiben hier für 2 Nächte. Wir übernachten in Zelten und haben die erste Nacht auch gut geschlafen. Heute Nacht war es kalt, 17 Grad und am Tag hat es dann 36 Grad. Thomas ist mein Held hier, in der Nacht steht er mit mir auf, leuchtet mir den Weg zur Toilette, leuchtet jeden Winkel im Zimmer vor dem schlafen gehen aus, stellt die Schuhe auf den Kopf und verschließt alle Taschen zum Schutz von unbeliebten Tieren. Gestern war im Nationalpark einem anderen Reisenden eine Baumschlange in den Motorraum gekrochen. Zum Glück habe ich Thomas, heute hat er schon ein Grashüpfer oder ähnliches gefangen.

Das Owambaland steht in fast keinem Reiseprogramm, obwohl hier fast die Hälfte der namibischen Bevölkerung lebt und die Region wie keine andere im namibischen Befreiungskampf stand.

Am Morgen besuchten wir das Nakambale Museum, die einstige finnische Missionstation von 1870. Dort wurde uns voller Stolz gezeigt, was dieser gute Missionar für das Land und die Bewohner getan hat. Wir finden das nicht so schön, aber….

Von 12 Uhr bis 16 Uhr war heute Mittagspause angesagt, zum Entspannen und Erholen im Zelt. Leider fiel genau um diese Zeit der Strom aus, was natürlich ziemlich blöd war, da die Temperatur 36 Grad betrug und in einem Zelt…. Also saßen wir im Lokal, wo es erträglich war und warteten bis es 16 Uhr war und wir spazierten zu illegalen Bierbrauereien und versuchten das selbstgebraute Bier in verschiedenen Stärken der Einheimischen bis hin zum Schnaps. Widerlich. Die Einheimischen behaupten aber, sie hatten durch diesen Schnaps kein Corona (das kann man sich vorstellen, dieses Gebräu aus Grassamen, das einfach mehrere Tage gärt, tötet garantiert alles, so schmeckt es zumindest). Nach ca. 2,5 Stunden ging es zurück zur Unterkunft und es gab Pizza zum Abendessen.

Morgen haben wir ca. 700 km zu fahren. Es geht in Richtung Angola, besser gesagt an der Grenze zu Angola entlang

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Afrika- Etosha Nationalpark 09.09.2023

Hallo

Heute Morgen klingelte schon um 5 Uhr der Wecker, um 6 Uhr trafen wir uns alle zum Frühstück und um 7 Uhr ging es los. Den ganzen Tag fuhren wir durch den Etosha-Nationalpark. Wir haben sehr viele Tiere gesehen und die große Salzpfanne besucht. Um 18 Uhr sind wir in unserer heutigen Unterkunft angekommen. Wir schlafen in großen Zelten mit Badezimmern. Um 19 Uhr gingen wir zum Abendbrot. Wir sind richtig platt, so anstrengend war der Tag, das Schreiben fällt uns schwer. Wir schicken Euch einfach ganz viele Fotos und schreiben morgen etwas mehr.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Windhoek – 07.09.2023

Hallo

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Wir sind um 7:00 Uhr in Windhoek nach einem ziemlich langen Flug gelandet und total übermüdet ausgestiegen. Da nur ein Flieger gelandet ist, waren unsere Koffer schnell da, von einem Hund beschnuppert und dann durchleuchtet und wir trafen auf unsere Gruppe. Der Reiseleiter Henner und die anderen 14 Mitreisenden fanden sich schnell zusammen. Auf den ersten Blick passt das alles gut, alle dürften älter als wir sein oder in unserem Alter. Dann ging unsere Rundreise auch schon los. Wir haben einen Bus, in dem wir alle Platz finden, Sitzplätze rotieren täglich, es gibt zwei Kühlschränke, einer für Getränke und ein anderer für Lebensmittel. Toilette gibt es keine. Erster Stopp war ein Supermarkt. Dort konnten wir uns mit Wasser und Snacks eindecken, es gab alles, was es auch bei uns gibt.

Nächter Halt war die Christuskirche, gebaut 1907 bis 1910, das Wahrzeichen der Stadt. Witzig ist, dass beim Bau der Kirche die Fenster falsch herum eingebaut wurden, mit der Innenseite nach außen. Dies fiel erst gegen Ende des Jahrhunderts auf, als ein Experte für Kirchenfenster die Kirche als Tourist besuchte. Danach wurden die Fenster ausgebaut und richtig herum wieder eingebaut. Des weiteren gibt es noch ein Parlamentsgebäude, das die Einheimischen den Tintenpalast nennen, da darin viel Tinte verschwendet wird. Sonst hat die Stadt nichts aufregendes zu bieten.

Nächter Halt war dann unsere Lodge, irgenwo im Nirgendwo. So schön. Vor unserer Tür spazieren Warzenschweine, Springböcke und Strauße. Die Lodge ist super schön. Nach einem kurzen Spaziergang und einem total leckeren Stück Kuchen und Kaffee haben wir mit sechs anderen Gästen beschlossen, noch den Ausflug „Sundowner“ zu machen. Ich denke, es gingen so wenige mit, da man ihn extra zahlen musste, 35 Euro mit Getränken und Essen. Was dann aber kam war der absolute Knaller. Vor dem Sonnenuntergang gab es eine 2 stündige Jeepsafari. Wir sahen am Anfang viele Springböcke, Warzenschweine, Gnus, Zebras und und…. An einem Wasserloch gab es zwei kleine Krokodile. Dann standen plötzlich fünf Nashörner mit einem Jungen vor uns. Unglaublich. Wir werden einfach die Bilder sprechen lassen. Natürlich gab es dann auch noch den Sundowner mit einem Gin Tonic in der Hand. Genial. Auf der Heimfahrt standen dann zwei Giraffen mit drei jungen vor uns, das lässt einen Schlucken. Man wird ganz emotional, wenn man sieht, wie schön sie herumspringen. Ich kann das gar nicht beschreiben. Einfach toll.

Zurück in der Lodge aßen wir noch gemeinsam zu Abend und nun um 22 Uhr liegen wir erschöpft im Bett und werden die Bilder für sich sprechen lassen. Morgen geht es um 7 Uhr weiter…

Gute Nacht und liebe Grüße, Michi und Thomas

Afrika 2023

Wow! Der unendeckte Norden Namibias. So nennt man unsere 16-tägige Afrikareise im Katalog und wir freuen uns schon riesig. Es ist eine Wanderreise der Stiefelkategorie 1 und wir sind gespannt, ob wir das schaffen 🙂 Hohe Erwartungen haben wir was die Tiervielfalt angeht. Elefanten und Büffel haben wir schon in Südafrika live bestaunen dürfen. Zu den Big Five gehören noch der Löwe, der Leopard und das Nashorn. Diese drei fehlen uns noch. Übernachten werden wir in verschieden Lodges, wir werden weite Strecken mit dem Bus zurücklegen und zwischendurch wandern und auf Safari gehen. Das Highlight für Thomas wird wohl sein Geburtstag in Botswana/Simbabwe sein. An diesem Tag werden wir die Viktoria Wasserfälle besuchen.

Anstatt Koffer, packen wir dieses Mal eine große Reisetasche und ein einen Rucksack pro Person. Das wird ganz schön knapp werden vom Platz. Ich hoffe, dass Thomas nicht seine ganze Reisetasche braucht. Wir benötigen warme und kalte Kleidung. Tagsüber steigen die Temperaturen auf 30 Grad und in der Nacht fallen sie bis auf 5 Grad. Am frühen Morgen ist demnach eine Safari im offenen Jeep noch richtig kalt. Neue Wanderschuhe haben wir uns zugelegt und werden sie erstens wegen des Gewichts und zweitens, weil wir gleich nach der Ankunft in Windhoek wandern gehen, zum Flug anziehen. Wir fliegen über Nacht ab Frankfurt und landen um 8:00 Uhr in Windhoek. Die Flugzeit wurde letzte Woche von 10 Stunden auf 11 Stunden erhöht… Das macht dann auch nicht mehr viel Unterschied. Grund dafür dürften wohl die Unruhen im Niger sein.

Angeblich sollen wir in den Lodges Internet haben, langsam, aber immerhin ein WLAN. Wann immer es uns möglich ist werden wir hier im Blog schreiben, wenn wir nicht von einem Löwen gefressen oder von einem Elefanten überrannt wurden.

Schön, dass Ihr uns wieder begleitet. Morgen Abend geht es dann los. Unser Flug ist um 21:00 Uhr ab Frankfurt.

P.S.: Die Reisetasche habe ich schon mehrmals gepackt, raus, rein, doch raus, doch rein.. 🙂

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Koh Samui und Elephant Home

Hallo zusammen,

nun geht auch der zweite Teil unseres Urlaubs zu Ende. Mittlerweile sitzen wir in Bangkok am Flughafen und warten auf den zweiten Teil unseres Rückflugs. Die paar Tage auf Koh Samui haben uns sehr gut getan und wir haben nochmal ausgiebig entspannt, bevor es Montag wieder im Alltag weiter geht. Auch unsere Stand Up Paddle Fähigkeiten haben sich deutlich gebessert und wir haben ein paar unfallfreie Bahnen am Stand entlang geschafft. 

Kleines Highlight war sicherlich noch unser Ausflug am Donnerstag zum Samui Elephant Home. Hier gibt es aktuell 6 gerettete Elefanten, die vormals vor allem im Zirkus auftreten mussten. Der jüngste Elefant kam vor 4 Monaten dazu und ist noch ein richtiges Kleinkind. Das hat man auch deutlich gemerkt, weswegen er zur Fütterung noch nicht dazu durfte. Man hat uns erklärt, dass er keine 5 Minuten ruhig stehen bleiben will und immer durch die Gegend rennt. Deswegen ist er auch der einzige, der eine kleine Glocke um den Hals trägt. Es gibt ein ca. 16ha großes Freigelände auf dem er ab und an mal „wieder“ gefunden werden muss. Uns hat Lucky, so heißt er, aber viel Freude bereitet :-).

Los ging unser Tag beim gemeinsamen Vorbereiten eines Snacks aus Obst, Salat und etwas Proteinen, das wir zu kleinen Bällchen formten. Dann stellten sich alle in eine Reihe und die Elefanten wurden geholt. Wir sollten nach und nach die Bällchen verfüttert, was den Elefanten natürlich alles nicht schnell genug ging. Wir konnten gar nicht so schnell gucken, da war schon alles aufgegessen. Zum Glück gab es noch ein paar Bananen als Snack hinterher, denn „no Food, no Friend, no Foto“ :-). Danach sind wir mit auf die Freifläche spaziert und konnten die Elefanten beobachten. Man konnte immer mal wieder auch etwas dichter an einen heran und ihn auch streicheln. Hatte er keine Lust mehr, oder waren alle Bananenstauden abgegrast, dann ging er oder sie einfach weiter. Es war wirklich super, wenn auch immer mal ein wenig einschüchternd, wenn sich so ein Riese direkt auf einen zu bewegt. Da macht Mann dann schon ganz freiwillig Platz 😉.

Zum Abschluss gab es noch ein großes Schlammbad für zumindest zwei der Elefanten, die sich abschließend genüsslich mit etwas Wasser abschrubben ließen. Wer wollte, konnte hierbei etwas mithelfen. Für die Elefanten und auch für uns gab es anschließend noch ein kleines Essen. Für uns das erste an diesem Tag für die Elefanten wieder nur ein kleiner Teil, sie essen nämlich 18 Stunden am Tag. Die restliche Zeit geht eindeutig für spielen und schlafen drauf. 

Auf jedenfall ein wohl einmaliges Erlebnis.

Liebe Grüße vom letzten Urlaubstag,

Lisa&Maik

Wenn hier nichts steht, bitte Beitrag noch mal lesen :-)

Hallo alle zusammen,

die nächsten Tage wird es hier im Blog erstmal etwas ruhiger werden. Wir verbringen unsere Zeit auf Koh Samui ganz entspannt mit viel liegen, schlafen, essen und natürlich die Zeit am Strand und unserem kleinen Pool genießen. Wir melden uns natürlich, wenn es entscheidende Fortschritte beim StandUpPaddeln gibt oder spätestens Donnerstag, wenn ein kleiner Halbtagesausflug ansteht. 

Bis dahin schicken wir euch sonnige Grüße aus Thailand 😊😎🍀🥰

Lg Lisa&Maik 

Hochzeit am Strand

Hallo zusammen,

nach der ersten, warmen Nacht auf Koh Samui ging es für uns zum Frühstück mit Meerblick. Omelett, Frühlingsrollen, Reis in Kokosmilch, Pancakes und Früchte stärkten uns für den ersten Strandtag. Die Sonne schien und uns zog es direkt ans Meer. Die StandUpPaddles hatten ja gestern schon unser Interesse geweckt und heute wollten wir dann gleich mal unser Können unter Beweis stellen. Alles in allem können wir als Fazit der ersten Runde ziehen: Darauf sitzen können wir schon mal 😊

Sicherlich braucht es ein wenig mehr Übung, aber aktuell scheint es unrealistisch, dass wir mit den Wellen vom Meer wirklich ein gutes Stück stehend hinter uns bringen können. Wir geben aber noch nicht auf und haben fest zum Ziel hier auch noch ein stehendes Bild zu veröffentlichen 😊. Wir verbrachten den ganzen Vormittag am Meer, die meiste Zeit im Schatten und ein paar Minuten auf einem Sitzsack in der Sonne. Das hat allerdings schon ausgereicht, dass wir uns mal so richtig verbrannt haben. Klassischer Anfängerfehler könnte man sagen, aber morgen geht’s für uns in jedem Fall nur in den Schatten oder mit dem T-Shirt ins Wasser 🙈.

Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen der Hochzeit. Der Strand wurde romantisch dekoriert, es gab viele Blumen und aus Tüll wurde ein kleines „Hochzeitszelt“ vorbereitet. Kurz bevor es los ging traf sich die Hochzeitsgesellschaft inklusive Bräutigam am Strand und wartete auf die Braut. Heike wurde von ihrer Schwester zur Trauung geführt und sah super in ihrem Brautkleid aus. Es folgte eine kleine Predigt und der Ringwechsel. Anschließend wurde, typisch thailändisch, abwechselnd farbiger Sand (rosa für Heike und grün für Karl Heinz) in ein gläsernes Herz gegossen, was die ewige, und durch das so entstehende Muster, individuelle Verbundenheit der beiden symbolisiert. Sehr schöne Idee und auch ein tolles Andenken für zu Hause. 

Zum Abschluss gab es noch ausreichend Zeit für Fotos und ein leckeres Abendessen, getoppt von einer Hochzeitstorte, die nun wirklich nicht mehr zu schaffen war. Alles in allem ein tolles und unvergessliches Erlebnis für die beiden und auch für uns, die als Gäste dabei sein durften.

Wir wünschen auch hier noch mal alles Gute zur Erneuerung des Eheversprechens und weiterhin eine glückliche und von Zuneigung geprägte gemeinsame Zeit zusammen!

Liebe Grüße 

Lisa&Maik

Ankunft auf Koh Samui

Hallo aus Koh Samui,

heute stand für uns ein Standortwechsel auf dem Programm. Nach dem Frühstück hatten wir noch genug Zeit zum Kofferpacken, bevor es mit dem Taxi zum Flughafen ging. Wir sind ganz bewusst etwas früher los gefahren, sodass wir uns noch den Flughafen in Bangkok anschauen konnten. Was wir nicht bedacht hatten war, dass wir bei einem Inlandsflug gar nicht in den Hauptteil des Flughafengebäudes mit Restaurant und Shops kamen. Gemerkt hatten wir das aber erst, als wir nach dem Security Check am Gate saßen. Bis dahin dachten wir immer „gleich kommt noch was, wir gehen mal weiter“. Naja, zumindest einen McDonalds und ein bisschen Hähnchen am Spieß gab es, um die Wartezeit zu überbrücken.

Der Flug ging dann tatsächlich super schnell. Wir waren ca 45 Minuten in der Luft und zu unserer Überraschung gab es sogar Mittagessen und Getränke. Das Boardpersonal war noch mit Abräumen beschäftigt, als wir schon mit dem Senkflug begannen. Der Flughafen in Koh Samui ist super klein. Es gab gerade mal ein Gepäckband, aber so mussten wir auch nicht lange unsere Koffer suchen 😊. Am Ausgang wartete auch schon ein Fahrer auf uns und es ging ca. eine viertel Stunde über die Insel bis zu unserem Hotel. Marco und Hyen sind schon 2 Stunden vor uns geflogenen und warteten schon am Strand auf uns. Nach dem wir ausgepackt und alle begrüßt hatten, ging es für uns auch noch mal ins Meer. Wir mussten erstmal überlegen, wann wir das letzte Mal im Meer schwimmen waren… Zuletzt waren unsere Urlaube ja immer mehr auf „viel sehen, viel erleben, viel rumkommen“ ausgerichtet, sodass es tatsächlich schon über 5 Jahre her ist, dass wir mal entspannt am Strand gelegen haben. Tut uns aber sicherlich nach dem hektischen Bangkok auf mal wieder gut Das Wasser hat Badewannentemperatur und man kann ewig ins Meer laufen, bevor es tiefer wird. Wir sind in einem sehr kleinen Resort das eher abgelegen liegt. Den Strand haben wir mit den ca. 20-30 anderen Hotelgästen also ganz für uns alleine. Man kann kostenlos Kajak und StandUpPaddle fahren, was wir die nächsten Tage bestimmt noch ausprobieren werden. 

Heute war es aber nur eine kurze erste Runde im Meer, da am Abend ein BBQ mit Live-Musik am Strand geplant war. Zum Abschluss gab es noch eine Feuershow. Uns hat der erste halbe Tag schon mal sehr gut gefallen und wir freuen uns auf die nächsten. Morgen steht dann alles im Zeichen der Hochzeit und wir sind sehr gespannt wie es wird. Sicherlich auch ein Erlebnis, das man nicht alle Tage miterlebt 🥰

Liebe Grüße 

Lisa&Maik

Letzter Tag Bangkok

Ein letztes Mal „Hallo“ aus Bangkok,

wir haben die letzten Tage so ziemlich alles geschafft, was wir auf unserer Bangkok-To-Do-Liste hatten. Deswegen haben wir heute gemütlich ausgeschlafen, ausgiebig gefrühstückt und sind dann mit dem Skytrain zum Shoppingcenter gefahren. Das hatten wir ja am ersten Tag nur kurz gesehen und wollten in jedem Fall noch mal vorbei. Auf 7 Stockwerken und insgesamt 2 Foodcourts die so groß sind wie bei uns manchen Einkaufszentrum haben wir uns dabei nicht nur einmal verlaufen. Fast vier Stunden haben wir hier verbracht, bevor es zu einer kurzen Nachmittagspause zurück zum Hotel ging. 

Da uns die Füße ziemlich weh taten dachten wir, dass eine Runde im Pool vielleicht genau die richtige Abwechslung sein könnte. Kaum waren wir im Wasser und sind vielleicht 1-2 Mal hin und her geschwommen, fing es auf einmal an zu regnen. Macht nichts, dachten wir. Schnell raus aus dem Wasser kurz unterstellen und in 15 Minuten ist alles vorbei. Also warteten wir und warteten und warteten… es wurde dunkler und windiger und bald hörte man auch schon den ersten Donner. Das war’s mit unserer Pool-Pause, aber naja.. wir haben ja noch ein paar Strand-Tage vor uns. 

Heute Abend wollten wir eigentlich nochmal auf einen Nachtmarkt in der Nähe des Rotlichtviertels. Da es aber immer noch regnete, ging es erst mal zu Din Tai Fung. Ein eigentlich indonesisches Dumpling-Restaurant, das wir schon aus Singapur kannten. Einfach super super lecker und wir haben uns sehr gefreut, dass wir mal wieder die Gelegenheit hatten, hier zu essen. Da wir nach der ersten Bestellung noch mal Nachschlag „brauchten“ machte es gar nichts, dass es auf dem Heimweg immer noch regnete. Für den Markt waren wir sowieso schon etwas zu spät.

Besonders ich (Lisa) war ziemlich skeptisch bevor es in unseren Bangkok-Urlaub ging. In meiner Vorstellung war alles überfüllt, alt und dreckig. Die Ecken gibt es auch, aber es gibt eben auch viele, viele andere Seiten und ich muss sagen, dass ich morgen wirklich ganz positiv von hier abreise. Trotzdem glauben wir wohl beide, dass die 4-5 Tage völlig ausreichend waren. 

Morgen geht es dann nach dem Frühstück an den Flughafen und ab nach Koh Samui. 

Zum Abschluss aber noch ein Tipp zum Thema Fußgängerampeln für alle, die nach uns nach Bangkok reisen: 

Sind sie rot, bedeutet das „rot“. Sind sie grün, bedeutet das auch „rot“, nur anders… 🫣

Liebe Grüße Lisa&Maik

Tag 3 in Bangkok

Hallo zusammen und liebe Grüße von Tag 3!

Heute ging es gleich zum Start zum Wat Arun, einem direkt am Wasser gelegenen Tempel. Im Vergleich zu den beiden von gestern ist die Anlage eher etwas kleiner, aber hat uns trotzdem gut gefallen. Vielleicht auch gerade weil es nicht ganz so prunkvoll und voller Gold ist und damit irgendwie nahbarer scheint. 

Im Anschluss ging es nach Chinatown. Ich (Lisa) fühle mich hier ja immer eher unwohl und mir ist alles zu voll und eng und auch so gar nicht meine Stimmung. So richtig unterscheiden sich die Chinatowns der verschiedenen Städte für mich auch nicht, aber gut… gehört wohl irgendwie dazu. Zwischen den ganzen Verkaufsständen und kleinen Läden hat Maik dann einen wirklich leckeren Bananen-Eier-Kondensmilch-Schoko-Nachtisch gegessen. Der erste kleine Zwischenhunger war also gestillt und es konnte zum „Goldenen Berg“ weiter gehen. Den Tempel erreicht man nachdem man die 344 Stufen sehr flachen Stufen erklungen hat. Uns hat es trotzdem super gefallen und es gab viele Gelegenheiten etwas „Glück“ zu erhaschen. Ob man an den Glocken leutet, den Gong schlägt, seinen Namen an die Blätter des Baums beim Glücks-Buddha hängt oder doch seine Wünsche auf eine Große Stoffumrandung an der Spitze schreibt… wir haben heute nichts dem Zufall überlassen 😊.

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es für uns noch auf die Khao San Road. Hier kann man wenn man möchte ein Tattoo gestochen bekommen, einen gefälschten Ausweis oder Führerschein kaufen oder auch einen Skorpion essen. Wir wollten uns zumindest an letzterem versuchen, sind dann aber auf den letzten Zentimetern doch noch am Mut gescheitert 🙈. Stattdessen gab es lecker Abendessen bevor es dann zum heutigen Abendprogramm ging.

Auf dem Plan stand ein Abend im Rajadamnern Stadion mit Muay Thai Kämpfen. Muay Thai ist eine Art Kickboxen, bei dem mit Füßen, Knien, Fäusten (mit Handschuhen 😊) und Ellenbogen gekämpft werden darf. Hier ist es ein richtiger Volkssport und fast jeden Abend gut besucht. Wir haben 8 Kämpfe gesehen, von denen 3 durch K.O. entschieden wurde. Die Stimmung war insbesondere bei den knappen Kämpfen richtig gut und auch wenn noch einige Plätze frei waren, war es während des Kampfs richtig laut. Wir waren uns zwar unsicher, ob die Zuschauer wirklich „Ihren“ Kämpfer unterstützen wollten, oder doch nur versuchten die Kampfrichter zu Gunsten Ihrer Wette zu beeinflussen. So oder so ein Erlebnis, dass wir bei einer Bangkokreise nicht missen wollen würden. 

Ganz liebe Grüße 

Lisa&Maik