Erster Seetag, 19. Mai 2025

Hallo

Heute Morgen sind wir ganz früh aufgewacht um 6:10 Uhr, aber eigentlich war es erst 5:10 Uhr, weil wir die Uhr eine Stunde zurückgedreht haben. Dafür haben wir einen tollen Sonnenaufgang gesehen, während wir um die Peleponess gefahren sind.

Im Anschluss waren wir ganz ausgiebig frühstücken.

Zurück im Zimmer haben wir heute zuerst einmal die Schlange von unserem Bett befreit. Gestern hatten wir einen Elefanten auf dem Bett und haben es uns kurz (ein kleines Nickerchen) bequem gemacht.

Den Rest des Tages verbrachten wir an Deck, am Pool, beim Essen und bei Vorträgen vom Lektor. Dem Lektor haben wir für seinen Vortrag über Piräus Verbesserungsvorschläge gemacht. Nun bat er uns, ihm auch noch unsere Fotos zu überlassen. Und nächste Woche könnten wir dann in seinem Vortrag, wenn wir noch mal nach Piräus kommen, unsere eigenen Ideen und Bilder sehen. Geschafft, nun nimmt der Lektor unsere Ideen für den Tag in Piräus. Ich (Wir) haben uns nicht getraut zu sagen, dass wir auch in Santorino schönere Ideen hatten. Jetzt mal ehrlich gesagt, finden wir den Lektor an Bord nicht ganz so gut, nicht so gut informiert. Aber wir sind schon ein bisschen stolz.

Liebe Grüße von einem ganz entspannten Tag, Michi und Thomas

17.05.2025 Santorini

Santorini, Atlantis & die Jagd nach der Eichel

Wir sind gerade auf Santorini – ihr wisst schon, diese traumhafte Kykladeninsel mit weißen Häusern, blauen Kuppeln und Ouzo, der lecker und gut schmeckt. Zu dieser Insel haben wir den Hinweis von meinem Chef erhalten, dass das früher Atlantis war und dass hier auch der Film Ice Age spielte.

Früher soll hier Atlantis gewesen sein. Ja, DAS Atlantis. Versunken, mythisch, und laut Platon voller Gold und Tempel.

Natürlich konnten wir das nicht einfach so stehen lassen. Also sind wir losgezogen – nicht nur auf den Spuren von Atlantis, sondern auch auf denen von Ice Age.
Warum? Weil wir wissen wollten: Hat Scrat seine Eichel hier verloren?!

Heute stand Santorini auf dem Programm – ein Traumziel, wenn auch heute eher ein windiger Traum. Satte 20 Grad, dazu eine ordentliche Brise.

Da wir auf eigene Faust unterwegs waren, haben wir uns mutig einem „Schnellboot“-Transfer nach Oia angeschlossen – 30 Euro pro Person für eine Extraportion Adrenalin inklusive. Das Boot sollte ein Schnellboot sein, war es aber nicht, dafür an den Seiten offen. Es schaukelte mächtig und von dem Spritzwasser blieben auch wir nicht verschont.

Während wir versuchten, unser Gleichgewicht zu halten, rief eine besonders nervöse Mitreisende alle paar Minuten panisch in die Gischt: Seht ihr Land?, was voll witzig war, aber ehrlich gesagt war mir schon ein wenig mulmig zu mute, aber Happy End, denn wir haben überlebt!

Oia selbst war natürlich traumhaft schön – typisch Santorini eben: weiße Häuser, blaue Kuppeln und jede Menge Selfie-Spots. Aber das wahre Abenteuer spielte sich definitiv auf dem Wasser ab.

Das Boot setzte uns nach einer gefühlten Ewigkeit in Oia ab. Oia ist die Stadt auf der Insel Santorini, die wohl jeder von einer Postkarte her kennt. Wir wurden mit einem Bus nach oben gefahren. Oia ist wunderschön, aber so viele blaue Dächer gibt es eigentlich gar nicht. Es findet sich ein Fotospot nach dem andern, wirklich toll. Gegen Mittag machten wir Pause in einem tollen Café mit wohl dem tollsten Ausblick, den man ergattern kann. Wir aßen leckeren Schokokuchen und Baklava und wir tranken Café Frappé. Zuckerschock. Nach einer kurzen Pause gingen wir zu dem verabredeten Platz, auf dem ein kleiner Bus auf uns wartete und uns nach Fira fuhr, quasi einmal um die Insel herum, viele Serpentinen entlang. Aber weder die Serpentinen noch die Wellen von heute Morgen konnten unseren Mägen etwas antun. In Fira findet sich dann auch ein Souvenir Shop neben dem anderen und dazwischen immer wieder Cafés oder kleine Restaurants. Wir entschieden uns für den Rückweg. Man kann entweder 600 Stufen nach unten gehen oder die Seilbahn benutzen. Übrigens hätten wir auch anstatt dem Bus am morgen die Stufen nach oben gehen können oder einen Esel nehmen oder die Seilbahn, ganz wie man möchte. Unten angekommen ging es dann mit einem Tenderboot wieder zurück zu der Mein Schiff.

Wir haben heute gelernt, dass Santorini in einer Caldera liegt. Das ist quasi der Kater von einem Vulkan, der mit Wasser gefüllt ist. Wir haben aber keine Überreste von Atlantis gefunden und auch keine Eicheln auf der Insel. Also wir zweifeln sehr stark an, dass hier Atlantis versunken ist oder das Scrat hier war. Aber als Fazit: unser Ausflug war toll und Santorini ist wirklich sehr schön, man muss aber wissen: möchte man länger Urlaub machen. braucht man entweder ein schönes Appartement mit einem eigenen Pool oder ein Hotel zum Strand und der ist unten…

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Heraklion 16.05.2025

Hallo

Heute morgen hat uns der Wecker 00:15 Uhr so richtig aus den Tiefschlaf gerissen um wirklich wach zu werden half nur Kaffee. Um 1:30 Uhr saßen wir dann im gepackten Auto und dann ging es auf freier Autobahn zum Flughafen Frankfurt. Da Thomas schon online eingecheckt hatte, konnten wir die Koffer einfach an einem Automaten aufgeben. Ich hoffe sehr für Thomas, dass die Koffer mit uns gut in Heraklion ankommen. Wir hatten für alle Fälle zwei kleine Flaschen Mineralwasser dabei. Erstens weil am Flughafen die Getränke immer teuer sind und sich kleine Flaschen in unseren Urlauben immer als praktisch erwiesen haben, da man sie immer wieder für Ausflüge füllen kann und nicht unbedingt auf ein Cafe oder eine Bar angewiesen ist. Nun reisen wir ja wirklich viel und wissen, man darf keine Flüssigkeiten über 100 ml mit in den Flieger nehmen… Also muss man die Flaschen vor der Sicherheitskontrolle austrinken oder ausschütten. Da es nur Container für Leergut gab, fragte Thomas einen Servicemitarbeiter wo die nächsten Toiletten wären, um das Wasser zu entsorgen. Ich kann keinen halben Liter Wasser um 3:00 Uhr trinken und Thomas keinen Liter. Dieser teilte Thomas mit, Flüssigkeiten dürfen nun mit in den Flieger. Ich war sehr skeptisch, ob Thomas es richtig verstanden hatte. Hat er aber. Das war heute unser erster Flug, bei dem eigene Flüssigkeiten, egal wieviel, durch die Sicherheitskontrollen dürfen und auch der Inhalt des Handgepäcks konnte alles im Koffer und Rucksack bleiben. Wir hatten einen guten Flug. Wir saßen in einer 3er Reihe. Ich in der Mitte, links von mir der schlafende Thomas und rechts von mir ein Mann, der es schaffte, von 5:00 bis 7:00 fünf kleine Flaschen Wein zu trinken. Folglich war der Flug sehr entspannend für mich. Thomas sprach nicht und ich war am frühen Morgen benebelt von dem Alkoholduft. Zum Glück ging es nach Kreta und nicht nach Mallorca.

Der Flug war eigentlich ganz ruhig und angenehm, aber bei der Landung hatte ich ein komisches Gefühl, da das Flugzeug schaukelte. Vom Flughafen ging es direkt zum Schiff, dort waren wir aber nicht kurz vor neun wie wir angenommen haben, sondern kurz vor zehn, da die Griechen uns noch eine Stunde mit der Zeit voraus sind. Mit vollen Bäuchen suchten wir uns dann einen Liegestuhl, der etwas geschützt stand, da es immer windiger wurde. Es wurde auch diesig und es flog ziemlich viel Sand in der Luft. Wie wir jetzt beim Abendessen erfahren haben, ist hier ein starker Sturm und die Flugzeuge können auf Kreta im Moment nicht gut landen, dadurch ist das Schiff ziemlich leer. Wie wir erfahren haben, fliegen viele bis nach Athen und steigen dann erst am Sonntag zu. Da haben wir richtig Glück gehabt, das hoffen wir. Wir hoffen, dass die Überfahrt nach Santorini heute Nacht nicht so stürmisch wird, dass es uns vielleicht übel wird oder wir nicht schlafen können. Nicht schlafen können bezweifeln wir aber, da wir ziemlich müde sind. Heute Mittag haben wir uns auch für 2 Stunden hingelegt, weil es einfach nicht mehr anders ging. Jetzt waren wir beim Abendessen, haben schon wieder volle Bäuche und werden jetzt auch gleich schlafen gehen, aber zuerst geht es jetzt mal noch an die Bar.

Bis morgen, liebe Grüße Michi und Thomas

14 Nächte – Östliches Mittelmeer intensiv – ab/bis Heraklion

16. Mai 2025 – 30. Mai 2025

Ahoi! – 14 Nächte, 2 Herzen, 1 Schiff und jede Menge Kalorien

Es ist wieder so weit: Die Koffer sind (fast) gepackt, die Vorfreude ist riesig, und unsere Geschmacksknospen zittern schon erwartungsvoll – wir stechen in See! Vom 16. bis 30. Mai 2025 heißt es für uns: „Leinen los!“ auf der Mein Schiff, Richtung Östliches Mittelmeer intensiv. Und intensiv soll es werden – kulinarisch, kulturell und natürlich auch romantisch. Schließlich reisen wir zu zweit, und da darf die Zweisamkeit zwischen Sonnenuntergängen, Meeresrauschen und Dessertbuffets nicht zu kurz kommen.

Einige Häfen kennen wir schon – aber das macht uns Nichts aus.

Unser Motto? Ganz einfach:
Geld kommt und geht – Erinnerungen bleiben (und meistens sind sie auch lustiger).

Wir reisen, weil Sofas langweilig sind
Weil Sonnenuntergänge besser schmecken, wenn man sie mit salzigen Haaren und Sand im Popo erlebt.
Weil Zweisamkeit auf Reisen nicht nur romantisch ist, sondern auch ein Test – und wir bestehen ihn meistens.

Wir glauben: Man bereut nie das Abenteuer, nur das Auslassen.
Und wer am Ende seines Lebens noch Geld übrig hat, hat eindeutig was falsch gemacht – oder zu wenig Eis gegessen.

Darum sammeln wir lieber Geschichten statt Zeug.
Wir wollen später mal nicht erzählen, was wir alles gekauft haben –
sondern was wir erlebt, vergeigt, gefeiert und geliebt haben.

Zweisam durch die Welt.

Wir freuen uns auf spannende Erlebnisse an Land, entspannte Stunden an Bord, viel Lachen, gutes Essen – und vielleicht auch den ein oder anderen „Wir brauchen jetzt erstmal ein Nickerchen nach dem Frühstück“-Moment. Dieser Blog begleitet uns auf unserer Reise: als Erinnerung, als Inspiration – und vielleicht auch als kleiner Trost für alle, die gerade nicht auf hoher See sind.

Also: Leinen los für Genuss, Gelassenheit und ganz viel „Wir-Zeit“!

Liebe Grüße bis bald Michi und Thomas


Henry! 18.04.2025

„Henry – das schönste Kapitel, das wir nie zu hoffen wagten“

Vor 13 Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich diesen Text einmal schreiben würde.
Ich war schwer krank. Und tief in mir hatte ich den Gedanken versteckt: Vielleicht werde ich nie ein Enkelkind kennenlernen.

Doch das Leben hatte andere Pläne. Und so kamst du zu uns, Henry – unser kleines Wunder. Unser erstes Enkelkind.
So winzig. So vollkommen. Und mit einer Wucht, vor einer Woche in unser Herz geplumpst, dass wir immer noch staunen.

Thomas und ich sind jetzt Großeltern.
Und auch wenn du nicht gerade um die Ecke wohnst – 300 Kilometer sind es bis zu dir – fühlst du dich für uns schon ganz nah an. Denn Liebe braucht keine Postleitzahl.

Natürlich hätten wir dich gern täglich bei uns. Dich morgens schnuppern, abends wiegen, tagsüber anstarren wie zwei Menschen, die noch nie ein Baby gesehen haben.
Aber weißt du was?
Wir werden jede Begegnung mit dir doppelt feiern. Jeden Besuch auskosten. Und jede Nachricht, jedes Bild, jedes kleine Video von dir hüten wie einen Schatz.

Deine Urgroßeltern, ja, die strahlen auch übers ganze Gesicht.
Vier Generationen – über viele Kilometer verteilt, aber im Herzen vereint.

Und dann ist da noch etwas, das mich einfach nur tief berührt:
Wie Lisa (Mama) und Maik (Papa) in ihrer neuen Rolle aufgehen.
Wie liebevoll, geduldig, stark – und gleichzeitig voller Staunen sie mit dir umgehen. Es ist einfach großartig zu sehen, wie sie das alles meistern, wie selbstverständlich sie dich in ihrer Mitte tragen.
Und wie unendlich verliebt sie in dich sind.
Das macht mein Oma-Herz nochmal ein bisschen voller.

Ich habe so viel, was ich dir zeigen will, kleiner Henry.
Wie man Plätzchen backt, dass die Küche aussieht wie ein Winterwunderland, der Teig seltsamerweise weniger im Ofen als im Mund landet – und wie herrlich es ist, Mehl an der Nase und Lachen im Bauch zu haben.

Thomas hat schon heimlich nach Reisezielen gegoogelt, die auf halber Strecke liegen – bloß um dich ein bisschen öfter sehen zu können und versucht Reiseziele für gemeinsame Reisen ausfindig zu machen.
Und ich? Ich sammle Geschichten für dich. Für später. Für irgendwann. Und ich zähle die Tage, bis ich dich wieder im Arm halten kann.

Henry, du bist das schönste Kapitel, das ich lange nicht zu hoffen wagte.
Und jede Seite davon wird mit Liebe geschrieben – ob aus der Ferne oder ganz nah.
Wir sind da. Immer. Auch wenn’s mal 300 Kilometer braucht.

Mit ganz viel Liebe

Michi und Thomas

29. November 2024 – La Romana

Hallo

Am Morgen haben wir in La Romana in der Dominikanischen Republik angelegt. Nach hiesiger Zeit fliegen wir um 19:30 Uhr zurück, das wäre zu Hause 0:30 Uhr am 1. Dezember. Landen werden wir am 1. Dezember gegen 9:00 Uhr in Frankfurt und wenn alles klappt, sind wir zwischen elf und zwölf zu Hause

Den Tag haben wir auf dem Schiff gehabt. Wir waren noch mal im Pool schwimmen, haben gut gegessen und entspannt, zwischendurch waren wir noch etwas shoppen.

Wir hatten 14 wundervolle Tage und haben nette Menschen kennen, darunter auch Heiko und Heidrun, mit denen wir beide im Kontakt bleiben wollen.

Das Beste für uns in diesem Urlaub, war das tolle Wetter, der weiße Strand, das türkisfarbene Meer, das Gefühl, man muss da rein laufen und man muss dabei lachen, da das so großartig ist und soviel Lebensfreude gibt, wunderbar.

Wir freuen uns nun aber auf zu Hause, freuen uns auf die Vorweihnachtszeit und die Weihnachtszeit mit Euch.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

28. November 2024 – Seetag

Hallo

Heute war ein ganz entspannter Tag. Wir haben nichts getan außer geschlafen, gegessen, bei der Kapitäns-Fragestunde gewesen und mit dem netten Pärchen, das wir hier kennen gelernt haben, haben wir getrunken, an der Bar. Morgen haben wir noch einen Tag auf La Romana in der Dominikanischen Republik und dann geht es morgen Abend nach Hause. Wir werden am Samstag Morgen in Frankfurt wieder landen. Melden uns aber morgen noch mal.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

27. November 2024 - St. Kitts und Nevis

Hallo

Heute Morgen konnten wir etwas länger schlafen. Nach dem Aufwachen sind wir erst mal auf den Balkon und ich dachte: oh schon wieder so warm… Aber was sofort aufgefallen war, dass es windig ist. Dazu hatte ich mir am Morgen aber noch keine Gedanken gemacht. Am Hafen war es voll, es lagen noch zwei weitere große Schiffe im Hafen. Da unser gebuchter Ausflug, eine Kajakfahrt mit anschließendem Schnorcheln, am Vormittag abgesagt wurde und wir einer anderen Gruppe am Nachmittag zugeteilt wurden, beschlossen wir, erst einmal durch die Stadt zu bummeln. Dies hat uns auch super gut gefallen und Thomas hat für sich eine scharfe Soße gekauft. Wir sind mal gespannt, wie es schmeckt. Da es sehr heiß war, beschlossen wir gegen 11:30 Uhr, zurück auf Schiff zu gehen, noch eine Kleinigkeit zu essen und einen Mittagsschlaf zu machen. Um 14:15 Uhr ging es dann auf den uns zugeteilten Ersatzausflug, ebenfalls eine Kajakfahrt mit Schnorcheln. Wir wurden mit einem Bus an einem Strand gebracht. Zuvor gab es noch auf einem Berg einen Fotostop, der auf der einen Seite das karibische Meer und auf der anderen Seite den Atlantik zeigt. Sehr schön zum ansehen. Am Strand angekommen traute ich kaum meinen Augen. Der Wind von heute Morgen war immer noch da und das Meer hatte richtig hohe Wellen. Die ganzen Tage war das Meer glatt. Heute hatte es richtig große Wellen. Ich hatte von Anfang an Angst, Angst zu kentern oder so… aber gebucht war gebucht und Thomas meinte, wir schaffen das schon. Es war aber total schwer, vom Strand loszukommen. Man musste gegen diese Wellen paddeln. Katastrophe. Den Weg, den wir gegen die Wellen zurücklegen mussten, an Felsen vorbei im Wasser und an einer Felswand entlang, war einfach nur eine Katastrophe. Lang, sehr anstrengend und es machte mir und ich denke auch Thomas keinen Spaß. Einmal setzten wir sogar kurz auf… Auf jeden Fall flossen bei mir Tränen und ich wollte nicht mehr weiter. Ich konnte auch nicht mehr, aber Thomas hat gut gepaddelt und ich habe geschimpft. Endlich kamen wir an einem Strand an. Wir legten die Kajaks an den Strand. Und dann sollten wir schnorcheln, gegen die Wellen schwimmen. Ich war schon so müde vom Paddeln, dass ich sagte, ich komme da nicht mit. Alle anderen sind mit, auch Thomas. Ich durfte dann im Begleitboot fahren. Die Strecke, die Thomas und die anderen zum Schnorcheln zurücklegen mussten, war richtig richtig weit. Das Meer war so aufgewühlt, dass es kaum Fische zu sehen gab und es war richtig anstrengend. So dass nach einiger Zeit schon der erste Teilnehmer nicht mehr weiter konnte und er zu mir ins Boot gezogen wurde, später kam auch Thomas dazu. Es waren einfach zu viele Wellen und der Weg, den die Teilnehmer schnorcheln sollten, viel zu weit. Zurück am Strand ging es zurück in die Kajaks und wir sollten nur noch ein kurzes Stück paddeln, da wir alle schon müde waren. Der Weg war aber richtig weit und wir waren froh, als wir endlich wieder am Strand waren. Ich möchte nicht mehr Kajak fahren, für mich war es wirklich keine schöne Erfahrung. Thomas möchte auch kein Kajak mehr fahren. Unsere Arme Schmerzen heute Abend schon.

Mit Heidrun und Heiko haben wir dann noch einen schönen Abend beim Fisch essen verbracht und in der Bar. Ich kann auch schon wieder lachen. Morgen haben wir noch mal einen Seetag, da können wir uns von heute erholen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

26. November 2024 – St. Maarten

Hallo

Heute Morgen haben wir etwas länger geschlafen, da unser Katamaranausflug für heute abgesagt wurde. Der Katamaran hatte einen Motorschaden. Uns wurde alternativ angeboten, dies am Nachmittag zu machen. Das wollten wir aber nicht, da wir zum Flughafen einen Ausflug geplant hatten.

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf mit einem Wasserboot nach Philippsburg, der Hauptstadt von St. Maarten. Das ist übrigens der einzige Ort, an dem Holland an Frankreich grenzt. Die Überfahrt vom Hafen dauerte nur fünf Minuten und es war richtig viel los. Es lagen noch vier weitere Schiffe mit uns im Hafen. In der Hauptstadt Philippsburg kann man zollfrei einkaufen, was wir auch ein wenig genutzt haben. Nach gut zwei Stunden machten wir uns aber wieder auf den Weg zurück zum Schiff, da ich das Gefühl hatte, ich werde gegrillt. Es war so heiß und ich wollte nicht schon wieder aussehen wie ein Lobster. Zurück an Bord mussten wir erst mal kalt duschen. Wir mussten uns wirklich runter kühlen. Daher besorgte Thomas noch ein Spaghetti Eis, damit wir auch von innen heraus etwas kühler wurden.

Eine Stunde später ging es dann auch schon zum Maho Beach,. Dort befindet sich einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt. Man steht am Strand und knapp über einem fliegen die Flugzeuge über einen hinweg. Ein Riesenspaß. Nicht ganz so spaßig ist, wenn die Flugzeuge starten. Ich habe versucht, dies zu filmen, aber der Düsenantrieb der großen Flugzeuge ist so stark, dass wenn man dahinter steht, das Handy gar nicht halten kann, sondern weg gepustet wird. Ich konnte nicht stehen bleiben. Ich wurde von der Kraft in Richtung Wasser gedrängt. Thomas war etwas mehr standhaft. Wir haben versucht, schöne Fotos zu schießen, was aber nicht einfach war, aber Thomas war total begeistert. Wir hatten das ja schon mal vor zwölf Jahren gesehen und er wollte unbedingt noch mal hin. Zwei Stunden verbrachten wir am Flughafen, machten uns dann aber wieder auf den Heimweg mit einem örtlichen Bus, in dem es schrecklich heiß war, die Fahrt aber auch nur zwei Dollar kostete im Gegensatz zu 20$, die wir mit einem Taxi pro Person bezahlt hätten. Für das gesparte Geld ließ es sich dann noch prima am Hafen in den vielen Duty Free Shops shoppen.

 Liebe Grüße bis morgen, Michi und Thomas

25. November 2024 – Antigua

Hallo

Was ist das für ein Traum, in dem wir uns befinden. Heute war einfach traumhaft, herrlich. Gestern Abend gegen 23:00 Uhr waren wir schon in Antigua angekommen. Heute Morgen klingelte unser Wecker schon ganz früh um 5:45 Uhr. Wir hatten von zu Hause aus schon einen Ausflug gebucht und zwar Schnorcheln mit Stachelrochen, in Stingray City auf Antigua

Ich war heute Morgen schon mit etwas Bauchweh aufgewacht, weil ich mir doch schon etwas Gedanken über diesen Ausflug gemacht hatte, da mir Lisa immer wieder gesagt hat, dass das nicht so ohne wäre. Aber egal, der Ausflug war gebucht und ich habe mich auch darauf gefreut, leider musste dann für mich das Frühstück ausfallen.

Um 8:00 Uhr trafen wir uns dann mit unserem Guide und zwei anderen Pärchen kurz außerhalb des Hafens. Wir fuhren mit einem kleinen Minivan zu der Anlage. Wir wurden zu sechst einem Boot zugeteilt, bekamen keine Schwimmwesten und dann ging auch die wilde Fahrt schon los. Im Vergleich zum Schnellboot, mit welchem wir versuchten, Wale zu sehen, war dieses Boot deutlich schneller. Das Boot schlug immer wieder auf die Wellen auf, aber nach kurzer Zeit konnte man irgendwie Vertrauen zu der Situation schließen und dann war es auch total super. Wir fuhren zu einer Plattform. Dort angekommen stiegen wir alle aus dem Boot, auf die Plattform und dann mit einer Leiter auf eine Sandbank im Meer. Das Wasser ging mir in etwa bis zum Kinn. Dann kamen auch schon die Rochen, riesengroß. Die Tiere leben frei, sie sind nicht eingesperrt, sie werden aber von den Guides täglich angegefüttert und sind an Menschen gewöhnt. Aber man hat schon großen Respekt vor diesen Rochen. Die Guides erklären dir, wie du dich verhalten sollst, wenn dir einer entgegen schwimmt. Man bleibt einfach still stehen. Entweder schwimmen sie an dir vorbei oder manchmal schwimmen sie auch an dir hoch. Man kann sie auf den Arm nehmen, indem man seine flache Hand unter sie legt, sie fühlen sich total samtig an. Ich hatte am Anfang etwas Angst, aber die Guides helfen einem schon. Das Erlebnis war einfach großartig. Später kamen noch andere Gäste von der Mein Schiff und dann wurde es dort auch richtig voll. Es war die ganze Zeit erlaubt, Fotos zu machen oder auch zu filmen, was aber sehr schwer ist, da wir das noch nie unter Wasser gemacht haben und du ja auch nicht unbedingt weißt, wo der Rochen gerade ist oder wo er gerade herkommt oder hin schwimmt. Dazu kommt, Du musst auch erst mal dich trauen, mit deinem Handy in einer Hülle ins Meer zu gehen. Natürlich machen die Guides Fotos von dir, die man dann kaufen kann. Dafür haben wir uns auch entschieden. Wir beide denken, man soll so etwas einfach genießen und nicht versuchen, den besten Schnappschuss zu machen. Übrigens ist das Gekreische ab und zu richtig laut, wenn jemand erschrickt, weil so ein Rochen an einem empor schwimmt. Man konnte auch die Hand zu einer Faust schließen, ein Stück Thunfisch in seine Hand nehmen und dann haben die Rochen aus deiner Hand gefressen. Es konnte aber passieren, dass sie sich beim fressen fest saugen und dann hat man so eine Art Knutschfleck. Es war wirklich ein absolutes Highlight. Wir haben ein Zertifikat bekommen, dass wir das gemacht haben, bin schon ein wenig stolz.

Zurück an Land bot uns unser Guide an, uns noch an einen schönen Strand zu bringen. Da willigten wir gerne ein, wollten aber vorab erst noch aufs Boot etwas essen. Eine Stunde später trafen wir uns wieder zu sechst mit dem Taxifahrer (Guide) und er brachte uns an seinen Lieblingsstrand. Das war der zweite traumhafte Moment an diesem Tag. Raus aus dem Taxi und schon sahen wir das Meer, von einer Farbe… überhaupt nicht zu beschreiben. Wir konnten uns gar nicht schnell genug ausziehen und ins Meer rennen. Dabei muss man automatisch lachen, weil das so traumhaft schön war. Wir hatten den Guide gebeten, uns zweieinhalb Stunden später wieder abzuholen. Fast die ganze Zeit verbrachten wir dort im Meer. Es war genau so, wie man sich in seinen Träumen die Karibik vorstellt. Es gibt nichts auszusetzen. Es war einfach perfekt.

Wir hatten heute einfach einen traumhaft schönen Tag, sind jetzt aber ziemlich müde, werden noch zum Abendessen gehen und dann im Bett weiter träumen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas