Heute ist tatsächlich unser letzter Tag auf Mauritius. Und weil man an so einem letzten Urlaubstag ja wirklich nichts mehr beweisen muss, haben wir genau das gemacht, was hier am besten geht: Strand, Sonne und ganz viel Nichtstun.
Den ganzen Tag haben wir noch einmal ordentlich Sonne und Vitamin D für die nächste Zeit getankt. Ab und zu haben wir uns sogar bewegt – entweder ins Meer oder in den Pool. Meistens allerdings ganz strategisch: erst in den herrlich beheizten Pool und anschließend ins türkisfarbene Meer mit seinen 24 Grad. Für Thomas ist das angenehm erfrischend. Für mich ist es gefühlt kurz vor Eisschwimmen. 😂
Der Pool hier ist sowieso genial und der Jacuzzi hatte für mich immer genau die richtige Temperatur. Also eigentlich könnte ich problemlos noch ein paar Tage zwischen Liege, Pool und Jacuzzi pendeln. Ich würde mich auch wirklich nicht beschweren.





Am Strand hatten wir heute außerdem wieder hervorragendes Unterhaltungsprogramm: Influencer und Poser beobachten. Herrlich! Die Mädels posen, die Männer fotografieren, dann wird das Ergebnis kontrolliert, diskutiert und anschließend das Ganze noch einmal von vorne. Andere Pose, anderes Licht, anderer Winkel. Vor dem Sonnenuntergang, bei strahlendem Sonnenschein, auf dem Surfbrett, im Wasser oder auch mal mit sorgfältig sandgepudertem Po. Man muss schon sagen: So ein Urlaubsfoto ist harte Arbeit. 😄

Und dann gibt es noch die Paare auf den Pferden am Strand. Vorne meistens eine strahlende Frau, die offensichtlich gerade ihren persönlichen Traum lebt – und dahinter ein Mann, der ein klein wenig so aussieht, als würde er sich fragen, wie genau er eigentlich in diese Situation geraten ist. Aber was macht man nicht alles in den Flitterwochen.
Heute konnten wir auch wieder den Fischer beobachten, der den Fang des Tages für das Restaurant „The Beach“ bringt. Diesmal war ein richtig großer Thunfisch dabei. Frischer geht es wohl kaum.


Natürlich waren wir mittags noch einmal im „The Beach“ essen. Direkt am Strand, die Füße im Sand, das Meer vor Augen – und dazu richtig gutes Essen. Genau so sollte Mittagessen im Urlaub sein. Auch den Eistand am Strand haben wir selbstverständlich nicht ausgelassen. Wir wollen ja schließlich keine offenen Punkte mit nach Hause nehmen. Und das Abendessen heute Abend fällt natürlich auch nicht aus. Man muss so einen Urlaub schließlich ordentlich zu Ende bringen.






Habe ich eigentlich schon erzählt, dass hier kaum ein Restaurant richtige Wände oder Fenster hat? Alles ist offen gebaut, luftig, leicht und irgendwie gehört die Natur überall mit dazu. Genau das macht dieses Hotel so besonders.
Überhaupt war die ganze Anlage einfach wunderschön. Die Zimmer, der Strand, die Restaurants, die Pools, die gesamte Atmosphäre – eigentlich blieb kein Wunsch offen. Außer vielleicht der eine: noch ein paar Tage bleiben.
Aber morgen früh ist Schluss mit Paradies. Um 4:15 Uhr werden wir am Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Das Hotel hat uns angeboten, bereits um 3:50 Uhr unsere Koffer am Zimmer abzuholen. Und sogar für unser Frühstück durften wir uns etwas aussuchen.
Wir waren natürlich ganz bescheiden: Cappuccino, Obst, Schokocroissant und Eier. 😄 Schließlich bekommen wir im Flugzeug später auch noch Frühstück und Mittagessen. Nicht, dass wir unterwegs verhungern.
Gegen 19 Uhr werden wir dann wieder in Frankfurt landen.
Und damit geht für uns ein wirklich wunderschöner Urlaub zu Ende.
Die erste Woche war komplett anders als die zweite. Mit Heidrun und Heiko hatten wir unglaublich viel Spaß und natürlich dürfen Robert und Maika nicht fehlen, die hier ihre Flitterwochen verbracht haben. Wir haben so viel gemeinsam gesehen, unternommen, gelacht und erlebt. Diese Woche war voll, manchmal auch ein bisschen anstrengend, aber vor allem richtig schön.

Danach kam unsere zweite Woche hier im LUX* Le Morne – und plötzlich wurde aus Urlaub einfach nur noch Entspannung. Strand, Meer, Sonne, gutes Essen und ganz viel Zeit für uns.
Nach unserer ersten Woche waren wir von Mauritius schon begeistert. Wir hatten unglaublich viel gesehen, waren aber noch nicht ganz sicher, ob dieses viel zitierte „Paradies“ wirklich so aussieht.
Und jetzt heißt es tatsächlich Abschied nehmen von Mauritius.
Wir nehmen so viele Bilder mit nach Hause: türkisfarbenes Meer, Palmen, Sonnenuntergänge, gutes Essen, lustige Abende, gemeinsame Erlebnisse mit Freunden und diese letzten ruhigen Tage zu zweit. Die erste Woche war voller Abenteuer, die zweite voller Entspannung – und genau diese Mischung hat unseren Urlaub am Ende perfekt gemacht.
Mauritius hat ein bisschen gebraucht, um uns komplett zu überzeugen. Aber spätestens hier, mit den Füßen im Sand und Blick aufs Meer, war klar: Ja, so kann Paradies aussehen.
Morgen geht es zurück nach Hause – mit vollen Koffern, noch volleren Handyspeichern und ganz vielen wunderschönen Erinnerungen im Gepäck.
Und wer weiß … vielleicht war das ja nicht unser letztes Mal Mauritius.
Bis bald aus Deutschland
Michi & Thomas ❤️













































































































































































