24. September 2021 – Freiburg und Hallöchen-Hallöchen

Hallo

Heute ist unser letzter Tag im Schwarzwald. Wir sind heute vom Glottertal umgezogen nach Freiburg. Freiburg kennen wir schon, finden aber Freiburg ist immer einen Besuch wert.

Bei super schönem Wetter sind wir über den täglichen Markt am Freiburger Münster geschlendert und haben eine große Rote genossen. Weiter ging es durch die Fußgängerzone und wir genossen einen Eiskaffee in der Sonne. Die letzten drei Tage ist das Wetter so herrlich.

Im Wald wollten wir noch den höchsten Baum Deutschlands mit dem Namen Waldtraud einen Besuch abstatten, aber leider haben wir ihn nicht gefunden, waren aber heute auch nicht mehr so stark zum Wandern motiviert. Also ging es in das neue Hotel mit dem super hohen bequemen Bett und wir beschlossen spontan, einen Mittagsschlaf zu halten.

Gegen 17 Uhr ging es zum Abendessen ins Kartoffelhaus in Freiburg.Wir haben total lecker gegessen, Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln mit Quark und Salat mit Putenbrust (fast ein wenig Diät, wenn die Portionen nicht so groß gewesen wären)

Dann ging es um 18:30 Uhr zur Stadtführung mit der Travestie-Künstlerin Betty BBQ. Total lustig, unterhaltsam, informativ, kurzweilig, einfach klasse und ein super Abschluss unseres Schwarzwaldurlaubes.

Leider geht die Woche Schwarzwald schon zu Ende, wir haben die Natur hier wirklich genossen und finden ein Ausflug in den Schwarzwald ist auf jeden Fall immer lohnenswert und auch nicht weit von unserem zu Hause entfernt.

Bis zum nächsten Urlaub,

Michi und Thomas

23. September 2021 – Schwarzwälder Kirschtorten-Backkurs und Schluchsee

Hallo

Heute Morgen haben wir geschlafen bis 8:30 Uhr, so sehr stecken uns die letzten Tage doch in den Knochen. Gestern hatten wir schon schönes Wetter aber heute ist es noch herrlicher und dadurch der Schwarzwald noch viel viel schöner. Der Weg zum Schluchsee ist einfach zum genießen, wenn Thomas nicht so schnell fahren und jede Kurve auskosten würde, dann hätte ich keine Schnappatmung gehabt und die Fahrt wäre dann noch…

Auf dem Weg zum Schluchsee haben wir noch einen kurzen Zwischenhalt auf dem Feldberg eingelegt. Wir sind natürlich hoch gefahren, großen Respekt an die Jogger, die den Feldberg nach oben joggen, warum auch immer.

Der Schluchsee so schön, einfach auf der Bank in der Sonne sitzen, die Ruhe genießen. Einfach Zeit haben für „nichts tun“. Bis dann irgendwann der Kaffee ruft.

Nach dem Kaffee ging es zum Hüsli Haus. In diesem befindet sich ein Heimatmuseum. Man kennt das Hüsli Haus aus der Fernsehsendung die Schwarzwaldklinik, da Professor Brinkmann darin wohnte.

Gleich gegenüber befindet sich die Rothaus Brauerei. Das Gelände und die ganze Brauerei ist wirklich sehr schön gemacht. Im Biergarten konnten wir einen Radler bei herrlichem Sonnenschein genießen. Für den Nachmittag hatten wir einen Schwarzwälder Kirschtorten-Backkurs gebucht und mussten uns dann auch schon auf den Weg machen. Der Kurs war einfach klasse, dort waren wir, die Bäcker-Familie und eine Reporterin und ein Fotograf von der Zeitschrift Tina. Der Bäcker gab sich sehr viel Mühe, hat uns alles immer und immer wieder gezeigt, sodass auch der Fotograf mitkam, er zeigte uns sogar seine eigene Kreation von der Schwarzwälder Kirschtorte. Im Anschluss an den Kurs konnten wir unsere selbst gemachte Torte mit einem leckeren Cappuccino im Café genießen.

Dann fuhren wir nach St. Blasien und besichtigten dort den wunderschönen Dom. Er ist ganz in weißem Marmor gestaltet.

Da es dann mittlerweile schon 17:30 Uhr war und uns die Rothaus Brauerei so begeistert hatte, fuhren wir zurück zum Abendessen, Es gab Schäufele und Bierbraten und dazu nochmal einen Radler, natürlich alkoholfrei.

Nun sind wir total erledigt von dem doch anstrengenden Tag und freuen uns auf unser Bett

Liebe Grüße, bis morgen, Michi und Thomas

22. September 2021 – Basel und das Dreiländereck

Hallo

Heute haben wir erst mal ausgeschlafen und nach einem leckeren Frühstück ging es um 9:30 Uhr nach Basel. Wir beide waren noch nie in Basel, wollten uns die Stadt ansehen, Schokolade und Basler Leckerli kaufen. Den ganzen Vormittag bis in den Nachmittag bummelten wir durch Basel, liefen über die Mittelbrücke und bestaunten das Basler Münster. Das Münster hat zwei Türme, die unterschiedlich hoch sind, man sieht es nur, wenn man genau hinschaut. Im Inneren des Münsters fällt auf, dass es keine Bänke gibt sondern nur einzelne Stühle und jeder Stuhl ist anders. wirklich schön. Nach einer Kaffeepause am wunderschönen Rathaus von Basel ging es dann weiter nach Weil am Rhein. Wir wollten heute unbedingt innerhalb von 5 Minuten in drei Ländern sein. Das gelingt in Weil am Rhein gut, die Brücke beginnt in Deutschland und endet im Elsass und die Schweiz ist keine 200 m entfernt. Ansonsten gab es aber nichts, was wir für sehr erwähnenswert in Weil am Rhein halten. Also ging es weiter nach Lörrach, außer einem Turm mit einer Rutschbahn konnten wir auch hier nicht viel entdecken.

Wir hatten heute tolles Wetter, sind ca. 12 km spaziert sind jetzt richtig müde und werden jetzt nur noch lecker was essen gehen. Wir melden uns morgen wieder

Liebe Grüße, Michi und Thomas

21. September 2021 – Schwarzwälder Kirschtorten-Weg & Triberg & Blindensee

Hallo

Nach einem leckeren Frühstück machten wir uns heute Morgen auf, den Schwarzwälder Kirschtorten-Weg entlang zu spazieren. Wir kamen an vielen Kühen, Pferden und Rotwild vorbei. Auf dem Wanderweg kamen wir an all den Dingen vorbei, die man benötigt, um eine Schwarzwälder Kirschtorte zu backen. Auch die Schwarzwaldklinik haben wir heute endlich gesehen. Sie sieht noch immer so aus wie damals im Fernsehen. Den 5 km langen Rückweg fuhren wir, schon teils erschöpft, mit dem Bus zurück.

Unser nächstes Ziel waren dann die Triberger Wasserfälle. Das sind die größten Wasserfälle in Deutschland. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch in St. Peter und besuchten das Kloster, das war wirklich super schön anzusehen. Letztes Jahr waren wir schon an einem Wasserfall in Österreich, der auch sehr groß und imposant war. Der einzig wirklich bleibende Unterschied den wir behalten werden ist, dass man am Triberger Wasserfall Eintritt bezahlen muss und das nicht so wenig, 8 Euro pro Person. Dafür darf man dann aber auch noch in das Schwarzwaldmuseum. Dieses war sehr informativ, es war aber auch erschreckend, dass wir im Museum Gegenstände entdeckten, die wir noch gut kennen, z.B. Radios aus den 60er Jahren. Man wird halt alt. Das spüren heute auch schon unsere Beine und Füße. Im Anschluss sind wir dann durch das touristische Triberg gebummelt, gefühlt ging es immer nur bergauf.

Nächstes Ziel war dann Schonach. Dort bestaunten wir zuerst die größte Kuckucksuhr der Welt und danach die erste größte Kuckucksuhr der Welt 🙂 wirklich albern und das in einem Ort. Witzig waren heute auch die dutzenden von Kuckucksuhren, die wir heute angesehen haben. Das ist mal reine Geschmacksache und noch mehr eine Preisfrage, Schnäppchen sind das nicht.

Auf dem Rückweg zum Glottertal hielten wir noch am Blindensee. Keine Ahnung warum er so heißt, auf jeden Fall ist es ein Hochmoor. Man kann nicht auf einem Naturboden gehen, sondern man läuft auf einem Holzsteg zum See entlang. Tastet man sich mit dem Fuß auf dem Naturboden entlang, merkt man direkt, wie der Boden nachgibt. Am See angekommen haben wir dutzende Fotos gemacht, so wunderschön war dieser See.

Müde und ausgehungert fuhren wir ins Glottertal zurück, besorgten noch etwas Schinken für zu Hause und aßen in einem urigen Lokal zu Abend. Nun ist es 19:20 Uhr und wir sind erschöpft. Thomas wird wohl noch in die Sauna gehen und ich werde auf dem Bett gammeln.

Liebe Grüße, bis Morgen,

Michi und Thomas

20. September 2021 – Happy Birthday & Hotel Spielweg im Münstertal

Hallo

Heute gibt es gleich zwei Ereignisse zu feiern. Das kleinere, wir haben unsere offizielle Urkunde für die Teilnahme am Weltrekordversuch erhalten (wir sind total stolz) und dann noch Thomas‘ Geburtstag, er wird heute …. über Alter spricht an nicht.

Beim Frühstück haben wir heute morgen schon gebührend dem Ereignis mit einem Glas Sekt angestoßen. Dann machten wir uns auf den Weg nach Freiburg, um den Schlossbergturm zu erklimmen. Der Schlossbergturm ist ein 33,27 Meter hoher, 2002 errichteter Aussichtsturm auf dem Schlossberg am Rande der Altstadt von Freiburg im Breisgau und für Menschen mit langem Atem und ohne Höhenangst super. Dieser Aussichtsturm steht auf einem Berg, den man nach einiger Anstrengung und Gestöhne irgendwann schafft. Aber der Turm hat doch nochmals über 200 Stufen und ist im oberen Ende aus statischen Gründen sehr wackelig. Leider konnte nur das Geburtstagskind nach oben und die Aussicht genießen, ich musste unten bleiben und mal wieder die Jacken bewachen. So Schade 🙂

Nachdem auch Thomas wieder aufhörte zu transpirieren 🙂 machten wir uns an den Abstieg, wenn man wie ich wartend mit den Jacken da sitzt ist es nämlich ziemlich frisch 🙂

Zum Mittagessen ging es dann zum Restaurant Spielweg in Münstertal. Dort kocht Viktoria Fuchs, die wir aus dem Fernseher kannten und ihr Konzept uns gut gefällt. Sie kombiniert Wild mit asiatischen Einflüssen. Es gab zur Vorspeise Dim Sum mit Wildfleischfüllung und ein Carpaccio von einem besonderen Rind (hab vergessen, welches Rind, könnte aber auch ein Ochse gewesen sein). Als Hauptspeisen gab es „Wiener Schnitzel“ vom Wildschwein und ein gelbes Curry mit Perlhuhn, zum Nachtisch noch leckeres Eis. Das ganze gekrönt mit einem Rotwein, Kaffee und Espresso. Frau Fuchs hatte heute leider ihren freien Tag, wir hätten sie gerne kurz kennengelernt.

Danach fuhren wir nach Staufen, besuchten das Haus, in dem Faust versuchte Gold herzustellen und dabei ums Leben kam. Die Burgruine haben wir nur von unten bestaunt und uns den Weg nach oben gespart. Dafür besuchten wir die Schnapsbrennerei Schladerer und kauften dort ein.

Da es dann schon 17 Uhr war und es schon wieder zu regnen begann, machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel. Den Abend werden wir dort heute zur Feier des Tages gemütlich mit Sauna, Schwimmbad und Bett ausklingen lassen.

Liebe Grüße,

Michi und das Geburtstagskind

19. September 2021 – Titisee/Weltrekord

Hallo Ihr Lieben

Heute Morgen sind wir wie geplant um 8:00 Uhr gestartet. Wir kamen ohne Stau und Panne durch und erreichten Glottertal um 10:30 Uhr. Was für eine Enttäuschung, der Almabtrieb wurde kurzer Hand wegen Corona abgesagt, leider hatte das niemand im Internet berichtigt. Naja Schade, aber Kühe sind ja sowieso nicht unsere große Leidenschaft. Nach einem kurzen Frühstück mit einem belegten Brötchen und einem Kaffee ging es direkt weiter an den Titisee (30 km).

Wir hatten uns zu Hause schon zu einem Weltrekordversuch angemeldet. Gemeinsam mit vielen, vielen anderen (z.B auch Lisa und Maik) wollten wir 10 km gehen. Als wir heute Morgen zu Hause los fuhren, schien die Sonne, je näher wir zum Titisee kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Als wir am Titisee ankamen hingen die Wolken ganz tief und es war feucht. Aber wir haben gute Schuhe und Regenjacken. Die Umrundung des Titisee sollen 12 km sein, also genau richtig. Nach ca. 2 km fing es an, richtig zu regen, dann nach weiteren 2 km waren wir nass und entschieden uns, in das super aussehende Hotel am Wegrand einzukehren. Wir nahmen auf der Terrasse Platz, um den See besser bestaunen zu können. Kalt war uns nicht. Das Bestaunen mit dem See gelang nicht wirklich, da so ein See im Dauerregen nicht hübsch anzusehen ist. Einfach nur grau. Der Ober war super freundlich und sagte, er hätte Schwarzwälder Kirschtorte. Wir bestellten 2 Stück Torte und eine Tasse Kaffee und einen Cappuccino. So ein Stück Torte schmeckt auch um 12 Uhr im Regen mit Blicken auf einen grauen See. herrlich. Nicht so herrlich fand ich dann im Anschluß die Rechnung von 18 Euro. Denke aber, bestimmt bezahlt man bei herrlichem Wetter den Ausblick mit. Egal, weiter ging es im Regen. Erstaunlicherweise hatten wir nach weiteren 3 km den See schon umrundet. Wir sind zu 100% sicher, dass wir um den Titisee gelaufen sind. (Thomas meinte zwar, wenn er jetzt hier in den Wald „kackt“, ob er dann in Peru wäre (mal gespannt, wer das Rätsel löst). Aber Spaß beiseite, wir sind ganz um den See gelaufen. Mittlerweile waren wir nass und uns war kalt, durch Thomas‘ Motivation schafften wir es dann noch, die restlichen 3 km mit ein paar Shoppingstopps zu gehen. Wir kauften Brezeln und Würste.

Gegen 16 Uhr waren wir dann im Hotel. Das Haus von außen und der Empfangsbereich sind sehr urig. Das Zimmer ist super groß. Der Wohnraum zum Schlafzimmer ist durch ein Fernsehregal getrennt, dieses kann man drehen und somit entweder vom Sofa aus oder vom Bett aus fernsehen. Genial. Noch besser ist, das unser Zimmer am Ende des Flurs lieg und direkt neben unserem Zimmer der Wellnessbereich beginnt. Das ist für Thomas, den Saunagänger, total super.

Zum Abendessen ging es zum Kohler Eck.

Nun ist es fast 19.30 Uhr und wir liegen satt und faul auf dem Bett. Thomas geht gleich noch in die Sauna.

Wir wünschen Euch auch noch einen schönen Abend

Liebe Grüße Michi und Thomas

Sonnenblumen helfen auch nicht bei dem schlechten Wetter
Titisee im Regen
Titisee immer noch im Regen
Lecker
Geschafft!!!!!!!!!!

18.9.2021 – Schwarzwald– Glottertal

Hallo Ihr Lieben

Morgen geht es los, für eine Woche fahren wir über Thomas‘ Geburtstag in den Schwarzwald ins Glottertal in das Hotel „Zum Hirschen“. Wir trauen uns und fahren mit unserem Auto, da es wir es nun schon wieder eine Woche zurück aus der Werkstatt haben.

Wir werden uns auf die Suche nach der Schwarzwaldklinik, Sascha Hehn, Prof. Brinkmann, Schwarzwälder Schinken, Titisee, Bollenhut, Kukuksuhr, Schnaps und der besten Schwarzwälder Kirschtorte machen. Wir freuen uns sehr, dass Ihr uns wieder begleitet.

Morgen früh wollen wir zeitig los, da wir gelesen haben, dass es Morgen im Glottertal einen Almabtrieb geben soll und wir das gerne einmal sehen möchten, obwohl uns Kühe nicht ganz so geheuer sind.

Koffer und Schirme liegen bereit, morgen dann mehr von uns

Liebe Grüße,

Michi und Thomas

12. August 2021 – wieder zu Hause

Hallo an alle

Seit gestern Abend (11. August 2021) sind wir wieder gesund und munter zu Hause. Am 10. August haben wir gemütlich im Hotel ausgecheckt und fuhren dann zu Lisa und Maik nach Kassel. Da wir sehr viel Verkehr auf der Autobahn hatten, kamen wir dort mit einer Stunde Verspätung um 15:30 Uhr an. Wir haben zusammen gekocht und mit Karten spielen einen super Abend verbracht.

Am nächsten Morgen (12. August 20121) kurz nach 9 Uhr fuhren wir los nach Frankfurt, um dort, wo unser Auto in der Werksatt steht, einen anderen Leihwagen in Empfang zu nehmen. Pünktlich um 12 Uhr waren wir dort. Leider aber nicht das Leihauto. Die Mechaniker des Autohauses waren super nett, teilten uns aber mit, dass sie weder eine Mitteilung von einem Leihauto, geschweige denn ein Leihauto für uns hätten 🙁 Die Mechaniker versorgten und mit Wasser (Kaffee) usw. Thomas rief zum Xten mal die Mobilitätsgarantie von Hyundai an. Immer das Selbe 🙁 Warteschlange :- (KFZ Nummer 🙁 Fahrzeugnummer 🙁 Warteschlange 🙁 Dann endlich jemand am Telefon, der aber nichts weiß, keine Ahnung hat; Warteschlange 🙁 und wieder alles von vorne. Dann teilte dieser Herr am anderen Ende der Leitung mit, sie konnten kein Auto für uns bestellen, da das Fax-Gerät leider kaputt sei. Unser Blutdruck steigt langsam aber stetig weiter. Endlich 13:00 Uhr, wir bekommen gesagt, Avis meldet sich bei uns 🙂 Noch bevor wir nach dem Namen des Telefonpartners fragen konnten oder fragen konnten ob er unsere Telefonnummer hat, war das Gespräch vorbei. Kopfschütteln bei uns und den Mechanikern. Ein Mechaniker kommt strahlend zurück und teilt uns mit, dass er nun für unseren Hyundai die Ersatzteile bestellen kann (Dichtung), Fassungslosigkeit wieder bei uns. Ich habe mir dann überlegt, ich hole nun meinen Laptop aus dem Auto und schreibe mal eine längst überfällige Beschwerde-Mail an Hyundai (Mobilitätsgarantie). Beim Suchen fiel mir einen Hyundai Service Telefonnummer ins Auge 🙂 Also, mein Blutdruck war da schon recht hoch, rief ich dort an. Was war das am anderen Ende der Leitung war ein richtig netter Sachbearbeiter. Dieser hörte sich meine ganzen Beschimpfungen (teilweise schon unter Tränen), über Hyundai Mobilität an und sagte dann ganz freundlich, er kümmert sich sofort mit Priorität 1 darum, da er fände, so kann das nicht sein und erst recht nicht weiter gehen. Er fragte sogar nach meiner Mobilnummer und Mailadresse und nur nach dem Kennzeichen, nicht nach Autofarbe und Tankbefüllung 🙂 Keine fünf Minuten später bekam Thomas einen Anruf, von Avis 🙁 Wir sollen nun sofort zu Avis kommen (gaben uns 20 Minuten Zeit), da der gute Mann schon Feierabend hätte, und sollen dort ein Auto holen. Bringen könne man es uns nicht wegen Corona. Man ist dann wirklich so blöd und fährt dann zu Avis, auch Frankfurt, dort wo dann ein unfreundlicher Chinese, der gerade beim Mittagessen mit seiner Frau ist, versucht, den Fall zu lösen. Natürlich hatte dieser keinen Auftrag, da das Faxgerät kaputt war, Mail kennen die bei Avis glaube ich nicht. Also mussten wir warten und warten. Dann bekamen wir ein Auto, etwas kleiner, das Gepäck passte nur rein, wenn man die Hutabdeckung abnahm und wir den Rücksitz voll beluden. Ein größeres Auto hatte er nicht da, zu allem Überfluss war das dann auch noch ein Automatik, ich bin noch nie Automatik gefahren, Thomas schon einmal. Telefon klingelt, der nette Mann von Hyundai Service ist am Apparat und wollte eigentlich hören, dass alles gut ist. Er bekam schon wieder meinen Frust ab, Auto zu klein, Automatik und mittlerweile 15:00 und in 23 Minuten mussten wir den Leihwagen vom ADAC ca. 7 Km entfernt abgeben. Der nette Mann war genauso sauer über Hyundai Mobilität wie wir auch, er konnte nicht verstehen, dass wir das Auto holen mussten, dass es so klein war und auch noch Automatik hatte, aber er beruhigte mich 🙂 Blutdruck sank 🙂 Ich in das ADAC Auto, Thomas in das Avis Auto. Los gings. Ca 3 km. Dann Vollsperrung in Frankfurt auf der Zeil. Die Uhr tickt, mein Auto (ADAC) schreibt plötzlich „Schlüssel fehlt“. Blutdruck steigt. Habe dann gemerkt, dass Thomas noch meinen Autoschlüssel hat und wir noch über Funk verbunden sind, da er direkt vor mir steht, zum Glück im Stau 🙂 Also Thomas angerufen und er bringt grinsend den Schlüssel. Komisch war nichts mehr. 15:30 Uhr vorbei. Mist. Anruf beim ADAC geben, diese sind ganz nett und geben uns Zeit bis 16:15 Uhr. Vollsperrung besteht weiter, Blutdruck steigt. 16:06 Uhr Vollsperrung aufgehoben 🙂 Endlich geht es weiter, wir müssen aber noch tanken, Autos darf man nur vollgetankt zurückgeben. 16:18 Uhr, wir stehen vor dem ADAC und die schließen direkt vor mir das Tor. Ein Mechaniker kommt und sagt sie dürfen hier nicht stehen, zu spät. Ich glaube an der Farbe meines Kopfes ist zu merken, dass ich das nicht komisch finde, er lächelt und öffnet mir das Tor. Die Mitarbeitet der ADAC sind voll lieb, prüfen das Auto und die Tankfüllung, alles gut 🙂 um 16:45 Uhr machen wir uns hungrig auf den Heimweg. Kaum auf der Autobahn, Stau 🙁 18.00 Uhr sind wir hungrig zu Hause. In meinem Mailfach liegt einen Mail von der netten Hyundai Servicestelle, dort steht: Sehr geehrte Fr. Hilbert, vielen Dank für die vielen netten Gespräche 🙂

Heute Morgen, 12. August 2021, klingelt Thomas‘ Handy, Avis teilt uns mit dass sie einen Leihwagen für uns hätten und wir diesen in Frankfurt abholen können. Da kann man nur noch Kopf schütteln.

Wir haben nun ein Leihwagen für die nächsten 5 Tage. Dann wird dieser wahrscheinlich verlängert, wenn die Dichtung immer noch nicht eingetroffen und eingebaut ist.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Im September haben wir wieder Urlaub, wissen aber noch nicht, ob wir mit dem Auto fahren. Aber alles gut, Hauptsache es geht uns allen gut

9. August 2021 – Rostocker Zoo

Moin Moin

Heute war unserer letzter Tag an der Ostsee. Den ganzen Tag waren wir in Rostock im Zoo. Wir dachten heute Morgen noch, ca. vier Stunden Zoo und dann noch mal am Strand spazieren… Aber der Zoo war so toll und die Zeit verging wie im Flug. Also lassen wir heute Bilder sprechen.

Morgen fahren wir zu Lisa und Maik, übernachten nochmals dort, da wir es nur unter Zeitdruck geschafft hätten, den Leihwagen in Frankfurt abzugeben. Am Mittwoch fahren wir dann von Kassel ganz gemütlich nach Frankfurt. Wir haben den Leihwagen vom ADAC um einen Tag verlängert (privat). Heute im Laufe des Tages haben wir dann erfahren, dass unser Auto leider nicht fertig wird und dies wohl auch noch etwas dauert. Es wurde die Zündspule erneuert, aber da noch ein „komisches Geräusch“ vorhanden war, wurde mit einem Teleskop nachgesehen und man fand Öl an einer Stelle, an die das Öl nicht gehört. Das bedeutet für uns nun, wir bekommen am Mittwoch über Hyundai den nächsten Leihwagen (Leihwagen Nummer drei), bis unserer repariert ist, und müssen dann nochmals nach Frankfurt, Autos tauschen. Das ist schon ziemlich nervig, aber nicht zu ändern.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

So nun die Bilder

8. August 2021 – Boltenhagen

Hallo

Heute hatten wir uns vorgenommen, all das anzusehen, was wir die letzte Woche nicht schafften. Heute Nacht hatten wir ein kräftiges Gewitter, sind aber am Morgen mit Sonnenschein aufgewacht.

Unser erstes Ziel war das Schloss Bothmer. Das Schloss war nett anzusehen, aber mehr auch nicht. Vielleicht ist der Garten und das ganze drumherum schöner, wenn das Wetter schöner ist, aber es hatte sich zugezogen und leider war nicht mehr so viel von der Sonne da. Wir haben dort aber gehört, dass vor langer langer Zeit auf dem Schloß ein Storch landete mit einem Pfeil aus Ostafrika im Hals, seitdem wisse man, daß die Störche in Afrika überwintern.

Weiter ging es in den Ort Klütz, dort lebte wohl ein bekannter, aber uns unbekannter Schriftsteller namens Uwe Johnson, er schrieb „Jahrestage“ und es gibt dort eine tolle Staudengärtnerei.

Zum zweiten Frühstück ging es in einen Hofladen, das war ein uriger Bauernhof mit ganz leckerer Torte und Blick zu den Kühen, die wohl für die absolut lecker,e Sahne auf der Torte verantwortlich waren. Da wir uns dann bewegen mussten, um die Sahne wieder abzubauen fuhren wir zum Schönberg, den wir dann auch erklommen haben. Er bringt es fast auf eine Höhe von 100 Meter höhe, hat eine Aussichtsplattform und auf dem Weg hoch trifft man auf Ziegen, Schafe, Hühner und auf eine friedliche freilaufende Kuh.

Da wir noch nicht genug vom Spazieren hatten ging es nochmals an die Steilküste von Boltenhagen, die ist wirklich eindrucksvoll. Natürlich haben wir auch heute nicht die Fischbude ausgelassen 🙂 In Boltenhagen besuchten wir noch ein in die Jahre gekommenes Buddelschiffmuseum. An der Tür musste man klingeln, es öffnete ein alter Mann und übernahm dann auch voller Stolz die Führung seiner zum Teil selbstgebauten Buddelschiffe.

Zum Abschluss unser Aktivitäten wanderten wir noch barfuß in der Ostsee. In der Nähe des Hotels gibt es einen ca. 4 km langen Strandabschnitt mit ganz wenig Wasser, alles sieht so aus wie bei einer Wattwanderung. An der Ostsee gibt es wohl kein Watt, deshalb war es eine Strandwanderung aber garantiert genauso schön.

Natürlich haben wir noch lecker zu Abend gegessen. Der Tag war dann doch anstrengend…

Bis Morgen, liebe Grüße, Michi und Thomas