8. August 2020 – Innsbruck/Museum

Hallo

Heute Morgen ging es wieder nach Innsbruck, unser erstes Ziel waren die Kristallwelten von Swarovski (Ausstellung). Das ist schon richtig genial, was man aus Kristallen alles machen und zaubern kann. In den verschiedenen Welten gab es auch einen Winterraum, in dem es schneite und uns eine eisige Abkühlung bescherte.

Dann fuhren wir nach Innsbruck in die Altstadt, um uns genauer umzusehen. Die Altstadt von Innsbruck ist nicht sehr groß und fast alle Sehenswürdigkeiten liegen eng beieinander. Unsere Tour begannen wir bei der Markthalle, da es schon fast Mittag war und wir noch ohne Frühstück waren. Einen leckeren Speck-Käse-Toast gab es dann doch erst etwas später mit Kaffee neben dem golden Dachl in einem Café. Unsere Tour durch Innsbruck begannen wir am Leopoldsbrunnen, vorbei am Staatstheater richtung Hofgasse. Gegenüber dem Flüsterbogen, an dem wir uns liebe Dinge zuflüsterten, ging es in die Maximilians-Ausstellung und anschließend in die Hofburg, einem Museum. Wir nutzten die Innsbruck Citycard, somit waren eigentlich alle Museumsbesuche inclusive und bei Temperaturen über 30 Grad waren diese zudem auch noch toll gekühlt Plätze. Die Hofburg war übrigens sehr schön mit den tollen Säalen und dem noch vorhanden Bildern und Mobiliar. Sogar Abbilder von Sis(s)i, Thomas Lieblingskaiserin haben wir gefunden. Danach ging es dann zu dem Wahrzeichen von Innsbruck dem goldenen Dachl, leider ist davor gerade eine Baustelle, das Dach an sich ist aber schön anzusehen, auch das goldene Dachl Museum haben wir besucht. Man kann dann aus dem Fenster under dem goldenen Dachl auf die Fußgängerzone blicken. Nach diesem Museumsrundgang und etwas Schlendern gab es erst mal zur Stärkung eine kalte Cola und einen Salat. Während dieser Pause beschlossen wir, uns noch den Dom anzusehen, der wirklich sehr sehr schön ist und dann zurück in die Ferienwohnung fahren, da es nun wirklich viel zu heiß war. Die Fußgängerzone in Innsbruck war wie leer gefegt und der Asphalt unter unseren Füßen war ganz weich geworden.

Auf Grund der Hitze beschlossen wir auf der Fahr in die Ferienwohnung, zu packen, etwas zu schlafen und dann am Abend nach Hause zu fahren. So waren wir um Mitternacht bei immer noch 25 Grad wieder zu Hause.

Abschließend bleibt uns zu sagen, dass wir einen tolle Woche in Österreich hatten, viele Eindrücke und Wetterkapriolen. Die Höhenunterschiede und die teilweise dünnere Luft machte uns zu schaffen. Nun freuen wir uns noch auf eine Woche Ferien bei uns auf dem heimischen Sofa.

Liebe Grüße,

Michi und Thomas

7. August 2020 – Bergisel/Zoo Innsbruck

Hallo

Heute kommt unser Bericht aus dem heißen Innsbruck. Wir hatten heute auch 30 Grad, vor 3 Tagen noch 30 cm Schnee und 6 Grad. Wahnsinn…

Unser Tag startete heute schon früh, um 9:00 hatten wir schon einen Tisch zum Frühstück auf der Skisprungschanze Bergisel Sky gebucht. Das ist absolut empfehlenswert, während eines leckeren Frühstücks kann man den mutigen jungen Männern beim Springen von der Skischanze zusehen. Von 9:00 bis 12:00 Uhr kann man dieses Erlebnis genießen, wirklich toll. Sehr makaber fanden wir, die Springer ebenfalls, dass wenn man oben beim Absprung auf der Schanze steht, direkt auf den Friedhof schaut. Es gehört unseres Erachtens wirklich viel Mut dazu…

Im Anschluß wollten wir uns Innsbruck von der anderen Seite von ganz oben betrachten. Wegen der großen Hitze, dem mangelnden Schatten und der dünnen Luft schafften wir es mit der Hungerburgbahn trotzdem nicht bis ganz nach oben. Die Sicht auf Innsbruck war dennoch ganz grandios. Nach einer kurzen Pause setzten wir unsere Innsbruck-Tour im Zoo fort, da wir dort auf viel Schatten hofften. Im Alpenzoo von Innsbruck hatten wir das Gefühl, dass es auch dort nur bergauf geht, kein Schatten vorhanden ist und auch die Tiere sich größtenteils zurückgezogen haben. War aber trotzdem schön, vor allem der Bär hatte es uns sehr angetan. Zum Abschluss gab es noch ein Eis in der Innenstadt und dann ging es total überhitzt zurück in die Ferienwohnung.

Morgen steht Innsbruck zum Sightseeing nochmals auf unserem Plan.

Liebe Grüße aus dem nun auch heißen Österreich,

Michi und Thomas

6. August 2020 – Crystal Cube und Reschenpass

Hallo

In der Nähe der Aussichtsplattform des Fisser Zwölferkopfs steht auf 2.600 m Seehöhe ein Riesen-Würfel schräg mitten in der Landschaft. Hier finden man die Gourmet-Adresse hoch oben am Berg: Den Crystal-Cube in der Region Serfaus-Fiss-Ladis.

Während man sich in diesem Gourmet Restaurant in Serfaus kulinarisch verwöhnen lässt, genießt man auf Grund der vollständigen Verglasung einen fantastischen 360° Panoramablick auf das grandiose Bergpanorama, dies haben wir uns exklusiv für uns zwei gegönnt 🙂

Um 11 Uhr mussten wir an der Bergstation sein, fuhren mit der Seilbahn nach oben wurden dort von einem Jeep abgeholt und zum Würfel gebracht. Der Fahrer, Peter, war dann die nächsten 2,5 Stunden nur für uns da. Genial, zur Begrüßung bekamen wir schon einen Sekt und dann 7 verschiedene Gänge, total lecker. Witzig ist, dass der Glaswürfel für uns alleine war, wir von drinnen raus sehen konnten, die neugierigen Laute von außen aber nicht in den Würfel. Da wurde fotografiert, sich geschminkt usw.. Die Aussicht war genial, das Wetter war genial, einfach alles, gar nicht zu beschreiben… Nach dem leckeren Essen wurden wir wieder an die Seilbahn gefahren.

Den Nachmittag nutzten wir für eine Fahrt über den Reschenpass Richtung Nautens. Ein Stop an dem See mit dem versunkenen Dorf, aus dem See ragt noch die Kirchturmspitze. So schön anzusehen. Da wir ja in Italien waren genossen wir natürlich noch ein Eis in der Sonne, bevor es zurück nach Österreich ging.

5. August 2020 – Stuibenfall in Umhausen

Hallo

Heute haben wir uns auf das Internet verlassen und wollten und sind bis zum Fuße des Stuibenfall (Wasserfall) gewandert. Das Wetter war toll, heute haben wir 23 Grad und nach den letzten Tagen erscheinen uns die Temperturen wirklich schon heiß.

Um 9 Uhr machten wir uns mit unseren immer noch müden Knochen auf den Weg nach Umhausen. Im Internet stand: Vom Parkplatz führt der Wege vorbei am Ötzi-Dorf, Greifvogelpark und Waldcafe bis zum Fuß den Stuibenfalls. Der Weg dauert ca. 40 Minuten und ist auch für Kinder sowie Kinderwagen und Buggys bestens geeignet… Halten wir mal fest, wir kamen vorbei am Ötzi-Dorf, am Greifvogelpark und am Waldcafé, alles Andere war glatt gelogen. Es war ein Schotterweg, es ging steil bergauf, wir hatten um diese Uhrzeit 12 Grad, rangen nach Luft und waren klatschnass geschwitzt. Kleinkinder, Kinderwagen und Buggys waren nicht anzutreffen. Nach ca. 50 Minuten bergauf, ich war schon völlig erschöpft, kamen wir an der ersten Plattform (insgesamt 3 gibt es) des Wasserfalls an. Der Wasserfall war super anzusehen, das war aber auch das einzig Positive an dieser Stellte. Es sollte noch weiter bergauf bis zur zweiten und dritten Plattform gehen und dann kamen noch 700 Stufen. Obwohl es angeblich so ein kinderleichter Weg war, kapitulierte ich. Thomas lies mich an der ersten Plattform zurück und kam nach ca. 20 Minuten, dann genauso platt wie ich zu mir zurück. Wir schafften den Rückweg noch bis zum Waldcafé, in dem wir einen Kaffee tranken und etwas ruhten. Leider konnten wir dem Ötzi-Dorf vor lauter Schwäche keine Aufmerksamkeit mehr schenken. Nach kurzer Fahrt mit dem Auto bestaunten wir den Wasserfall dann doch noch von einer Aussichtsplattform von oben. Zurück im Ort Längenfeld gönnten wir uns eine leckere Pizza. Seit 15 Uhr liegen wir, immer noch entkräftet, in der Ferienwohnung auf dem Sofa und schaffen es noch nicht mal mehr in die Eisdiele…

Wir werden den Rest des Tages genau so auf dem Sofa oder Balkon verbringen und morgen frisch erholt in den Tag starten.

Man sollte einfach nicht alles dem Internet glauben (Fake News) 🙂

Liebe Grüße, Michi und Thomas

4. August 2020 – Sölden/007 Eiskalt

Hallo

Gestern Nachmittag fing es an zu regnen und hörte nicht mehr auf. Heute Morgen beim Aufwachen regnete es immer noch und dazu war es auch noch kalt, wir froren im Bett, da das Fenster offen war, sogar Thomas hatte die Decke bis zu den Ohren hoch gezogen.

Nach dem Duschen machten wir uns auf nach Sölden. Dort steht der ICE Q, das ist ein rundum verglaster Würfel in dem sich ein Gourmetrestaurant befindet und wir für 12:00 Uhr einen Tisch am Fenster bestellt hatten. In Sölden angekommen, besorgten wir die Tickets für die Gaislachkoglbahn, die uns nach oben bringen sollte. Es hatte allen ernstes an der Talstation um 11.00 Uhr 7 Grad und das heute am 4. August 2020. Zum Glück hatten wir für jeden von uns eine Fleecejacke, für auf das T-Shirt unter die Regenjacke. Innerhalb 12 Minuten fährt man mit einmal Umsteigen auf 3048 Meter. Leider konnten wir keinen Ausblick genießen, da die Wolken uns leider wieder die Sicht nahmen. Doch dann kurz vor dem erreichten Ziel, trauten wir kaum unseren Augen. Schnee. Es hatte in der Nacht geschneit und so lagen auf dem Berg ca.. 30 cm Neuschnee, alles weiß, nicht zu fassen, wie gesagt wir haben den 4. August 2020, auch das Personal ließ uns wissen, dass sie doch erstaunt heute morgen waren. Gestern waren wir ja auch 3100 Meter hoch und dort war es schneefrei. Der Anblick war aber unglaublich, da stand dann ein rießengroßer Glaswürfel im Schnee und drinnen befand sich das Gourmetrestaurant. Viele werden diese tolle Lokation kennen, hier wurde nämlich James Bond 007 Spectre gedreht, es gibt auch ein Museum direkt neben dem Lokal, das wir auch besucht haben. Im Lokal, in dem wir übrigens lecker gegessen haben, konnte man auch einen Martini geschüttelt, nicht gerührt, bestellen. Nach dem Museumsbesuch haben wir noch kurz die supertolle weiße Schneepracht im August bestaunt und uns dann aber ganz schnell um ca. 14:30 nach unten gemacht, wir waren ganz schön am bibbern, zum Glück hat unser Auto Sitzheizung.

Unser Weg führte uns weiter auf Europas höchste Straße, die Gletescherstraße, dort wurde die spekatakuläre Verfogungsjagd des Spectre Films gedreht. Da Thomas noch nicht genug von den Kurven hatten, es immer noch kalt war, beschlossen wir ganz spontan, über das Timmelsjoch nach Südtirol/Meran zu fahren. Was soll ich sagen der Kaffee dort in der Sonne bei 24 Grad, herrlich..

So nun sind wir zurück, es ist 20:00 Uhr, wir sind schon wieder platt, haben einen supertollen, kalten, schneereichen, in der Sonne sitzenden Tag hinter uns und freuen uns nun auf das Bett.

Liebe Grüße von den fast erfrorenen Michi und Thomas

3. August 2020 – Vent, Ötztal, Tirol

Hallo!

Heute morgen sind wir mit nicht so schönem Wetter aufgewacht, es war nebelig, oder besser gesagt die Wolken hingen ganz tief in den Bergen und für den ganzen Tag war Regen angesagt. Aber noch regnete es nicht und so machten wir uns um 8:30 Uhr schon auf den Weg zu unserem heutigen Abenteuer 🙂 den Rofenhöfen. In der Region Osttirol, in der wir zur Zeit sind, findet man neben festen Brücken und unterirdischen Tunneln auch häufig Hängebrücken. Die Hängebrücke Rofenhöfe im Ötztal ist eine solche, 46 Meter lang, 31 Meter über der Rofnerschlucht, 1967 erbaut, das sollte unser Ziel sein. Nach gut 40 Minuten kurvenreicher Strecke, zur Freude von Thomas, hatten wir Vent und die Sesselbahn erreicht. Vent liegt 1900 Meter hoch, unser Ziel für den Abstieg 3100 Meter, also entschieden wir uns, nach vielen Mutmacherworten von Thomas, für die Sesselbahn. Sesselbahn wie schrecklich, man muss da irgendwie reinspringen, dann den Bügel runter und die Füße aufstellen, damit der Bügel unten bleibt und dann geht es steil und steiler nach oben. Ich konnte gar nicht nach vorne schauen, aber auch nicht zur Seite, geschweige denn nach unten. Mein Held neben mir, gestand mir dann auch noch, dass ihm auch mulmig zu Mute ist 🙂 Dann mussten wir auch noch umsteigen und es ging weiter hinauf bis auf 3100 Meter. Oben angekommen, waren die Wolken zum Teil so tief, dass wir höchstens 50 Meter weit sehen konnten. Außer uns befand sich auch niemand auf dem Berg, schon in der Sesselbahn waren wir alleine 🙂 War toll. Wir wußten ja, es geht von nun an immer bergab 🙂 Auf den ersten paar Metern sahen wir auch gleich ein Murmeltier und ein paar Bergziegen, sehr sehr süß. Dann ging es weiter bergab, immer mehr Nebel oder Wolken wie man das nennen möchte. Wir überquerten einen kleinen Bach und dann hörten wir auch schon das Läuten von Kuhglocken. Ihr müsst Euch das jetzt so vorstellen: wir gehen nicht auf festen Wegen, sondern über Steine und kleine Rinnsale und können nicht weit sehen und dann plötzlich, durch ein wenig Geläut angekündigt stehen da zwei Kühe vor uns. Ich hatte sofort viel Angst, da war kein Zaun, nur wir und die zwei Kühe. Mein Thomas sagte: Michi, das geht schon, komm, in diesem Moment machte die Kuh dann zwei Schritte auf Thomas zu, der dann doch den Rückzug antrat. Ich war schon vor lauter Angst so schnell es ging über die Steine zurück gegangen. Nach kurzem Warten überzeugte mich Thomas zu einem zweiten Versuch, als Alternative gab es nur den Weg zurück, das wäre aber ein enormer Anstieg gewesen, wollte ich nicht also zweiter Versuch, doch nun fingen die beiden Kühe an zu poppen und ich hatte schon wieder Angst und Zweifel. Nach ca 20 Minuten mit mehreren Versuchen schafften wir es dann an diesen Kühen vorbei und ließen sie mit ihrem Geläute zurück. Der Weg war so steil und die Rofenhöfe und Geierwalli kamen nicht in Sicht. Als wir sie sahen, wurde uns dann auch sofort klar, dass wir bestimmt noch 30 Minuten absteigen, da der Berg so steil war und nun auch noch mein Knie weh taten. Aber wir schafften dies und gönnten uns dann um 12:30 Uhr einen Mittagsvesper. Danach ging es einen schönen Wanderweg zurück in den Ort, die Hngebrücke mit dem reißenden Bach darunter konnte uns nicht schrecken und auch fürchteten wir uns nicht vor den frei laufenden Pferden, das konnte uns auch nicht mehr schrecken. Durchgefroren, mittlerweile hatten wir noch 6 Grad, ging es ans Auto, kurz noch Brot und Schinken kaufen, nun sitzen wir total platt auf dem Sofa in der Ferienwohnung und lassen den Abend ganz ruhig ausklingen.

Liebe Grüße von der mutigen Michi und ihrem Held Thomas 🙂

Sautens/Tirol – 2. August 2020

Hallo an alle,

Um 7:00 Uhr heute morgen ging es los. Eigentlich wollten wir mit einem Leihauto fahren, wegen dem Platz, den Kilometern und meiner Blase, aber leider hatte uns die Leihwagenfirma vergessen. Aus diesem Grund wurde die Anzahl meiner Klamotten und Schuhe von Thomas drastisch reduziert. Allen Ernstes haben wir für die eine Woche einen gemeinsamen Koffer und jeder nur drei Paar Schuhe (habe trotzdem vier paar Schuhe) dabei 🙂 Mein Beckenboden ist dank unserer harten Federung im Auto nun auch gut trainiert, aber wir sind gut durchgekommen und wären auch nach vier Stunden am Ziel gewesen, wenn wir nicht so beeindruckt von den Bergen gewesen wären. Klar habe ich schon mal die Berge auf Mallorca gesehen und war auch schon im Allgäu und Thomas war als Kind schon in den Bergen, aber es hat uns doch wirklich erstaunt, wie schön der Anblick ist.

Ich habe schon am Forggensee gedrängelt, von der Autobahn zu fahren, das hat Thomas auch gerne gemacht. Nach einem kurzen Fußweg standen wir am Ufer des klaren Wassers und haben auf der gegenüberliegenden Seite in Ferne das Schloss Neuschwanstein bestaunt, dieses wollen wir auch noch dieses Jahr besuchen. Dieser kurze Abstecher von ca 30 Minuten hatte angeblich zur Folge, dass wir kurze Zeit im Stau standen, das war aber der Abstecher total wert. Doch dann, als Thomas endlich wieder Fahrt aufnehmen konnte, kamen wir an einen Aussichtspunkt, an dem man die Zugspitze von der Österreichischen Seite bestaunen konnte und Thomas musste erneut halten. Der Ausblick war es aber auch wert. Ohne weitere Pausen haben wir dann unser Ziel Sautens im Ötztal erreicht.

Wir haben eine schöne Ferienwohnung und nette Vermieter, die erstaunt waren, dass wir Wasser dabei haben. Die Vermieterin sagte, hier braucht man kein Wasser zu kaufen, das Wasser aus der Leitung ist gut. In diesem Ötzal gab es angeblich auch nur zwei Coronafälle… Also alles prima. Wir haben die Koffer abgestellt und uns gleich wieder auf den Weg gemacht. Hier war für heute Regen angesagt und wir wollten noch ein Stückchen spazieren gehen. Wir umrundeten den Piburger See und genossen den Anblick von den Bergen und auch dem See mit dem klaren Wasser und den Fischen darin. Dies erinnerte uns dann aber daran, dass wir wirklich außer einem Brötchen noch nichts gegessen hatten. Also ging es zurück nach Ötz, um Ötzi und ein Lokal zu suchen. Mit dem Lokal hat geklappt und wir haben super lecker gegessen. Ötzi blieb uns leider noch verborgen. Dafür haben wir in einem Souveniershop schon Murmeltiersalbe entdeckt. Der Besizer erklärte uns unter Schmunzeln, dass er die Murmeltiere am Morgen durch den Fleischwolf dreht und dann in eine Tube presst. Wir entschieden uns für eine Postkarte und gingen ohne Murmeltiersalbe. In dem Ort Ötz besuchten wir noch eine wunderschöne Kirche, die für mich aber leider zu Fuß nich zu erreichen war, so steil war der Anstieg, aber nicht umsonst haben wir ja ein Auto mit vielen PS.

So nun sind wir richtig müde, obwohl es erst kurz nach 19 Uhr ist. Werden nun noch ein Weilchen auf dem Balkon sitzen, Berge bestaunen. Thomas sagt, ihm fehlt der „Weit-Blick“ 🙂 Dann werden wir wohl frühzeitig schlafen gehen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Österreich/Ötztal – Sommer 2020

Urlaub! Endlich Urlaub!

Lange (seit Februar) waren wir nicht mehr unterwegs und nun geht es nach Österreich… Wir sind beide keine Fans von den Bergen, Thomas sagt, er fand als Kind schon die Berge langweilig, blöd :-). Zu seinem 50. Geburtstag bekam Thomas einen Gutschein für einen Wasserpark im Ötztal (Area 47), also hatten wir schon letzten Herbst eine Ferienwohnung in Österreich gebucht und durch diesen „Coronasommer“ kommt uns das nun entgegen, aber in den Wasserpark wollen wir dieses Jahr nun nicht, sondern verschieben das auf eine andere Zeit, wenn Lisa und Maik dann auch mitkommen.

Seit Wochen überlegen wir nun was für die Berge spricht:

  1. Die wahrscheinlich wunderschönen Aussichten. (Dazu muss mal aber erst einmal hoch:-))
  2. Den ganzen Tag an der frischen Luft sein. (Denke das bekommt unseren Lungen, aber nicht unseren Bäuchen:-))
  3. Weil es so schön ruhig ist. (Wir haben aber auch nichts gegen eine belegte Uferpromenade oder eine Fußgängerzone mit tollen Shops:-))
  4. Weil die Erholung nach der Anstrengung so gut tut. (Anstrengung bräuchten wir auch nicht unbedingt. Sauna wäre auch so super zum genießen:))
  5. Die Natur hält Überraschungen bereit, z.B. wilde Tiere (Die mögen wir in Afrika z.B. auch:-))
  6. Den Kopf frei kriegen. Na ja, schaffen wir auch bei guter Musik oder einem guten Film 🙂
  7. Neu Energie tanken, das schaffen wir aber auch nach einem Wochenende Couchsurfing 🙂
  8. Köstliches Essen auf einer Hütte. (Das ist zu 100% unser Ding :-))
  9. Wandern ist ein perfektes Ganzkörpertraining. (Sollten wir das nötig haben? :-))
  10. Die schönsten Fotos. Das gefällt uns auch, wir werden für Euch die schönsten Bilder knipsen und sie Euch schicken, wahrscheinlich immer vom guten Essen auf einer Hütte 🙂

Wir freuen uns wirklich auf die Berge und hoffen auf eine tolle Woche Abwechslung. Am Sonntag den 2. August geht es los, in die Berge.

Jodeldiho, liebe Grüße Michi und Thomas

28. Februar 2020 – Belgien

Hallo

So, nun ist unser Urlaub zu Ende und wir sind wieder gut zu Hause. Auf der Heimfahrt fuhren wir teilweise durch eine schöne weiße Winterlandschaft, angehalten haben wir nur an einem Shopping- Outlet und haben uns etwas die Füße vertreten. Abschließend möchten wir sagen, Belgien hat uns super gut gefallen, es gibt viel zu sehen und Pralinen, Waffeln, Fritten und Bier können die Belgier auch gut herstellen. Wir haben uns fest vorgenommen, Belgien nochmals zu Besuchen, aber dann, wenn es etwas wärmer ist. Vielen lieben Dank, dass ihr uns begleitet habt.

Bis zu unserem nächsten Urlaub,

Michi und Thomas

27. Februar 2020 – Brüssel

Hallo

Heute schneite und regnete es ununterbrochen, trotz guter Bekleidung konnte man nicht spazieren, da man trotz Jacken, Mütze und Schirm nass wurde, also haben wir unser Tagesprogramm dementsprechend gestaltet.

Nach der Versorgung der Hühner und der Katze, heute waren auch noch zwei Eichhörnchen da, fuhren wir im Schneeregengestöber nach Brüssel zum Atomium. Wir waren kurz nach zehn dort angekomen, hatten im Internet gelesen, dass es dort immer sehr voll ist, man lange anstehen muss, wenn man keine Karten vorab im Internet gekauft hat. Wir hatten aber Glück, hatten die Kartennummer 3, kein Anstehen 🙂 Perfekt. Das Atomium ist wohl das bekannteste Wahrzeichen Brüssels. Das Kugelgebilde stellt ein Eisenmolekül in 165 milliardenfacher Vergrößerung dar. ich hatte es mir größer vorgestellt, Thomas kleiner 🙂 Es wurde für die Weltausstellung 1958 in Brüssel errichtet. Wirkt total futuristisch. Die neun glänzenden Kugeln strahlen sogar heute im Schneeregen immer noch. Man kann wie bei einer Entdeckungsreise durch einige Kugeln und Verbindungsgänge gehen. In der obersten Kugel befindet sich ein Lokal, in dem wir einen Kaffee getrunken haben und die schlechte Fernsicht bestaunt haben. Wir konnten aber beim Kaffee genießen gut nach unten auf Mini Europe werfen. Das ist ein Park, in dem die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Europa nachgebaut sind. 350 Sehenswürdigkeiten aus ganz Europa werden angblich gezeigt. Wirkte sehr interessant, wir wollten es aber wegen dem miesen Wetter nicht besuchen, sondern nur von oben im Warmen bestaunen :-). Auf dem Rückweg ging es durch Kugeln mit tollen Lichtinstallationen.

Im miesen, kalten Wetter ging es zurück ans Auto, wir beschlossen, uns als Nächtes das Europaviertel anzusehen. Da das Wetter nicht besser wurde, fuhren wir mit dem Auto das Gebiet ab. Dort befindet sich die Europäische Kommission, der europäische Rat, das EU-Parlament… ehrlich gesagt fanden wir das Europaviertel in Strasburg eindrucksvoller, wobei uns in Brüssel sehr oft gezeigt wurde, dass Europa die Zukunft ist.

Dann war es Zeit für die Mittagspause und das sollte unser kulinarisches Highlight für unseren Belgien Urlaub geben, abgesehen von den Pralinen, Schokoladen und Waffeln, die wir schon die letzten Tage gegegessen hatten. Wir hatten uns im Vorfeld informiert und erfahren, dass das kulinarische Highlight Belgiens Moules Frites sind und man diese am besten im Le Chou isst. Also sind wir genau dort hin, hatten Glück und bekamen noch einen kleinen Tisch im vollen Lokal. Moules Frites sind Muscheln mit Pommes. die Portion kostes 23 Euro. Happig dachte ich, aber okay. Wir entschieden uns dann aber für ein Menü, man durfte sich eine Vorspeise, ein Muschelgericht und ein Dessert für zusammen 32 Euro wählen. Thomas bestellte ein Carpaccco und ich Scambies in einer total leckeren Soße, mit etwas Knoblauch. Die waren so lecker. Thomas’ Vorspeise auch. Dann kamen die Muscheln, für jeden ein Töpfchen mit der entsprechenden Soße, dazu gibt es Pommes, die einfach furchtbar lecker schmecken, wenn man sie in den Muschelsud tunkt. Der Kellner brachte uns jedem sein Muscheltopf und band uns unter Gekicher ein Lätzchen um. (Jedem Gast, der Muscheln bestellte). So lecker. Da ich schon satt war, wählte ich zum Dessert nur noch einen Eiskaffee, Thomas nahm einen warmen Apfelkuchen mit Eis und Sahne. Diesen musste er vor mir verteidigen. So lecker. Vom Lokal gab es dann noch Weingummis in Form des Menneken Pis, das auch ihm Lokal, mit Fußballtrikot und Mundschutz (passend zum Coronavirus) hing und als Abschluss einen Schnaps. Das Essen war so lecker, wirklich ein Higlight.

Nach dem Essen stand bei immer noch miesen, aber nun vom Gemüt erträglichen Wetter, der Besuch des Margitte Museums auf dem Plan. Wegen aber urplötzlich vollem Bauchgefühl und überkommender Müdigkeit, beendeten wir unseren Brüsselausflug unf flüchteten auf das Sofa 🙂

Morgen beenden wir unseren Belgienurlaub und fahren nach Hause, werden eventuell noch kurz in Holland oder Aachen halten, werden Euch auf jeden Fall morgen nochmals schreiben.

Liebe Grüße vom Sofa, Michi und Thomas