28. Februar 2020 – Belgien

Hallo

So, nun ist unser Urlaub zu Ende und wir sind wieder gut zu Hause. Auf der Heimfahrt fuhren wir teilweise durch eine schöne weiße Winterlandschaft, angehalten haben wir nur an einem Shopping- Outlet und haben uns etwas die Füße vertreten. Abschließend möchten wir sagen, Belgien hat uns super gut gefallen, es gibt viel zu sehen und Pralinen, Waffeln, Fritten und Bier können die Belgier auch gut herstellen. Wir haben uns fest vorgenommen, Belgien nochmals zu Besuchen, aber dann, wenn es etwas wärmer ist. Vielen lieben Dank, dass ihr uns begleitet habt.

Bis zu unserem nächsten Urlaub,

Michi und Thomas

27. Februar 2020 – Brüssel

Hallo

Heute schneite und regnete es ununterbrochen, trotz guter Bekleidung konnte man nicht spazieren, da man trotz Jacken, Mütze und Schirm nass wurde, also haben wir unser Tagesprogramm dementsprechend gestaltet.

Nach der Versorgung der Hühner und der Katze, heute waren auch noch zwei Eichhörnchen da, fuhren wir im Schneeregengestöber nach Brüssel zum Atomium. Wir waren kurz nach zehn dort angekomen, hatten im Internet gelesen, dass es dort immer sehr voll ist, man lange anstehen muss, wenn man keine Karten vorab im Internet gekauft hat. Wir hatten aber Glück, hatten die Kartennummer 3, kein Anstehen 🙂 Perfekt. Das Atomium ist wohl das bekannteste Wahrzeichen Brüssels. Das Kugelgebilde stellt ein Eisenmolekül in 165 milliardenfacher Vergrößerung dar. ich hatte es mir größer vorgestellt, Thomas kleiner 🙂 Es wurde für die Weltausstellung 1958 in Brüssel errichtet. Wirkt total futuristisch. Die neun glänzenden Kugeln strahlen sogar heute im Schneeregen immer noch. Man kann wie bei einer Entdeckungsreise durch einige Kugeln und Verbindungsgänge gehen. In der obersten Kugel befindet sich ein Lokal, in dem wir einen Kaffee getrunken haben und die schlechte Fernsicht bestaunt haben. Wir konnten aber beim Kaffee genießen gut nach unten auf Mini Europe werfen. Das ist ein Park, in dem die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Europa nachgebaut sind. 350 Sehenswürdigkeiten aus ganz Europa werden angblich gezeigt. Wirkte sehr interessant, wir wollten es aber wegen dem miesen Wetter nicht besuchen, sondern nur von oben im Warmen bestaunen :-). Auf dem Rückweg ging es durch Kugeln mit tollen Lichtinstallationen.

Im miesen, kalten Wetter ging es zurück ans Auto, wir beschlossen, uns als Nächtes das Europaviertel anzusehen. Da das Wetter nicht besser wurde, fuhren wir mit dem Auto das Gebiet ab. Dort befindet sich die Europäische Kommission, der europäische Rat, das EU-Parlament… ehrlich gesagt fanden wir das Europaviertel in Strasburg eindrucksvoller, wobei uns in Brüssel sehr oft gezeigt wurde, dass Europa die Zukunft ist.

Dann war es Zeit für die Mittagspause und das sollte unser kulinarisches Highlight für unseren Belgien Urlaub geben, abgesehen von den Pralinen, Schokoladen und Waffeln, die wir schon die letzten Tage gegegessen hatten. Wir hatten uns im Vorfeld informiert und erfahren, dass das kulinarische Highlight Belgiens Moules Frites sind und man diese am besten im Le Chou isst. Also sind wir genau dort hin, hatten Glück und bekamen noch einen kleinen Tisch im vollen Lokal. Moules Frites sind Muscheln mit Pommes. die Portion kostes 23 Euro. Happig dachte ich, aber okay. Wir entschieden uns dann aber für ein Menü, man durfte sich eine Vorspeise, ein Muschelgericht und ein Dessert für zusammen 32 Euro wählen. Thomas bestellte ein Carpaccco und ich Scambies in einer total leckeren Soße, mit etwas Knoblauch. Die waren so lecker. Thomas’ Vorspeise auch. Dann kamen die Muscheln, für jeden ein Töpfchen mit der entsprechenden Soße, dazu gibt es Pommes, die einfach furchtbar lecker schmecken, wenn man sie in den Muschelsud tunkt. Der Kellner brachte uns jedem sein Muscheltopf und band uns unter Gekicher ein Lätzchen um. (Jedem Gast, der Muscheln bestellte). So lecker. Da ich schon satt war, wählte ich zum Dessert nur noch einen Eiskaffee, Thomas nahm einen warmen Apfelkuchen mit Eis und Sahne. Diesen musste er vor mir verteidigen. So lecker. Vom Lokal gab es dann noch Weingummis in Form des Menneken Pis, das auch ihm Lokal, mit Fußballtrikot und Mundschutz (passend zum Coronavirus) hing und als Abschluss einen Schnaps. Das Essen war so lecker, wirklich ein Higlight.

Nach dem Essen stand bei immer noch miesen, aber nun vom Gemüt erträglichen Wetter, der Besuch des Margitte Museums auf dem Plan. Wegen aber urplötzlich vollem Bauchgefühl und überkommender Müdigkeit, beendeten wir unseren Brüsselausflug unf flüchteten auf das Sofa 🙂

Morgen beenden wir unseren Belgienurlaub und fahren nach Hause, werden eventuell noch kurz in Holland oder Aachen halten, werden Euch auf jeden Fall morgen nochmals schreiben.

Liebe Grüße vom Sofa, Michi und Thomas

26. Februar 2020 – Center Park

Hallo

Heute ist Aschermittwoch und wir waren den ganzen Tag faul. Ich habe Knieschmerzen, so dass wir leider nicht wirklich etwas unternehmen konnten, habe fleißig eingecremt und geschont, vielleicht kann ich morgen wieder laufen und dann werden wir nochmals nach Brüssel fahren. Heute morgen war es hier leicht weiß und richtig kalt. Die Hühner kamen sogleich zum Frühstück, Thomas trennt ihnen die Rinde vom Brot, da Thomas diese zu hart findet und die Hühner lieber das weiche Brot mögen. Die Katze kam erst heute Nachmittag, unser Nachbar hat eine Decke raus gelegt und da mummelt sie sich ein. Wir haben Futter, aber keine Decke 🙂

Wir sind nur zum Einkaufen kurz weg gewesen, haben uns trotz Fastenzeit mit Schokolade und Pralinen eingedeckt, den Rest des Tages haben wir mit Quatschen, Fernsehen, Mittagsschlaf, Essen und Naschen verbracht. Nun hoffen wir ganz fest, dass es dem Knie morgen besser geht und wir nochmals nach Brüssel fahren können. Haben aber mal ein paar Bilder vom Park gemacht.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

25.02.2020 – Antwerpen und 10.000 Kalorien

Helau

Heute am Fasnachtsdienstag ging es nach Antwerpen, die Hafenstadt an der Schelde. Die Katze fehlte heute Morgen, Hühner und ein Eichhörnchen waren aber da. Thomas ließ aber der Katze ihr Futter da und heute abend war der Teller leer und die Katze zur Freude von Thomas wieder da.

In Antwerpen haben wir einen Parkplatz direkt im Zentrum für 10 Euro am Tag gefunden. Als erstes ging es in den wunderschönen Bahnhof von Antwerpern, zurecht gilt er als einer der schönsten Bahnhöfe der Welt. Beim Anblick der historischen Eingangshalle kann man nur staunen. Danach ging es in das jüdische Viertel von Antwerpen, 35 Synagogen, 10 Schulen und zahlreiche koschere Restaurants gibt es. Viele Männer tragen einen langen schwarzen Mantel, einen schwarzen Hut, stattliche Bärte und die typischen Haarlocken, oder einfach nur eine Kippah. An dieses jüdische Viertel grenzt dann direkt das Diamantenvietel, alles Kamera-überwacht, alle Straßen, jedes Geschäft. In einem Diamentengeschäft hatten wir eine nette kompetene Beratung haben aber nichts gekauft, das ganze war einfach nur nett, nicht aufdringlich. Antwerpen ist mit 1500 Diamtenfirmen die Hauptstadt der Diamantenindustrie. Dort ist auch die Diamantenbörse. Dann ging es auf den Grote Markt, das Herz der Altstadt, wieder umrahmt von Gildenhäusern und dem Rathaus. In der Mitte des Platzes steht ein großer Brunnen, mit dem Helden Brabo von Antwerpen, der eine abgehackte Hand des Riesen Druon Antigon nach gewonnenem Kampf in die Schelde wirft. Der Riese verlangte Wegzoll von vorbeifahrenden Schiffern auf der Schelde, konnten diese nicht zahlen, hackte er ihnen die rechte Hand ab und warf sie in die Schelde. Übrigens soll auch der Namen Antwerpen – „Hand werfen“ von dieser Legende kommen. Auch die Liebfrauenkirche, die Kathedrale, haben wir kurz besichtigt, auch zwei Bilder Rubens hängen dort.

An der Schelde entlang ging es dann zum Het Steen, das älteste Gebäude von Antwerpen. Antwerpen hat den größten Hafen Belgiens, nach Rotterdam der zweitgrößte Hafen Europas und die größte Schleuse der Welt. Das MAS Museum grenzt direkt an den Hafen, ist 10 Stockwerke hoch, zeigt mehrere verschiedene Austellungen. Von oben hat man einen supertollen kostenlosen Ausblick über Antwerpen.

Nach einem tollen Mittagessen, ausgeruht, starteten wir eine Schokoladentour. Erster Stopp das Café Mundi, wir tranken Café mit Schokolade und einen Café brulee. Gut. Zweiter Stopp bei Elisa Pralines, um eine antwerpische Spezialität zu probieren, die antwerpischen Handjes, Zartbitterschokolade gefüllt mit Marzipancreme. Klar haben wir uns auch noch mit 4 bis 5 anderen Pralinen eingedeckt und ein wenig genascht. Lecker. Dann ging es in die Quetzal Chokolade Bar. Schon beim Öffen der Tür riecht es herrlich nach Schokolade und überall entdeckt man Zuckerbomben. Wir nahmen einen Chocoladenmelk Quetzal mit vier verschiedenen Schoki. Außerdem zwei klitzekleine Brownies und ein Schokofondue. Ich glaube, wir hatten einen Zuckerschock, konnten nur noch kichern und uns freuen… Wir brauchten eine kurze Pause und besuchten das Rubensmuseum. Interessant. Nun stand der vierte Schokostopp an, da wir schon einiges ganascht hatten und auch schon müde waren, waren wir gar nicht mehr so motoviert. Aber glaubt uns erst jetzt kam der Höhepunkt, schon beim Betreten dieser heiligen Hallen des Star Chocolatiers Dominique Persoone fühlt man sich wie ineinem Schloss, überall Schokolade. Man kann bei der Produktion zusehen. Wir haben drei Pralinen gekauft, eine mit Bacon, eine Praline die im Jahr 2016 zur Besten der Welt gekürt wurde und eine dritte, die einem mit den Worten: Vorsicht Orgasmus-Gefahr überreicht wird. Die letztere Praline probieren wir heute vorm Schlafen gehen. Mit neuem zuckerangereichtertem Blut ging es dann noch in eine Einkaufsgalerie, aber nicht lange, der Zucker im Blut war nach den heutigen 14 km Fußweg dann doch schnell verbraucht und die Müdigkeit gewann, also fuhren wir zurück.

Morgen möchten wir, falls wir uns wieder bewegen können, Bäuche sind voll, Gliederschmerzen nochmals nach Brüssel.

Jetzt werden noch Pralinen genascht 🙂

Gute Nacht, Michi und Thomas

24. Februar 2020 – Brüssel

Ahoi

Heute ist Rosenmontag, wir hatten gut geschlafen und die Hühner und die Katze haben uns heute morgen nett begrüßt. Zuerst dachten wir an Mord auf unserer Terasse, da lag etwas weißes, das nach leerer Eierschale aussah, der Verdacht war dann aber doch unbedründet. Davor boten uns die Hühner und der Hahn um 8:00 Uhr schon Sex zum Ansehen auf der Terrasse.

Dann haben wir kurz die Wettervorhersage angesehen und beschlossen, nach Brüssel zu fahren und heute so viel wie möglich im Freien zu unternehmen, da die Wettervorhersage jeden Tag etwas schlechter vorhersagt. War kein Problem, war gut fahren. Wir fuhren direkt in die Stadtmitte und nahmen auch das Parkhaus im Zentrum der Stadt. Das erste Ziel war der Grande Place, ein großer Platz umrandet von Zunfthäusern, deren tolle Fassaden den Platz prägen. Das Rathaus mit seinem Turm und den vielen Skulpturen ist besonders schön. Im Broodhuis befindet sich das Stadtmuseum, in diesem werden zum Beispiel die Kostüme des Menneken Pis gezeigt.

Es ging weiter durch die Stadt, wir suchten die Touristeninfomation, da wir dort eine Karte für die Comic-Strip-Route kaufen wollten. Die erste Touristeninformation war aber nur für den Landesteil Flandern zuständig, also bekamen wir dort leider keine Karte. Weiter ging es und Pommespause war angesagt, im Fritland, die sollen die besten Fritten haben…, sie waren aber auch lecker, Preis für Fritten pro Portion 4 Euro, mit Soße deiner Wahl, die Portion war aber nicht zu schaffen, zu groß. Im Anschluss besuchten wir das Menneken Pis. Es war heute nackt, so wie man es kennt, manchmal trägt es zu Karneval ein Kostüm :-). Da hatten wir Glück. Die Legenden erzählen von einem Jungen, dessen Wasserstrahl ein feindseliges Feuer, das die Stadt bedrohte, löschte. Zu seinen Ehren wurde die Statue aufgestellt. Die Statue soll aber auch für den Humor der Brüsseler stehen. Es gibt auch ein Jeanneke Pis (Mädchen) und einen Hund Zinneken Pis.

Dann gab es wundervoll leckere Waffeln, überall in Belgien riecht es nach diesen Waffelbäckern und die schmecken wirklich gut.

Auch in der zweiten Touristeninformation bekamen wir den Plan leider nicht, dort gab es ihn nur in französicher und holländischer Sprache. Weiter ging es über den Mont des Arts, das ist der Übergang zwichen der Ober- und Unterstadt, dort befinden sich viele Museen. Direkt nach dem Übergang steht man dann auch am Palais Royal, dem Palast…

Und siehe da, gegenüber ist dann auch endlich die dritte Touristeninformation und die haben den Comic-Strip-Plan. Viele Comics komen aus Belgien, z.B. Tim und Struppi, Lucky Luke, Gaston und die Schlümpfe. Seit 1991 werden zu Ehren der Comic-Helden Brüsseler Hauswände und Fassaden bemalt. Diesen Rundgang von ca. 2,5 Stunden wollten wir laufen, leider wurden wir von Schokolade und Baguettes aufgehalten. Nun war es schon 15:30 Uhr und es regnete immer mehr, sodass wir nach Comic-Zeichnung 5, total nass, abbrechen mussten. Kaffee-Pause. Dann haben wir uns nach 14 km, schweren Beinen, schmerzenden Füßen auf den Heimweg gemacht. Einen schönen Stop gab es noch auf einem abendlichen Wochenmarkt. Der Rückweg war sehr angenehm, da in Belgien die Autobahnen nachts beleuchtet sind. Man sagt, man sieht sie sogar vom Welall aus… 19:30 Uhr waren wir zurück.

Mal sehen, was das Wetter morgen zulässt… viele liebe Grüße, Michi und Thomas

23. Februar 2020 – Center Park, Shopping und Dauerregen

Hallo

Gestern Abend hatten wir nach den zwei Bier ein Jetlag und lagen dann um 19.30 Uhr im Bett…

Gut ausgeschlafen wurden wir um 8:30 Uhr schon mit Sturm und Hahngeschrei geweckt. Nach dem Öffnen der Balkontür hatten wir sogleich Besuch von einem ganz unerschrockenen Huhn in unserem Wohnzimmer. Die Katze kam auch sofort und Thomas besorgte dann sogleich Brot für die Hühner und Dosenfutter für die Katze. Wir hatten einen Tipp erhalten und besorgten für die Mieze auch etwas Wurst. Thomas verteidigte unerschrocken das Kätzchen beim Fressen von ihrem Futter vor dem Geflügel, die sind ziemlich respektlos und hungrig. Der Tip mit der Wurst löste auf unserer Terasse beinahe einen Geflügelkampf aus.

Dann ging es so gegen 10 Uhr los zum Shoppen, zuerst in einem Supermarkt, staunen, was es dort alles gibt. Im Belgischen Supermarkt kann man frisches Mittagessen, angerichtet auf einem Teller mit Klarsichtfolie bezogen, kaufen, wie bei uns ein Fertigmenue. Man kauft somit nicht die Katze im Sack. Apropos Katze, natürlich habe wir auch noch eine weitere Dose Katzenfutter gekauft. Hoffe, dass der Trennungsschmerz nicht so groß wird. Nach dem ersten Shoppen gab es dann eine Pommes-Pause, natürlich heißen die hier nicht Pommes sondern Fritten. Sie gab es mit zwei fritierten „Frikadellen“, die aber aussahen, wie dicke, lange und fritierte Cevapcici. Übrigens werden orginal Belgische Fritten im Rinderfett fritiert, dazu hatten Gulaschsauce. Bis auf die „Wurst“ wirklich sehr lecker. Dann ging es frisch gestärkt in ein Oulet-Center. Mit vollen Taschen, die nur ein nTeil für mich beinhalten ging es am späten Nachmittag im Dauer-Sturm-Regen zurück zum Center Park. Mit Tee, Chips und Hamburg-Wahlen-Fernsehprogramm werden wir den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Wir hoffen, es hört auf zu stürmen, morgen wollen wir Brüssel ansehen.

Viele liebe Grüße von Michi und Thomas

Belgien, Center Park Erperheide, 22.02.20

Hallo

Wir sind angekommen im Center Park in Erperheide in Belgien und immer noch auf der Flucht vor Fasnacht. Sieben Uhr klingelte der Wecker, 9 Uhr nahmen wir das Leihauto, einen VW Passat Kombi, in Empfang. Unser Auto und mich 🙂 wollten wir schonen, Thomas leidet ein ganz klein wenig. Erstens: In unserem Auto ist der Kofferraum leider für unser (mein Gepäck) etwas klein, 3 Jacken, Schuhe und… und dann noch ein paar Lebensmittel. Zweitens wollen wir uns erholen. Wären wir mir unserem Auto gefahren, was Thomas sehr gerne getan hätte, wäre dies für meine Nacken- und Beckenbodenmuskulatur etwas anstrengend geworden… und zum guten Schluss wollten wir Kilometer und Sprit sparen, wegen Greta und so…

Wir kamen gut voran und machten in Spa an der Rennstrecke der Formel 1 halt. Leider kann oder vielleicht konnte man nur heute nicht auf die Strecke, aber wir haben sie gesehen. Der Ort Spa ist alt und schön, überall entdeckt man Mineralwasserquellen und interessante Gebäude. Der Namensgeber für unser geläufiges „Wellness-Spa“ liegt hier anhand der Quellen zugrunde. Natürlich haben wir im Ort auch gleich noch ein Pralinengeschäft (Leonidas) gefunden, Pralinen gekauft und gleich gestestet. Lecker, ruft nach mehr… Eine ganze Weile fuhren wir dann durch die Ardennen, wirklich schön… In einem kleinen Supermarkt haben wir dann noch Ardennen-Schinken erstaden, den es zum Abendbrot gab.

Um ca 16 Uhr waren wir dann im Center Park und haben das Appartment bezogen, klein, kuschlig warm und schnuckelig. Während dem Auspacken der Koffer stand plötzlich eine Katze, zur Freude von Thomas, vor der Balkontür und machte sich per klopfen bemerkbar. Zutraulich ist sie, kommt gelich her, nachdem Thomas kein Leckerli in der Hand hatte, wurde sie kurz garstig. Thomas blieb aber unverlezt und ist zum Glück auch geimpft. Die Katze lässt aber nicht locker, versucht immer wieder, ein Leckerli zu bekommen. Nach wenigen Minuten gesellte sich noch ein Hahn zu den beiden. Nach weiteren wenigen Minuten hatten wir dann eine Katze, einen Hahn und mehrere Hühner zu Thomas’ Freude auf unserer Terasse. Nach dem Auspacken gingen wir noch den Park erkunden, für in das Schimmbad und in den kleinen Supermarkt sind es nur wenige Schritte zu gehen. Was soll ich sagen, Thomas hat sogar ganz zufällig Katzenfutter entdeckt 🙂 Zwei Flaschen belgisches Bier haben wir auch noch für das Abendbrot gekauft, mit Zitronen und Orangengeschmack.

Für morgen steht ein Zoobesuch in Antwerpen auf dem Plan. Nachdem für morgen, besser gesagt für die ganze Woche, Mistwetter angesagt ist, werden wir wahrscheinlich zum Sport gehen, haben aber auch ein Shoppingcenter/Outlet entdeckt… Mal sehen

Bis Morgen, Michi und Thomas

Belgien

Hallo

Wir haben eine Woche Urlaub, sind auf der Flucht vor dem Fasching und möchten eine Woche im Nachbarland Belgien mit Pralinen, Waffeln, Pommes und Bier ausspannen. In einem kleinen Ort Namens Erperheide haben wir uns in einem Center Park in ein Ferienarpartment eingebucht. Erperheide liegt ziemlich neutral für unsere geplanten Ausflüge nach Brüssel und Antwerpen und wenn wir keine Lust auf Kultur, Schokolade, Waffeln oder Bier haben, dann gehen wir eben im Center Park zum Sport…:-)

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Abcoude

Hallihallo,

heute war unser letzter Tag. Nach einer kurzen Planänderung sind wir heute nicht nach Amsterdam gefahren sondern haben den Tag in unserem Dorf verbracht. Nach einem ganz gemütlichen Start in den Tag sind wir eine Runde spazieren gegangen. Neben einem kurzen Abstecher zum Markt ging es auch noch fürs Abendessen einkaufen und ein paar Schnäppchen jagen. Voll gepackt kamen wir wieder gegen Nachmittag wieder in unserer Wohnung an.

Ansonsten ist heute abgesehen von einer ausgiebigen Spielerunde aber nicht mehr viel passiert. Dafür haben wir schon fast alles für die Abfahrt gepackt und dann geht es morgen auf dem Heimweg ins Outlet nach Roermond.

Unser kleiner Silvestertrip war diesmal ganz anders als die letzten Jahre. Vielleicht hatten wir für Amsterdam sogar 1-2 Tage zu viel eingeplant, weil es im Winter dann doch etwas weniger zu tun gibt als im Sommer wenn die Märkte noch geöffnet haben. Trotzdem hatten wir ein paar schöne Tage und haben das neue Jahr gut begonnen.

Bis zum nächsten Urlaub!

Lisa&Maik

Neujahr

Hallihallo,

gestern Abend ist es ja ziemlich spät geworden und als wir in der Wohnung angekommen waren, hatte niemand mehr so richtig Lust auf das neue Jahr anzustoßen. Deswegen startete heute unser spätes Frühstück auch mit einem Rosmarin-Gurken-Sekt, den Madeleine schon von zu Hause mitgebracht hatte. Der Geschmack ist zum Frühstück schon recht speziell, aber zumindest wach waren wir dann alle. Gegen Mittag ging es wieder mit dem Zug nach Amsterdam. Während Madeleine und Wayne nochmal die Innenstadt unsicher machten, ging es für uns zwei ins „Nemo“, ein Science-Museum Mit Technik zum Anfassen. Hier konnte man in den Bereichen Mechanik, Labor, Energie, Weltraum und der Mensch an vielen Station mitmachen und kleine Experimente durchführen. Natürlich waren auch viele Kinder da, aber wir hatten insbesondere im Bereich der „Mensch“-Ausstellung genauso viel Spaß bei Kraft-, Koordinations- und Reaktionsspielen. Sogar die BASF war mit einem eigenen Chemielabor-Bereich vertreten und Lisa konnte erfolgreich die Welt vor herabstürzenden Meteoriten beschützen.

Gegen Nachmittag haben wir uns wieder alle vier getroffen und ein paar Stroopwafel und Poffertjes gegessen. Außerdem haben wir es endlich geschafft ein paar Sorten Käse zu probieren und auch gleich die Sorten “grünes Pesto“ und „Rosmarin Thymian“ mitgenommen. Leider war es heute ziemlich bewölkt in Amsterdam, weswegen wir den geplanten Aussichtspunkt erstmal verschoben habe. Morgen ist ja auch noch ein Tag und vielleicht schaffen es die Amsterdamer ja auch noch, den übrig gebliebenen Müll von gestern Abend zu beseitigen. Heute war es jedenfalls noch ziemlich chaotisch und nicht so schön zum Bummeln.

Wir sind stattdessen wieder in die abwohnend gefahren, haben gekocht, gespielt und das Finale der Darts-WM geschaut. Immerhin war ja mit van Gerwen ein Holländer im Finale. Morgen haben wir auch nochmal einen ganzen Tag in Amsterdam und auch noch 2-3 Kleinigkeiten, die wir gerne noch machen wollen. Davon erzählen wir dann aber morgen wieder 😊

Liebe Grüße

Lisa&Maik