4. Tag – Sonntag, 30. Juli 2017 

Hallo an alle!

Heute war ein gemütlicher Tag. Wir haben bis 6.30 Uhr geschlafen und dann gut und gemütlich gefrühstückt. Um 8.30 Uhr wurden wir am Hotel abgeholt. Den ersten Halt machten wir am Gefängnis, in dem Nelson Mandela bis zur seiner Entlassung einsaß.

Dann ging es nach Franschhoek zur Weinprobe. Das Dorf Franschhoek (Französiche Ecke), tief im Weinbaugebiet von Südafrika, gilt als Gourmethauptstadt des Landes. Viele Galerien und Antiquitätenhändler säumen die Alleen und die ca. 300 Jahre alten Weingüter runden die Stadt ab. Hier gibt es auch ein Hugenottenmuseum, das die früheren Siedler ehrt, die vor der religösen Verfolgung in Frankreich geflohen sind. Das Museum haben wir uns nicht angeschaut, da die Weinprobe auf einem romantischen Weingut auf uns wartete. Im Garten standen schöne Metalltische mit zahlreich gefüllen Gläsern, die wir nacheinander probierten. Nach 6 leckeren Weinproben war dann Schluss, da wir nur ein kleines Frühstück hatten und es gerade mal 10.30 Uhr war. Im Anschluss bummelten wir schön durch das Städtchen und shoppten ein ganz klein bisschen. Thomas redet jetzt am 4. Tag schon von Strafgebühr wegen Übergepäck…

Dann fuhren wir nach Stellenbosch und machten einen ganz kurzen Spaziergang nur bis zum Lokal das wir für das Mittagessen ausgesucht haben. Thomas bestellte sich 3 Stunden in einer Biersoße gegarte Springbockhaxe. Ich bestellte Salat mit Springbockcarpaccio. Kaum hatte ich es bestellt kam mir in den Sinn, dass der Springbock jetzt wohl roh sein wird. Das Essen war aber absolut sicher, ich musste es nicht mit Thomas tauschen, lies ihn aber probieren und er mich. War wirklich absolut lecker. Gut gestärkt ging es dann weiter zu der Fair-View-Farm. Das ist in erster Linie eine Arbeitsfarm mit vielen kleinen Unternehmen mir dem Schwerpunkt Wein uns Käse. Sie hatten ihre eigenen Ziegen und diese hatten sogar einen Ziegenturm. Zu jedem Wein, der verköstigt wurde, gab es den passenden Kuh- oder Ziegenkäse. Lecker. Aber ihr könnt uns glauben, auch wenn man aus der Pfalz kommt, hat man mit dieser Anzahl von Weinproben zu kämpfen. Ich bin bei Nummer 8 ausgestiegen. Thomas hat alle 12 probiert. Zum Abschluss gab es dann noch einen Dessertwein mit Brandy. 

Der Rest des Tages war nun sehr entspannt. Gegen 17 Uhr waren wir in unserem heutigen schnuckeligen Hotel. Im Safe haben wir Kondome entdeckt. Es gab nun noch ein gemütliches Abendessen mit einem Ehepaar und Tochter aus Neuhofen. Thomas hatte einen Burger mit einer Monkey Glan Soße, sehr lecker. Da wir auch so einen kleinen „Affen“ heute haben, geht es nun rasch ins Bett.

Liebe Grüße bis Morgen

Michi und Thomas


Cape of Good Hope – 29. August 2017

Hallole

Welch eine kuze Nacht und ein so ausefüllter wunderbarer Tag.  Heute Morgen hat bei uns schon um 5.30 Uhr der Wecker geklingelt. Nach einem leckeren Frühstück ging es dann um 7.45 Uhr auch schon los. Erstes Ziel war eine Insel mit Robben. Wir  fuhren mit dem Bus den Chapman’s Peak Drive. Das ist eine wunderschöne 9 km weite, kurvige  Strecke. Ein zierliches Mäuerchen grenzt die Fahrbahn gegen den Abgrund hin ab. Dahinter ist nichts außer der gewaltigen Brandung des tiefblauen Atlantiks. Zum Glück ist hier linksverkehr und somit fährt der Bus am Berg entlang. 

Erster Halt nach einem weiteren Stück richtung Süden war dann ein Strandabschnitt, an dem man die Twelve Apostel (Bergkette)  wunderbar fotografieren konnte. Danch ging es weiter zu einer „Robbeninsel“. Wir machten Halt auf einem Parkplatz und fuhren dann mit einem Boot zu den Robben. Trotz des mehr oder weniger starken Wellengangs war es niemandem übel und wir konnten sehr schöne Bilder von den in der Sonne liegenden, tiefenentspannten Robben machen. Das war  so schön anzusehen. 

Dann ging es weiter zum Kap der Guten Hoffnung. Dass man sich an dem von Seefahrern gefürchteten Kap befindet, begreift man als Besucher nicht sofort.  Es ragt 300 Meter hoch und spitz in die See hinein, man kann Felsen und Riffe sehen, es stürmt und windet. Aber trotzdem, hätte dort nicht ein Schild gestanden mit der Aufschrift „Cape of Good Hope“ und ein anderes mit der Aufschrift „der Südwestlichtste Punkt Südafrikas“ (was eigentlich gar nicht stimmt), hätten wir das Kap glaube ich übersehen. Nein, übersehen konnte man es nicht, es gab noch viele andere Besucher, es ist schon überwältigend schön. Ein Gast der Reisegruppe hatte auch einen Schnaps dabei, so dass wir den Besuch des Kap auch gebührend feieren konnten. Eigentlich stimmt das alles gar nicht. Das Kap der guten Hoffnung ist nicht der südlichste Punkt Afrikas und auch nicht der Übergang zwischen Atlantik und dem indischen Ozean, sondern dieser ist ca. 250 Kilometer weiter am Kap Agulhas, dem Kap der Nadel. 

Danach ging es zur Mittagspause zum Cape Point. Dort stehen 2 Leuchttürme. Der Ersterbaute am höchsten Punkt des Kliffs stand in 238 Meter über dem Meeresspiegel. Durch den dichten Nebel konnten viele Schiffe die Lichtblitze nicht erkennen. So kam es, dass ein weiterer errichtet wurde, der noch heute den Schiffen die Route weisst. Der Ausblick auf der Plattform ist atemberaubend. Dort steht auch ein Wegweiser, welcher zehn bekannte Millionenstädte mit ihren Entfernungen auflistet.

Wer hat das Baguette geklaut. Paviane haben sich am Kap zu einer Plage entwickelt. Sie belästigen Urlauber beim Essen auf der Restaurantterrasse. Wir haben sehr gut auf unser Brot aufgepasst und dann hat ein Vogel in Thomas Brot gebissen. Trotz allem ist es super schön, all diese Tiere so frei zu sehen. 

Wir haben heute Pavianne, Strauße, Antilopen, Robben und Seehunde gesehen. Und dann kam ja noch das persönliche Highlight von Thomas. Die Pinquine. Genau gesagt sind es Brillenpinquine. Ein Päärchen wurde 1983 hier entdeckt, seitdem hat sich die Kolonie vergrößert. Thomas wollte gar nicht wirklich wieder gehen. Auf dem Nachheuseweg gab es noch ein leckeres Eis.

Zurück im Hotel konnten wir von der Terrasse aus noch den Tafelberg beobachten. Durch die Wolken sah es aus, als hätte der Tafelberg ein Tischtuch, das sich im Wind bewegt.

Abendessen gab es im Marcos African Place mit exquisiter afrikanischen Küche und Musik.

Liebe Grüße aus Kapstadt senden Michi und Thomas

Freitag 28 August 2017

Hallo an alle in Europa gebliebenen!

In den frühen Morgenstunden haben wir den Äquator überquert. Angaben über den Mann im Mond können wir aber noch keine machen. Im Moment fliegen wir gerade von Johannesburg nach Kapstadt und im Flieger ist es mal so richtig kalt.

Das liegt aber bestimmt daran, dass wir ziemlich übermüdet sind und nicht so gut geschlafen haben. In einer Stunde so gegen 12:00 Uhr werden wir dann Kapstadt erreichen. Von Johannesburg haben wir nichts gesehen, es reichte nur zum Umsteigen, da wir unsere Koffer holen mussten und erneut und mit ganz wenig Sicherheitsvorkehrungen wieder einchecken mussten. Freuen uns nun auf Kapstadt und schreiben später mehr. Die Reisegruppe scheint ganz okay zu sein.

Auch die Landung in Kapstadt (Cape Town) war super. Die letzten 2 Stunden Flug ging nun schnell vorbei. Wir sind aber nun erledigt, es waren fast 20 Stunden zur Anreise und wir sind noch nicht im Hotel.

Eine nette südafrikanische, deutsch sprechende Reiseleitung erwartete uns in Kapstadt namens Maja und bracht uns sofort zum Reisebus.
Gleich nach dem Verlassen des Flughafens sieht man am Straßenrand die Townships. Sie sind keinen Deut schöner oder besser als man diese aus dem Fernseher kennt. Wirklich absolute Armut.


Je weiter man in die City kommt desto schöner wird sie. Kapstadt hat wohl die Fläche von Berlin, hat aber ca. 4 Millionen Einwohner. Wir hatten noch gar nicht erwähnt wir groß Afrika ist. Die Grenze zu Afrika hatten wir gestern ganz schnell überflogen, aber dann hört Afrika gar nicht mehr auf. Es ist wirklich riesig.
Das erste Hotel „Park inn“ liegt inmitten von Kapstadt und gefällt uns sehr gut. Es gab einen Begrüßungstrunk und die Zimmer sind riesig, habe aber keinen Schrank, was auch nicht schlimm ist. so waren wir mit dem auspacken schneller fertig.

Wir hatten nur nicht viel Zeit, da 45 Minuten später die Stadtrundfahrt bagann. Kapstadt ist groß und modern, oder besser gesagt „nicht alt“. Es gibt ein Parlamentsgebäude, Polizeistation und einen wichtigen Platz, auf dem früher Sklaven verkauft wurden. Auch haben wir uns den Balkon angesehen, von dem Mandela seine wichtige Rede hielt. Es gibt das Malaienviertel (Bo Kaap), das kunterbunt und sehr fröhlich anzusehen ist.

Dann endlich ging es zum Signal Hill. Jeden Tag ertönt von diesem Berg mittags um 12 Uhr ein Kanonenschlag. Auf den Tafelberg konnten wir nicht, da diese Woche die Seilbahn gewartet wird, was aber absolut nicht schlimm war. Gerrit, unser Reiseleiter, hatte sich eine super Entschädigung einfallen lassen. Wir fuhren also den Signal Hill hoch, oben wurden wir dann an einen weiß gedeckten Tisch geführt, jeder bekam ein Glas Sekt und Chips. Das war so schön, so romatnisch, so wie man das schon immer erleben wollte. Einfach perfekt, so schön, dass es einem sogar Tränchen in die Augen treibt. Das war ein total perfekter Moment. Wir hatten den totalen Überblick über ganz Kapstadt mit Hafen, Riesenrad, Fußballstadion und der Waterfront. die Waterfront haben wir heute zum leckeren Abendessen noch besucht, danach noch ein klitzekleiner Abstecher an die Bar und nun huschhusch ins Bett. Morgen früh klingelt 6 Uhr der Wecker und wir beginnen nach dem Frühstück mit der Robbeninsel…..


Gute Nacht, bis Morgen,
Michi und Thomas

16. Juni 2017 – Documenta in Kassel

Hallo an alle!

Heute stand Kultur pur auf dem Programm. Lisa, Thomas und ich haben die Documenta besucht. Maik zog es vor, in die Arbeit zu gehen. Im Vorfeld hatte Lisa für diese Weltausstellung Karten besorgt. Dieses Jahr findet die Documenta in Kassel und in Athen statt. Die Documenta gibt es zum 14. Mal und findet alle 5 Jahre statt (immer in Kassel). Viele Kunstobjekte kann man im Freien bestaunen, diese sind für jeden zugänglich, man kann sie auch nicht übersehen, da diese Kunstwerke überall in der Stadt stehen, auch von frühereren Documentas. Es kann aber passieren, dass man vorbei schlendert und das Kunstwerk übersieht oder evtl. nicht auf Anhieb als Kunst erkennt. Wir begannen unsere Tour an der Torwache 1 und 2. Das sind quasi 2 Türme die früher die Stadt sicherten. Diese wurden nun mit Jutesäcken verhüllt. Ziemlich hässlich, fanden wir. Christo für Arme. Dann ging es weiter zum Parthenon der Bücher. Das fanden wir cool. Die Bevölkerung kann zu diesem Platz verbotene Bücher bringen. Der Künstler möchte mit diesem Kunstwerk ein Zeichen gegen Zensur und Verfolgung von Schriftstellern in aller Welt setzen. Cool. Die gespendeten Bücher werden in Folie verpackt und nach Vorbild des Tempels der Akropolis in Athen aufgebaut und steht genau da, wo 1933 in Kassel rund 2000 Bücher verbrannt wurden. Danach ging es Richtung Fridericanum. Kurz vorher ging es ein paar Stufen hinab in die Tiefe. Im Gewölbekeller konnte man durch die Dunkelheit gehen und ab und an starrte uns ein Bergmann von einer Großleinwand an. Danach ging es dann in die für uns erste Halle. Ja was soll man sagen, man konnte nur staunen, soviel Kunst……. Unvollendete Vierecke, Geschenkpapier auf Rollen oder aufgedreht in Bilderrahmen. Wahnsinn. Es gab aber auch ein paar Gemälde und Fotographien. Leider war nicht immer für uns verstänlich, was der Künstler damit sagen möchte. Das mit dem Geschenkpapier gibt uns noch immer Rätsel auf.  In der Documentahalle gab es z.B. ein paar Seitenwände von Schränken, ziemlich wahllos in einer Reihe aufgestellt und mit einem Tesafilmstreifen verbunden. An diesem Tesafilmstreifen lief dann eine Frau permanent auf und ab und lies ihre Finger über den Tesafilmstreifen wandern. Den Besuchern blieb dieses Erlebnis verwehrt. Wir haben also den Gedanken des Spürens des Tesafilmstreifens leider nicht verstanden. Auch sehr schön war das Laufen vor weißen Bilderrahmen um das Geräusch von Papier akutisch zu erfassen. Das Papier war mal dünner oder dicker, sehr interessant. Die Besichtigung solch vieler Kunstwerke, das ständige Anhalten, langsam weiter gehen ist dann auf Dauer doch sehr ermüdend. In einem Raum fanden sich verschiedene Sitzkissen. Dies war von Lisa eine falsche Annhame. Diese Sitzkissen waren Bettlaken, in die das ganze Hab und Gut von Menschen gebündelt und nicht zum Ausruhen gedacht waren. Auch standen wir vor vielen Kunstgegenständen, die uns leider nichts sagten, wie vor halben Booten, Pflanzen, Totem, roten Seilen, Bildern und und und. Die Interpretationsversuche von Thomas und Lisa waren aber klasse. Vor der Documentahalle standen aufeinander gestapelt viele Kanalrohre. In solchen Rohren waren wohl Flüchtliche tagelang unterwegs und dies wurde von einem Künstler nachgebaut. Zum Abschluss gingen wir dann noch in das Stadtmuseum. Im Stadtmuseum fand sich ein weißer leerer Raum. Außerhalb des Raumes waren an allen vier Ecken Maschinengewehre aufgehangen. Man konnte sich nun alleine in die Mitte des Raumes stellen oder nach draußen an ein Maschinengewehr und auf die Person in Mitte des ansonsten leeren Raumes zielen. Der Künstler wollte erreichen, dass man das Gefühl des erschossen werdens oder das Gefühl, jemanden zu erschiessen mal nachempfinden kann. Klar, haben wir verstanden. Für uns ist aber die Frage, wieso kommt ein Künsler auf so eine Ideee, warum denkt er, dass ich so etwas nachempfinden möchte. Wir konnten ihm in seinen Gedanken leider nicht folgen. Die Documenta zeigte sehr viele Dinge, über die man lange grübeln kann. Ob man das möchte, ist zum Glück jedem selbst überlasssen. Uns hat diese Weltausstellung gut gefallen, wir würden Sie wieder besuchen. Schön ist, dass viele Kunstwerke auch in der Fußgängerzone stehen und man so die Documenta mit vielen Influenza geplagten Besuchern teilen und gleichzeitig nach Lust und Laune konsumieren kann, frei nach dem Motto „Consumenta statt Documenta“.

Liebe Grüße Lisa, Maik, Thomas und Michi
P.S Morgen geht es nach Marburg

15. Juni 2017 – Safaripark Stukenbrock

Hallo an alle!

Heute ist Fronleichnam und wir haben vor, das verlängerte Wochenende in  Kassel bei Lisa,und Maik zu verbringen. Da die beiden mittlerweile eine große tolle Wohnung haben und uns bereitwillig ihr Wohnzimmer überlasen, ist das genial. Wir sind heute Morgen kurz nach 5 aufgestanden, haben uns schnell fertig gemacht und saßen bereits um 6.30 Uhr im Auto. Wir kamen ohne Staus nach Kassel. Als Lisa um 9.15 Uhr per SMS fragte, wie es läuft, konnten wir ihr schon antworten: „schau mal aus dem Fenster“. Bei den beiden haben wir dann gefrühstückt und fuhren dann auch schon über Paderborn (Rüdiger Hoffman, „Ich weiß nicht ob sie es wussten“) in den Safaripark Stukenbrock. Zuhause hatten wir schon online die Tickets gekauft. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf pro Person 26 Euro., Ich war wegen des Schwerbehindertenausweises frei :-).  Was wir wussten war, dass man mit seinem eigenen Auto duch den Park fährt und dabei die wilden Tiere beobachten kann.  Wir sind uns ziemlich sicher, dass es so etwas früher in Groß Gerau gab, auch wussten wir dass daran noch ein  Freizeitpark angebunden sein soll. Wir waren also gespannt.  Die Fahrtzeit von Kassel aus  beträgt noch mal eine Stunde. Am Park angekommen zeigt man seine Ticket vor und dann wird ein großes Tor geöffnet und mann kann mit seinem Auto in den Park zur Tierschau fahren. Das ganze erinnert ein wenig an Jurrasic Parc und Lisa hatte auch das passende Shirt dazu an. Thomas kutschierte uns absolut sicher an den wilden Tieren vorbei. Da es heute 30 Grad hatte und die Tiere auch ziemlich satt aussahen, hatten wir keine Angst. Die Löwen und Tiger schliefen ganz fest in der der Sonne. Ab und an hob ein Löwe den Kopf oder bewegte sich ein paar Meter. Die Fenster am Auto durfte man nicht öffnen, rechts und links des Weges stehen dafür extra  grosse Schilder, was aber nicht heißen soll, dass das auch für Thomas und Lisa gilt, die auch lesen können. Was man nicht so alles macht für ein super Foto. Zum Glück waren die Tiger und Löwen satt und wir haben super Fotos. Danach fährt man in einen anderen Bereich, Fenster dürfen dort dann geöffnet werden. Das ist richtig schön, Strauße, Gnus, Zebras, Giraffen, Kamele laufen dort einfach so spazieren und schlendern an den langsam fahrenen Autos vorbei. Die Elefanten standen aber gesichert hinter einem Zaun und vergnügten sich an einer Wasserdusche. Danach ging es dann in den anschließenden Freizeitpark. Maik und Thomas bestiegen sofort total mutig die Achterbahn mit Looping. Respekt. Lisa und ich konnten leider nicht mitfahren, da wir die Taschen, Handys usw. bewachen mussten. Schade. In dem Freizeitpark gibt es viele, teils ins Alter gekomene, Attraktivitäten für ein Alter bis ca. 10 Jahre, ausgenommen der Achterbahn, dem Freefalltower, der Wildwasserbahn und der Riesenschiffschauckel mit Überschlag. Der Park zeigt auch 2 verschieden Shows. Zirkus und Afrika. Schön und kurzweilig, nur sehr heiss bei 30 Grad in einem Zelt. Im Cowboydorf kann man in einem Gehege ein Zebrapferd bestaunen, so etwas hatten wir noch nicht gesehen. Das war glaube ich ein Pferd oder Zebra, der Kopf und das Hinterteil waren gestreift, wie bei einem Zebra, der Bauch war von einem Pferd. Das alles aber nur auf einer Seite, auf der anderen Seite war das Zebrapferd ein „normales“ Pferd. Das ist übrigens das einzige Zebrapferd weltweit, es ist also eine tierische Sensation. Lisa war traurig, dass es „alleine einzigartig“ ist. 

Es gibt dann aber noch einen angrenzenten Tierpark, der sehr nett gemacht ist. Dort kann man weiße Löwen und auch weiße Tiger bestaunen, aber auch ein faul in der Sonne liegendes Nashorn. Ein tolles Gehege für die Erdmännchen hatte es uns angetan. Man konnte die Erdmännchen faul auf einem Sofa liegend oder im Kinderwagen beobachten. Ganz lieb anzusehen waren ihre Jungtiere. Anschließend folgte Lisas und Maiks Highlight: das Affengehege. Das war ein großes Areal, in dem ein vergitterter Zug fuhr. Langsamer als Schritttempo. Total langsam. Am Kiosk hatte Maik extra für die Affen Popcorn gekauft. Wenn dann der Zug beginnt zu fahren, laufen die Affen neben dem Zug her, spingen auf das Dach oder die Fensterbretter. Die Affen strecken dann ihre Händchen durch die Gitter und man kann diese dann mit Popcorn fütter. Lisa uns Maik mussten das gleich zweimal machen, weil es so toll war. Von außen betrachtet muss man sich aber ernsthaft fragen, wer da hinter Gittern (im Käfig) sitzt, Lisa und Maik oder die Affen. Der Abschluss des Parkes fand dann unter großem „Gegacker“ auf der Riesenwasserutsche für Thomas, Lisa und Maik statt. Ich musste mal wieder die Taschen und Handys halten. Wir haben in dem Park gute 6 Stunden verbracht und sind eigentlich nur gegangen, da der Park um 18 Uhr schließt, ein Gewitter nahte und unsere Bäuche laut knurrten und wir die wilden Tiere nicht erschrecken oder reizen wollten. 

Zum Essen ging es zurück nach Kassel zu einem Chinesen. Das Essen war sehr scharf, sodass die Gerichte hin und her getauscht werden musste und auch 3 Flaschen Wasser sowie weitere süße Getränke daran glaubten mussten. Zum Abschluss des leckeren Essens gab es für jeden einen Pflaumenwein und einen Glückskeks. Der arme Thomas hatte in seinem Glückskeks leider eine Niete. Da auch die Lokalbesitzer so etwas noch nicht gesehen hatten und auch etwas verwundert, erstaunt und belustigt wie wir waren, bekam Thomas dann einen Ersatzglückskeks. So nahm der Tag dann ein glückliches, schönes, müdes Ende. Morgen geht es auf die Documenta.

Liebe Grüße an alle

Michi, Thomas, Lisa und Maik


3. März 2017 Mallorca

Hallo

Heute wat unser letzter Tag auf Mallorca. Wir sind gerade eben  (17:30 Uhr) zum Heimflug nach Frankfurt gestartet. Den heutigen Morgen und Nachmittag haben wir mit einem ausgiebigen Strandspaziergang beendet. Wir hatten sogar noch Zeit auf den Liegen am Pool zu liegen. Entspannung pur war heute also angesagt. Im Durchschnitt sind wir jeden Tag in etwa 11 km spaziert und haben somit das leckere Essen vom Hotel wieder abgelaufen. 

Die Tage auf Mallorca haben uns sehr gut gefallen. Wir können uns aber nicht vorstellen, hier Urlaub in der Hauptsaison zu machen. Bei unserem heutigen langen Strandspaziergang am Ballermann entlang, sieht man ein Hotel oder eine sogenannte Bettenburg neben der anderen. Ganz ganz viele Hotels befinden sich zur Zeit noch im Bau. Wenn man sich das so anschaut, kann man sich nicht vorstellen, wie diese Touristen dann alle an den Strand passen sollen. Das wird in der Hauptsaison garantiert eng. Den sogenannten Ballermann muss man sich so vorstellen: Meer, Strand, Promenande (Ballermann) Kneipen, Cafe, Trinkbuden und sogar Parkplätze für Männer…. und dahinter stehen die Hotels. Hinter den Hotels kommt dann die Strasse.  Auf der Heimfahrt konnten wir heute sehen, dass direkt auf der anderen Straßenseite ein Einkaufscenter mit 200 Shops gebaut wird. Klasse, morgens Einkaufsbummel, dann mittags Strand und Ballermann und am Abend dann in den Bierkönig oder in das Oberbayern….. Oh weh, leider sind wir schon zu alt für das.

Wir schließen uns aber der Meinung von ganz ganz vielen an. Das Hinterland, die Berge, die Natur in Mallorca sind traumhaft schön. Auch gibt es sehr schöne Strände. Aber „Tramontana“ hat uns total verzaubert. Besonders der Ort Sant Elm war so wunderschön….. Mallorca ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man muss auch Bedenken, man hat nur einen Flug von knapp 2 Stunden und ist am Meer oder in den Bergen. Toll.

So jetzt freuen wir uns auf daheim, werden faul das Wochenende genießen und uns Gedanken über unser nächstes Reiseziel machen.

Schön, dass Ihr uns begleitet habt 😀

Bis bald, Michi und Thomas

P.S.: Lieber Maik,  Dir auf diesem  Wege hier nochmals herzlichen Glückwunsch zu deinem 25. Geburtstag

2. März 2017, Mallorca

Hallo Ihr Lieben!

Heute ging es eine Stunde früher los, schon um 9:00 Uhr, da heute richtig viel Sightseeing auf unserer Liste stand. Morgen Nachmittag um 17:oo Uhr startet nämlich schon unser Rückflug.

Begonnen haben wir heute Morgen mit der Stadt Inca. Es gab dort einen Markt, der sich durch den ganzen historischen Stadtkern zieht. So lässt sich das Eine mit dem Anderen gut verbinden. Dieser Markt ist vor allem für Freunde des Weines und frischer Bioprodukte ein wahres Schlaraffenland. An vielen Ständen kann man aber auch Lederartikel und Kleidung erstehen. Nach einem ausgiebigen Bummel haben wir uns in ein Cafe am Rande des Marktes in die Sonne ☀️ gesetzt und einfach dem bunten Treiben zugesehen. Die wärmende Sonne ☀️ ist einfach eine Wohltat für die Seele. Man möchte gar nicht mehr aufstehen.  Wir machten uns dann auf den Weg zum nächsten Punkt und hielten nur kurz an einer Bodega, die so einladend aussah, um eine leckere Portion Tapas zu essen . Danach fuhren wir nach Torrent de Pareis, ein Ausichtspunkt. Eine Stunde Fahrtzeit von Palma aus, wegen der vielen, vielen nicht enden wollenden Serpentinnen. Immer höher und höher ging es hinauf. Der Ausblick wurde immer spektakulärer. Den ganzen Weg wird man von Fahrradfahrern 🚲 begleitet. Fährt man mit offenem Fenster kann man sie stöhnen und keuchen hören. Wir hatten und haben großen Respekt vor Ihnen, wohl wissend, dass es uns keine Freude machen würde, die Berge mit dem Rad zu bezwingen. Zu Fuß aber auch nicht. Mit dem Auto 🚗 macht es richtig viel Spaß, wenn da nicht ständig die Radfahrer wären, die uns immer wieder zum Bremsen bringen, da sie machnmal fast still zu stehen scheinen oder einem rasend schnell auf der Fahrbahn entgegenkommen. 😀 Richtig mutig sind Sie. Aber oben der Ausblick ist all die Serpentinen und auch den flauen Magen wert. Man kann im freien Sitzen die Gegend genießen und einfach so sitzen und die Berge und die Radfahrer 🚴 bestaunen. So schön.

Der nächste Halt war dann Cala de sa Calobra. Ein sehr schöner Kieselstrand. Tolle Aussicht auf das Meer, ein Boot 🚣 und ein Cafe mit grandiosser Terrasse. An der Theke gab es einen Erdbeerkuchen, der sah so vielversprechend aus, dass wir nicht vorbei konnten. Igitt, schrecklich schmeckte er. Die Erdbeeren  🍓 fanden sich in einer klebrigen Pampe wieder, die wir als Sahne angesehen hatten. Mit komischem Bauchgefühl ging es die Serpentinen zurück nach Fornalutx. Dies soll das schönste Dorf auf Mallorca sein. Total verträumt. Es liegt im Hang, die Zeit steht still…….

Nächster Halt war dann Soller. Ein Ort, in dem eine alte Strassenbahn und ein Zug fährt. Auch schön, wenn auch mehr touristisch. Am Hafen von Soller genossen wir ein kühles Getränk mir der super warmen Nachmittagssonne. Den einen oder anderen sah man auch schon ins sicherlich sehr kalte Meer springen. Uns definitiv zu kalt. Auf dem Rückweg zum Hotel ging es noch durch das Künstlerparadies Deia, vorbei an alten Wachtürmen. Kurz haben wir uns auch nochen den romantischen Ort Valldemossa angesehen.

Jetzt geht es totoal erschöpft zum Abendessen. Ach, übigens haben wir heute viele blühende Mandelbäume gesehen. In 1 bis 2 Tgagen wird Mallorca wohl ganz in rosa erstrahlen.

Wir wünschen Euch noch einen schönen Abend

Michi und Thomas.

1. März 2017, Mallorca

Hallole an alle!

Wir hoffen, Ihr hattet alle einen schönen Aschermittwoch. Wir sind heute morgen mit strahlendem Sonnenschein ☀️ aufgewacht und haben sofort nach dem Frühstück einen kleinen Strandspaziergang unternommen. 

Dann ging es mit dem Auto nach Sineu. In der Altstadt erstreckt sich der wohl bekannteste Wochenmackrt Mallorcas, er geht durch die ganze Alstadt und man bekommt so ziemlich alles, wonach einem der Sinn steht. Ebenfalls bekannt ist der Markt wegen seines großen Tiermarktes. Auf diesem Markt kann man Esel, Hühner 🐔, Pferde 🐴, Schweine 🐷 und andere Nutztiere ersteigern. Wir haben kleine schwarze Ferkel im Arm gehalten. Die waren so niedlich. Das Ferkelchen auf Thomas Arm hat ganz jämmerlich geschrien, bis der Bauer sagte, er muss es fast an sich drücken damit es seinen Herzschlag spürt. Wir denken die Ferkel waren nicht älter als eine Woche. Sehr gewöhnungsbedürftig und für uns überhaupt nicht verständlich ist, dass auch Hunde 🐶 verkauft werden. 

Ein Kaffee später ging es dann weiter nach Santa Maria del Cami, ein kleiner verträumter Ort mit vielen Bodegas. Nach kurzer Pause ging es dann nach Sant Elm. Welch wunderschöner Ort, traumhaft. Sofort waren wir uns einig, sollten wir nochmals Urlaub in Mallorca machen, dann hier. Klein, einfach, herrlich. Auf dem Weg zum Hafen von Andratx kamen wir noch am Cafe Red Rubber Duck (bekannt aus der Fernsehsendung „Die Auswanderer“) vorbei. Am Hafen gönnten wir uns in der Sonne noch ein leckeres Eis. Das nächste Ziel war dann Port de Portals, ein mondäner Jachtafen, so viel Extravaganz und Zurschaustellungsbedarf muss man auf einem Haufen mal gesehen haben. Protz pur, aber schön anzusehen.

Zurück am Hotel machten wir heute Abend dann noch einen gemütlichen Spaziergang zum Ballermann 6. Unser Hotel liegt zwischen Ballermann 9 und 10. Ist also schon ein kleines Stück zu laufen, aber wie gesagt, das Wetter war heute richtig gut. Heute hatte auch der Bierkönig geöffnet und wir machten einen Abstecher, tranken Radler und…….  Die Bühne im Bierkönig ist total klein, wirkt im Fernseher viel viel größer. Der Bierkönig ist aber viel größer als wir uns vorgestellt hatten. Um diese Jahrezeit ist dort aber noch nicht viel los.

Heute war auf Mallorca auch Feiertag, der Tag der Balearen. 

Wir wünschen Euch noch einen schönen Abend.

Küsschen Michi und Thomas

P.S.: Da der Ballermann, wie so viele andere Lokalitäten, zur Winterzeit geschlossen hatte, konnten wir leider nicht Sangria mit Röhrchen aus Eimern trinken. „Scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr“, also musste im Bierkönig ein Radler herhalten. Ein wenig Mut angetrunken und schon packten wir es auf die Bühne. Leider waren keine Zuhörer da, weswegen wir es auch gleich wieder gelassen haben 😀



Mallorca, 28. Februar 2017

Hallo an alle!

Wir hoffen, Ihr hattet einen schönen Faschingsdienstag. Heute sind wir bei strahlendem Sonnenschein ☀️ aufgewacht. Herrlich, da geht es einem gleich besser. Nach einem köstlichen Frühstück haben wir uns aufgemacht, eine weitere Tropfsteinhöhle zu Besuchen. Die Hams Höhle befindet sich in Porto Cristo und ist weltweit berühmt für ihre eigenartigen Formationen von Angelhaken. Die Höhle wurde 1905 entdeckt und 1919 als erste Höhle Spaniens zugänglich gemacht. Die Höhle hat einen unterirdischen See. Auf diesem See fährt ein Boot und man kann die Höhle dann vom Wasser aus besichtigen. Wir wollten auch Boot 🚤fahren, durften aber nicht ☹️. Natürlich waren wir dann mit den anderen am schimpfen, weil es ja im Internet srand, dass man Boot fahren darf und das wollten wir auch. Das Personal sprach dann natürlich auch kein englisch und deutsch mehr. Ich war richtig am zicken, Thomas konnte das gar nicht verstehen, irgendwie ist er im Tiefentspanntseinmodus. 😀 Soeben vor dem Abendessen hat er auch noch bemerkt, dass wir die falsche Höhle angefahren haben. Wir hatten uns nicht auf das Navi sondern auf die Wegbeschilderung verlassen. Wir waren in den Hams Höhlen und wollten in die Drac Höhle, das ist die Höhle mit Europas größtem unterirdischen See (auf dem man dann auch Boot fahren kann). Natürlich hatte Thomas lieber dem Navi nachfahren wollen, aber ich…… So viel Schokolade für Glückshormone kann ich heute gar nicht essen, wie ich brauche….. Nein ich möchte morgen auch nicht nochmal dort hin 😇. 

So, dann ging es weiter nach Cala Figuera, die Feigenbucht. Keinen einzigen Feigenbaum haben wir gesehen, wir gingen davon aus, dass die Bucht Feigenbucht heißt, da es dort viele Feigenbäume gibt 😀. Macht aber auch nichts, wir sind ja auch auf Mallorca, um die tolle Mandlblüte zu sehen. Im Moment sehen wir viele Mandelbäume, die beginnen aber erst zu blühen, im Januar war es leider ein wenig zu kalt. Kurz nachdem wir Cala Figuera erreicht haben, winkte uns auch schon ganz überraschend die Polizei an den Straßenrand und führte eine allgemeine Überprüfung durch. War aber alles gut….  (wir brauchen immer noch Schokolade). Cala Figuera hat uns dann aber entschädigt, das ist ein super schönes verschlafenes Fischerdorf. Gleich das erste Cafe am Hafen war so einladend dass wir einen Kaffee ☕️ tranken,  Ailoi mit Brot und gegrillten Paprikas aßen. Lecker 😋. Wir liefen dann noch den Hafen und die Bucht ab und machten auf dem Heimweg noch an einem schönen Strand halt zum kurzen Spaziergang, da es mittlerweile ohne direkte Sonne richtig kühl im Wind war.

Wir waren nun zum Abendessen, hatten heute zum Nachtisch viel Schokolade in jeglicher Form sowie Mandelkuchen.

So, absolut glücklich und zufrieden fallen wir jetzt ins Bett. 

P.S.: Auch wenn es sich anders anhört, wir hatten einen schönen Tag 😀

Liebe Grüße, Michi und Thomas 


Mallorca, 27. Februar 2017

Helau an alle, wir wünschen euch einen schönen Rosenmontag!

Wir hatten heute viele Wolken und Surfwetter. Deshalb haben wir uns entschieden, noch mal zur Tropfsteinhöhle zu fahren. Wir haben großes Glück und können mit vier Schulklassen zusammen die Höhle besichtigen, wir müssen jetzt nur noch warten bis alle gefrühstückt haben. 😊 Aus diesem Grund genehmigten wir uns auch erst mal einen Kaffee con leche. Diese Tropfsteinhöhle war super. Vor 72 Jahren hat ein junger Schäfer (16 Jahre) namens Thomas diese Höhle entdeckt. Zufällig sah er ein kleines Loch im Boden, aus dem kühle Luft kam. Er vermutete Wasser, vergrößerte das Loch und entdeckte diese tolle Tropfsteinhöhle. Leider hat er für diesen Fund nichts erhalten, sie trägt noch nicht mal seinen Namen. Wegen des schlechten Wetters heute waren wir warm angezogen. Was wir aber nicht wussten war, dass es in der Höhle 22 Grad hat, es also sehr warm darin war. Aber egal, wir konnten uns ja nach dem Zwiebelprinzip entkleiden. Die nette Dame, die uns führte sagte uns, immer im Sommer würden die Besucher jammern, dass es in der Höhle so kühl ist. Die Schulklassen liefen immer einen anderen Weg als wir, sodass wir fast immer alleine waren. Begleitet wurden wir nur von einem Päarchen, das immer langsam ein ganzes Stück hinter uns lief. Er war blind. Wir wunderten uns auch etwas, da es nicht einfach war, durch die Höhle zu gehen war und die Stalaktiten (nicht zu verwechseln mit den Stalagmiten oder den Stalagnaten, Google hilft ehrlich) ja meistens von oben nach unten wachsen. Am Ende des Rundgangs wunderten wir uns dann nicht wirklich über seine leicht blutenden Plessuren am Kopf 🙂 Er konnte darüber aber noch lächeln. Kurz und knapp gesagt, die Höhle war super interessant und sehr sehr schön anzusehen. Morgen stehen noch zwei weitere im Programm. Übrigens wachsen die Stalaktiten so langsam, dass unsere Enkel die Höhle noch genauso vorfinden werden, und zwar nur ca. o,5-1 cm in 100 Jahren.

Im Anschluss fuhren wir nach Manacor, das ist die drittgrößte Gemeinde auf Mallorca und bekannt für Möbel, Perlen und Arbeiten aus Olivenholz. All das haben wir aber nicht gekauft, nur einen schönen Wohlfühlpollover oder Minikleid für mich. Thomas bekam dann als Ausgleich Schinken 🍗vom schwarzen Ibericoschwein🐷, 100 Gramm für 4,60€, den er aber unaufgefordert geteilt hat. Der schmeckte schon Klasse, einfach so…. 

Danach fuhren wir nach Santuri de Sant Salvador, das ist ein altes Kloster, das auf einem ca. 500 Meter hohen Berg thront. Ein paar Meter weiter steht eine große Chtristusstatue. Der Ausblick ist auch gigantisch, vorausgesetzt, man hat gutes Wetter. Wir hatten heute aber so viele dunkle Wolken und so viel Wind 💨, dass es keinen Spaß machte, sich dort aufzuhalten, zudem das Kloster nicht wirklich warm, geschweige denn sehenswert war. Also machten wir uns dann auf den Weg nach Santa Ponça, um den König von Mallorca und Daniela Katenberger zu besuchen. Leider waren beide im Winterurlaub, die Restaurants hatten beide geschlossen. Klar hatten wir uns vorab im Internet über die Öffnungszeiten erkundigt, aber das Internet lügt offensichtlich 🙄. Das Cafe Katzenberger sieht ziemlich heruntergekommen aus und nicht annähernd so groß und schön, wie man es aus dem Fernseher kennt. Das Cafe vom König von Mallorca (Jürgen Drews) ist wesentlich ansprechender und die Fotos von ihm sind bestimmt auch schon 20 Jahre alt. Naja. Wir machten uns dann auf den Weg ins Hotel, natürlich nicht ohne noch einen kleinen Stadtbummel durch Palma zu machen, wir waren ja heute noch nicht so viel gelaufen. 

Eben beim Abendbrot haben wir einen Flugbegleiter kennengelernt, der hier aber in seiner Freizeit als Frau gekleidet und und geschminkt ist. Er erregt schon einiges Aufsehen. Er erzählte uns, dass er gestern im Bierkönig war und deshalb heute Abend nur noch in das Hoteleigene Spa zum entspannen gehen kann. War eine nette Unterhaltung. Vielleicht versuchen wir es Morgen noch mal mit dem Bierkönig.🍺🍺🍺

Euch noch einen schönen Rosenmontag 

Liebe Grüße Michi und Thomas