Kagoshima Japan 04 April 2024

Hallo aus Japan

Heute Morgen sind wir aus einer stürmischen Nacht mit mächtig Seegang gut erholt erwacht. In Kagoshima wurden wir heute Morgen genauso nett begrüßt, wie wir gestern verabschiedet wurden. Japaner standen am Kai und freuten sich, dass wir da waren.

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Shuttlebus zum Hafen, da das erste Ziel Sakurajima sein sollte. Dies ist eine kleine Insel, auf der es einen noch aktiven Vulkan gibt. Im Tal gibt es ganz viele heiße Quellen, in denen man ein Fußbad nehmen kann oder auch ein Vollbad. Das haben wir natürlich gemacht und hatten sogar ein Handtuch dabei. Die Quellen sind richtig heiß, viel wärmer als unser Badewasser zu Hause, wenn es 37° hat. Anschließend hatten wir für die nächste Stunde wirklich total warme Füße. Dann ging es mit der Fähre zurück nach Kagoshima.

Heute Morgen hatten wir uns beim Verlassen des Schiffes schon ein Ticket für je 7 Euro gekauft, mit dem wir den ganzen Tag Bus, Bahn und Fähre nutzen durften. Zu Fuß und mit dem Bus ging es dann weiter zum Senganen Garten, ein wirklich toll angelegter Garten. In diesem Senganen Garten befindet sich auch die ehemalige Residenz des Shimazu Clans, der einst dort herrschenden Samurai Familie.

Nach dem Park fuhren wir mit dem Bus zurück in die Stadt zum Bummeln. Kagoshima hat einen richtig großen Stadtkern mit so einer Art Fußgängerzone. Wir machten uns auf den Weg, weil wir die hiesige Spezialität, den fliegenden Fisch, unbedingt probieren wollten. Die Suche nach dem Lokal gestaltete sich aber schwierig. In Japan meldet man sich ja in einem Lokal an und wartet, bis man dann zum Sitzplatz gebracht wird. Vor einem Lokal stand eine Japanerin, die wartete, bis sie aufgerufen wurde. Wir nutzen die Chance und fragten sie mithilfe einer Übersetzungs-App, ob es in diesem Lokal frittierten Fisch gäbe. Zum Glück sprach diese Japanerin ein wenig Englisch. Sie fragte für uns im Lokal nach und kam verneinend heraus. Ganz lieb verließ sie dann ihre Warteschlange und machte uns Zeichen, dass wir mitkommen möchten. Ein Lokal weiter führte sie uns die Treppen nach oben und erklärte dem Lokalbesitzer, was wir gerne essen möchten. Wir nahmen in dem Lokal Platz und sie verabschiedete sich wieder. Das war total lieb. Wir bestellten also den fliegenden frittierten Fisch und Garnelen, dazu Tee. Dann kam der Gruß aus der Küche, gegrillte Fischköpfe mit ganz vielen Gräten. Für uns nicht essbar, auch wenn die Geste lieb gemeint war. Leider wurde auch die Hauptspeise, der Fisch, nicht wirklich besser. Er sah uns an und schmeckte total tranig. Wir haben ihn aber versucht und mit den Stäbchen etwas zersplittert, damit es so aussah, als hätten wir gegessen 🙂 Die zwei Garnelen, die wir noch bestellt hatten, waren super. Für unser spätes Mittagessen haben wir gerade mal 20€ bezahlt. Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß.

Weiter ging es durch die Stadt, wir kauften noch einen Nachtisch, zogen uns endlich mal am Automaten ein Getränk, das war ein Kaffee, und der schmeckte total lecker.

Auch heute sind wir wieder 11 km marschiert. Wir freuen uns sehr, dass wir morgen einen Seetag haben. Kagoshima war einfach super.

Leider hatten wir nicht ganz so viel Glück mit der Aussicht, aber wir haben trotzdem noch das ein oder andere Bild vom Vulkan, der übrigens hier noch sehr aktiv ist

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Japan, Nagaski, 3. April 2024

Hallo, einen schönen guten Morgen aus Japan.

Heute geht ein lang gehegter Wunsch von Thomas in Erfüllung. Wir sind in Japan. Unsere Wecker hatten wir schon auf 6:15 Uhr gestellt, da wir uns die Einfahrt in den Hafen von Nagasaki ansehen wollten. Man fährt unter einer Brücke hindurch. Das Wetter war total grau, aber es ist hier angenehm warm.

Unser erstes Ziel am heutigen Tage war das Nakaski Atombombenmuseum. Wir haben uns ein Taxi am Hafen gesucht und haben uns direkt dort hinbringen lassen. In Japan ist übrigens Linksverkehr. Für uns persönlich gehört es dazu, wenn man hier mit in Nakaski ist, sich das Atombombenmuseum anzuschauen und die Gedenkstätte zu besuchen. Der Besuch war sehr ergreifend, im Museum ist es absolut still, es wird nicht gesprochen, man hört nur eine Uhr im Sekundentakt ticken. Man geht durch das kleine Museum, bleibt vor den Bildern und Ausstellungsstücken stehen und man ist einfach nur sprachlos und kämpft mit den Tränen. Unvorstellbar dass dies erst 80 Jahre her ist und es auf der Welt leider noch immer Menschen gibt, die solche Waffen glauben zu brauchen. Wir haben den Besuch nicht bereut, haben aber daran zu knabbern, vor allem wenn man durch die Stadt geht und alten Leuten begegnen und man sich dann überlegt, dass die das ggf. als Kind durchmachen mussten. Diese Gedanken hat man im Kopf.

Zurück fuhren wir mit der Straßenbahn und stoppten zuerst in Chinatown, besuchten dann den Glover Garden und dann den Schrein des Konfuzius. Zum Abschluß ging es in ein Museum, das seit Generationen Ramen (Nudelsuppe) herstellt. Im Obergeschoss gibt es dann ein Lokal, in dem man unter anderem diesen Ramen sich zum Essen bestellen kann. Das haben wir dann auch gemacht. Ich glaube, das war für das typische Lokal für Einheimische genauso fremd wie für uns. Am Empfang stand eine Japanerin, die uns ganz aufgeregt unter ständigem Lächeln und auf ein Stück Papier weisend etwas sagte 🙂 Thomas wollte ihr sagen, dass wir hier Essen wollen, zeigte auch auf das Papier und sagte ihr genauso freundlich, dass wir aber keine Reservierung haben. Nach unzähligem Verbeugen, lächeln und kichern kam dann ein Angestellter, der uns genauso höflich sagte, wir sollen auf den Zettel unseren Namen schreiben und wieviel Personen wir wären. Im Anschluss sollten wir im Warteraum mit der Speisekarte Platz nehmen und schon mal auswählen. Er lächelte und ging. Wir saßen und warteten und beobachteten. Dann lächelten wir 🙂 Von Zeit zu Zeit wurden die Namen aufgerufen und es wurde die Tischnummer dazu aufgerufen. Uns war irgendwann klar, dass sie unseren Namen nicht aufrufen werden können 🙂 Also kam nach kurzer Zeit die immer noch lächelnde und freundliche japanische Bedienung persönlich auf uns zu und brachte uns zu Tisch. So hatten wir dann alle ein Dauerlächeln. Die Suppe war sehr sehr lecker mit Nudeln, Gemüse und Meeresfrüchten für gerade mal 8 Euro pro Portion.

Danach ging es zurück aufs Schiff. Es war ein schöner, interessanter Tag in Nagasaki. Die Stadt an sich fanden wir nicht so schön, das war aber auch vielleicht dem Wetter geschuldet. Es war nicht kalt aber immer nass. Die Japaner selbst sind sehr freundlich, zumindest lächeln sie immer und sie sind sehr höflich. Das Wort nein gibt es in der japanischen Sprache gar nicht. Japaner denken sehr an ihre Nächsten, so ist es ihnen zum Beispiel unangenehm, jemandem Müll zu hinterlassen. Daher findet man kaum Mülleimer, man nimmt seinen Müll immer mit. Im Terminal vom Schiff befinden sich Toiletten. An der Toilettentür steht: bitte nehmen Sie Ihren Müll wieder mit auf das Schiff. Es gibt keine Papierhandtücher, die Toiletten sind super modern und spielen eine Musik, da man auch niemanden beim Toilettengang mit anderen Geräuschen stören möchte 🙂 Ach, und dann ist da noch das: man findet überall Getränkeautomaten mit heißen und kalten Getränken. So kann es nicht passieren, dass die Japaner irgendwo verdursten können 🙂

Liebe Grüße von Michi und Thomas

P. S.: Wir haben morgen noch einen Tag in Japan und freuen uns schon sehr darauf.

Chinesisches Meer, 31. März 2024 – Ostersonntag

Hallo und schöne Ostern

Gestern Abend waren wir mal wieder früh im Bett. Unsere Bäuche waren so voll und unsere Füße schmerzten schon wieder. Als wir heute Morgen aufwachten, begann das große Rätselraten. Wie viel Uhr ist es?Gestern Abend teilte uns der Kapitän mit, dass wir unsere Uhren eine Stunde vorstellen müssen. Unser Internet geht ja auf dem Schiff nicht. Also müssen wir uns auf den Fernseher in der Kabine verlassen. Auf diesem war es zwei Stunden später als auf unserer Uhr. Wir sind dann trotzdem aufgestanden. Ich denke so gegen 6:30 Uhr und sind zum Frühstück gegangen. Auf dem Weg dorthin fragten wir an der Rezeption nach der Uhrzeit und uns wurde mitgeteilt, dass die Crew einen Fehler gemacht hat und dass es wirklich nur eine Stunde später ist. Alles egal. Es gab auf jeden Fall schon Frühstück.

Der Kapitän sagte, heute sei es nicht neblig, sondern es ist mystisch. Nicht schlimm. Der Osterhase hat uns auf jeden Fall auch hier auf dem chinesischen Meer gefunden.

Nach dem Frühstück haben wir uns einen Vortrag über Nagasaki angehört und waren dann zum Mittagessen. Jetzt hilft nur noch der Mittagsschlaf, da es immer noch mystisch ist.

Vor dem Nachmittagskaffee haben wir uns dann „Wo ist eigentlich Heinz?, eine lustige Lesung angehört, einen Kaffee getrunken, Kuchen gegessen, und zufällig hoppelte auch noch der Osterhase vorbei.

Mittlerweile ist es 16:20 Uhr und so mystisch (neblig), dass der Kapitän alle zwei Minuten das Signalhorn ertönen lassen muss. Trotz allem ist es nicht kalt und auch der Pool kann noch genutzt werden.

Wir verbrachten den späten Nachmittag lieber kuschelig im Bett, ausruhen…

Kaum zu glauben, aber heute Abend haben wir es endlich mal zu einer Abendveranstaltung geschafft. Wir waren auf der Poolparty. Leider war es zu kalt, wir hatten um 22:00 Uhr nur 15 Grad. Also geht es nun ins Bett, heute müssen wir mit geschlossener Balkontür schlafen und können leider nicht das Meeresrauschen hören, da das Schiff noch immer alle zwei Minuten tutet. Ein wenig unheimlich ist das schon…

Wir wünschen euch noch einen schönen Ostersonntag,

Michi und Thoma

Chinesisches Meer – 1. April 2024

Hallo, wir wünschen Euch allen einen schönen Ostermontag.

Heute Morgen sind wir bei strahlendem Sonnenschein aufgewacht, das Wetter ist wieder toll, die Sicht fast klar und das Schiff muss auch nicht mehr alle zwei Minuten tuten.

Bei dem Anblick von dem tollen Wetter waren wir beim zurückschlagen der Bettdecken schon voll motiviert. Thomas wollte zum Joggen und ich zum Aqua-Jogging vor dem Frühstück. Thomas hat das auch voll durchgezogen. Ich war am Pool, habe geduscht, die Füße in den Pool gestreckt und sofort bemerkt, dass es mir viel zu kalt ist. Hatte noch kurz überlegt, ob es beim Aqua-Jogging etwas wärmer wird, mich aber dann doch für den Wirlpool entschieden. War prima, ich lag im Whirlpool und konnte ganz entspannt Thomas beim Joggen zusehen 🙂

Heute war im Großen und Ganzen ein sehr erholsamer Tag, wir haben gegammelt, uns Vorträge angehört, gegessen und die letzten Vorbereitungen für morgen in Busan (Südkorea) getroffen.

Liebe Grüße vom chinesischen Meer,

Michi und Thomas

1. Seetag irgendwo zwischen Hongkong und Taiwan

Hallo

Pünktlich zum Sonnenaufgang bei diesigem Himmel waren wir wach.

0b wir gestern Abend schnell eingeschlafen oder ins Koma gefallen sind, lässt sich heute am Morgen nicht mehr beurteilen. Unser gestriger Ausflug, Hongkong Intensiv, das hat heute eine ganz neue Bedeutung. Ich merke meine Oberschenkel, Thomas seine Hüfte, trotzdem war er heute Morgen schon beim Joggen und ich habe das ganze vom Bett aus am Bord Fernsehen beobachtet.

Oben links joggt Thomas

Danach ging es zum super Frühstück mit Crêpe mit Nutella, Rührei mit Trüffel, Ei im Glas mit Kaviar, mit viel Obst, Cappuccino, Tee und und und. Die Seeluft tut mir richtig gut, bei Thomas mache ich mir ein wenig Sorgen, er trinkt Tee mit Ingwer und Kurkuma.

Nach dem leckeren und ausreichenden Frühstück ging es erstmals zu den Shops und dann ins Reisebüro. Wie ihr wisst leiden wir ja an akutem Reisefieber und das Jahr ist noch lang…

Für unsere Bildung haben wir heute auch etwas getan und uns einen Vortrag über Keelung (Taiwan) und über Busan (Südkorea) angehört. Taiwan ist unser Ziel morgen. Und im Moment sind wir irgendwo zwischen Hongkong und Taiwan, Land ist noch nicht in Sicht, liegt vielleicht aber auch daran, dass es bei uns schon stockdunkel und 19:30 Uhr ist. Am Mittag haben wir eine neue Reise gebucht für November und waren ein wenig shoppen.

So nun waren wir Abendessen, haben uns auf Fisch beschränkt, da heute ja Karfreitag ist und es ein wenig gesünder sein sollte. Dieser Plan ist dann leider am Nachtisch-Buffet und dem Cocktail gescheitert. Egal…

So, Euch allen noch einen schönen Abend und wir melden uns wieder morgen aus Taiwan, liebe Grüße, Michi und Thomas

3. November 2023 – Khasab

Hallo

Der Tag heute begann schon super schön. Wir liegen mit der Mein Schiff vor Khasab. Ein herrlicher Sonnenaufgang wurde uns geboten und Delfine sprangen um unser Schiff, dazu einen Kaffee im Bademantel auf dem Balkon. Möchte man vor dem Frühstück noch mehr? Wir tendern heute. Das bedeutet, da Khasab nur einen kleinen Hafen hat, dass wir mit den Rettungsbooten vom Schiff aus an Land fahren (tendern). Mal was anderes und uns macht das Spaß.

Da wir uns für einen Ausflug am Mittag entscheiden haben, ging es dann erst mal zum gemütlichen Frühstück. Da heute nicht wirklich viel Bewegung auf unserem Programm stand, ging es voll motiviert ins Fitnessstudio. Thomas auf das Laufband und ich auf das Fahrrad. Nach 30 Minuten war dann aber genug und die Motivation auch weg. Wir entschieden uns für den Pool, aber nicht zum Schwimmen sondern nur zum Planschen und Abkühlen. Um 10:30 Uhr hatten wir schon 31 Grad.

Nach einem kurzen Mittagessen machten wir uns um 12:00 Uhr auf zum Tendern. Von zu Hause aus hatten wir schon eigenständig einen Ausflug gebucht. Wir wollten die Gelegenheit nutzen und die Omani-Fjorde (deswegen nennt man die Gegend auch das Norwegen Arabiens) zu inspizieren und zwar mit einem traditionellen hölzernen Dhau. Los ging es am Hafen von Khasab. Ziel der Bootsfahrt war der 20 km lange Fjord Khor Ash Sham. Es gab einen Badestopp zum Schwimmen oder Schnorcheln. Das Meer war angenehm warm.

Auf dem Boden liegt man ganz bequem auf Teppichen und Kissen, bekam ständig Getränke und Obst gereicht. Wir waren prima versorgt. Der absolute Knaller waren aber die Delfine, die unser Boot begleiteten oder übermütig Luftsprünge machten. Man hatte den Eindruck, die Delfine haben absolut Spaß in den Wellen des Bootes zu schwimmen. Das war total emotional und so super schön.

Jetzt geht es gleich noch zum Abendessen und dann schlafen wir bestimmt super schön.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

1. November 2023 – Seetag

Hallo

Gestern Abend mussten wir zur Seenotrettungsübung. Dies ist für jeden Reisenden auf einem Kreuzfahrtschiff Vorschrift. Vor 11 Jahren bei unserer ersten Kreuzfahrt war das noch richtig streng und dauerte bestimmt eine Stunde. Heute geht man zu seinem vorher festgelegten Treffpunkt für den Notfall, bekommt gezeigt, wie man eine Rettungsweste anlegt und man wird darauf hingewiesen, dass man im Notfall wichtige Medikamente und warme Kleidung mitzubringen hat. Das wars, dauert ca. 2 Minuten. Es gibt aber auch noch einen Film, den man auf dem Fernseher ansehen kann.

Im Anschluss daran mussten wir offiziell aus Doha ausreisen. Da wir gestern mit dem Flugzeug in Doha gelandet sind, mussten wir ja gestern auch wieder irgendwie ausreisen (wir brauchen diesen Ausreisestempel im Reisepass). Also kamen die Behörden ins Hafengelände, alle neu eingestiegen Gäste auf dem Schiff mussten offiziell das Schiff wieder verlassen, einmal um das Hafengebäude (in dem es ein riesiges Aquarium gibt) spazieren und dann wieder einreisen und sich dabei gleichzeitig von der Behörde ein Ausreisestempel zu holen. Auf unserer weiteren Reise erledigt das immer Mein Schiff für uns. Sie sammeln am Anfang der Reise die Reisepässe ein, lassen den Pass in jedem Hafen bei der Einreise stempeln und dann wieder bei der Ausreise stempeln 

Danach waren wir auf der Halloween-Party. Das war ganz witzig. Es gab Tanzmusik, ein großes Kuchenbuffet im Halloween Style. Cocktails und so manch ein Monster. Nach dem Auslaufen aus dem wunderschönen beleuchteten Doha ging es um 23:00 Uhr ins Bett.

Heute morgen sind wir dann wieder mit 30 Grad und wieder diesigem Wetter aufgewacht, umgeben nur vom Meer, so schön. Die Uhrzeit wurde schon wieder eine Stunde weitergedreht, wir sind schon 3 Stunden voraus. Zum Wetter wollte ich noch sagen: es ist diesig. Öffnet man die Tür ins Freie, ist es so, als würde man in ein Schwimmbad gehen. Ich finde das ganz angenehm, Thomas und der Jammerlappen etwas weniger

Für den Vormittag und auch für den Nachmittag haben wir uns eine Entspannunginsel gebucht. Das sind zwei nebeneinander stehende Liegen in einem abgegrenzten Bereich. Leider hatten wir am Vormittag dort sehr viel Sonne und mussten nach 1,5 von 2 Stunden aufgeben. Kurz geduscht und es ging zum Mittagessen. Wir haben uns

heute Mittag für Salat entschieden. Den Nachmittag konnten wir total relaxt auf der Entspannungsinsel genießen. Es war einfach toll, einfach dort zu liegen und auf das Meer zu schauen. Wir fuhren den ganzen Mittag am Oman vorbei und konnten auch ein Aida Schiff sehen. Da Thomas noch nicht genug entspannt war, besuchte er noch die Sauna, 32° Außentemperatur hatten ihm wohl nicht gereicht.

Am Abend haben wir auf dem Schiff das Fischlokal besucht, war auch lecker. Für das Dessert haben wir dann aber im Buffet-Restaurant die Nachtisch Abteilung geplündert.

Mit Bingo, bei dem wir leider nicht gewonnen haben, haben wir den Abend jetzt schön ausklingen lassen.

Es ist jetzt gleich 22:00 Uhr und wir hüpfen in die Betten. Morgen wollen wir uns endlich mal bewegen. Das Schiff legt um 7:00 Uhr in Muscat an.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

30. Oktober 2023 Abflug Frankfurt

Hallo

Fast hätte ich hier in Frankfurt schon meinen Jammerlappen auspacken müssen. Wir sind um 16:30 Uhr zu Hause losgefahren und sind gut ohne Stau durchgekommen. Thomas macht normalerweise immer den Check in online. Das ging leider gestern nicht. Warum wussten wir nicht. Eine Sitzplatzreservierung hatten wir schon vor zwei Wochen gemacht. Jetzt erklärte uns eine freundliche Mitarbeiter, dass der Flug total überbucht ist und unsere Sitzplatzreservierung leider nicht geklappt hat. Jammerlappen Alarm. Die wollten uns tatsächlich getrennt setzen. Thomas hat der netten Frau und ihrem hinzugerufenen Kollegen aber dann mit einer Geduld erklärt, dass er zwei Sitzplätze reserviert hat und bezahlt und dies auch belegen kann und es ihm egal ist wo er sitzt aber wir sitzen zusammen. Das dauerte wirklich 30 Minuten jetzt sitzen wir drei Reihen vorne dran. Angeblich haben wir sogar bessere Plätze und wir sitzen zusammen. Also konnte man Jammerlappen in der Tasche bleiben. Einige Flug Gäste mussten sich sogar auf eine andere Maschine umbuchen lassen.

Jetzt sitzen wir total entspannt im Burger King und genießen noch einen Hamburger. 19:40 Uhr ist Boarding und 20:40 Uhr dann der Flug. Hoffentlich sitzen wir auch wirklich zusammen. 😀

Sobald wir in Doha gelandet sind, entspannt auf dem Schiff sind gefrühstückt haben werden wir uns melden. Bis dann liebe Grüße Michi mit ne Thomas

P. S Zum Glück bleibt noch Zeit zum shoppen.

Afrika – Sambesi – 20.9.2023

Hallo

Heute ist (war )Thomas’ Geburtstag und wir hatten uns für diesen Tag viel vorgenommen. Aber erst einmal fing es ziemlich blöd an. Ich hatte seit 5:30 Uhr Magen- und Darmbeschwerden, und somit war das Geburtstagskind auch wach. Gegen 8:00 Uhr und ein paar Tabletten später ging es mir soweit gut, dass wir zum Frühstück gehen konnten. Thomas wurde mit einem Geburtstagsständchen begrüßt.

Um 10:15 Uhr wurden wir hier an der Lodge abgeholt, wir hatten uns einen Hubschrauber-Flug über die Victoria Fälle gebucht. Thomas war schon einmal Hubschrauber geflogen, ich aber noch nicht. Am Flugplatz angekommen bekamen wir eine ganz kurze Sicherheitsanweisung und uns wurde gezeigt, wo wir überall entlang fliegen würden. Dann wurden wir gewogen, bekam Kopfhörer und wurden zum Hubschrauber gebracht. Wir waren zu dritt. Kurz vor dem Einstieg wurde mir gesagt, dass ich vorne beim Piloten sitzen darf. Was mir nicht gesagt wurde ist, dass der Sitzplatz neben dem Piloten einen Glas-Fußboden hat. Ich konnte also den ganzen Weg nur nach vorne gucken, traute mich nicht, nach unten zu sehen. Thomas und Arno genossen den Flug, machten fleißig Fotos und filmten. Der Flug dauerte 15 Minuten. Wir flogen die Victoria Wasserfälle entlang und auch über Land. Wir sahen sogar drei Elefanten, die gerade den Sambesi überquerten. Es war einfach ein super tolles Erlebnis, das wir bestimmt nicht vergessen werden.

Gegen Mittag waren wir in der Lodge zurück und es war erst einmal ausruhen angesagt und so lagen wir auf den Betten. Kurz vor 16:00 Uhr ging es weiter zu einer Bootsfahrt, bei der wir noch einmal Flusspferde sehen sollten. Zuerst gab es aber Getränke und Snacks auf dem Boot und dann ging es auch schon los. Nach kurzer Zeit lagen auch wirklich Flusspferde ganz entspannt im Wasser. So gerne hätten wir sie mal an Land gesehen, damit man wirklich sieht, wie groß sie sind. So eine Bootsfahrt dauert gut 2,5 Stunden. Gegen Ende der Fahrt hatten wir das unglaubliche Glück, dass eine Herde von zwölf Elefanten vor uns am Wasser standen und dabei waren, ins Wasser zu gehen. Das war unglaublich und ein perfekter Abschluss für unsere Afrika-Reise. Morgen geht es wieder nach Hause, um 11:30 Uhr werden wir in der Lodge abgeholt.

Die 16 Tage waren unglaublich schön, waren auch ein wenig anstrengend, aber es war absolut super und atemberaubend. Wir hätten ab und zu etwas mehr Schlaf gebraucht, aber man erlebt tagsüber so viel. Das will abends und in der Nacht einfach verarbeitet werden. Wir denken, dass wir nicht das letzte Mal in Afrika waren. Es hat uns so sehr begeistert.

Schön, dass Ihr uns begleitet habt und wir sehen uns bald zu Hause wieder.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Afrika – Simbabwe – Victoria-Fälle 19.09.2023

Hallo

Unsere letzte Etappe führte uns heute an die Victoriafälle nach Simbabwe, ein breiter Wasserfall des Sambesi zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Seit 1989 gehören die Wasserfälle zum Weltkulturerbe. Der „donnernde Rauch“ ist der breiteste Wasserfall der Welt. Der riesige Wasserlauf wurde 1851 vom schottischen Missionar David Livingstone entdeckt und nach der britischen Königin Victoria benannt. Die Wasserfälle sind 1700 Meter breit. Livingston war der erste Europäer, der die beeindruckenden Wasserfälle mit eigenen Augen sah.

Wir fuhren heute Morgen schon um 9 Uhr los zum Grenzübergang von Botsuana nach Simbabwe. Fieber messsen oder Schuhe desinfizieren war nicht nötig, aber alle Mann (auch die Frauen) brauchen ein Visum, das 30 US Dollar kostete. Dafür bekommt man aber auch eine ganze Seite im Reisepass bedruckt. Übrigens haben wir nun von dem vielen Hin und Herspringen eine Mange Stempel im Reisepass, das nun auch erklärt, warum man laut Reisebüro drei freie Seiten im Reisepass benötigt…

Die Lodge, in der wir nun für die letzten Tage sind, ist sehr schön, auch die Zimmer mit allen Ecken, fast wie zu Hause. Um 15 Uhr fuhren wir zu den Victoriafällen. Der Eintritt beträgt mittlerweile 50 US Dollar, war aber im Reisepreis schon enthalten. Auch wenn 50 US Dollar ein stolzer Preis ist, ist es auf jeden Fall jeden Cent wert. Am Anfang des Weges entlang der Wasserfälle steht ein Denkmal von Livingston, danach folgen 16 Aussichtspunkte auf die Victoriafälle. Die Aussicht ist grandios, beeindruckend, großartig. Am besten gefielen uns die Aussichtspunkte 8 und 13. Am Ende der Victoriafälle gelangt man noch an eine Brücke, die Simbabwe mit Sambia verbindet. Wer mutig ist, kann dort einen Bungeesprung von der Brücke machen.

So nun sind wir in der Lodge, zurück vom Abendessen und es ist schon 22:30 Uhr und wir sind müde, aber vielleicht bleiben wir noch ein wenig wach und feiern zu zweit in Thomas’ Geburtstag. Den werden wir morgen richtig feiern..

Bis Morgen, liebe Grüße, Michi und Thomas