12.12.2019 – Entspannen und Meer

Hallo an Alle!

Wie wir gehört haben, ist das Wetter bei Euch leider nicht so schön, wie bei uns, dafür habt ihr aber bestimmt mehr Weihnachtsstimmung als wir.

Gestern Abend waren wir noch lecker Essen in einem mexikanischen Lokal, es gab für uns Lemon Soup, Enchilladas, Burritos und nachtürlch Taccos mit Dips. Das mexikanische Essen ist ganz unser Fall, in diesem Lokal konnten wir auch noch draußen Essen, es war noch so schön warm und wir dachten, wir nutzen das aus. 

Thomas hatte gestern Abend im Hotelplan noch einen richtig großen Sportpark entdeckt. Dort kann man Golf spielen, Tischtessnis,  Billard, Tennis, Baseball, Bogenschiessen und Zielscheiben schießen. Thomas entdeckte, dass man dort auch Stand up Paddeling machen kann. Das war etwas, das wir schon immer gerne mal machen wollten. Nach dem Frühstück machten wir uns gut eingecremt auf den Weg dort hin. Die Hotelanlage ist zur Zeit ziemlich leer und so waren wir auch beim Stand up Paddeling ganz alleine. Eine nette Sportanmateurin bat uns, Schwimmwesten anzuziehen und legte uns die Boards mit Paddeln ins Wasser. Thomas durfte zuerst auf sein Board, hat er gut gemacht, ohne nass zu werden. Dann ich, bin schon beim Weg Richtung Board gefallen, da der Beckenrand ziemlich glatt war, fiel aber nicht ins Wasser. Zu Beginn kniet man auf dem Board, geht dann irgendwann in die Hocke und steht dann auf. Thomas und mein erster Versuch waren wackelig, aber wir schafften das beide, ohne ins Wasser zu fallen. Das ganze macht super viel Spaß, Pokahontas ist nichts gegen uns. Ich schaffte das ganz, ohne ein einziges Mal ins Wasser zu fallen, war aber auch nicht so schnell und kurvig unterwegs wie Thomas. Nach 30 Minuten hatten wir dann aber genug, es gab keine Wolke am Himmel und es war richtig heiß auf dem Wasser. Dann ging es an den Pool in den Schatten zum Ausspannen, der Pool ist kühl, aber wenn man drin ist, hat er eine Temperatur, dass man nicht mehr raus möchte.  Da es immer heißer wurde, machten wir uns am Mittag dann endlich auf zum Strand. Zum Glück fanden wir auch sofort freie Liegen mit einem großen Schirm, der Wind tut gut. Getränke wurden uns auch sofort gebracht. Dann sollte es endlich ins Meer gehen. Wirklich wahr, das Meer hat ca. 26 Grad, viel viel wärmer als der Pool und der Strand fällt nicht ab, ich weiß gar nicht wie weit man laufen muss, bis einem das Wasser bis zum Hals geht. Der Strand, das Meer, etwas zu trinken, das war so schön, da wird man kurz ganz sentimental …

So jetzt werden wir mal duschen und uns morgen wieder melden.

Denken an euch, gute Nacht, Michi und Thomas

11.12.2019 – Hotel „Platinum Yucatan Prinzess“

Hallo

Seit gestern Abend 19:30 Uhr sind wir nun in unserem Hotel für den Badeurlaub angekommen. Was soll ich sagen, nach einem Tag? Wir können schon soviel sagen, wir denken nicht, dass wir nochmal nach Hause kommen 🙂 Uns war schon klar, dass wir mit 5 Sternen ein tolles Hotel haben werden, aber so hatten auch wir es uns kaum vorgestellt. Als wir gestern ankamen, war er schon mal toll, dass man zum Einchecken mit einem selbstgewähltem kalten Getränk sitzen konnte. Nach dem Einchecken sagte man uns, wir sollen bitte unsere Koffer identifizieren, damit der Kofferboy sie uns auf das Zimmer bringt. Gesagt getan, auf unsere Koffer gezeigt, der Kofferboy ging hin, nahm alle vier Koffer und ging ca. 6 Meter zu einem Caddy. Wir sofort hinterher, als er das sah, kam er sofort auf uns zu und erklärte, wir sollen warten, wenn er die Koffer eingeladen hat, dann holt er uns ab und fährt uns zu unserem Zimmer. Die Fahrt war schon total cool. Dann das Zimmer… Wir erzählen das, weil wir wissen, dass Ihr Euch mit uns freut. Das Zimmer ist total hell. Zum Durchqueren benötige ich 15 Schritte. Wir haben eine separate Toilette, das Badezimmer hat 2 Waschtische und eine große Badewanne mit viel Badesalz. Dann kommt die Dusche 🙂 Klasse! Zwei Regenduschen in einer großen Duschzelle. Thomas und ich haben gleich mal zusammen geduscht 🙂 Das Schlafzimmer hat ein richtig großes Kingsizebett, größer als unseres zuhause, wir können quer oder längs schlafen, macht keinen Unterschied. Es gibt noch ein Sofa mit Tisch, einen Tisch mit 2 Stühlen und einee Kommode mit Minibar, die jeden Tag frisch aufgefüllt wird. Wir sind in einem Hotel, ab 18 Jahren, Kinder sind hier nicht erlaubt. Das erklärt auch die Fernsehsender 🙂  Es gibt aber auch Deutsche Welle. der Knaller aber ist, wir haben Roomservice, nicht nur für Getränke, sondern auch für Speisen, rund um die Uhr. Wir müssten das Zimmer überhaupt nicht verlassen 🙂 Trotz allem sind wir zum Abendessen gegangen. Es gibt hier einen Dresscode, Frauen dürfen alles tragen, außer Flipflops. Männer benötigen lange Hosen und geschlossene Schuhe. Es gibt 4 Lokale inklusive, italienisch, asiatisch, mexikanisch und ein internationales. Außerdem ein Buffetrestaurant mit täglich wechselndem Motto. Gestern Abend war mexikanischer Abend und wir waren dort. Ein superschickes Lokal und lauter leckere Dinge die man probieren möchte, wir haben dies auch getan… Ganz nach dem Motto: zu Hause müssten die Plätzchen und die Lebkchen daran glauben. Dann ging es totmüde ins Bett. Heute Morgen sind wir schon vor dem Frühstück an den Strand. Natürlich hatten wir ihn gestern Abend schon aufgesucht, allerding im Dunkeln und ich hatte mich etwas gefürchtet, da dort Warnhinweise wegen freilaufender Krokodile standen. Thomas hatte mir zwar versprochen, micht zu beschützen, wusste aber nicht was er hätte tun wollen, hätte das Krokodil in der Dunkelheit der Nacht mein Fuß erwicht. Nach dem Strand holten wir uns auf dem Rückweg in der Lobby schnell einen Kaffee und dann ging es duschen und frühstücken. Zum Frühstück bekam man eigentlich alles… Wir hatten beschlossen, den heutigen und morgigen Tag ruhig anzugehen, nach dem Frühstück stand Pool auf dem Plan. Leider können wir Euch noch nicht sagen, wieviele Pools es hier gibt. Da wir, wie gesagt, es ruhig angehen wollten, wählten wir den Pool direkt bei unserem Zimmer. Dort waren wir auch zweisam, dachte ich. Thomas beschloss 80 Minuten zur Massage zu gehen und ich wollte am Pool etwas dösen. Dazu kam ich aber gar nicht, ich hatte Besuch von eimem Affen, vielen schönen bunten Vögeln, Echsen und Nasenbären. Ein Nasenbärenbaby war super putzig. Ehrlich gesagt war ich dann froh, als Thomas wieder kam und sich toltal entspannt und locker zu mir legte. Am späteren Nachmittag gingen wir an den Strand. Wolken waren aufgezogen und somit war es nicht mehr so heiß, ab und an fiel ein Regentropfen, aber nicht so, dass man nass wurde und es war wirklich angenehm. Dann war das ganze wie im Kino, wir hatten kalte Limo und Tacos mit Käsesauche, Salsa und Guacamole und schauten aufs Meer. Kann es einem besser gehen? 

So, nun geht es zum Abendessen und dann ins Bett. Morgen gibt es Strandtag.

Gute Nacht

Michi und Thomas 

10. Dezember 2019 – Cenode-Tulum

Hallo

Welch ein toller Abschluss unserer Rundreise. Heute Morgen nach dem Frühstück, bei dem ich mich mit dem Personal fast wegen Toastbroten streiten musste, hieß es wieder Abschied nehmen von Merida. Was aber nach dieser Reizüberflutung vom Mayamarkt, mit den schrecklichen Bildern noch in unseren Augen, und einer eher schlaflosen Nacht uns nicht wirklich traurig stimmte. 

Es ging endlich Richtung Karibikküste. Auf dem Weg nach Tulum machten wir an einer Cenote halt. Eine Cenote ist ein doldenartiges Kalksteinloch, das durch Einsturz einer Höhlendecke entstanden und mit Süßwasser gefüllt ist. An den Wänden hängen Stalmatiden und Stagmatiden. Kurz und einfach zum Vorstellen gesagt, es ist ein wunderschöner Brunnen, in dem man Schwimmen kann. Erlaubt ist dies aber leider nur mit Schwimmwesten. Die ganz Mutigen, wie auch mein Schatz, dürfen in die Cenote springen. Klasse. Die Temperatur lag bei 22 Grad, am Anfang etwas frisch, aber so schön, so toll…

Danach gab es zur Stärkung ein mexikanisches Buffet, lecker, scharf und süß, wie alles hier(?). 🙂

Dann ging es nach Tulum. Dort sahen wir auch auf dieser Reise das erste Mal das karibische Meer. Das Foto zeigt ein ziemlich aufgewühltes Meer, das lag an der Flut, der Strand war auch nicht zum Baden, sondern für die jungen Schildkröten. Wir haben dann die archäologische Stätte noch bestaunt und dutzende Fotos von dem malerischen Hintergrund gemacht. Tulum wurde übrigens 2011 für die schönsten Strände der Welt ausgezeichet. In Playa del Carmen endet heute auch die Rundreise, im Moment sitzen wir gerade bis dorthin. Im Hotel werden wir gegen 19:00 (Bei Euch 1:00 am 11. Dez) Uhr ankommen, dann duschen und bestimmt gut Essen und Euch noch unseren Bericht schicken, sofern das Internet mitspielt, das war auf der Rundreise nicht immer einfach.  Morgen werden wir Berichten, wie das Hotel, der Strand und das Meer sind. Die Rundreise war super, würden sie wieder machen, mit einem  Schlachtplan für den Koffer…

Gute Nacht

Michi und Thomas 

9. Dezember 2019 – Uxmal-Merida

Hallo

Heute Morgen um 8.15 ging es los nach Uxmal. Nach einer kurzen Fahrt haben wir architektonisch wohl die schönsten Ausgrabungsstätten errreicht. Während unseres Rundgangs bestaunten wir eine Mayabaukunst nach der anderen. Das Nonnenviertel, den Innenhof, den Regierungspalast, das Schildkrötenhaus und die Pyramide des Zwergenkönigs. Die Pyramide des Zwergenkönigs kann man besteigen, ist aber sehr steil und schon anstrengend. Ich wartete unten und Thomas kletterte, meine Aussicht war schon gut genug. Außerdem war es gerade erst 10:00 Uhr und 31 Grad warm und kein Café in Aussicht. Cafés haben die Mayas irgendwie vergessen zu bauen, was ich sehr bedauere. Nach 2,5 Stunden in dieser Mayaanlage beendeten wir diesen Rundgang mit einer guten kalten Cola. Viele hatten etwas Zucker nötig, aber uns ging es gut.

Dann ging unsere Fahrt weiter zu einem Mayadorf. Sehr interessant. Wir konnten das Haus (Häuser) eines Shamanen besuchen, ihn beim Vorführen, wie man elegant eine Hängematte zur Nacht besteigt (mit Moskitoschutz), besobachten. Er zeigte uns auch seinen Garten, alles zur Selbstverpflegung und sein Schwein und voller Stolz sein Gebetstisch einschließlich eines kurzen Gebetes. Er besaß sogar ein Fernseher, wohl der einzige westliche Luxusgegenstand im ganzen Haus. Seine Frau saß an der Feuerstelle und bereitete Tacos zu. Zurück in den Bus und noch eine Fahrt durch die Siedlung. Die Realität holte uns dort schnell ein, solch eine Armut, kaum vorstellbar, auch wenn die Menschen zufrieden und glücklich scheinen, hat man das Gefühl wie blöde es ist, über was wir uns ärgern, über oftmals banale Dinge… Wir müssten die Glücklichsten sein, wir sind in Deutschland geboren und das allein müsste uns zu glücklichen Menschen machen… Man darf gar nicht darüber nachdenken, was so ein Urlaub kostet und wie lange diese Menschen von dem Geld leben könnten… Aber wie gesagt, das ist unsere Einschätzung, die Mayas waren zufrieden, glücklich…

Dann ging es in einen Gasthof zum Mittagessen. Es gab eine leckere Zitronensuppe zur Vorspeise, dann in einem Erdofen gegartes Schwein und Hühnchen mit Reis und einer Kartoffel. Zum Nachtisch zuckersüßen Obstsalat. Der Knaller war dann aber der Verdaungstrunk, Tequilla mit Kaffeelikör und Mineralwassser, getrunken wurde dieser mit einem riesengroßen Sombrero auf dem Kopf und zur Untermalung lief La Cucaracha. Spätens nachdem zweiten „Verdauer“ war das super lustig. Auf der Weiterfahrt von 90 Minuten nach Merida war dann Siesta oder Meditieren angesagt.

In Merida, der Hauptstadt von Yucatan, eine 1,2 Millonenstadt machten wir eine Stadtrundfahrt zuerst mit dem Bus, dann quetschten wir uns an Verkaufsständen vorbei. Auf dem Hauptplatz war ebenfalls viel Trubel, unter anderem auch Schuputzer. Was für ein Gewusel war dann auf dem zentralen Markt von Merida, ist definitiv ein Besuch wert. Verkauft wird neben Obst, Gemüse, mekikanischen Spezialitäten, auch weniger schönes, wie lebende Tiere. Wir konnten unseren Augen nicht trauen, als die Hundewelpen vor uns im Zwinger jaulten und die Vögel eingepferchert im Käfig herumflatterten…. Ohne Worte. Das war dann auch der Augenblick, in dem wir kehrt machten, bevor wir sonst jeden einzelen Hundewelpen und Vogel befreien mussten oder kaufen.

Zum Abschluss des Tages fuhren wir noch in ein Einkaufszentrum, Shoppen !

Gruß, Michi und Thomas

8. Dezember 2019 – Chichen Itza-Izamal-Uxmal

Hallo!

Was für ein toller Tag! Zuerst mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Papa und alles Liebe und Gute und viele Geschenke, das wünschen wir Dir.

Bei uns war um 4:30 Uhr die Nacht vorbei. Allerdings waren wir auch schon um 21 Uhr um Bett und dann alle 2 Stunden Pipi machen. Als Begrüßungtrunk im gestrigen Hotel gab es ein total leckeres, wohl aber auch wassertreibendes Getränk (Holunderblüten), wie sich heute Morgen beim Treffen auf die Reisegruppe herausstellte. Bevor wir das Hotelzimmer heute Morgen verlassen wollten, wollten wir noch unsere Wertsachen im Safe verstauen, wie von Zauberhand war der Safe dann verschlossen, ohne dass wir die Zugangsdaten wussten. Thomas konnte sich dies auch nicht erklären, aber egal. Dann ging es zum Bus, wir wollten zu Chichen Itza. Alle Mann in den Bus und dann alle Mann wieder aus dem Bus, da der Bus über Nacht oder durch Zauberhand kaputt ging. Also liefen wir zu Fuß, Thomas meinte sowieso, dass er mal gerne wieder 10.000 Schritte gehen wollte. Zum Glück gab es im Hotel noch schnell zur Stärkung eine Tasse Kaffee und einen Keks. Dann maschierten wir los, wollten ja vor Sonnenaufgang dort sein. noch vor der regulären Öffnungszeit hatten wir die Gelegenheit, diese weitläufige eindrucksvolle Ausgrabungsstätte Chichen Itza zu bestaunen.

Eindrucksvoll, überwältigend… Natürlich machte ich Fotos und Fotos und Fotos. Thomas kletterte mit einem anderen Mitreisenden verbotener Weise über eine Absperrung und bestieg mit ihm die Treppenstufen dieser Pyramide. Ich machte die Fotos und war mit einem Schatten auf dem Bild nicht zufrieden. Thomas eilte mir zu Hilfe. Dann wurde er nur ganz kurz ganz blass und sagte: Schatz du hast keine Speicherkarte im Foto. Unfassbar, anscheinend hatte die Geisterhand, die uns heute begleitete, vergessen, die Speicherkarte, die Thomas aus dem Foto entfernt hatte, wieder einzulegen. Aber nicht schlimm, wie gesagt, Thomas’ Ziel war es heute sowieso, mindestens 10.000 Schritte zu gehen und daS Lichr war jetzt auch besser. Dann ging es zum Frühstück den Fußweg zurück (Bus immer noch kaputt, 10.000 Schritte noch nicht erreicht) ins Hotel zum Frühstück, der Kaffee tat nun richtig gut, das süße und scharfe Frühstück auch. Dann ging es weiter mit dem reparierten Bus nach Izamal. Dort gibt es das Kloster, das wir eigentlich besichtigen wollten. Im inneren des Klosters steht die Statue der wundertätigen Senora de Izamal und den Geburtstag dieser Person feierte man heute, quasi mit einem mexikanischen Weihnachtsmarkt bei über 30 Grad, ganz nach dem weihnachlichen Motto, welch ein Jubel… Es war einfach Klasse, laute Weihnachtsmusik, nette Mexikaner, viele Grills und Bier…. Super. Bevor wir uns aber in dem Trubel mitreisen liesen ging es noch auf eine besteigbare Pyramide, dutzende Unregelmäßige Treppen, bei richtig heißen Temperaturen. Aber schön war es, die Frauen sind nicht ganz nach oben gegangen, wegen dem Schuhwerk :-). Der Abschluss dieses Ausfluges endete natürlich auf dem Fest…. Bei der Weiterfahrt in das Hotel war dann Mittagsschlaf angesagt. wir haben hier aber schon gelernt, Mexikaner sind nicht faul, machen auch keine Siesta, sondern sie meditieren. Einfach herrlich diese Gelasssenheit.

Unser Hotel heute Abend in Uxmal ist der Knaller, wie im wilden Westen… Wir lassen die Bilder Sprechen, sind nämlich richitg müde, gehen nur noch zum Abendessen uns dann ins Bett. Übrigens sind wir gut 12 km gelaufen, Thomas‘ 10.000 Schritte haben wir locker 🙂

Gute Nacht,

Michi und Thomas

7. Dezember 2019 Cancun – Rio Lagartos – Valladolid

Hallo

Heute Morgen waren wir um 5:30 Uhr putzmunter, um 6:30 saßen wir am Frühstückstisch. Zum Frühstück gab es außer Obst alles Mögliche was warm und scharf war oder kalt und überzuckert, aber wir wurden satt. Danach ging es los zum Ort Rio Lagartos, Fluss der Aligatoren. Das kleine Fischerdorf rühmt sich, die größte Flamingokolonie in ganz Mexiko zu beherbergen. Von April bis Mai gibt es bis zu 18.000 Vögel, wir haben leider nicht so viele gesehen. Die Lagune ist von Magrovenstümpfen umsäumt. Die Lagune ist 50 km lang und ist vom Meer durch einen schmalen Sandstreifen getrennt. Unsere Gruppe wurde auf 3 Boote à 6 Mann verteilt und dann ging es mit schellem Tempo durch die Mangroven. Wir sehen Flamingos, Pelikane, Adler, Reiher und Alligatoren. Das war so toll, das hatten wir wirklich nicht erwartet. Wir wollten gar nicht, dass die 2 Studen auf dem Wasser vorübergehen, wir konnten uns nicht satt sehen. Der östliche Teil der Lagune wird zur Salzgewinnung genutzt. Das Salzwasser wird durch ein Zusammenspiel von Mikroorganismen aus dem Meer und dem hohen Salzgehalt rosa gefärbt. So schön. Leider ließ sich das auf den Fotos nicht festhalten. Der Ausflug war unbeschreiblich…

Danach ging es nach Valladolid. Beim Anflug auf Mexiko fiel uns schon vom Fleugzeug aus auf, dass die Straßen alle gerade verlaufen. wir sind heute ca. 400 km gefahren und ich glaube nicht öfter als 6 mal abgebogen. Der Straßenrand ist mit Bäumen lückenlos hoch geschlossen. Man sieht die ganze Zeit nur Straßen und rechts und links nur grün. Drei mal kam eine kleine Ansiedlung mit ca 5 einsturzgefährdeten, aber bewohnten Häusern und aus der Klimaanlage im Bus ein gleichmäßiges Brummen. Das war so ermüdend. Der Ort Valladolid war klein und ganz nett, aber kein unbedingtes Muss. Unser Hotel ist heute eine Hacienta, voll schön, gemütlich mit leckerem Essen. Nun ist es 20:15 Uhr und wir sind richtig müde, morgen früh ist 4:30 Uhr Wecken angesagt.

Gute Nacht

Michi und Thomas

6. Dezember 2019 Cancun

Ho! Ho! Ho!

Wir feiern heute 30 Stunden Nikolaus. Eigentlich haben wir nur kurz heute Morgen in unsere Stiefel geschaut, den Nikolaus geschnappt und irgendwie sind wir, weshalb auch immer, spät gestartet. Am Flughafen angekommen ging es sofort zum CheckIn, direkt danach zur Pass- und Sicherheitskontrolle und ohne Kaffee auch zum Boarding. Da das Flugzeug einen kleinen technischen Defekt hatte, machten wir, schon auf der Startbahn angekommen, wieder kehrt und fuhren zur Parkposition zurück. Der Fehler wurde aber sehr schnell, innerhalb 20 Minuten per Telefon behoben. Wegen schlechtem Wetter über dem Atlantik, starker Winde, änderte der Pilot die Flugroute und wir flogen über England, Schottland, Grönland, Kanada und USA nach Mexiko. Da es in England keinen Nikolaus gibt, sondern nur den Santa Claus, musste der in Thomas Stiefel gefundene Sckoko-Nikolaus auch schon dran glauben. Der Flug war lang aber angenehm, ausreichend Platz, nur mit dem Schlafen wollte es nicht so klappen. Nun sitzen wir im Lokal des Hotels, sind müde, möchten noch noch eine Kleinigkeit essen und warten dann auf den angekündigten Informationsvortrag von unserem Reiseguide. Der kam dann auch superpünktlich um 20:00 Uhr Ortszeit, da war es dann Heimatzeit 2:00 Uhr in der Früh. Der Guide stellte sich als Aldo vor, sagte, da wir wohl alle sehr müde seinen, möchte er uns nur Willkommen heißen und sagen: ab 7:00 Uhr gibt es Frühstück, um 8:15 Uhr ist Treffpunkt und Abfahrt am Bus und alles Weitere dann morgen. Wir schätzen, dass wir ca 20 Teilnehmer bei der Rundreise sind, wir schafften es noch mit unseren müden, zufallenden Augen uns gegenseitig alle erstaunt mit Fregezeichen im Blick anzusehen. Eigentlich hätte man uns diese Information 2 Stunden früher beim ersten Eincecken geben können. Aber egal, so kamen wir noch zu einem leckeren Hamburger. gerne hätten wir Euch mehr Bilder geschickt. Aber in unserem ersten Hotel, in dem wir gerade sind, gibt es nichts außer dem Hotel. Eine Straße ohne Bäume, ohne Laternen und ohne Häuser, führt hier her, sonst ist hier nichts, gar nichts. Leider keine Fotomotive…

Gute Nacht, Michi und Thomas

6.Oktober 2019 Triest und nach Hause

Hallo

Heute Morgen wurden wir wach und hatten vom Balkon aus keinen Ausblick auf die Stadt Triest, wie erhofft, da das Schiff direkt vor der Stadt anlegt und der Aublick super sein soll. Unser Ausblick ging direkt auf den Frachthafen, nach der ersten ganz kurzen Enttäuschung, wenn man den Balkonvorhang am Morgen öffnet, war das dann aber gleich großem Intersse gewichen. Das Schiff stand mit unserem Balkon direkt im Frachthafen und wir konnten mit einem ersten Kaffee verfolgen, wie Container mittels Hebekräne, Laster, Stapler von rechts nach links und von oben nach unten geschoben wurden. Wirklich interessant, kennt man eigentlich nur vom Fernseher, da man so nah normalerweise gar nicht hin kann.

Dann waren wir nochmal zum Abschluss bei Tim Raue ganz entspannt frühstücken. Wir hatten Zeit von 9:00 bis 11:00 Uhr und konnten uns nochmal die Karte rauf und runter frühstücken. Das Ei Benedict gehört nun auch zu unseren Favoriten, das war ein pochiertes Ei auf einer dicken Scheibe gegrillten Schinken und dies auf einer Scheibe Toast. Lecker, die Waffel, der Crêpe aber auch. Nun sitzen wir in Triest am Flughafen und warten auf den Rückflug, die Sitzbänke hier sind aus blankem Metall und so kalt, dass man auf einer Jacke sitzen muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, es war eine tolle Reise, die Länder Malta, Kroatien und Slowenien haben uns wirklich begeistert, Italien ist sowieso schön. Slowenien und auch Kroatien weden wir sicher wieder bereisen. Der einzige, für uns negative, Punkt ist die Währung in Kroatien, der Kuna. Der Euro wird kaum akzeptiert, dafür aber die Kreditkarte. Da merkt man erst einmal, wie toll und wie viele Vorteile die Europäische Union hat. Reisen ohne Pass, der Euro, Internet… Mit einem Wort: einfach.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

5. Oktober 2019 – Koper und Triest

Hallo

Als wir heute Morgen aufgewacht sind waren wir in Slowenien in Koper. Koper hat einen großen Handelshafen und eine kleine Altstadt mit einer Kirche und einem Museum. Den Morgen sind wir durch Koper gechlendert, haben einen Flohmarkt und ein Café besucht. Koper war entschleunigend, die Leute hier sind alle sehr freundlich und entspannt. Slowenien hat viel Grün, viele Naturschutzgebiete und viele Nachbarn.

Morgen endet unsere Reise in Triest. Da Koper nicht viel zu bieten hat, hatten wir beschlossen, den Mittag, Nachmittag und frühen Abend schon in Triest zu verbringen. Von Koper nach Triest sind es mit dem Auto bzw. Bus nur ca. 30 Minuten Fahrtzeit. Über das Schiff hatten wir einen Ausflug gebucht, 3 Stunden Triest mit freier Zeitgestaltung. Dies war eine gute Entscheidung. Triest ist richtig schön, viele tolle Gebäude und einen ganz tollen Hafen. Im Hafen lagen schon viele kleine und mittelgroße Segelschiffe, nächsten Sonntag findet hier eine Regatta statt und es weden noch viel mehr Segelschiffe erwartet.

Die Innenstadt erinnert einen sofort an Venedig, sogar einen Canal Grande findet man hier. Man hört auch sofort, dass man in Italien ist, alles ist viel lauter, überall wird gehupt und irgendwie ist alles turbulent, aber toll. In der Sonne konnten wir einen Espresso genießen und einfach dem Treiben zusehen. Leider waren heute viele Geschäfte geschlossen. Triest trauert, gestern wurden hier leider zwei Polizisten erschossen und drei verletzt, ein Mann aus der Dominikanischen Republik ist in die Polizeidienststelle gegangen , hat sich nach einer Toilette erkundigt und dann das Feuer eröffnet, so wurde es uns erzählt.

Zum Ausklang fanden wir am Hafen noch ein schönes Cafe und haben in der Sonne nochmals ein Eis genossen. Jetzt haben wir die Koffer gepackt und verbringen den letzten Abend auf dem Schiff. Gegen 23:00 Uhr legt das Schiff in Koper ab und gegen 1:00 Uhr wird das Schiff dann den Hafen von Triest erreichen. Wir waren heute zum Frühstück und Mittagssnack in Slowenien zum Kaffee und Eis in Italien und zum Abendbrot wieder in Slowenien.

Morgen früh werden wir nochmanls bei Tim Raue frühstücken, weil das so genial war und wir um 11:00 Uhr das Schiff verlassen, weden uns aber morgen nochmals melden

Liebe Grüße, Michi und Thomas

4. Oktober 2019 – 2. Seetag, auf dem Weg nach Koper

Hallo

Heute ist unser zweiter Seetag und wir haben fast gar nichts geplant. Zum Frühstück hatten wir uns heute ein exklusives Gourmet-Frühstück mit Meerblick im Hamami – By Tim Raue gebucht. Wir saßem wir am Heck des Schiffes und man sah nur das endlos weite Meer. Wir probierten ein Onsen-Ei mit Kaviar, Omeletet mit Trüffel, Waffeln mir Kirsch-Ragout, Crèpe mit Nutella, frisch gepressten O-Saft, Brot, Brötchen, Croissants, Käse, Marmelade, Joghurt, Obst und Kaffee… Mittlerweile ist es 15:45 Uhr und ich bin noch immer satt. Ach ganz faul waren wir nicht, die Kapitänsfragestunde haben wir uns angehört. Dies ist immer interessant und der Kapitän ist ein ganz netter. Dann ging es kurz auf den Balkon, frische Luft schnappen und dann zum Mittagsschlaf ins Bett aber mit offener Balkonkabinentür, wegen der frischen Luft. Thomas hatte noch eine kleinen Hamburger als Snack und setzt nun den wohlverdienten Mittagsschlaf fort. Hat er sich verdient, wie gesagt so ein ganz fauler Tag ist auch mal schön. Wir gehen später noch zu einer Lektorlesung und mal sehen, was sich sonst noch so ergibt.

Liebe Grüße Michi und Thomas

P.S.: Wir möchten auf diesem Wege heute Regina alles Liebe und ganz viel Gesundheit zu ihrem Geburtstag wünschen. Wir waren heute ganz viel gedanklich bei Dir