23. Mai 2025  Kreta, Heraklion

Hallo

Heute Morgen sind wir um 8:30 Uhr schon vom Schiff und ganz gemütlich in die Stadt Heraklion spaziert. Hier ist alles ganz friedlich und ruhig obwohl gestern hier wohl ein Erdbeben der Stufe 6,2 war. Wir haben nichts gespürt. Der Kapitän erklärte, weder das Erdbeben noch der vorhergesagte Tsunami würden wir auf dem Meer spüren. Solange wir auf dem Wasser sind, ist alles gut.

Für 11:00 Uhr hatten wir eine Führung über eine Oliven- und Drachenfrucht-Farm gebucht. Der Plan war, wir fahren dort hin mit dem Bus. Klappte nicht, der Bus fährt nur bis ein Ort vorher, also nahmen wir uns ein Taxi. Für 15€ brachte er uns dort hin und wir mussten auch gleich verhandeln, dass er uns wieder abholt, weil es lag weit außerhalb. Der Ausblick von dieser Farm war aber gigantisch. Die Führung war sehr interessant und wir durften alles mögliche probieren. Es wurde uns im Anschluss Tee gekocht von der Drachenfrucht, Espresso serviert, Olivenöle in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Marmelade von der Drachenfrucht, Honig mit Zitrone. Der Honig mit Zitrone war so lecker und auch das Olivenöl, sodass wir uns eingedeckt haben, dass wir bei diesem Ausflug auch noch satt werden. Damit hatten wir gar nicht gerechnet, aber perfekt.

Absolut witzig ist, dass es in Heraklion einen Bus-Manager gibt, bei dem wir heute zwei mal waren und er uns immer wieder erklärte, da wo wir hin wollen, gibt es keinen Bus. Das erste Mal zu der Olivenfarm stimmte das. Aber zum Einkaufszentrum hat Thomas nun doch einen Bus gefunden und die Fahrt kostet 1,20 € einfach.

Um 12:30 Uhr hatten wir schon 27°, sodass ich entschlossen hatte, dass wir unsere Heraklion-Besichtigung in einem Shoppingcenter fortsetzen. Ich dachte, für Thomas mit seiner Erkältung wäre das besser, als in der Hitze herum zu spazieren.

Das Einkaufszentrum war aber ein Flop. Da Thomas ziemlich fit ist, entschlossen wir uns, die 3 km zum Schiff zurück zu Fuß zu gehen und noch einen Cola-Stopp am Strand zu machen.

Der Rest vom Tag war dann Faulenzen und gut Essen angesagt. Übrigens sind wir jetzt auch wieder in Sicherheit von irgendwelchen Nachbeben oder so.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

2. Seetag, 22. Mai 2025

Hallo

Heute war unser zweiter Seetag. Thomas ist leider immer noch krank, deswegen sind wir es ganz langsam angegangen und haben heute mal geschlafen. Bis 8:00 Uhr. Danach ging es zum Frühstück, zum Glück schlägt Thomas Erkältung ihm nicht auf den Magen. Brötchen, Omelette, Wurst, Käse, Marmelade, Kaffee, Tee, etwas Obst und 2 Grippostad und alles war gut.

Um 10:30 Uhr gingen wir zur nautisch technischen Fragestunde mit dem Kapitän. Das war so lustig, der Kapitän, machte das alleine und unterhielt uns gut 2 Stunden, machte einen Witz nach dem anderen, vermittelte aber auch wissen und beantworte alle Fragen. Eigentlich war es eine richtig gute Comedy Show. Er wurde auch gefragt, warum er sowas nicht beruflich macht und er sagt er hat bis jetzt noch kein Angebot gehabt. Danach ging es zum Mittagessen, aber nur eine Kleinigkeit zur Stärkung für Thomas. Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf ging es zum exklusiven High Tea im Schmankerl. Entspannt genießt man dort den Genuss von herzhaft belegten Sandwiches, hausgemachten Scones und Süßes aus der Patisserie, begleitet von einem Glas Wein oder Iced High Tea oder Champagner für 12,50 Euro. Begleitet wird das ganze mit Pianomelodien (Beatles). Danach brauchten wir einen kurzen Spaziergang, haben es vom Heck bis ans Bug gepackt und haben sogar die Schiffsglocke gefunden. Nun noch eine Pause, bis wir zum Abendessen gehen können. Ich hoffe, Thomas ist morgen so fit, dass wir in Heraklion viele neue, interessante schöne Einblicke sammeln können und die ein oder andere griechische oder kreatische Köstlichkeit probieren können

Liebe Grüße, bis morgen, Michi und Thomas

21. Mai 2025 – Korfu

Hallo

Heute sind wir in Korfu. Das Wetter ist sehr bescheiden, neben der Mein Schiff im Hafen liegt eine tolle Yacht. Wir haben mal gegoogelt.

Damit man mal das Größenverhältnis sieht

Die Yacht auf dem Bild heißt “Al Mirqab” und ist in George Town (Cayman Islands) registriert. Sie gehört laut öffentlich zugänglichen Quellen zu den größten und luxuriösesten Privatyachten der Welt.

Besitzverhältnisse (laut allgemein zugänglichen Informationen):

Die Yacht „Al Mirqab“ wird häufig dem ehemaligen Premierminister von Katar, Scheich Hamad bin Jassim bin Jaber Al Thani, zugeschrieben. Es handelt sich um eine der bekanntesten Megayachten weltweit.

Wir hatten auf der Yacht nur Personal entdeckt.

Wir hatten uns hier für Korfu den ganzen Tag ein Auto gemietet.

Das Wetter wurde nicht wirklich besser es war immer wieder stark bewölkt und ab und zu regnete es und die Sonne versuchte, durch die Wolken hindurch zu kommen. Unser erster Stopp war an eine Kumquatfarm. Man konnte sich über die Frucht informieren und über die weitere Verarbeitung und natürlich konnte man die ein oder andere Leckerei ausprobieren und natürlich auch kaufen.

Als nächstes ging es hoch hinaus in die Berge. Wir wollten zu einem Wasserfall fahren. Es ging total steil hoch und das Wetter wurde immer schlechter. Oben am Wasserfall mussten wir dann eine kurze Pause einlegen, weil es wirklich fest regnete. Die Serpentinen mit dem Auto bergauf, der anschließende Ab- und Aufstieg zum Wasserfall, was für mich gar nicht machbar war, weil es viel zu steil und zu rutschig war, war gar es nicht wert. Aber Thomas hat trotzdem ein Foto gemacht.

Hinunter ging es dann in den Ort Roda, der direkt am Meer liegt, mit Blick nach Albanien, dort machen wir auch Mittagspause, aßen einen Schafskäse und etwas Knoblauchbrot

Nach dem Essen wurde das Wetter dann endlich schön und wir beschlossen, nach Korfu in die Altstadt zu fahren. Welch ein Trubel, heute war irgendein Feiertag. Die Stadt war voll und es fand ein Umzug statt. Leider waren alle Geschäfte geschlossen und auch die Seifenfabrik, die wir eigentlich noch besuchen wollten.

Auf einer Schiffsreise 2019 auf der Ostsee hatten wir Thomas und Sabrina kennengelernt. Diese beiden waren jetzt zufällig vor zwei Tagen auf Korfu und haben uns ein Bild vor einem Denkmal geschickt und gesagt, wir sollten das Bild nachstellen. Deshalb wollten wir heute Mittag noch die Festung auf Korfu besuchen. Die Festung hatten wir in unserem Zeitplan hinten angestellt, was dann keine gute Idee war, weil es viel zu voll, mittlerweile auch zu heiß war. Wir haben aber den beiden die Festung von außen fotografiert. Um 16:00 Uhr waren wir jetzt zurück auf dem Schiff und hatten uns etwas Kuchen und Kaffee gegönnt. Um 18:00 Uhr laufen wir heute aus und sind morgen den ganzen Tag wieder auf See. Da werden wir uns etwas erholen. Thomas ist seit zwei Tagen erkältet und die Ruhe wird ihm bestimmt gut tun, zum Glück keine Männergrippe.

Übrigens hat uns die Altstadt von Korfu richtig gut gefallen.

 Liebe Grüße, Michi und Thomas

20. Mai 2025 – Tarent, Italien

Hallo

Gestern Abend haben wir noch an einem Musik-Quiz teilgenommen, waren aber sehr schlecht, es wurden immer nur ein zwei Töne angespielt und man musste die Titelmusik von einem Film wissen oder den Song und den Sänger oder die Band. Wir haben auf ganzer Linie versagt.

Thomas ist etwas erkältet. Heute Morgen haben wir in Tarent (Italien) angelegt und haben auch wieder Internet. An den Seetagen ist die Verbindung immer sehr schlecht. Im Reiseprospekt über Tarent steht: Dies ist ein wunderbares Ziel für alle, die das ursprüngliche Italien entdecken möchten – fernab vom Massentourismus und reich an Kulturgeschichte und maritimen Flair. Also, als wir heute Morgen ankamen, gegen 7:00 Uhr, roch es nicht gut und es war alles grau und alles wirkte ziemlich traurig.

Nach dem Frühstück schien wenigstens die Sonne und wir machten uns auf nach Tarent. Wir besuchten das Castello Aragonese, das ist eine Festung.

Wir bummeln durch die Gassen der Altstadt und uns wurde klar, dass mit ursprüngliches Italien reich an Kulturgeschichte und maritim Flair wohl gemeint war, dass die Stadt alt und zerfallen und sehr schmutzig ist und es eigentlich nichts schönes hier gibt.

Wir haben wirklich sie schönsten Stellen gesucht.

Bei unserem Bummel durch die Altstadt kamen wir irgendwann an eine Kirche und dort fand gerade eine Hochzeit statt. Der Bräutigam gehörte wohl dem Militär an und seine Kollegen standen Spalier, lauter nett anzusehende Männer in Uniform.

Auf dem Rückweg pausierten wir an einem kleinen Lokal, da wir landestypisch essen wollten. Wir bestellen einmal Cozze (Muscheln) und einmal Orecchiette. Beides schmeckt sehr lecker. Der Kellner war super nett und zum verdauen bekamen wir noch einen Limoncello aufs Haus. Das Essen war nicht teuer, wir bezahlten mit Getränken 28€.

Danach ging es zurück zum Schiff. Jeden Tag laufen wir hier sehr viel. Wir versuchen, diese Kalorien irgendwie wieder los zu werden, was aber nicht wirklich gelingen will. Auch heute haben wir wieder gut 8 km hinter uns gebracht.

Zum Abschluss dieses Tages möchten wir noch etwas sagen. Tarent ist keine schöne Stadt. Aber wir sind uns beide einig. Wir lieben Italien, die Atmosphäre, die Menschen, die Lebensart, den Lärm und das Gewusel. Das gefällt uns wirklich sehr sehr gut. Eigentlich besser als Griechenland. Aber wir haben ja jetzt noch ein paar Tage. Morgen sind wir in Korfu, also zurück in Griechenland, evtl. ändern wir ja nach unserer Meinung

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Erster Seetag, 19. Mai 2025

Hallo

Heute Morgen sind wir ganz früh aufgewacht um 6:10 Uhr, aber eigentlich war es erst 5:10 Uhr, weil wir die Uhr eine Stunde zurückgedreht haben. Dafür haben wir einen tollen Sonnenaufgang gesehen, während wir um die Peleponess gefahren sind.

Im Anschluss waren wir ganz ausgiebig frühstücken.

Zurück im Zimmer haben wir heute zuerst einmal die Schlange von unserem Bett befreit. Gestern hatten wir einen Elefanten auf dem Bett und haben es uns kurz (ein kleines Nickerchen) bequem gemacht.

Den Rest des Tages verbrachten wir an Deck, am Pool, beim Essen und bei Vorträgen vom Lektor. Dem Lektor haben wir für seinen Vortrag über Piräus Verbesserungsvorschläge gemacht. Nun bat er uns, ihm auch noch unsere Fotos zu überlassen. Und nächste Woche könnten wir dann in seinem Vortrag, wenn wir noch mal nach Piräus kommen, unsere eigenen Ideen und Bilder sehen. Geschafft, nun nimmt der Lektor unsere Ideen für den Tag in Piräus. Ich (Wir) haben uns nicht getraut zu sagen, dass wir auch in Santorino schönere Ideen hatten. Jetzt mal ehrlich gesagt, finden wir den Lektor an Bord nicht ganz so gut, nicht so gut informiert. Aber wir sind schon ein bisschen stolz.

Liebe Grüße von einem ganz entspannten Tag, Michi und Thomas

17.05.2025 Santorini

Santorini, Atlantis & die Jagd nach der Eichel

Wir sind gerade auf Santorini – ihr wisst schon, diese traumhafte Kykladeninsel mit weißen Häusern, blauen Kuppeln und Ouzo, der lecker und gut schmeckt. Zu dieser Insel haben wir den Hinweis von meinem Chef erhalten, dass das früher Atlantis war und dass hier auch der Film Ice Age spielte.

Früher soll hier Atlantis gewesen sein. Ja, DAS Atlantis. Versunken, mythisch, und laut Platon voller Gold und Tempel.

Natürlich konnten wir das nicht einfach so stehen lassen. Also sind wir losgezogen – nicht nur auf den Spuren von Atlantis, sondern auch auf denen von Ice Age.
Warum? Weil wir wissen wollten: Hat Scrat seine Eichel hier verloren?!

Heute stand Santorini auf dem Programm – ein Traumziel, wenn auch heute eher ein windiger Traum. Satte 20 Grad, dazu eine ordentliche Brise.

Da wir auf eigene Faust unterwegs waren, haben wir uns mutig einem „Schnellboot“-Transfer nach Oia angeschlossen – 30 Euro pro Person für eine Extraportion Adrenalin inklusive. Das Boot sollte ein Schnellboot sein, war es aber nicht, dafür an den Seiten offen. Es schaukelte mächtig und von dem Spritzwasser blieben auch wir nicht verschont.

Während wir versuchten, unser Gleichgewicht zu halten, rief eine besonders nervöse Mitreisende alle paar Minuten panisch in die Gischt: Seht ihr Land?, was voll witzig war, aber ehrlich gesagt war mir schon ein wenig mulmig zu mute, aber Happy End, denn wir haben überlebt!

Oia selbst war natürlich traumhaft schön – typisch Santorini eben: weiße Häuser, blaue Kuppeln und jede Menge Selfie-Spots. Aber das wahre Abenteuer spielte sich definitiv auf dem Wasser ab.

Das Boot setzte uns nach einer gefühlten Ewigkeit in Oia ab. Oia ist die Stadt auf der Insel Santorini, die wohl jeder von einer Postkarte her kennt. Wir wurden mit einem Bus nach oben gefahren. Oia ist wunderschön, aber so viele blaue Dächer gibt es eigentlich gar nicht. Es findet sich ein Fotospot nach dem andern, wirklich toll. Gegen Mittag machten wir Pause in einem tollen Café mit wohl dem tollsten Ausblick, den man ergattern kann. Wir aßen leckeren Schokokuchen und Baklava und wir tranken Café Frappé. Zuckerschock. Nach einer kurzen Pause gingen wir zu dem verabredeten Platz, auf dem ein kleiner Bus auf uns wartete und uns nach Fira fuhr, quasi einmal um die Insel herum, viele Serpentinen entlang. Aber weder die Serpentinen noch die Wellen von heute Morgen konnten unseren Mägen etwas antun. In Fira findet sich dann auch ein Souvenir Shop neben dem anderen und dazwischen immer wieder Cafés oder kleine Restaurants. Wir entschieden uns für den Rückweg. Man kann entweder 600 Stufen nach unten gehen oder die Seilbahn benutzen. Übrigens hätten wir auch anstatt dem Bus am morgen die Stufen nach oben gehen können oder einen Esel nehmen oder die Seilbahn, ganz wie man möchte. Unten angekommen ging es dann mit einem Tenderboot wieder zurück zu der Mein Schiff.

Wir haben heute gelernt, dass Santorini in einer Caldera liegt. Das ist quasi der Kater von einem Vulkan, der mit Wasser gefüllt ist. Wir haben aber keine Überreste von Atlantis gefunden und auch keine Eicheln auf der Insel. Also wir zweifeln sehr stark an, dass hier Atlantis versunken ist oder das Scrat hier war. Aber als Fazit: unser Ausflug war toll und Santorini ist wirklich sehr schön, man muss aber wissen: möchte man länger Urlaub machen. braucht man entweder ein schönes Appartement mit einem eigenen Pool oder ein Hotel zum Strand und der ist unten…

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Heraklion 16.05.2025

Hallo

Heute morgen hat uns der Wecker 00:15 Uhr so richtig aus den Tiefschlaf gerissen um wirklich wach zu werden half nur Kaffee. Um 1:30 Uhr saßen wir dann im gepackten Auto und dann ging es auf freier Autobahn zum Flughafen Frankfurt. Da Thomas schon online eingecheckt hatte, konnten wir die Koffer einfach an einem Automaten aufgeben. Ich hoffe sehr für Thomas, dass die Koffer mit uns gut in Heraklion ankommen. Wir hatten für alle Fälle zwei kleine Flaschen Mineralwasser dabei. Erstens weil am Flughafen die Getränke immer teuer sind und sich kleine Flaschen in unseren Urlauben immer als praktisch erwiesen haben, da man sie immer wieder für Ausflüge füllen kann und nicht unbedingt auf ein Cafe oder eine Bar angewiesen ist. Nun reisen wir ja wirklich viel und wissen, man darf keine Flüssigkeiten über 100 ml mit in den Flieger nehmen… Also muss man die Flaschen vor der Sicherheitskontrolle austrinken oder ausschütten. Da es nur Container für Leergut gab, fragte Thomas einen Servicemitarbeiter wo die nächsten Toiletten wären, um das Wasser zu entsorgen. Ich kann keinen halben Liter Wasser um 3:00 Uhr trinken und Thomas keinen Liter. Dieser teilte Thomas mit, Flüssigkeiten dürfen nun mit in den Flieger. Ich war sehr skeptisch, ob Thomas es richtig verstanden hatte. Hat er aber. Das war heute unser erster Flug, bei dem eigene Flüssigkeiten, egal wieviel, durch die Sicherheitskontrollen dürfen und auch der Inhalt des Handgepäcks konnte alles im Koffer und Rucksack bleiben. Wir hatten einen guten Flug. Wir saßen in einer 3er Reihe. Ich in der Mitte, links von mir der schlafende Thomas und rechts von mir ein Mann, der es schaffte, von 5:00 bis 7:00 fünf kleine Flaschen Wein zu trinken. Folglich war der Flug sehr entspannend für mich. Thomas sprach nicht und ich war am frühen Morgen benebelt von dem Alkoholduft. Zum Glück ging es nach Kreta und nicht nach Mallorca.

Der Flug war eigentlich ganz ruhig und angenehm, aber bei der Landung hatte ich ein komisches Gefühl, da das Flugzeug schaukelte. Vom Flughafen ging es direkt zum Schiff, dort waren wir aber nicht kurz vor neun wie wir angenommen haben, sondern kurz vor zehn, da die Griechen uns noch eine Stunde mit der Zeit voraus sind. Mit vollen Bäuchen suchten wir uns dann einen Liegestuhl, der etwas geschützt stand, da es immer windiger wurde. Es wurde auch diesig und es flog ziemlich viel Sand in der Luft. Wie wir jetzt beim Abendessen erfahren haben, ist hier ein starker Sturm und die Flugzeuge können auf Kreta im Moment nicht gut landen, dadurch ist das Schiff ziemlich leer. Wie wir erfahren haben, fliegen viele bis nach Athen und steigen dann erst am Sonntag zu. Da haben wir richtig Glück gehabt, das hoffen wir. Wir hoffen, dass die Überfahrt nach Santorini heute Nacht nicht so stürmisch wird, dass es uns vielleicht übel wird oder wir nicht schlafen können. Nicht schlafen können bezweifeln wir aber, da wir ziemlich müde sind. Heute Mittag haben wir uns auch für 2 Stunden hingelegt, weil es einfach nicht mehr anders ging. Jetzt waren wir beim Abendessen, haben schon wieder volle Bäuche und werden jetzt auch gleich schlafen gehen, aber zuerst geht es jetzt mal noch an die Bar.

Bis morgen, liebe Grüße Michi und Thomas

14 Nächte – Östliches Mittelmeer intensiv – ab/bis Heraklion

16. Mai 2025 – 30. Mai 2025

Ahoi! – 14 Nächte, 2 Herzen, 1 Schiff und jede Menge Kalorien

Es ist wieder so weit: Die Koffer sind (fast) gepackt, die Vorfreude ist riesig, und unsere Geschmacksknospen zittern schon erwartungsvoll – wir stechen in See! Vom 16. bis 30. Mai 2025 heißt es für uns: „Leinen los!“ auf der Mein Schiff, Richtung Östliches Mittelmeer intensiv. Und intensiv soll es werden – kulinarisch, kulturell und natürlich auch romantisch. Schließlich reisen wir zu zweit, und da darf die Zweisamkeit zwischen Sonnenuntergängen, Meeresrauschen und Dessertbuffets nicht zu kurz kommen.

Einige Häfen kennen wir schon – aber das macht uns Nichts aus.

Unser Motto? Ganz einfach:
Geld kommt und geht – Erinnerungen bleiben (und meistens sind sie auch lustiger).

Wir reisen, weil Sofas langweilig sind
Weil Sonnenuntergänge besser schmecken, wenn man sie mit salzigen Haaren und Sand im Popo erlebt.
Weil Zweisamkeit auf Reisen nicht nur romantisch ist, sondern auch ein Test – und wir bestehen ihn meistens.

Wir glauben: Man bereut nie das Abenteuer, nur das Auslassen.
Und wer am Ende seines Lebens noch Geld übrig hat, hat eindeutig was falsch gemacht – oder zu wenig Eis gegessen.

Darum sammeln wir lieber Geschichten statt Zeug.
Wir wollen später mal nicht erzählen, was wir alles gekauft haben –
sondern was wir erlebt, vergeigt, gefeiert und geliebt haben.

Zweisam durch die Welt.

Wir freuen uns auf spannende Erlebnisse an Land, entspannte Stunden an Bord, viel Lachen, gutes Essen – und vielleicht auch den ein oder anderen „Wir brauchen jetzt erstmal ein Nickerchen nach dem Frühstück“-Moment. Dieser Blog begleitet uns auf unserer Reise: als Erinnerung, als Inspiration – und vielleicht auch als kleiner Trost für alle, die gerade nicht auf hoher See sind.

Also: Leinen los für Genuss, Gelassenheit und ganz viel „Wir-Zeit“!

Liebe Grüße bis bald Michi und Thomas


29. November 2024 – La Romana

Hallo

Am Morgen haben wir in La Romana in der Dominikanischen Republik angelegt. Nach hiesiger Zeit fliegen wir um 19:30 Uhr zurück, das wäre zu Hause 0:30 Uhr am 1. Dezember. Landen werden wir am 1. Dezember gegen 9:00 Uhr in Frankfurt und wenn alles klappt, sind wir zwischen elf und zwölf zu Hause

Den Tag haben wir auf dem Schiff gehabt. Wir waren noch mal im Pool schwimmen, haben gut gegessen und entspannt, zwischendurch waren wir noch etwas shoppen.

Wir hatten 14 wundervolle Tage und haben nette Menschen kennen, darunter auch Heiko und Heidrun, mit denen wir beide im Kontakt bleiben wollen.

Das Beste für uns in diesem Urlaub, war das tolle Wetter, der weiße Strand, das türkisfarbene Meer, das Gefühl, man muss da rein laufen und man muss dabei lachen, da das so großartig ist und soviel Lebensfreude gibt, wunderbar.

Wir freuen uns nun aber auf zu Hause, freuen uns auf die Vorweihnachtszeit und die Weihnachtszeit mit Euch.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

28. November 2024 – Seetag

Hallo

Heute war ein ganz entspannter Tag. Wir haben nichts getan außer geschlafen, gegessen, bei der Kapitäns-Fragestunde gewesen und mit dem netten Pärchen, das wir hier kennen gelernt haben, haben wir getrunken, an der Bar. Morgen haben wir noch einen Tag auf La Romana in der Dominikanischen Republik und dann geht es morgen Abend nach Hause. Wir werden am Samstag Morgen in Frankfurt wieder landen. Melden uns aber morgen noch mal.

Liebe Grüße, Michi und Thomas