19. September 2026 – Botanischer Garten und Rumprobe

Heute ist der 19. September 2026. Wir haben richtig gut geschlafen – kein Wunder, denn gestern Abend sind wir um 23 Uhr einfach nur noch todmüde ins Bett gefallen. Wir waren fix und fertig, aber es war auch wieder ein richtig schöner Abend.

Wenn man zu sechst unterwegs ist, gibt es eigentlich immer etwas zu erzählen und vor allem unglaublich viel zu lachen. Irgendjemand haut garantiert den nächsten Spruch raus, und schon geht es wieder los. Genau das macht diese Tage gerade so schön. Wir sechs verstehen uns einfach richtig gut – und offenbar sorgt diese Kombination auch dafür, dass wir abends deutlich länger durchhalten als sonst.

Heute Morgen waren die Akkus jedenfalls wieder voll. Um 8 Uhr haben wir uns alle zum Frühstück getroffen, denn natürlich musste auch der nächste gemeinsame Tag geplant werden. Für heute hatten wir uns eigentlich ein etwas gemütlicheres Programm vorgenommen: den Botanischen Garten besuchen, anschließend eine Rumprobe machen und danach einfach mal schauen, was der Tag noch so bringt.

Um 10 Uhr ging es los. Unser Taxifahrer von gestern holte uns wieder am Hotel ab. Und er hatte tatsächlich seine Hausaufgaben gemacht: Nachdem wir gestern an einem Ananasfeld gestanden hatten, an dem noch nichts reif war, hatte er sich über Nacht schlau gemacht und fuhr mit uns zuerst zu einem anderen Feld. Und siehe da – diesmal gab es Ananas in allen Stadien, von noch nicht ganz reif bis erntereif. Jetzt wissen wir also endgültig, wo unser täglicher Frühstücksnachschub herkommt.

Danach ging es weiter zum Botanischen Garten. Der ist wirklich riesig und wunderschön, und es gab jede Menge zu entdecken und zu bestaunen. Sogar Flughunde haben wir dort gesehen. Natürlich haben wir versucht, sie zu fotografieren – was sich als gar nicht so einfach herausstellte.

Und wie schon die letzten Tage festgestellt: Zu sechst macht einfach alles noch ein bisschen mehr Spaß. Vor allem beim Fotografieren entstehen ständig neue Ideen. Robert ist darin inzwischen unser Spezialist – egal ob schöne Bilder oder irgendwelche verrückten Fotoposen, ihm fällt garantiert etwas ein.

Als Abschluss unseres heutigen Ausflugs stand noch die Besichtigung einer Rumfabrik auf dem Programm – natürlich inklusive Rumprobe. Und sagen wir mal so: Danach wurde die Stimmung im Taxi auf der Rückfahrt nicht unbedingt ruhiger. 😂

Gegen 16 Uhr waren wir wieder zurück im Hotel. Den restlichen Nachmittag haben wir dann ganz gemütlich ausklingen lassen: Cappuccino am Strand, ab ins Meer und einfach nur genießen. Nach den vielen Eindrücken der letzten Tage tat so ein entspannter Abschluss richtig gut.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

18. September – Einmal quer über Mauritius

Heute stand unsere Inselrundfahrt auf dem Programm. Schon gestern hatten wir uns einen Taxifahrer gebucht, der uns heute einmal quer über Mauritius fahren sollte. Der Preis war vorher festgelegt: umgerechnet 45 Euro pro Paar – für einen ganzen Tag wirklich fair. Unser erster Stopp war ein kleines Museum für Schiffsmodellbau. Dort entstehen die filigranen Modelle tatsächlich noch komplett von Hand. Schon spannend zu sehen, wie viel Geduld und Feinarbeit in so einem kleinen Schiff steckt.

Danach ging es weiter in die Berge. An einem Aussichtspunkt gönnten wir uns erstmal leckere Himbeeren und anschließend drehten wir eine Runde um einen erloschenen Vulkankrater. Die Aussicht war wunderschön und spätestens nach der Runde hatten wir auch das Gefühl, uns unser nächstes Essen redlich verdient zu haben.

Weiter ging es zur Tempelanlage Ganga Talao, auch Grand Bassin genannt, einem der wichtigsten hinduistischen Pilgerorte auf Mauritius. Rund um den heiligen See stehen Tempel und riesige Götterstatuen. Viele Menschen auf Mauritius haben indische Wurzeln, denn ihre Vorfahren kamen vor allem im 19. Jahrhundert als Vertragsarbeiter auf die Insel. Bis heute prägen hinduistische Traditionen, Feste und Tempel das Leben hier ganz deutlich. Für Unterhaltung sorgte außerdem ein kleines Äffchen, das sich ganz selbstverständlich eine Mandarine vom Gabenteller schnappte und damit verschwand. Robert ist übrigens unser Fotograf für die besonderen Momente – er macht nicht nur richtig schöne, sondern auch herrlich witzige Bilder. Thomas und ich haben uns deshalb irgendwann sogar vor den Tempelstatuen auf den Boden gelegt und posiert. Für ein gutes Urlaubsfoto muss man eben manchmal Opfer bringen.

Danach war erstmal Lunch angesagt und wir haben uns kurz gestärkt. Eine Teeplantage haben wir anschließend noch von außen angeschaut, bevor es weiter in eine Art Adventure Park ging. Dort gab es die Siebenfarbige Erde, einen Wasserfall, Riesenschildkröten und jede Menge Natur zu sehen. Die angebotenen Action-Abenteuer haben wir allerdings großzügig anderen überlassen – für uns war das viele Laufen heute schon Action genug.

Zur Stärkung nach dieser Runde gab es einen Mango Lassi und Kaffee. Der Mango Lassi war wirklich richtig lecker. Auf dem Rückweg hielt unser Taxifahrer dann noch an einem Ananasfeld, weil keiner von uns bisher gesehen hatte, wie Ananas eigentlich in der Natur wachsen. Hier essen wir sie fast jeden Morgen zum Frühstück, deshalb war das natürlich interessant. Leider war gerade keine Erntezeit, sonst hätten wir wahrscheinlich direkt zugeschlagen.

Gegen 18 Uhr waren wir wieder im Hotel, haben kurz die Füße hochgelegt und sind danach zum Abendessen gegangen. Das Essen hier ist wirklich richtig lecker. Zum Abschluss ging es natürlich noch an die Strandbar. Das Lustige ist, dass wir es mit unserer Truppe abends tatsächlich bis 23 Uhr schaffen. Wir haben ständig etwas zu lachen, einer setzt noch einen drauf und es ist einfach nur spaßig und herrlich unkompliziert. Genau so soll Urlaub sein.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

17. September – Ankunft auf Mauritius

Wir landen in Mauritius – endlich! 🌴

Hinter uns liegt ein wirklich schöner Flug: leckeres Essen, bequeme Sitze und insgesamt eine sehr angenehme Reise. Gegen 22:00 Uhr haben wir unsere „Schlafposition“ eingenommen und versucht, ein bisschen Ruhe zu bekommen.

Thomas hat tatsächlich etwas geschlafen, ich dagegen eher weniger. Turbulenzen hatten wir zwar keine, aber das Flugzeug hat die ganze Zeit ein wenig gewackelt – und wahrscheinlich war auch einfach zu viel Vorfreude im Kopf, um richtig einschlafen zu können. 😄

Um 5:45 Uhr mauritischer Zeit sind wir schließlich gelandet – hier sind wir Deutschland zwei Stunden voraus. Nach einer kurzen Wartezeit ging es mit dem Bus weiter zu unserem Hotel.

Und der erste Eindruck: richtig schön! Es ist eher klein, total schnuckelig und genau so, wie wir es mögen. 🌴

Im Hotel angekommen, wunderten wir uns allerdings: Wo sind eigentlich Heiko und Heidrun? An der Rezeption sagte man uns, dass wir schon bald zum Frühstück gehen könnten. Also setzten wir uns an einen Tisch und schrieben den beiden erst einmal: Wir sind da!

Und dann kam der Auftritt des Tages. 😂

Kurze Zeit später tauchten Heiko und Heidrun unter großem Tohuwabohu auf. Und Heiko hatte tatsächlich Wort gehalten: Er trug ein Baströckchen! Damit hatte er schlagartig die Aufmerksamkeit des gesamten Lokals – und natürlich ganz besonders unsere. 😂

Wir haben uns köstlich amüsiert und vor allem darüber gefreut, dass er seine Ankündigung tatsächlich durchgezogen hat. Wer so zum Frühstück erscheint, kann zumindest nicht behaupten, unauffällig in den Urlaub gestartet zu sein.

Im Schlepptau hatten die beiden Maika und Robert, ein Pärchen, das sie gleich bei ihrer Anreise kennengelernt hatten. Heiko und Heidrun waren nämlich mit satten sechs Stunden Verspätung auf Mauritius angekommen. Im Hotel lernten sie dann Maike und Robert kennen – und offenbar passte es auf Anhieb.

Also wurden uns die beiden heute Morgen gleich beim Frühstück vorgestellt. Und was sollen wir sagen: Auch wir fanden sie auf Anhieb richtig nett. Kurzerhand wurde deshalb beschlossen: Ab sofort werden die Unternehmungen nicht mehr zu viert, sondern zu sechst gestartet. So schnell kann eine Reisegruppe wachsen. 😄

Erst einmal wurde allerdings ganz, ganz ausführlich gefrühstückt. Schließlich gab es viel zu erzählen. Danach haben wir uns zusammengesetzt und Heiko hat direkt einen Plan für unsere gemeinsame Woche ausgearbeitet. Mal schauen, wie viel davon wir tatsächlich genauso machen – Urlaub und Pläne sind ja bekanntlich zwei Dinge, die nicht immer hundertprozentig zusammenpassen. 😂

Mittags ging es dann noch an den Strand. Und tatsächlich waren alle im Meer – außer mir. Mir war es einfach viel zu kalt. 🥶 Ich glaube allerdings, dass meine Müdigkeit da ordentlich mitgemischt hat. Nach einer praktisch schlaflosen Nacht fühlt sich wahrscheinlich selbst Mauritius ein bisschen frisch an.

Wobei: Das Wasser ist tatsächlich nicht gerade badewannenwarm. Vielleicht gebe ich ihm morgen noch einmal eine Chance. 😉

Am Nachmittag sind wir noch gemütlich am Strand entlang in die Stadt gebummelt. Viel mehr musste es für unseren ersten Tag dann auch wirklich nicht sein.

Als wir zurück im Hotel waren, gab es um 18 Uhr Cocktails und kleine Häppchen. 🍹 Genau das Richtige, um diesen ersten Tag langsam ausklingen zu lassen.

Um 19 Uhr geht es jetzt gleich zum Abendessen – und danach werden Thomas und ich vermutlich einfach nur noch todmüde ins Bett fallen. Ich glaube, heute muss uns niemand in den Schlaf wiegen. 😴

Was wir aber unbedingt noch sagen möchten: Es ist wirklich schön, wie gut wir sechs uns verstehen. Heiko, Heidrun, Maika und Robert haben sogar mit ihrer Planung gewartet, bis wir angekommen waren, damit wir gemeinsam besprechen können, was wir in den nächsten Tagen unternehmen möchten.

Das fanden wir einfach richtig schön. ❤️ Und jetzt freuen wir uns sehr auf die kommenden Tage, auf unsere gemeinsamen Unternehmungen und darauf, Mauritius zu entdecken.

Für heute allerdings ist Schluss – unsere Betten rufen ziemlich laut. 😂

Liebe Grüße aus Mauritius und bis morgen! 🌴☀️
Michi & Thomas

Mauritius, wir kommen! 🌴🇲🇺 16.09.2026

Heute geht’s los! ✈️🌴

Erst einmal Richtung Flughafen – um 16:30 Uhr hebt unser Flieger nach Mauritius ab. Nachtflug, hoffentlich ein bisschen Schlaf, und morgen früh gegen 6 Uhr Ortszeit sind wir da. Für alle, die Mauritius erst mal auf der Karte suchen müssen: Indischer Ozean, östlich von Madagaskar, Südhalbkugel und zwei Stunden vor Deutschland. Während hier langsam der Herbst anklopft, beginnt dort der Frühling. Uns erwarten türkisblaues Wasser, Traumstrände, grüne Berge, Wasserfälle und Palmen – klingt verdächtig nach Paradies. Und natürlich gibt es auch wieder wichtige Forschungsarbeit: Ob das Wasser auf der Südhalbkugel andersherum abläuft, haben wir in Südafrika eigentlich schon geklärt … aber gute Wissenschaft verlangt Wiederholungsversuche.

Eigentlich hatten wir alles gut im Griff. Wirklich. Wir haben Business Class gebucht und dürfen jeweils 30 Kilo Gepäck mitnehmen – und ich war fest davon überzeugt, dass eigentlich alles im Koffer ist. Bis Thomas mir dann ganz beiläufig vorgelesen hat, dass wir zusätzlich pro Person noch 16 Kilo Handgepäck mitnehmen dürfen. Zwei Gepäckstücke. Und eine Handtasche. Tja. Das war natürlich ein Fehler, mir das zu sagen. Denn plötzlich war da ja wieder Platz. Ganz viel Platz! Und da unsere Koffer noch nicht einmal annähernd bei zweimal 30 Kilo angekommen waren, fing ich an umzupacken. Vielleicht brauche ich doch noch ein Kleid mehr. Und eine Hose. Und noch einen Pulli. Und überhaupt – man weiß ja nie. Mauritius kann schließlich sehr überraschend sein. Und dann kam mein kleines Schuhproblem. Ich habe Wasserschuhe fürs Meer, Badeschuhe, ein Paar Pantoletten, Sandalen, Turnschuhe zum Wandern, zwei Paar Sandalen zum schnellen Reinschlüpfen, die natürlich auch zu Kleidern passen müssen … und eigentlich würde ich gerne noch meine Chucks mitnehmen. Thomas sagt nämlich immer, dass er Chucks zum Kleid total toll findet. Punkt. Also müssen die quasi mit. Das Beste kommt aber noch: Thomas hat mir allen Ernstes einen ganzen Rucksack voll mit Schuhen gepackt. Und als ich ihn ein bisschen ungläubig angeschaut habe, meinte er nur, er müsse schließlich auch noch Schuhe mitnehmen: Wanderschuhe, Badeschuhe, Wasserschuhe und zwei Paar Schuhe für die Freizeit zum Wechseln. Ganz ehrlich – wir fliegen zwei Wochen nach Mauritius und eröffnen dort vermutlich nebenbei ein Schuhgeschäft. Das ist doch bekloppt, oder? Dabei sollte das doch ein erholsamer Urlaub werden. Ruhe, Sonne, Meer, einfach mal abschalten. Und was mache ich? Ich habe schon Stress, bevor wir überhaupt losgeflogen sind. Heute Morgen fing ich nämlich schon wieder an, den Koffer umzupacken. Raus, rein. Raus, rein. Das Kleid doch mit. Die Hose vielleicht doch nicht. Den Pulli lieber wieder rein. Die Schuhe noch mal neu sortieren. Eigentlich müsste auf dem Koffer inzwischen stehen: „Bitte nicht öffnen – Inhalt emotional instabil.“ Um 12:30 Uhr ging es dann endlich Richtung Flughafen. Ob das Schuh- und Kleiderproblem bis dahin wirklich endgültig gelöst war? Sagen wir mal so: Der Koffer war zu. Mehr musste in diesem Moment niemand wissen. Irgendwann musste Schluss sein mit raus, rein, doch noch mal umpacken und der Frage, ob ich dieses eine Kleid nun wirklich brauche. Also Reißverschluss zu, Koffer ins Auto und los. Jetzt, kurz vor dem Abflug, kann ich zumindest sagen: Wir haben es geschafft. Mauritius wartet – und falls dort plötzlich irgendwo ein Schuhgeschäft fehlt, könnten wir vermutlich problemlos eins eröffnen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Koffer zu, Erwartungen hoch – Mauritius, wir kommen!

Die Koffer sind gepackt. Fast jedenfalls. Denn wie immer gibt es diese letzten Kleinigkeiten, bei denen man sich fragt, ob man sie wirklich braucht – und sie dann sicherheitshalber doch noch irgendwo dazwischenquetscht. Aber morgen ist es soweit.

Am 16. September 2026 fliegen wir nach Mauritius und kommen am 30. September 2026 wieder zurück. Zwei Wochen Insel, Meer, Sonne, Freunde, Geburtstag, Bergpläne und hoffentlich jede Menge Geschichten, die es später hier zu erzählen gibt. Unsere Erwartungen sind dabei ziemlich hoch. Sehr hoch sogar. Denn sagen wir es mal so: Dieser Urlaub war nicht gerade günstig. 😄 Also Mauritius – kein Druck, aber wir erwarten schon ein bisschen was.

Eigentlich beginnt unsere Mauritius-Geschichte aber schon viel früher, nämlich in der Karibik. Dort haben wir Heiko und Heidrun kennengelernt. Die beiden kommen aus Sachsen-Anhalt und gehörten zu diesen Urlaubsbekanntschaften, bei denen man schnell merkt: Das bleibt wahrscheinlich nicht bei einem netten Gespräch an Bord. Und tatsächlich blieb es nicht bei einem „Man müsste sich wirklich mal wiedersehen“.

Im Januar telefonierten wir per FaceTime miteinander – und irgendwann im Laufe dieses Gesprächs kam Mauritius zur Sprache. Und dann der große Zufall: Wir hatten alle unabhängig voneinander Mauritius gebucht. Nicht gemeinsam geplant, nicht abgesprochen, einfach so – und auch noch fast zur gleichen Zeit.

Da war natürlich schnell klar: Wenn wir schon zufällig gemeinsam auf Mauritius landen, dann müssen wir das auch richtig nutzen. Thomas und ich hatten für die erste Woche ursprünglich ein anderes Hotel gebucht. Das haben wir dann kurzerhand geändert und wohnen nun vom 17. bis 24. September im Veranda Grand Baie. So können wir mit Heiko und Heidrun nicht nur tagsüber unterwegs sein, sondern auch abends zusammensitzen, essen, trinken, quatschen und wahrscheinlich ziemlich viel lachen.

Seit der Karibik haben wir uns inzwischen auch schon zweimal wiedergesehen. Einmal für ein schönes gemeinsames Wochenende in Mainz inklusive Fernsehgarten. Und erst vor wenigen Wochen dann noch einmal in Goslar.

Dieses Treffen hatte allerdings schon einen ganz klaren Mauritius-Bezug. Thomas und Heiko haben nämlich beschlossen, auf Mauritius gemeinsam einen Berg zu besteigen. Und wenn Männer so etwas planen, muss natürlich vorher trainiert werden. Also ging es auf den Brocken.

Während Heidrun und ich die deutlich angenehmere Variante gewählt haben und shoppen gingen, machten sich Thomas und Heiko von Schierke aus auf den Weg nach oben. Training für Mauritius. Der Brocken hat seine Aufgabe dabei ziemlich ernst genommen. Thomas hatte danach einen Muskelkater, über den noch eine ganze Weile gesprochen wurde. 😄 Ob der Berg auf Mauritius genauso gründlich arbeitet, werden wir bald herausfinden.

Aber bevor überhaupt irgendjemand einen Berg besteigt, gibt es noch ein anderes Versprechen einzulösen. Und das betrifft Heiko. Aus irgendeinem Grund – wie genau wir an diesen Punkt gekommen sind, weiß vermutlich keiner mehr so genau – hat Heiko angekündigt, uns bei unserer Ankunft im Hotel im Bastrock zu begrüßen.

Tja. Das Problem bei solchen Aussagen ist: Wir merken uns so etwas. Sehr genau. 😄 Heiko und Heidrun fliegen schon am Wochenende vor uns los, wir starten erst am Mittwoch. Das bedeutet: Die beiden haben genug Zeit, sich einzugewöhnen, die Gegend zu erkunden und vor allem irgendwo einen geeigneten Bastrock aufzutreiben. An mangelnder Vorbereitungszeit kann es also nicht scheitern.

Die erste Woche im Veranda Grand Baie wird wahrscheinlich ohnehin die etwas lebhaftere unserer beiden Urlaubswochen. Freunde, gemeinsame Ausflüge, schöne Abende, viel Lachen – und mittendrin ein besonderer Tag: Am 20. September hat Thomas Geburtstag. Geburtstag auf Mauritius, mit Freunden, unter Palmen – das klingt schon ziemlich gut.

Nach der ersten Woche verabschieden wir uns von Heiko und Heidrun und wechseln am 24. September ins LUX* Le Morne. Und damit beginnt praktisch Urlaub Nummer zwei. Die zweite Woche soll ruhiger werden: Strand, Meer, gutes Essen, ausschlafen, vielleicht auch einfach mal gar nichts tun. Mauritius genießen und für ein paar Tage alles andere ein bisschen weiter weg sein lassen.

So haben wir diesmal eigentlich zwei Reisen in einer: Woche eins im Veranda Grand Baie: Freunde, Ausflüge, Geburtstag, Bergpläne, gemeinsame Abende – und hoffentlich Heiko im Bastrock. Woche zwei im LUX* Le Morne: Ruhe, Strand, Genuss und ganz viel Mauritius.

Und jetzt? Jetzt stehen die Koffer da. Die letzten Sachen müssen noch rein, morgen geht es los – und die Vorfreude steigt langsam in Richtung Anschlag. Mauritius, wir sind bereit. Und ja: Die Erwartungen sind hoch. Sehr hoch. Aber du warst schließlich auch teuer. 😄

Liebe Grüße Michi und Thomas