Erster Urlaub mit Henry – Center Parcs – Park Nordseeküste 2025

Wir können es kaum abwarten: Vom 5. bis 12. September 2025 geht es für uns mit Lisa, Maik und unserem kleinen Henry ins Abenteuer „Center Parcs“. Unser allererster gemeinsamer Familienurlaub – und irgendwie fühlt es sich ein bisschen an wie Klassenfahrt mit Baby.

Wir starten in Frankenthal, Lisa und Maik mit Henry kommen aus Kassel – und am Ende treffen wir uns alle in Butjadingen, mitten an der Nordsee. Schon die Anreise fühlt sich nach Abenteuer an: zwei Routen, ein Ziel, ein kleiner Reiseleiter, der über den Tagesrhythmus entscheidet.

Nordseeurlaub bedeutet nicht nur frische Luft und Wind im Gesicht, sondern auch Labskaus, Friesentee und natürlich Krabbenbrötchen. Damit niemand zu kurz kommt, habe ich gleich ein Krabbenrätsel vorbereitet. Die Regeln sind einfach: Wer verliert – Thomas, Lisa oder Maik – der zahlt das nächste Fischbrötchen. Spannung garantiert, Kalorien sowieso.

Zwischen Watt und Wellen warten hoffentlich auch Momente zum Durchatmen: Spaziergänge am Deich, ein Besuch im Pfannkuchenhaus und Friesentee… Vielleicht gelingt es uns sogar, diesen in Ruhe auszutrinken – sofern Henry uns eine kleine Pause gönnt. Das Ferienhaus mag „VIP“ heißen, doch wir wissen: In Wahrheit entscheidet der Jüngste im Bunde, wann Entspannung angesagt ist.

Chaos? Sicher. Lachen? Noch sicherer. Wir sind überzeugt, dass dieser Urlaub besonders wird – unser erster Urlaub mit Henry. Voller Vorfreude, kleiner Abenteuer und ganz bestimmt voller Geschichten, die wir später noch lange weitererzählen werden.

Liebe Grüße Michi, Thomas, Lisa, Maik und natürlich Henry 🙂

17.05.2025 Santorini

Santorini, Atlantis & die Jagd nach der Eichel

Wir sind gerade auf Santorini – ihr wisst schon, diese traumhafte Kykladeninsel mit weißen Häusern, blauen Kuppeln und Ouzo, der lecker und gut schmeckt. Zu dieser Insel haben wir den Hinweis von meinem Chef erhalten, dass das früher Atlantis war und dass hier auch der Film Ice Age spielte.

Früher soll hier Atlantis gewesen sein. Ja, DAS Atlantis. Versunken, mythisch, und laut Platon voller Gold und Tempel.

Natürlich konnten wir das nicht einfach so stehen lassen. Also sind wir losgezogen – nicht nur auf den Spuren von Atlantis, sondern auch auf denen von Ice Age.
Warum? Weil wir wissen wollten: Hat Scrat seine Eichel hier verloren?!

Heute stand Santorini auf dem Programm – ein Traumziel, wenn auch heute eher ein windiger Traum. Satte 20 Grad, dazu eine ordentliche Brise.

Da wir auf eigene Faust unterwegs waren, haben wir uns mutig einem „Schnellboot“-Transfer nach Oia angeschlossen – 30 Euro pro Person für eine Extraportion Adrenalin inklusive. Das Boot sollte ein Schnellboot sein, war es aber nicht, dafür an den Seiten offen. Es schaukelte mächtig und von dem Spritzwasser blieben auch wir nicht verschont.

Während wir versuchten, unser Gleichgewicht zu halten, rief eine besonders nervöse Mitreisende alle paar Minuten panisch in die Gischt: Seht ihr Land?, was voll witzig war, aber ehrlich gesagt war mir schon ein wenig mulmig zu mute, aber Happy End, denn wir haben überlebt!

Oia selbst war natürlich traumhaft schön – typisch Santorini eben: weiße Häuser, blaue Kuppeln und jede Menge Selfie-Spots. Aber das wahre Abenteuer spielte sich definitiv auf dem Wasser ab.

Das Boot setzte uns nach einer gefühlten Ewigkeit in Oia ab. Oia ist die Stadt auf der Insel Santorini, die wohl jeder von einer Postkarte her kennt. Wir wurden mit einem Bus nach oben gefahren. Oia ist wunderschön, aber so viele blaue Dächer gibt es eigentlich gar nicht. Es findet sich ein Fotospot nach dem andern, wirklich toll. Gegen Mittag machten wir Pause in einem tollen Café mit wohl dem tollsten Ausblick, den man ergattern kann. Wir aßen leckeren Schokokuchen und Baklava und wir tranken Café Frappé. Zuckerschock. Nach einer kurzen Pause gingen wir zu dem verabredeten Platz, auf dem ein kleiner Bus auf uns wartete und uns nach Fira fuhr, quasi einmal um die Insel herum, viele Serpentinen entlang. Aber weder die Serpentinen noch die Wellen von heute Morgen konnten unseren Mägen etwas antun. In Fira findet sich dann auch ein Souvenir Shop neben dem anderen und dazwischen immer wieder Cafés oder kleine Restaurants. Wir entschieden uns für den Rückweg. Man kann entweder 600 Stufen nach unten gehen oder die Seilbahn benutzen. Übrigens hätten wir auch anstatt dem Bus am morgen die Stufen nach oben gehen können oder einen Esel nehmen oder die Seilbahn, ganz wie man möchte. Unten angekommen ging es dann mit einem Tenderboot wieder zurück zu der Mein Schiff.

Wir haben heute gelernt, dass Santorini in einer Caldera liegt. Das ist quasi der Kater von einem Vulkan, der mit Wasser gefüllt ist. Wir haben aber keine Überreste von Atlantis gefunden und auch keine Eicheln auf der Insel. Also wir zweifeln sehr stark an, dass hier Atlantis versunken ist oder das Scrat hier war. Aber als Fazit: unser Ausflug war toll und Santorini ist wirklich sehr schön, man muss aber wissen: möchte man länger Urlaub machen. braucht man entweder ein schönes Appartement mit einem eigenen Pool oder ein Hotel zum Strand und der ist unten…

Liebe Grüße, Michi und Thomas

14 Nächte – Östliches Mittelmeer intensiv – ab/bis Heraklion

16. Mai 2025 – 30. Mai 2025

Ahoi! – 14 Nächte, 2 Herzen, 1 Schiff und jede Menge Kalorien

Es ist wieder so weit: Die Koffer sind (fast) gepackt, die Vorfreude ist riesig, und unsere Geschmacksknospen zittern schon erwartungsvoll – wir stechen in See! Vom 16. bis 30. Mai 2025 heißt es für uns: „Leinen los!“ auf der Mein Schiff, Richtung Östliches Mittelmeer intensiv. Und intensiv soll es werden – kulinarisch, kulturell und natürlich auch romantisch. Schließlich reisen wir zu zweit, und da darf die Zweisamkeit zwischen Sonnenuntergängen, Meeresrauschen und Dessertbuffets nicht zu kurz kommen.

Einige Häfen kennen wir schon – aber das macht uns Nichts aus.

Unser Motto? Ganz einfach:
Geld kommt und geht – Erinnerungen bleiben (und meistens sind sie auch lustiger).

Wir reisen, weil Sofas langweilig sind
Weil Sonnenuntergänge besser schmecken, wenn man sie mit salzigen Haaren und Sand im Popo erlebt.
Weil Zweisamkeit auf Reisen nicht nur romantisch ist, sondern auch ein Test – und wir bestehen ihn meistens.

Wir glauben: Man bereut nie das Abenteuer, nur das Auslassen.
Und wer am Ende seines Lebens noch Geld übrig hat, hat eindeutig was falsch gemacht – oder zu wenig Eis gegessen.

Darum sammeln wir lieber Geschichten statt Zeug.
Wir wollen später mal nicht erzählen, was wir alles gekauft haben –
sondern was wir erlebt, vergeigt, gefeiert und geliebt haben.

Zweisam durch die Welt.

Wir freuen uns auf spannende Erlebnisse an Land, entspannte Stunden an Bord, viel Lachen, gutes Essen – und vielleicht auch den ein oder anderen „Wir brauchen jetzt erstmal ein Nickerchen nach dem Frühstück“-Moment. Dieser Blog begleitet uns auf unserer Reise: als Erinnerung, als Inspiration – und vielleicht auch als kleiner Trost für alle, die gerade nicht auf hoher See sind.

Also: Leinen los für Genuss, Gelassenheit und ganz viel „Wir-Zeit“!

Liebe Grüße bis bald Michi und Thomas


Henry! 18.04.2025

„Henry – das schönste Kapitel, das wir nie zu hoffen wagten“

Vor 13 Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich diesen Text einmal schreiben würde.
Ich war schwer krank. Und tief in mir hatte ich den Gedanken versteckt: Vielleicht werde ich nie ein Enkelkind kennenlernen.

Doch das Leben hatte andere Pläne. Und so kamst du zu uns, Henry – unser kleines Wunder. Unser erstes Enkelkind.
So winzig. So vollkommen. Und mit einer Wucht, vor einer Woche in unser Herz geplumpst, dass wir immer noch staunen.

Thomas und ich sind jetzt Großeltern.
Und auch wenn du nicht gerade um die Ecke wohnst – 300 Kilometer sind es bis zu dir – fühlst du dich für uns schon ganz nah an. Denn Liebe braucht keine Postleitzahl.

Natürlich hätten wir dich gern täglich bei uns. Dich morgens schnuppern, abends wiegen, tagsüber anstarren wie zwei Menschen, die noch nie ein Baby gesehen haben.
Aber weißt du was?
Wir werden jede Begegnung mit dir doppelt feiern. Jeden Besuch auskosten. Und jede Nachricht, jedes Bild, jedes kleine Video von dir hüten wie einen Schatz.

Deine Urgroßeltern, ja, die strahlen auch übers ganze Gesicht.
Vier Generationen – über viele Kilometer verteilt, aber im Herzen vereint.

Und dann ist da noch etwas, das mich einfach nur tief berührt:
Wie Lisa (Mama) und Maik (Papa) in ihrer neuen Rolle aufgehen.
Wie liebevoll, geduldig, stark – und gleichzeitig voller Staunen sie mit dir umgehen. Es ist einfach großartig zu sehen, wie sie das alles meistern, wie selbstverständlich sie dich in ihrer Mitte tragen.
Und wie unendlich verliebt sie in dich sind.
Das macht mein Oma-Herz nochmal ein bisschen voller.

Ich habe so viel, was ich dir zeigen will, kleiner Henry.
Wie man Plätzchen backt, dass die Küche aussieht wie ein Winterwunderland, der Teig seltsamerweise weniger im Ofen als im Mund landet – und wie herrlich es ist, Mehl an der Nase und Lachen im Bauch zu haben.

Thomas hat schon heimlich nach Reisezielen gegoogelt, die auf halber Strecke liegen – bloß um dich ein bisschen öfter sehen zu können und versucht Reiseziele für gemeinsame Reisen ausfindig zu machen.
Und ich? Ich sammle Geschichten für dich. Für später. Für irgendwann. Und ich zähle die Tage, bis ich dich wieder im Arm halten kann.

Henry, du bist das schönste Kapitel, das ich lange nicht zu hoffen wagte.
Und jede Seite davon wird mit Liebe geschrieben – ob aus der Ferne oder ganz nah.
Wir sind da. Immer. Auch wenn’s mal 300 Kilometer braucht.

Mit ganz viel Liebe

Michi und Thomas

14 Nächte – Karibische Inseln – ab/bis La Romana

15. Nov. 2024 – 29. Nov. 2024

Hallo

Morgen (15.11.2024) geht es los, 14 Tage, 10 Inseln, unzählige Kalorien und mindestens genauso viele Abenteuer – unsere Karibik-Kreuzfahrt steht in den Startlöchern! Wir lassen den Alltag hinter uns und tauschen Festland gegen Traumstrände und frische Meeresluft. Das Motto lautet: Sonne tanken, Wellen reiten und das Buffet erobern! 

Karibik 2.0: Jetzt richtig! – Eine Reise mit Erinnerungslücken und viel Vorfreude

Okay, es geht wieder los! Wir starten erneut in Richtung Karibik, und diesmal habe ich fest vor, auch wirklich was von diesem Urlaub mitzubekommen. Ja, wir sind offiziell Wiederholungstäter. Das letzte Mal war die Karibik schon irgendwie schön, glaube ich… zumindest so weit ich mich erinnern kann.

Damals war ich frisch aus einer herausfordernden Zeit: Operationen überstanden, Chemo geschafft, aber noch nicht wirklich zurück im normalen Leben. Mein Körper war ein bisschen wie ein altes Auto – alles lief irgendwie, aber eben eher im Sparmodus. Deshalb war die Karibik für mich eher eine sanfte Kulisse im Hintergrund. Palmen? Klar, die gab’s bestimmt. Aber für mich war die Reise mehr eine „Entspannungstherapie“ als ein Abenteuer.

Dieses Mal soll es anders werden!

Jetzt stärker, energiegeladener und fest entschlossen, den Sand nicht nur zu fühlen, sondern auch wirklich zu genießen. Wir freuen uns riesig darauf, dass wir diesmal wahrscheinlich nicht sofort das nächste schattige Plätzchen suchen müssen. Stattdessen möchten wir die Karibik wirklich erleben: die Strände erkunden, die bunte Unterwasserwelt bestaunen, und ja – auch viel karibischen Cocktail probieren….

Unsere Strategie: Keine Liege, die wir länger als eine Stunde belegen, und keine Gelegenheit für Erlebnisse ungenutzt lassen– zumindest, wenn unsere Beine mitspielen.

Es ist soweit! Die Koffer sind gepackt, und wir haben uns nicht lumpen lassen: Dieses Mal fliegen wir Business-Class. Ja, richtig gelesen! Wir haben uns das volle Verwöhnprogramm gegönnt – schließlich sind wir ja auf Mission Erinnerungen sammeln, und wie sagt man so schön? Erinnerungen sind unbezahlbar.

Also seid gespannt auf die Erlebnisse dieser Karibik-Tour 2.0. Wir sind bereit, dieses Abenteuer aus einem neuen, wachen Blickwinkel zu genießen. Diesmal komme ich hoffentlich mit Erinnerungen zurück, die mir auch Monate später noch die Tropenstimmung nach Hause bringen.

Ein Hoch auf das zweite Mal – und darauf, die Karibik nicht nur zu sehen, sondern aktiv zu erleben. Ahoi

Liebe Grüße, Michi und Thomas

22.08.2024 – Giebelhaus und Murmeltiere

Hallole

Heute morgen haben wir länger geschlafen und dann nur kurz gefrühstückt. Unser heutiges Ziel war das Giebelhaus und das Zuhause der Murmeltiere. Mit dem Auto fuhren wir bis nach Bad Hindelang, dort haben wir für 10 Euro Tagesgebühr auf einem Parkpltz unser Auto abgestellt. Anschließend stiegen wir in den Bus, der einen für 6 Euro zum Giebelhaus bringt. Selbst mit dem Auto zu fahren ist nicht gestattet, zu Fuß sind es 15 km bergauf. Ab und zu trifft man auch ein paar Fußgänger oder E-Bike Fahrer. Beides, spazieren und Fahrrad fahren ist dort gefährlich, da die Straßen sehr eng und zumindest die E-Bike Fahrer rasant unterwegs sind und der Busfahrer ständig aufpassen muss, dass er niemanden überfährt.

Am Giebelhaus angekommen begannen wir unsere Wanderung, sie war nur mit 120 Höhenmetern angegeben. Zum wiederholten Male musste ich feststellen, dass 120 Höhenmeter ganz schön viel sind. Aber wir haben es geschafft. Nach circa 20 Minuten kamen wir an eine kleine Hütte und beschlossen spontan, dort die erste Rast zu machen. Wir tranken eine selbst hergestellte Buttermilch mit Zitronengeschmack und ein Johannisbeer Limonade. Beides war super köstlich. Dann kamen wir zur sogenannten Murmeltierwiese. Diese Tiere waren so süß und wir hatten so viel Spaß beim Beobachten.
Wir wollten aber noch weiter bis zur nächsten Hütte, die natürlich weiter bergauf lag. Aber wir haben es geschafft. Zur Belohnung bestellten wir uns einen kleinen Brotzeitteller und einen Radler. Mittlerweile war es schon richtig heiß. Da es auch in einer Höhe von 1200m richtig viele Wespen gibt, fiel unsere Pause etwas kürzer aus und wir machten uns schon bald auf den Rückweg. Wieder kamen wir bei den Murmeltieren vorbei und uns fiel es richtig schwer, uns von den niedlichen Tierchen zu trennen.

Dann waren wir endlich zurück am Giebelhaus. Das ist der Ort, an dem der Bus die Wanderer absetzt und dann auch wieder abholt. Dementsprechend ist dort sehr viel los. Thomas und ich hatten uns eine kurze Wanderroute ausgesucht. Wir waren nach 2 Stunden zurück. Es gibt aber auch viele, die fahren mit dem Bus hoch, essen und trinken im Giebelhaus und fahren dann wieder zurück. Nicht falsch verstehen. Das ist auch vollkommen in Ordnung. Was ich nicht verstehen kann ist, dass das Personal darauf nicht eingestimmt ist. Wir kamen da also durstig an und dann warteten wir und warteten… wie viele andere auch. Nach 20 Minuten war es mir dann zu blöd. Ich ging an die Theke und bestellte Kräuter-Limonade und einmal Kässpatzen mit zwei Gabeln. Nach weiteren 15 Minuten kam unsere Limonaden. Nachdem weitere 25 Minuten vorbei waren, keine Spur von den Käsespatzen zu sehen war und der Bus schon gleich kam, ging mein lieber Thomas zum Tresen bezahlte die Limonade, und ich weiß nicht, was er zur Kellnerin gesagt hat, was sie mit dem Kässpatzen machen kann 🙂 Auf jeden Fall schaute sie nicht sehr freundlich, als wir zum ankommenden Bus für die Heimfahrt gegangen sind.


Zurück im Hotel genossen wir den leckeren Kuchen, den es gab und machen uns dann einen schönen Nachmittag und Abend im Schwimmbad und in der Sauna. Der große Wellnessbereich, den dieses Hotel hat, ist einfach genial. Nach so einer anstrengenden Tour einfach gar nichts mehr tun, einfach faul herumliegen, schwimmen und ein bisschen schwitzen. Perfekt.

Übrigens, an der Gegend hier können wir uns gar nicht satt sehen.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

21. August 2024 – Füssen

Hallo

Heute Morgen war der erste Morgen, an dem wir nicht in den Wolken erwacht sind. Das Frühstück fiel heute etwas kleiner aus, da wir irgendwie von den letzten Tagen noch satt sind. Obwohl wir von den 6 Gängen immer nur 5 Essen, das Käsebuffet lassen wir aus, da unser Magen nach 5 Gänge schon geschlossen ist und es keines Käses mehr Bedarf, fühlen wir uns ziemlich voll an.

Nach dem Frühstück fuhren wir los nach Füssen. Um nach Füssen zu kommen, müssen wir ein kleines Stück durch Österreich/Tirol fahren (das wußte ich vorhher nicht) und danach ist man sofort wieder in Deutschland. Der nächste Ort nach Oberjoch, wo unser Hotel steht, ist schon in Österreich und das Benzin ist mit 1,54 Euro pro Liter auch noch sehr günstig. Das werden wir vor der Heimfahrt noch ausnutzen, im Hotel können wir unser Auto elektrisch laden. Unser erster Stop war dann kurz vor Füssen der Baumkronenpfad. Dieser ist sehr schön gemacht, man geht auf einer etwas wackelnden Brücke an den Baumwipfeln vorbei (wir suchten nach Eichhörnchen in den Bäumen), bekommt vieles zu den Bäumen erklärt und überquert zu Fuß auf der Brücke die Staatsgrenze Österreich/Deutschland. Also sind wir heute zu Fuß von Deutschand nach Österreich gegangen und wieder zurück, so in etwa wie Lisa und Maik, nur waren wir viel schneller 🙂 Danach ging es zum Lechfall, der uns von Lisa und Maik sehr empfohlen wurde und zugegeben, er ist schon sehr imposant und die Natur drum herum wirklich traumhaft.

Danach ging es zur Stadtbesichtigung nach Füssen, ein schönes kleines Städtchen aber auch sehr viel Tourismus. Dort ließen wir uns in einem Café ein Eis schmecken. Leider ist es hier überall fast nicht möglich, im Freien etwas zu Trinken oder zu Essen, so viele Wespen gibt es. Zum Abschluß fuhren wir noch zum Schloß Neuschwanstein, besichtigen konnten wir es aber nicht. Das wußten wir, denn man muss die Karten schon Wochen im voraus im Internet kaufen. Aber egal, schön ist es auch von außen, ein richtiges Märchenschloss.

Den Rest vom Tag ließen wir im Schwimmbad ausklingen. Das Wasser ist so herrlich warm im Indoor- und Outddorbereich und der Sauna. Ich glaube, Thomas wird der Sauna und dem Saunmeister mit seinen Aufgüssen schon etwas nachtrauern.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Oberjoch 17.08.24 bis 24.08.2024

Hallo

Wir machen Urlaub im Allgäu. Wir fahren nach Oberjoch und haben uns in ein tolles Hotel namens Paoramhotel eingebucht. Dort wollen wir eine Woche entspannen, gut essen und uns etwas bewegen, hauptsächlich wollen wir faul sein.

Jetzt gleich gegen 10:00 Uhr wollen wir los, unsere Reisetasschen sind gepackt. Etwas unsicher sind wir mit dem Wetter. In Oberjoch ist es kühler. Die Ortschaft Oberjoch ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Bad Hindelang. Sie liegt auf einer Höhe zwischen 1.100 und 1.200 Metern in den Allgäuer Alpen. Bin gespannt wie es mit der Luft dort sein wird.

Um 9:45 Uhr ging es los

Es war viel los auf der Autobahn und da wir ohne Frühstück unterwegs waren, haben wir beschlossen wir halten in Sindelfingen und gehen in der Ikea Mittagessen. War lecker und haben uns zudem noch die Beine ein wenig vertreten.

Dann ging es weiter, es war immer noch richtig viel los auf der Autobahn, immer wieder kurze Staus, aber auf der anderen Seite heimwärts war noch viel viel mehr los. Mit jedem Kilometer, den wir vorwärts kamen, sank die Außentemperatur, wir fuhren also Richtung Schlechtwetter. Gegen 15:00 Uhr waren wir am Hotel und es hatte nur noch angenehme 19 Grad. Die Berge lagen im Nebel und wir hatten keine Fernsicht. Dafür war die Sicht auf und im Hotel sowas von schön. Wir wurden dort schon mit einem Sekt empfangen, das Zimmer ist riesengroß, mit einer Bedewanne im Raum und einer Regendusche. Ich habe immer viel zu viele Klamotten mit, aber noch nicht mal ich bekam die Schränke und Kommoden mit dem vielen Stauraum voll. Auf dem Zimmertisch stand ein kleiner leckerer Kuchen für uns bereit, es gibt eine Kaffeekapselmaschine und sogar eine Teeauswahl.

Allzu lange hielten wir uns nicht im Zimmer auf, die Sonne kam nochmal ein wenig zum Vorschein und direkt am Hotel findet heute, und wir glauben auch morgen, das Oberjocher Dorffest statt. Da sind wir natürlich sofort hin, bestaunten die Männer in in ihren Lederhosen und die Frauen im Dirndl. Es gab Volksmusik und es wurde Schuh geplattert (heißt das so). Während dem Schuhplattlern zersägneten und zerstückelten die Männer noch spektakulär einen Holstamm mit einer großen Säge und mit Äxten und ein anderer verteilte aus einer Pfanne mit einem Holzkochlöffel dazu Bratkartoffel an die Gäste. Den Teil mit den Bratkartoffeln haben wir nicht verstanden. Wer uns kennt weiß, dass diese Art von Musik und das Bier nicht so unser Ding sind, also bleiben wir nur kurz eine Stunde und sind nun zurück auf dem Zimmer. Koffer sind auspepackt und nun geht es zum Duschen und dann zum Abendessen. An das haben wir hohe Ansprüche und schon mächtig Appetit.

Also bis Morgen, liebe Grüße

Michi und Thomas


31. Mai 2024, Alkmaar

Hallo

Heute Morgen ging es nach dem Aufstehen direkt in eine Bäckerei zum Frühstücken mit leckeren Croissants. Danach liefen wir zum Käsemarkt, der hier in Alkmaar jeden Freitag stattfindet.

Danach sind wir gelaufen und gelaufen, die tollen Gassen rauf und runter, zur Windmühle, in die Altstadt, wieder die Gassen rauf und runter, ins Käsemuseum, wieder in die Altstadt, ins Kaffee, Gassen weiter auf und ab (Stöhn), ins Beatlesmuseum, weiter durch die Altstadt. Ach und eine Grachtenfahrt haben wir auch noch gemacht. Zum Ausruhen war das aber auch nichts, da wir uns ständig im Boot bücken mussten, da die Brücken sehr niedrig waren. Es gab viele Brücken, es war also wie beim Sport, den ganzen Tag Gassen rauf und runter laufen und dann auch bücken, setzen, bücken, setzen… Heute haben wir es wieder auf 12 km und 17000 Schritte gebracht. Heute Nacht hatte ich übrigens gegen 3:00 Uhr einen Wadenkrampf, das sagt wohl alles und Thomas ging mit Hüftschmerzen den ganzen Tag. Aber gejammert wird nicht, wir sind schließlich im Urlaub 🙂


Um 17:30 Uhr ging es heute schon zu einem absolut leckeren Abendessen. Seht euch mal die Bilder an, was wir zu zweit alles gegessen haben. Thomas und ich sind sehr froh, dass wir heute 12 km gegangen sind, da ist unser schlechtes Gewissen nicht ganz so groß und wir haben alles gepackt.

Übrigens, Sabine und Uwe sind genauso platt wie wir.

So, nun ist es 20:30 Uhr, und wir fühlen uns schon reif für ins Bett 🙂 Wir werden aber noch etwas durchhalten.

Liebe Grüße, Michi und Thomas

Amsterdam – 30.05.2024

Hallo

Wir hatten alle gut geschlafen. Da wir alle vier Frühaufsteher sind und schon um 8:00 Uhr geduscht und mit Kaffee versorgt waren, ging es kurz vor 9:00 Uhr los nach Amsterdam. Unser erstes Ziel ist das A‘DAM Lookout. Das ist ein prima Aussichtspunkt über Amsterdam. Mutige können dort schaukeln.






Danach ging es immer weiter durch Amsterdam, die Straßen rauf und runter. Amsterdam ist super schön mit den Grachten, den vielen Booten…





Den ganzen Tag ging es zu Fuß durch Amsterdam, auf fast 20 km haben wir es geschafft. Mittagspause gab es in einem Pfannkuchenhaus und auch eine Verschnaufspause mit einem Bier im Rotlichtviertel haben wir uns schmecken lassen. Jetzt ist es 21:30 Uhr, wir sind zurück und unsere Beine schmerzen ein wenig, aber es war ein toller Tag. Zu Amsterdam bleibt noch zu sagen: es ist toll, aber auch teuer, wir hatten vier Bier und zwei Sprite für 32 Euro, das hatten wir uns zum Abschluss unser Tour auch verdient. Wir kannten nur die Preise für das Sprite nicht, das Bier kostete nur 5 Euro (0,4), aber lecker war es.



Liebe Grüße, Michi und Thomas