9. September 2025 – Center Parcs

Hallo

Nach dem Frühstück fühlten wir uns erstaunlich motiviert. Lisa, Maik und Thomas zogen los zum Squash – und ich übernahm den Kinderwagen mit Henry. Eigentlich war der Plan, nur eine kleine Runde zu drehen und dann rechtzeitig wieder dazuzustoßen.

Mein kleiner Irrlauf

Aus der „kleinen Runde“ wurde allerdings ein Spaziergangs-Marathon: knapp 7 Kilometer in zwei Stunden, ganz gemütlich, aber trotzdem anstrengend. Irgendwann kam Thomas dazu, übernahm für eine halbe Stunde und berichtete mir begeistert vom Squash – das ich nun endgültig verpasst hatte.

Dann riefen wir Lisa an, ob sie uns ablösen kann. Also zog sie auch noch eine Runde mit dem Wagen. Wir dachten, es wäre eine kurze Sache – aber irgendwie drehte jeder von uns länger seine Runden als geplant.

Am Ende hatte unsere Familie mehr Kilometer auf dem Tacho als die meisten Profi-Squash-Spieler. Nur eben draußen, auf der Laufstrecke. Sportlich waren also alle: die einen auf dem Platz, die anderen auf Achse. Henry schlief insgesamt 3 Stunden im Kinderwagen

Thomas übernimmt die musikalische Früherziehung 
Ich habe ihm ein Fähnchen gekauft
Warten bis Henry ausgeschlafen hat

Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir weiter zum Hof Iggewarden. Ein Hof, auf dem man einkaufen, Mittagessen – und Schweine streicheln kann. Ja, richtig gelesen: die Schweine lassen sich dort genüsslich die Bäuche kraulen. Maik und Henry mussten das natürlich sofort ausprobieren und die Schweine wirkten dabei, als hätten sie schon längst auf ihren persönlichen Wellness-Termin gewartet.

Und dann war da noch „Monte“ – ein Schaf! Genauer gesagt ein Kamerunschaf. Lisa wusste das sofort, denn Henrys Opa Volker hat auch so eines. Familientierkunde on Tour!

Mittagessen gab es leider keins – Ruhetag. Also ging es hungrig weiter zum Kutterhafen in Fedderwardersiel. Dort hatten wir Glück: Ein Kutter lief gerade ein, die Netze voll mit frischen Krabben. Wir bogen ein paar Meter weiter ab zur Fischimbissbude, und alle waren sich einig – es musste ein Fischbrötchen mit Remoulade sein. Lisa staunte nicht schlecht, als auf ihrem Brötchen ein ganzer frittierter Fisch lag. Ein kurzer Schreckmoment, dann mutiger Biss – und siehe da, es schmeckte!

Nach einem kleinen Spaziergang – der sich für meine Füße langsam wie eine ausgewachsene Wanderung anfühlte – legten wir noch einen Stopp beim Bäcker ein und fuhren dann zurück ins Ferienhaus. Henry hatte allerdings beschlossen, dass Schlafen völlig überbewertet ist. Also Schuhe wieder an, und ab in den Center: erst Kinderprogramm, dann ein Spaziergang zum Meer.

Jetzt ist es 18:30 Uhr, und der kleine Mann ist endlich müde. Um ehrlich zu sein – wir alle auch.

Liebe Grüße bis morgen,

Michi, Thomas, Lisa, Maik & Henry

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